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Händetrockner bedrohen unsere Gesundheit

Ob in Restaurants, Kaufhäusern oder öffentlichen Einrichtungen wie Kliniken – elektrische Händetrockner sind verbreitet. Vor allem sogenannte Jet-Lufttrockner sind laut Forschern jedoch tückisch, denn sie wirbeln Viren und Bakterien durch die Gegend und die Toilettengäste bekommen die Erreger ab. Das gibt nicht zuletzt Krankenhauskeimen ordentlich Auftrieb.

Larissa Koch / t-online



Ein Artikel von

T-Online

Durch den Einsatz von Handtrocknern sind die Kosten geringer als mit Papiertüchern. Ausserdem entfällt der Reinigungsaufwand durch herumliegende Papiere, die auch zur Verstopfung von Waschbecken führen können. Super Lösung – auf den ersten Blick. Denn das Trocknungsverfahren hat massive Nebenwirkungen, wie ein englisches Forscherteam der Universität Leeds bei Versuchen in Krankenhäusern bestätigt hat. Die Geräte sind Bakterienschleudern. Die Wissenschaftler warnen davor.

Im ersten Moment denkt man: Aber Moment mal, die Menschen haben doch gerade ihre Hände gewaschen, woher sollen denn all die Keime kommen? Die Antwort: Die wenigsten waschen ihre Hände richtig. Auch das haben Studien gezeigt. So wird ein eigentlich hochgradig hygienischer Akt in öffentlichen Einrichtungen zum Gesundheitsrisiko. 

Viren und Bakterien landen bei der Verwirbelung durch die Geräte insbesondere der Sorte Jet-Lufttrockner zu den Menschen, die sich in der Nähe aufhalten, und rieseln herunter auf Oberflächen. Das Forscherteam aus Leeds untersuchte bereits im Jahr 2014, was mit Mikroben beim Jet-Lufttrocknen passiert, die an Händen zurückgeblieben sind.

Es stellte sich heraus, dass die Kleinstorganismen aufgewirbelt werden, ganze 15 Minuten in der Luft verbleiben und sich dann auf nahe gelegenen Gegenständen und Flächen niederlassen. Die Menge allein an Bakterien, die dabei zirkulierte, war im Laborversuch 27 Mal grösser, als sie bei der Benutzung gängiger Papierhandtücher aus Spendern gemessen wurde. Hygiene? Fehlanzeige.

In Kliniken werden Krankenhauskeime verwirbelt

Dasselbe Forscherteam hat nun solche Untersuchungen in Kliniken dreier Städte in Frankreich, Grossbritannien und Italien durchgeführt. Dazu machten sie Versuche über rund drei Monate in Waschräumen der Krankenhäuser, die sowohl vom Personal, von Patienten aber auch von Besuchern benutzt wurden.

Es wurden jeweils für den gleichen Zeitraum entweder ein Lufttrockner oder ein Papierspender zur Verfügung gestellt. Für beide Szenarien nahmen die Forscher täglich Luftproben und Abstriche von Oberflächen, um die Bakterienlast in den Räumen zu untersuchen. Dabei verglichen sie die Effekte der Keimverwirbelung zwischen Papierspendern und Düsentrocknern.

Das Ergebnis: In den Räumen, in denen Jet-Trockner verwendet wurden, war das Aufkommen von Bakterien auf den Oberflächen und in der Luft durchgehend viel höher als in den Toilettenräumen, in denen Papiertücher verwendet wurden.

Hohes Aufkommen von Darmkeimen und resistenten Erregern

Am deutlichsten stellte sich der Oberflächenvergleich an den Geräten selbst dar, und zwar bei der Gegenüberstellung von Jet-Trocknern und Papierhandtuchspendern. In der italienischen Klinik war das Luftgerät 100 Mal mehr mit Bakterien belastet als der Papierspender. In Frankreich wurden beim Lufttrockner 33 Mal mehr Bakterien gemessen und in England 22 Mal mehr.

Im britischen Krankenhaus fanden die Forscher einen sogenannten Krankenhauskeim drei Mal häufiger vor, wenn das Luftgebläse die Trocknungsmethode war. Es handelte sich um den multiresistenten Keim Staphylococcus aureus – das Penicillin Methicillin* ist bereits machtlos gegen ihn.

Staphylococcus aureus

Staphylococcus aureus ist ein multiresistenter Keim. Bild: Shutterstock

Ebenfalls viel häufiger gefunden wurden in den britischen Krankenhäusern Bakterienarten, die sowohl resistent sind gegen Penicilline als auch gegen die Antibiotika-Gruppe Cephalosporine. Es handelte sich um sogenannte ESBL-produzierende Bakterien und um Darmkeime der Gattung Enterokokken. Diese mit Strepptokokken verwandte Gruppe ist schwer zu behandeln.

In Italien und Frankreich wurden bei der Lufttrocknungsmethode hingegen nur wenige krankheitserregende oder resistente Bakterien nachgewiesen. Die Forscher empfehlen Kliniken, auf Jet-Trockner zu verzichten.

So senken Sie Ihr persönliches Risiko

Die Messungen zeigen, wie individuell die Belastung mit Keimen je nach Klinik sein dürfte. Die Ergebnisse legen auch offen, dass Händetrocknen mit Luftgeräten grundsätzlich zu einem erhöhten Kontakt mit Mikroorganismen führt, ganz gleich, ob es sich um Viren, (multiresistente) Bakterien, Pilze oder Parasiten handelt. Was immer es ist, es fliegt mehr davon durch die Luft.

Um sein persönliches Risiko zu senken, gibt es nur wenige Möglichkeiten: Örtlichkeiten mit Lufttrocknern meiden, noch wichtiger ist jedoch, dass man sich selbst gründlich die Hände wäscht. Idealerweise lernt man bereits im Kindesalter, wie richtige Handhygiene aussieht. Je mehr sorgfältige Händewäscher unterwegs sind, desto geringer das gesellschaftliche Risiko. Die deutsche Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) führt seit Jahren Kampagnen für regelmässiges und korrektes Händewaschen. Nur so wird der Infektionsweg mit Krankheitserregern immer wieder unterbrochen.

Da die Hände ein Hauptübertragungsweg für Krankheiten sind, ist es ausserdem sehr hilfreich, sie aus dem Gesicht zu lassen. Wer sich selbst an Augen, Nase und Mund berührt, kann Erreger über die Schleimhäute in den Körper tragen.

So waschen Sie Ihre Hände richtig

Zunächst halten Sie die Hände unter fliessendes Wasser, die Wassertemperatur ist egal. Danach seift man sie gründlich ein: die Handinnenseiten, Handrücken, Fingerzwischenräume, Fingernägel und Daumen, die oft vergessen werden. Gründliches Händewaschen braucht in der Regel rund 30 Sekunden. Diese Zeitspanne ist wichtig, da nur langes Händewaschen die Zahl der Keime auf ein Tausendstel oder weniger senkt. Anschliessend die Hände unter fliessendem Wasser abspülen und abtrocknen.

*Methicillin ist wegen der Resistenzentwicklung von Staphylokokken gegen das Antibiotikum schon seit langem nicht mehr auf dem Markt.

Auch Bakterien lieben Ihr Smartphone

Studie über das Händewaschen

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    Alle Leser-Kommentare
  • Katzenseekatze 31.05.2019 10:40
    Highlight Highlight Diese Keime wären ja ein Grund mehr, diese unsäglich und schrecklich lärmenden Undinger nicht mehr zu produzieren, bzw. nicht mehr zu montieren. Und Strom sparen könnte man dadurch auch.

    Diese Händetrockner kommen, was Lärm anbelangt, gleich nach den Laubbläsern. Und zwar mit dem Attribut "oh Schreck".
  • Krähenmädchen 31.05.2019 09:02
    Highlight Highlight Sheldon Cooper hat uns die schon vor Jahren beigebracht 😎
  • Kaspar Floigen 31.05.2019 07:48
    Highlight Highlight Und wenn man Papierhandtücher benutzt, dann regen sich alle wieder wegen des Umweltschutzes auf.
  • poesie_vivante 30.05.2019 19:33
    Highlight Highlight Diese Lufttrockner sind ein Symbol dafür, dass gut gemeint definitiv das Gegenteil von gut ist.
  • Garp 30.05.2019 16:35
    Highlight Highlight Das ist bereits seit Jahrzehnten bekannt. Die Dinger sollten schon lange verboten sein.
  • Ökonometriker 30.05.2019 14:31
    Highlight Highlight Warum schaffen es im 21. Jh. noch immer so viele Orte nicht, grundlegende Hygieneprinzipien zu beachten? Sauberes Wasser, Hände mit Seife waschen und dann mit einem sauberen Papiertuch abreiben. Hier in China könnten jährlich zehntausende Leben gerettet werden, wenn man sich daran halten würde. In der reichen Schweiz sollte echt nicht bei der Hygiene gespart werden...
  • BeWi 30.05.2019 13:04
    Highlight Highlight Da wird wohl wieder masslos übertrieben und die Angstkeule ausgepackt. Gefährlich ist die Verwendung von Antibiotika in Lebensmittel und zuviel beim Arzt. Bedenke, Bakterien sind unsere Freunde, ohne Bakterien würden wir keinen Tag überleben. Nicht zu wenig Hygiene, sondern zuviel ist unser Problem..
    • CaptainLonestarr 01.06.2019 06:26
      Highlight Highlight Ja genau, darum starben tausende von Frauen an Kindbettfieber bevor Hebammen begannen sich die Hände zu waschen.
      Bakterien sind Freund und Feind. Die einen sind nötig, die anderen bringen uns um. Hände waschen mit Wasser und Seife könnte aber die Verwendung von Antibiotika verringern.
  • Magnum44 30.05.2019 12:50
    Highlight Highlight Tja, nur die Stärksten überleben ;) Das Problem scheint mir ja viel mehr das Händewaschen als der Föhn zu sein.
    • Baba 30.05.2019 14:57
      Highlight Highlight Der Föhn beschleunigt das Verteilen der Fehler beim Händewaschen 🥴
  • Basswow 30.05.2019 12:43
    Highlight Highlight Mir tun diese Gebläse in den Ohren weh. Ich benutze diese, bevorzuge aber Tücher.
    Die Idee war am Anfang lustig...
    Bin ein gewissenhafter Händewascher und nehme mir immer, wenn möglich, auch noch ein Tuch um die Türfalle beim wieder rausgehen anzufassen...die finde ich sehr gruusig, denn ich sehe dass „Schweine“ ohne die Hände zu waschen wieder rausgehen (passiert sehr oft) 😱
  • tolgito 30.05.2019 12:41
    Highlight Highlight Und ich dachte das sind moderne Pissoirs 🤔 deswegen hat es immer so rumgespritzt
    • Katzenseekatze 30.05.2019 13:04
      Highlight Highlight Diese Vorstellung ist interessant....
    • poltergeist 30.05.2019 13:59
      Highlight Highlight Sehr innovativ, sollte das Abschütteln überflüssig machen, aber der Luftstrom ist einfach zu stark. Und es fliesst seitlich raus. Totale Fehlkonstruktion :)
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 30.05.2019 12:40
    Highlight Highlight Und was ist mit den UV-Händetrocknern? Bringt das etwas?
    • Leider Geil 31.05.2019 12:04
      Highlight Highlight Vielleicht Hautkrebs bei häufiger Benutzung?
  • Natürlich 30.05.2019 12:15
    Highlight Highlight Stehe mit meiner Meinung wohl alleine da.
    Aber ich finde diese Dinger superpraktisch, da in kurzer Zeit die Hände trocken sind.

    Und seien wir mal ehrlich.
    Wenn Leute sich die Hände nicht richtig waschen sind bereits an der Türklinke wieder Tausende Keime dran.
    • Merida 30.05.2019 15:52
      Highlight Highlight Und man kann Abfall in Form von Papiertüchern vermeiden...

      ... Aber solange nicht alle Benützer die Hände richtig waschen können ist Papier halt hygienischer...
    • TheOnlyZeus 31.05.2019 10:53
      Highlight Highlight In kurzer Zeit die Hände trocken? Kann ich nicht bestätigen...
  • Aliminator 30.05.2019 11:59
    Highlight Highlight Nach Sheldon Cooper: da kann ich mir gleich die Hände von einem Leprakranken Affen ablecken lassen. 🙊
  • Stema 30.05.2019 11:53
    Highlight Highlight Wir haben solche Geräte in den WCs in unserem Büro. Die Räume sind aber so klein, dass das Gebläse so ziemlich alle Luft im Raum durchwirbelt. Und dabei natürlich jedes kleinste Haar oder Staub vom Boden aufwirbelt. Da drückt man sofort instinktiv die Augen zu. Bähhh. Obwohl da täglich gereinigt wird, nutz ich die WCs nur noch im absoluten Notfall.
    • Bolly 30.05.2019 12:06
      Highlight Highlight Nimmst ein eigenes Handtuch mit.
    • weachauimmo 30.05.2019 12:46
      Highlight Highlight WC-Papier kann auch zum Hände trocknen verwendet werden.
  • karies 30.05.2019 11:33
    Highlight Highlight 1. Hände waschen
    2. an Hosen abwischen
    3. mit Ellenbogen Türklinke betätigen
    4. Ellenbogen verbrennen
  • who cares? 30.05.2019 11:22
    Highlight Highlight Ou ja, besonders diese Leute die ihre Hände pseudomässig mit einem kaum auszumachenden Rinnsal von Wasserstrahl kurz benetzen, keine Seife involvieren und dann das Gefühl haben, sie haben ihre Hände gewaschen. Nein.
  • Katzenseekatze 30.05.2019 11:02
    Highlight Highlight Ich hasse diese Teile. Finde Papiertücher symphatischer.
    • El Vals del Obrero 30.05.2019 11:28
      Highlight Highlight Die Stoffrollengeräte finde ich am besten. Kein Papierverbrauch, wasch- und wiederverwendbar, braucht kein Strom (ausser natürlich bei der Reinigung), keine Probleme mit Papieren, die nicht oder falsch entsorgt werden.
    • Natürlich 30.05.2019 12:10
      Highlight Highlight @Katzenseekatze
      Papiertücher sind aber viel verschwenderischer
      Was genau stört sie dennan diesen „Dingern“?

      @El vas del Obrero
      Ja die sind eigentlich super, aber öfters kaputt, bzw ist die Rolle am Ende etc.
    • El Vals del Obrero 30.05.2019 19:43
      Highlight Highlight Vielleicht könnte man so ein Stoffrollengerät erfinden, in welchem die Reinigung integriert wäre:

      Dort wo das Tuch wieder in das Gerät reingeht, wären Düsen, die es mit Wasser, Reinigungs- und Desinfektionsmittel durchspülen würden, danach eine Hitzequelle, die es wieder trocknen (das würde zwar Strom brauchen, aber wenn es beim Toilettenartikelherstellerreinigungsservice werden die Tücher wohl auch nicht in der Sonne getrocknet, zudem entfallen die Transporte).

      So müsste man keine Rollen mehr wechseln, nur noch ab und zu Reinigungsmittel nachfüllen.
  • Grave 30.05.2019 11:00
    Highlight Highlight Deswegen wasche ich die hände gar nicht erst 😜
  • Lumpirr01 30.05.2019 10:55
    Highlight Highlight Auch die alten Händeföhn, wie man sie noch ab und zu noch antrifft, waren eine grosse Gefahr für die Gesundheit.
    Es gibt X - Leute, die diese grausamen Dinger nicht benutzen; für das Händetrocknen nehmen sie einfach Toilettenpapier aus einer WC - Kabine.
    Einrichtungen, welche aus Bequemlichkeit anstelle von Papiertüchern auf Personaleinsparung, Stromverbrauch und Ansteckungsgefahr setzen, bekommen von mir im Tripadviser schlechte Noten bei der Bewertungen der sanitären Anlagen.........
    • Merida 30.05.2019 15:55
      Highlight Highlight Die alten Dinger hängen auch immer so hoch, dass man das Wasser in die Ärmel zurück föhnt... 🤦‍♀️
  • theobromin 30.05.2019 10:53
    Highlight Highlight Danke, Dyson... *facepalm*
    • Cheesus 30.05.2019 11:51
      Highlight Highlight Hast du nicht bis ans Ende gelesen?! Hände aus dem Gesicht! :P
  • Ribosom 30.05.2019 10:49
    Highlight Highlight Sehr viele Leute glauben sich die Hände gewaschen zu haben, wenn sie kurz die Fingerspitzen unter das fliessende Wasser halten.
    Wer nur kurz überlegt hat, hat schon bei der Einführung solcher Händetrockner leer schlucken müssen. Es ist absolut logisch, dass diese Bakterien und Viren in die Luft blasen!
    Liebe Leute, wascht euch entweder die Hände richtig und mit Seife oder wascht sie gar nicht. Trockene Hände verteilen die Erreger nicht ganz so dramatisch wie nasse Hände.
  • RatioRegat 30.05.2019 10:49
    Highlight Highlight Das sind Händetrockner?!

    Das erklärt einiges...
    • LeChef 30.05.2019 11:02
      Highlight Highlight .
      Benutzer Bild
    • Rainer.Zufall 30.05.2019 17:52
      Highlight Highlight soso🤔😂
      Benutzer Bild
  • Tisch 30.05.2019 10:49
    Highlight Highlight Wir haben früher unsere Hände auch so gewaschen, wie man sie als Normalmensch halt wäscht, und sind trotzdem alt geworden. Ich frage mich, ob die ganze Angstmacherei vor Keimen nicht letztendlich schädlicher ist als die Keime an sich.
    • Caligula 30.05.2019 16:44
      Highlight Highlight Survivorship bias is calling
    • My Senf 30.05.2019 19:02
      Highlight Highlight Ja früher war alles besser. Da wusste man nicht an was man erkrankte!
      Jetzt weiss man sogar das!
    • Garp 30.05.2019 19:46
      Highlight Highlight Fingerspitzen benetzen ohne Seife ist nicht normal. Das wusste ich schon als kleines Kind vor über 50 Jahren. Was ist denn ein Normalmensch, klär mich auf Tisch. Wenn möglich im Detail 😂 .
  • reamiado 30.05.2019 10:44
    Highlight Highlight Gut, dass am Ende noch Handwaschtipps eingefügt sind, einzig da: die Temperatur des Wassers spielt sehr wohl eine Rolle, wärmeres ist besser (hilft auch bei der Fettlösung)

    Zentral wäre es halt sich diese 30 Sekunden Zeit zu nehmen (bin auch schuldig)
  • Lore 30.05.2019 10:42
    Highlight Highlight ...ich sag‘s ja immer wieder: Ordentliches Händewaschen, besonders nach J E D E M Toilettenbesuch, ist nicht zu unterschätzen! ☝️ (Man muss sich nicht unbedingt die Hände mit diesem Trockner trocknen) (habe mal mit Studenten ein Anfänger-MiBi-Praktikum durchgeführt und konnte denen danach sagen, wer sich nicht die Hände gewaschen hat... erschreckend viele...)
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 30.05.2019 10:36
    Highlight Highlight Altbekannt
  • Team Insomnia 30.05.2019 10:34
    Highlight Highlight Ekelhaft😱
  • rüpelpilzchen 30.05.2019 10:28
    Highlight Highlight Würde eine Kombination mit einem Ozon Gerät Abhilfe schaffen?
    Gleich mal patentieren lassen, damit niemand von der Idee profitiert.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 30.05.2019 10:21
    Highlight Highlight Meine Worte.
    Ich hasse diese Dinger, trockne mir meine Hände lieber an den Hosen als mein Ohren diesem Gebrüll auszusetzten.
    Nichts schlimmeres, als friedliche auf dem Thron zu sitzen und dann von einem solchen Monsterlärm gestört zu werden.
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