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Fakten im Überblick

Die Masern-Impfung erhitzt die Gemüter. Ist die Krankheit wirklich so schlimm? Die wichtigsten Fragen und Antworten

In Deutschlands Hauptstadt grassieren die Masern. Und auch in der Schweiz kommt es immer wieder zu Ausbrüchen. Zu Krankheit und Impfung gibt es viele Fragen – und leider auch grobe Fehlinformationen. Die wichtigsten Fakten im Überblick.

Irene Berres, Heike Le Ker und Nina Weber / spiegel online

Ein Artikel von

Spiegel Online

Wie ansteckend sind die Masern?

Masern zählen zu den ansteckendsten Krankheitserregern, mit denen sich ein Mensch infizieren kann. Mehr als neun von zehn ungeimpften Personen erkranken nach einem Kontakt mit dem Virus. Aus diesem Grund sollten Nichtgeimpfte grossen Abstand zu Erkrankten halten. Schon ein Nieser oder Huster genügt, damit die Erreger – in Tröpfchen verpackt – von einem Menschen zum anderen gelangen.

Eine gemeinsame Busfahrt kann genügen, um mit den Erregern in Kontakt zu kommen. Hinzu kommt, dass Infizierte bereits ansteckend sind, bevor der typische Hautausschlag auftritt. Das zeigt der Ausbruch im kalifornischen Disneyland: Eine ungeimpfte Frau hatte bei einem Besuch mindestens 42 Menschen infiziert. Sie hatte zuerst nicht bemerkt, dass sie krank war.

Der einzig sichere Schutz vor einer Erkrankung ist die Impfung. Selbst in den seltenen Fällen, in denen es trotz Impfung zu Masern kommt, ist der Krankheitsverlauf abgeschwächt.

Wie häufig kommen Masern vor?

Obwohl es seit 40 Jahren einen wirksamen Impfstoff gibt, verbreiten sich die Masern noch immer auf der ganzen Welt. Die grössten Probleme bereitet das Virus den Bewohnern von Entwicklungsländern: Dort zählen die Masern zu den zehn häufigsten Infektionskrankheiten, in manchen Regionen stirbt jeder zehnte Betroffene an den Folgen der Erkrankung.

Laut dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) gab es 2013 in der Schweiz 184 Fälle von Masern, eine deutliche Steigerung von fast 300 Prozent im Vergleich zu 2012 (66 Fälle). Zwischen Dezember 2010 bis August 2011 hatte die Schweiz eine Masernepidemie erlebt, mit insgesamt 679 gemeldeten Masern-Fällen in 21 Kantonen. Die Zahl der Infektionen kann von Jahr zu Jahr stark schwanken: In Deutschland infizierten sich im Jahr 2012 nur 165 Menschen mit dem Virus, 2013 waren es 1721.

Im Vergleich zu Entwicklungsländern sind die Risiken hierzulande geringer, doch auch in Europa kann die Krankheit tödlich enden, wie der Fall eines Kleinkinds in Berlin zeigt.

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Soll die Schweiz eine Masern-Impfpflicht einführen?

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Welche Symptome hat ein Masernkranker?

Nach der Ansteckung dauert es etwa zehn Tage, bis die Erkrankung ausbricht. Die Beschwerden beginnen mit hohem Fieber, einer laufenden Nase und Husten. Häufig sind die Augen gerötet und tränen. Eindeutig von anderen Erkrankungen abgrenzen lassen sich die Masern zu diesem Zeitpunkt nur durch die sogenannten Koplik-Flecken – weisse Flecken mit einem roten Rand, die an der Mundschleimhaut auftreten.

Erst zwei bis drei Tage später entwickelt sich der typische bräunlich-rosafarbene Hautausschlag, der sich üblicherweise erst über das Gesicht und den Hals erstreckt und in den folgenden Tagen bis zu den Händen und Füssen ausbreiten kann. Nach fünf bis sechs Tagen beginnt die Haut, sich wieder zu erholen, und die Beschwerden klingen ab. Wer die Krankheit einmal überstanden hat, ist für den Rest seines Lebens immun.

Kann man die Masern behandeln?

Es existieren keine Medikamente, die auf das Masernvirus zugeschnitten sind. Alle Infizierten sollten das Bett hüten, die restliche Behandlung hängt vom Krankheitsverlauf ab. Möglich sind Medikamente, die das Fieber senken oder Husten entgegenwirken. Droht eine sogenannte Superinfektion, bei der sich zusätzlich zu den Masern schädliche Bakterien im immungeschwächten Körper ausbreiten, helfen Antibiotika.

Sind Masern bloss eine harmlose Kinderkrankheit?

Das ist leider falsch. Richtig ist zwar, dass die meisten Menschen Masern problemlos überstehen. Harmlos sind sie dennoch nicht, denn es gibt schwerwiegende Komplikationen. Bis zu 15 Prozent der Infizierten bekommen eine Mittelohrentzündung, zehn Prozent eine Lungenentzündung und eines von 1000 Kindern eine gefürchtete Gehirnentzündung. Ein bis drei von 1000 erkrankten Kindern sterben an einer Maserninfektion.

Weil die Impfraten von Kleinkindern steigen, verschiebt sich die Krankheit immer weiter ins Erwachsenenalter. Während der starken Masern-Welle in Deutschland im Jahr 2013 waren 39 Prozent der Infizierten älter als 20 Jahre, beim aktuellen Ausbruch in Berlin sind es sogar 45 Prozent.

Besonders prekär: Ab einem Alter von 20 Jahren verläuft die Infektion häufiger schwer. Dasselbe gilt für Kinder, die noch jünger sind als fünf Jahre.



Wie gut schützt die Masernimpfung? 

Tatsache ist: Die Impfung bietet keinen hundertprozentigen Schutz vor einer Ansteckung. Nach der ersten Impfung liegt der Schutz bei etwa 91 Prozent, nach der zweiten bei 92 bis 99 Prozent. Anders formuliert: Ein bis acht Menschen von 100 bekommen trotz Impfung die Masern, wenn sie dem Virus ausgesetzt waren. Unter Ungeimpften stecken sich mindestens 90 von 100 an.

Wer als Kind zwei MMR-Impfungen (Kombi-Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln) erhalten hat, hat damit einen Impfschutz fürs ganze Leben, Auffrischimpfungen sind nicht notwendig.

Der Masernimpfstoff enthält gefährliche Substanzen wie Quecksilber oder Aluminium. Gibt es andere Impfstoffe?

Manche Impfstoffe enthalten tatsächlich Aluminiumhydroxid (es dient dazu, die Immunantwort zu verstärken) oder Formaldehyd (es hilft, Impfviren abzutöten). Beide sind in so geringen Mengen enthalten, dass laut Robert-Koch-Institut (RKI) keine Gefahr für die Gesundheit ausgeht.

Wer trotzdem ein mulmiges Gefühl hat, kann zumindest beim MMR-Impfstoff beruhigt sein: Dieser enthält weder Aluminium noch Formaldehyd. Dasselbe gilt für die Quecksilberverbindung Thiomersal, die einen Sonderfall darstellt.

Die Verbindung wurde eine zeitlang als Konservierungsmittel verschiedenen Impfstoffen zugesetzt. Nach einer intensiven Debatte über vermeintliche Nebenwirkungen – siehe Abschnitt Impfungen und Autismus – reagierte die Pharmaindustrie. Mittlerweile gibt es alle empfohlenen Schutzimpfungen ohne Thiomersal.

Mein Baby ist noch zu klein für die Impfung. Ist es trotzdem geschützt? 

Das RKI empfiehlt, Kinder das erste Mal zwischen 11 und 14 Monaten gegen Masern zu impfen. Die zweite Impfung folgt optimalerweise zwischen dem 15. und 23. Lebensmonat.

Ein neugeborenes und gestilltes Baby verfügt – sofern die Mutter entweder Masern hatte oder ausreichend geimpft ist – über einen Nestschutz. Darunter versteht man Antikörper, die die Mutter über die Plazenta oder die Milch auf das Kind übertragen hat. Dieser Schutz ist nicht immer ausreichend und schwindet mit der Zeit.

Bis zu den Impfungen sollen Kinder daher von der sogenannten Herdenimmunität profitieren: Ist die Umgebung ausreichend geimpft, kann sich das Virus nicht weiter verbreiten.

Mein Kind, das noch nicht geimpft ist, hat mit einem anderen Kind gespielt, das jetzt die Masern hat. Was tun?

Die Behörden empfehlen in einem solchen Fall eine sogenannte Postexpositionsprophylaxe: Der Betroffene sollte möglichst innerhalb von drei Tagen gegen die Masern geimpft werden, das kann den Ausbruch der Krankheit wirksam unterdrücken.

Angeblich erkranken mehr Geimpfte als Nicht-Geimpfte an den Masern – da kann doch was nicht stimmen?

Genau, dass mehr Geimpfte als Nicht-Geimpfte erkrankten, stimmt nämlich schlicht nicht. Das RKI berichtete zum Beispiel, dass rund 85 Prozent der Masernkranken im Jahr 2013 in Deutschland nicht geimpft waren. Daten der US-Seuchenschutzbehörde CDC zeigen ebenfalls einen höheren Anteil Ungeimpfter unter an Masern Erkrankten.

Welche Risiken birgt die Impfung?

Der Körper reagiert auf die Impfung und das zeigt sich auch: Bei etwa jedem Zwanzigsten rötet sich die Einstichstelle innerhalb von ein bis drei Tagen, sie kann schmerzen und dick werden.

Gelegentlich schwellen die zugehörigen Lymphknoten an, die Körpertemperatur kann leicht bis mässig steigen (bei etwa fünf bis 15 Prozent), es kann zu Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden und Mattigkeit kommen.

Etwa jeder Fünfzigste erkrankt nach der Impfung an einer sehr abgeschwächten Form der Masern, bei der es zu Fieber und einem schwachen Hautausschlag kommt, der dem der Masern ähnelt. Diese sogenannten Impfmasern sind nicht ansteckend, sie klingen in der Regel rasch und folgenlos ab.

Kann es auch zu schweren Impfschäden kommen?

Schwerwiegende Nebenwirkungen sind nach der Impfung extrem selten. Laut einer deutschen Untersuchung kam es beim MMR-Impfstoff zu schätzungsweise sieben Komplikationen bei 16 Millionen Impfstoffdosen. Die Betroffenen hatten unter anderem eine Hirnhautentzündung, einen fortschreitenden Hirnabbauprozess und eine Halbseitenlähmung mit Gangstörung. Allerdings liess sich in keinem der Fälle nachweisen, ob die Beschwerden auch tatsächlich Folge der Impfung waren oder nur durch Zufall kurz danach einsetzten.

Löst die MMR-Impfung Autismus aus?

Nein, es gibt keinerlei Belege, dass die MMR-Impfung die Entwicklung von Autismus fördert. Diese Behauptung hatte der britische Arzt Andrew Wakefield 1998 veröffentlicht. Die Studie wurde später zurückgezogen. Die Schlussfolgerung war nicht nur falsch, der Mediziner hatte auch unethische Forschungsmethoden angewendet und verschleiert, dass er selbst das Patent für einen alternativen MMR-Impfstoff hielt. Inzwischen haben mehrere Untersuchungen belegt, dass MMR-Impfung und Autismus nicht zusammenhängen.

Stimmt die These, dass es das Immunsystem stärkt, wenn Kinder Krankheiten wie die Masern durchmachen – und dies besser ist, als sie zu impfen? 

Für diese Behauptung gibt es keine wissenschaftlichen Beweise. Die Erreger, gegen die sich Impfungen richten, sind gefährlich fürs Immunsystem und der Körper kann sie mitunter nicht besiegen. Dadurch können die Infektionen erkrankte Kinder in ihrer Entwicklung zurückwerfen, Komplikationen auslösen und sogar zum Tod führen.

Die Empfehlung, Masern durchzumachen, geht auf die Annahme zurück, dass Krankheiten dem kindlichen Immunsystem ein notwendiges Training liefern, das durch Impfungen entfällt. Das ist aus zwei Gründen falsch: Erstens sind Impfungen genau dazu da, das Immunsystem zu trainieren. Wenn beim Impfen abgeschwächte Erreger oder Bruchstücke derselben in den Körper gelangen, erlernt das Immunsystem eine präzise Abwehrreaktion gegen diese Strukturen. Sogenannte Gedächtniszellen sorgen dafür, dass diese über Jahre bestehen bleiben. Dieser Prozess läuft bei einer Impfung nicht anders als ab als bei einer Erkrankung.

Auch ist nicht zu befürchten, dass sich das Immunsystem langweilt, nur weil zum Beispiel durch die MMR-Impfung Masern, Mumps und Röteln vermieden werden. «Schutzimpfungen richten sich gegen rund ein Dutzend besonders notorischer und gefährlicher Erreger – mit Hunderten weiteren Erregern muss sich das Immunsystem täglich auseinandersetzen», schreibt das Robert-Koch-Institut.

Hilft die Impfung nicht allein der Pharmaindustrie? 

Natürlich verdienen Pharmafirmen Geld, wenn ihre Impfstoffe verwendet werden. Das Ziel bei der Masernimpfung ist aber die Ausrottung der Erreger. Wenn mehr als 95 Prozent der Bevölkerung gegen Masern geimpft werden, hat das Virus keine Chance mehr, sich auszubreiten. Das ist bei den Pocken gelungen. Die Weltgesundheitsorganisation hatte 1967 eine weltweite Impfpflicht gegen die Pockenviren verordnet. 1972 trat der letzte Pockenfall in Deutschland auf, in der damaligen BRD endete die Impfpflicht 1976. Seit 1979 gelten die Pocken als ausgerottet.

Ich habe meinen Impfpass verloren und weiss nicht mehr, ob ich als Kind erkrankt bin. Wie finde ich heraus, ob mein Körper gegen die Masern immun ist?

Ein Bluttest kann zeigen, ob man gegen die Masern geimpft ist. Allerdings kommt es laut RKI immer wieder zu fehlerhaften Befunden. Das Institut rät deshalb von solchen Tests ab. Besser sei es, sich im Zweifel erneut impfen zu lassen. Man könne sich nicht «überimpfen».

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    Alle Leser-Kommentare
  • Maya Eldorado 25.02.2015 15:39
    Highlight Highlight Ich hatte als Kind Masern, Scharlach und die wilden Blattern.
    Warum hört man eigentlich nichts mehr von der Scharlach? Ist die ausgestorben?
    Meine ältere Tochter hatte die Dreifachimpfung Masern, Mumps und Röteln. Ein paar Monate später hat sie dann doch den Mumps bekommen.
    Das war für mich die Veranlassung meine jüngere Tochter nicht zu impfen.
    Es gibt Studien in der USA, dass dort viele Geimpfte an Masern erkrankt sind.
    Ich bin skeptisch was da alles über das Impfen verzapft wird, weil die Pharmalobby dahinter steht.
    11 45 Melden
  • Rostic 25.02.2015 15:06
    Highlight Highlight Alle Gesunde durch einen Impfzwang den Gefahren derselben auszusetzen, und das bei einer Krankheit, die für Gesunde ungefährlich ist, ist völlig nutzlos und gefährlich. Kranke vor weiteren Krankheiten mit Impfungen zu schützen, wie bei der Grippe, die jährlich Tausende Todesopfer fordert, macht durchaus Sinn. Das werden wohl auch die Entscheidungsträger, auch wenn ihnen sonst nicht zu trauen ist, so sehen. Auch bei Dauernickern ist es durchaus angezeigt, zwischendurch die Oberstube anzuwerfen, nur schon zwecks Alzheimer-Prophylaxe. Cheers!
    6 38 Melden
    • who cares? 25.02.2015 16:17
      Highlight Highlight Artikel gelesen? Wahrscheinlich nicht. Sonst hättest du in Zahlen belegt, dass eine marginal kleine Zahl an Leuten ernsthafte Probleme wegen der Impfung bekommt im Gegensatz zum den wirklich Erkrankten.
      Impfen tut man übrigens nicht nur für sich alleine, sondern damit man keine Alte, Schwache, Babys etc. ansteckt, bei denen die Krankheit noch gefährlicher ist. Solidarität und so.
      37 5 Melden
  • Joshzi 25.02.2015 14:06
    Highlight Highlight Aber auch das wird einen Ignoranten nicht überzeugen. Mangelnder Verstand kann durch keine noch so fundierte Information ausgerottet werden. Vielleicht schaffen es die Infektionskrankheiten?
    40 6 Melden
    • _kokolorix 26.02.2015 19:41
      Highlight Highlight ähh fundierte zahlen? die sind alle vom hersteller!
      1 2 Melden
  • Lowend 25.02.2015 11:14
    Highlight Highlight Das erkrankte Menschen andere anstecken und töten können, kommt bei den fortschritsfeindlichen, Ich-bezogenen Impfgegnern leider nicht vor. Diese Egoisten denken halt nur an sich und an sich und an sich.
    57 15 Melden
    • _kokolorix 26.02.2015 19:34
      Highlight Highlight würde die impfung wirklich was bringen wär das problem ja längst gelöst. wer sich impfen lässt kriegt keine krankheit, wers nicht tut ist selber schuld. wozu also all die gehässigkeiten? vermutlich liegt das daran, dass die impfung viel häufiger versagt als uns weiszumachen versucht wird. wirklich wissenschaftliche studien(doppelplindstudie) ob die impfing wirkt gibt es nähmlich nicht.
      3 2 Melden
  • Rostic 25.02.2015 10:54
    Highlight Highlight Maser, Mumps und Röteln gehören zu den seltenen Krankheiten und die Impfhysterie hat vor allem damit zu tun, das Ärzte ihren tumben Patienten den "richtigen" Weg weisen wollen, nämlich in die Abhängigkeit ihrer meist unnötigen Behandlungen. Ich habe alle drei Krankheiten als Kind durch gemacht und das hat mir kein bisschen geschadet, sondern hat mich stark gemacht. Es ist wichtig das man Krankheiten nicht unterdrückt, sondern auslebt, und damit dazu lernt. Die Gefahr des Todes begleitet uns das Leben lang, und macht das Leben erst lebenswert! Lebe wild und gefährlich!
    13 81 Melden
    • djangobits 25.02.2015 11:28
      Highlight Highlight Genau das Argument bringen alle Impfgegner, mit dem Resultat, dass immer mehr Kinder die Masern "durchmachen" müssen und auch ernste Fälle zunehmen werden. Wenn Dein Kind dann genau das ist, das daran stirbt, dann ist das dann nicht mehr so easy. Deshalb hat Impfen auch was solidarisches allen anderen potentiellen zukünftigen Opfern gegenüber. Nicht Impfen ist also nicht nur fahrlässig gegenüber den eigenen Kindern, sondern auch gegenüber der anderen.
      57 9 Melden
    • nixxda 25.02.2015 11:33
      Highlight Highlight Je öfter und länger jemand krank wird, desto mehr verringert sich die Lebenserwartung.
      Möchtest du die Pest und Cholera auch so richtig ausleben? Oh, ich vergaß - i.d.R. stirbt man daran.
      45 6 Melden
    • EvilBetty 25.02.2015 12:21
      Highlight Highlight Wer hier «tumb» ist sei mal dahingestellt.
      8 5 Melden
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