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essen bunt farben obst

Unterschiedliche Farbstoffe haben unterschiedliche Effekte auf den Körper. Bild: shutterstock

Wir sollten täglich einen ganzen Regenbogen essen – für Frauen sind Rot und Blau besonders gut

Nicole Reichle / gesundleben



Ein Artikel von

Wem diese Überschrift etwas befremdlich vorkommt: Farben essen ist ein Trend aus den USA. Dort predigen Fitness- und Gesundheits-Gurus, dass man nach Möglichkeit jeden Tag einen ganzen Regenbogen verspeisen soll. Gemeint ist damit natürlich nicht das Wetterphänomen, sondern die bunte Farbenvielfalt von Obst und Gemüse. 

Es heisst also nicht mehr schlicht und einfach «Esst mehr Obst und Gemüse!», sondern «Esst von jeder Farbe etwas!»: einen roten Apfel, einen grünen Salatkopf und eine gelbe Mango. Oder ein paar blaue Trauben, lila Pflaumen und orange Papaya. Hinter dem Trend steckt die Erkenntnis, dass die Farbstoffe, die den Früchten ihre Farbe verleihen, besonders wichtige Nährstoffe enthalten. 

Die Flavonoide sind so genannte sekundäre Pflanzenstoffe. Sie sitzen meist in höchster Konzentration in der Schale von Obst und Gemüse. Beim Farbspiel ist alles von Gelb über Rot bis hin zu Blau möglich. Es gibt eine ganze Reihe bekannter Flavonoide wie beispielsweise Quercetin (zum Beispiel im Apfel), Hesperidin (Orange), Malvidin (blaue Trauben) und Resveratrol (Himbeeren). 

gesundleben.ch

Sie wollen es noch gesünder? Dann schauen Sie auf der Webseite von gesundleben.ch vorbei. Dort finden Sie weitere informative Beiträge aus den Bereichen Lifestyle, Sport, Gesundheit und Freude am Leben. 

Tumorzellen werden gehemmt und die Abwehr gestärkt

Ein Beispiel für eine Frucht mit einem besonders hohen Anteil an Flavonoiden ist die Aroniabeere. Die Aronia – auch Apfelbeere genannt – hat verglichen mit anderen Beeren einen sehr hohen Anteil an den Antioxidantien der Familien Anthocyane und Flavonoide. Diese Stoffe binden freie Radikale und sind daher von einem gesundheitlich interessanten Aspekt. Die Pflanzenfarbstoffe gelten in der Forschung als Hemmer von Tumorzellen und stärken die körpereigener Abwehrmechanismen. 

apfelbeere aronia

So sehen die gesunden Apfelbeeren aus. Bild: shutterstock

Aber auch andere Früchte haben es in sich. Dunkle Weintrauben zum Beispiel. Besonders die dunkelroten haben einen interessanten Nährstoffmix zu bieten. Sie enthalten die beiden Flavonoide Quercetin und Resveratrol. Quercetin findet man im hellgelben Fruchtfleisch und in der Schale. Studien halten das Quercetin durch ihr hohes Mass an Antioxidantien für das effektivste Flavonoid. Ihm wird eine antikarzinogene Wirkung nachgesagt

Andere positive Effekte sind vor allem für Frauen interessant. So sind vorrangig die Flavonoide in roten und blauen Pflanzenteilen besonders gut für die Gefässwände und helfen die Kontraktion der Venen zu stimulieren. Daher sind sie als unterstützende Massnahmen gegen Besenreiser empfohlen. Und auch bei einem anderen Problem an Frauenbeinen sollen sie helfen – nämlich bei Cellulite. 

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Maya Eldorado 21.05.2015 09:49
    Highlight Highlight Hilfe! Was muss ich noch alles essen, um gesund zu bleiben!?
    Bei alledem sollte ich ja auch noch schlank bleiben. Aber mit der immer länger werdenden Liste, was man alles und wieviel davon man essen soll um gesund zu bleiben und lange zu leben, setzt das meiner schlanken Linie zu.
    3 2 Melden
    • conszul 21.05.2015 10:26
      Highlight Highlight Genau, vor allem das Gemüse und die Früchte ;-)
      4 0 Melden
    • kettcar #lina4weindoch 21.05.2015 10:27
      Highlight Highlight Nicht vergessen: sollte auch noch saisonal aus der Region sein :)
      6 0 Melden

Du achtest auf Kalorien? Schön. Möchtest du nun Avocado oder Nutella?

Vor Kurzem erzeugte dieser Instagram-Post einiges an Aufruhr:

Ha.

Prompt folgten Reaktionen wie ...

... oder:

Es war erstaunlich, wieviele Gesundesser sich hier offenbar getriggered fühlten. Avocado soll schlecht sein?

Der Grund, weshalb viele Diät- und Fitness-Gurus genervt waren, liegt auf der Hand: 

Nun, Graeme Tomlinson aka The Fitness Chef (ha!) gehört selbst zur Diät/Fitness-Industrie, doch er plädiert für mehr Common Sense und für weniger Hype. So ging es im Avocado-Post nicht darum, …

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