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Die Primar-Lehrerin Lisbeth Mueller-Abri begruesst die neuen Erstklaessler in Stans, am Montag, 18. August 2008.  (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Bild: KEYSTONE

Was ein Händedruck alles bewirken kann

13.09.18, 06:58 13.09.18, 07:35


In den ersten Minuten des Schulunterrichts ist die Stimmung im Klassenzimmer häufig noch ein wenig chaotisch. Es braucht eine Weile, bis die Schüler bei der Sache sind.

Neue Studienergebnisse aus den USA zeigen jetzt, wie die Lehrer die Klasse viel schneller unter Kontrolle bekommen. Und zwar indem sie jeden Schüler einzeln an der Türe begrüssen, wie Edutopia berichtet. Per Händedruck oder auch nur mit einem Zunicken.

Durch dieses Ritual sank das störende Verhalten von Schüler um neun Prozent – und es führte zu weiteren positiven Effekten. So beteiligten sich die Schüler stärker am Unterricht.

Die US-Forscher erklären sich das Ergebnis damit, dass die persönliche Begrüssung zu Beginn bei den Schülern ein Gefühl der Zugehörigkeit hervorrufe, sie sozial wie emotional bestätige. Dies erhöhe die Motivation der Schüler zu lernen. (fvo)

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Video: srf

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Brikne, 20.7.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Alex_Steiner 13.09.2018 11:30
    Highlight Haben sie auch getestet wie es ist wenn sie alle vor dem Klassenraum warten müssen und sich dann einfach erst setzen müssen?

    Die Wurzel des Chaos ist ja wohl, dass alle am Platz sind und Quatschen. Wenn man sie von draussen rein lässt ohne ihnen die Hand zu geben hat man wohl das gleiche Ergebniss...
    5 21 Melden
  • Hardy18 13.09.2018 09:18
    Highlight Ich habe nicht dagegen zu einer ordentlichen Begrüssung und es freut mich das dies positiv gegenüber dem Mitmenschen ankommt. Aber stellen wir uns eine Turnhalle mit 100 Kinder vor wovon 9 Kinder ihre chaotische Stimmung unter Kontrolle halten. Das nenn ich bemerkenswert.
    1 33 Melden
    • Qui-Gon 13.09.2018 11:10
      Highlight Wenn sich in der Klasse 2 von 22 zusammenreissen, bringt das sicher nicht viel. So werden die 9% weniger Störung kaum gemessen. Aber wie denn?
      4 0 Melden
  • Schluch 13.09.2018 08:37
    Highlight Gibt es einen Link zur Studie?
    8 1 Melden
    • ulmo 13.09.2018 12:46
      Highlight Die Studie ist hier zu finden: https://doi.org/10.1177%2F1098300717753831
      Ist halt leider nicht Open Access. Die Zusammenfassung auf Edutopia ist aber im Artikel verlinkt. (Von Edutopia habe ich auch den Link zur Studie)
      3 0 Melden

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