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Ein Chip mit gezüchteten Organen soll die Forschung revolutionieren. bild: screenshot/vimeo/wyss institute

Dieser Chip soll Tierversuche bald überflüssig machen



Weil es bis heute kaum gleichwertige Alternativen gibt, werden weiterhin Tierversuche durchgeführt. Besonders in der Krebsforschung setzen Wissenschaftler auf die Forschung an und mit Tieren. 

Ein kleiner, fingergrosser Chip soll Tierversuche in Zukunft überflüssig machen. Damit das überhaupt funktioniert, müssen die Wissenschaftler auf den Mini-Chips ähnliche Bedingungen wie in einem menschlichen Körper schaffen. So muss zum Beispiel die Temperatur stimmen und Gewebezellen müssen sich in alle Richtungen ausdehnen können. 

«Wir versuchen mehrere Gewebe, die auch im menschlichen Körper miteinander interagieren, auf einen Chip zu bringen, zum Beispiel Leber, Herz oder Tumore», erklärte Andreas Hierlemann, Professor für Biosystemtechnik von der ETH Zürich gegenüber SRF

Um gewisse Medikamente zu testen, platzieren Hierlemann und sein Team eine Leber und einen Tumor auf demselben Chip. Im Labor prüfen die Forscher dann nicht nur, ob das Medikament das Wachstum des Tumors hemmt, sondern auch ob es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommt.  

Bis es aber tatsächlich so weit ist, dass nur noch mit den Chips geforscht werden kann, dauert es noch ein bisschen. Sein Ziel, vier Organe auf dem Chip nachzubauen, hat Hierlemann noch nicht erreicht. Besonders schwierig ist es, eine Flüssigkeit zu finden, in der sich alle verschiedenen Zelltypen züchten lassen. (ohe)

Der WM-Ball wird unter Extrembedingungen getestet

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Video: srf

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