Wissen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Commuters on a metro carriage pass a poster of Turkey's President Recep Tayyip Erdogan, in Istanbul, Friday, June 15, 2018. Turkey holds parliamentary and presidential elections on June 24, 2018, seen as important as it will transform Turkey's governing system to an executive presidency.(AP Photo/Emrah Gurel)

Wer Müll sammelt, kann in Istanbul gratis Bahn fahren.  Bild: AP/AP

In Istanbul kannst du jetzt gratis U-Bahn fahren – wenn du Plastikmüll mitbringst



Die Türkei kämpft mit einem massiven Müllproblem. So werden jährlich nur elf Prozent der gesamten Abfallmenge recycelt. 

Die Bosporus-Metropole Istanbul geht neue Wege, damit der Wiederverwertungs-Anteil steigt. Als Pilotprojekt hat die Stadtverwaltung bei drei U-Bahnstationen Recyclingautomaten für Leergut installiert. Wer genug Flaschen oder Büchsen mitbringt, kriegt eine Gratis-Fahrt. 

«Ich bringe jeden Tag meine Plastikflaschen, die ich früher in den Müll geworfen hätte. Dies ist ein sehr gutes Projekt», sagt eine Rentnerin zum Merkur

FILE - In this Friday July 15, 2016 file photo, Istanbul's iconic Bosporus Bridge is lit in the colours of the French flag in solidarity with the victims of the attack in Nice, France, a few hours before the attempted coup against the government. Turkish Prime Minister Binali Yildirim said Monday, July 25, 2016 that Istanbul's Bosporus Bridge will be renamed

Bild: AP/AP

Die Istanbuler Behörden wollen das Pilotprojekt rasch ausweiten. Umweltaktivisten fordern die Erdogan-Regierung schon lange auf, endlich mehr für das Recycling zu tun. Bisher landet der überwiegende Teil des türkischen Mülls ungenutzt in der Deponie. Oder noch schlimmer, er wird wild in der Natur oder im Meer entsorgt. 

So erreicht die Türkei auf dem Umweltindex des Yale-Zentrums für Umweltrecht bloss den 108. von 180 Plätzen. Auf dem ersten Platz liegt übrigens die Schweiz

(amü)

Nachweis von Mikroplastik im Wasser

abspielen

Video: srf/SDA SRF

Plastikmüll im Meer

Das könnte dich auch interessieren:

Nach Maurers Englisch-Desaster: Jetzt nimmt ihn Martullo in die Mangel (You Dreamer!😂)

Link zum Artikel

Perlen aus dem Archiv: So (bizarr) wurde 1991 über den Frauenstreik berichtet

Link zum Artikel

8 Gerichte, die durch die Beigabe von Speck unwiderlegbar verbessert werden

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Das Huber-Quiz: Dani ist zurück aus den Ferien. Ist er? IST ER?

Link zum Artikel

Strache-Rücktritt: Europas Nationalisten haben einen wichtigen General verloren

Link zum Artikel

Instagram vs. Realität – 14 Vorher-nachher-Bilder mit lächerlich grossem Unterschied

Link zum Artikel

13 Cartoons, die unsere Gesellschaft auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

Steakhouse serviert versehentlich 6000-Franken-Wein – die Reaktionen sind köstlich

Link zum Artikel

Super-GAU für Huawei? Das müssen Handy- und PC-User jetzt wissen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

4
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Heinz Maag 08.01.2019 21:01
    Highlight Highlight Das auf dem Bild ist kein Demo. Die Türkei hat im März wahlen, dass sind so Flyer. Warum das man 3 Monate vorher aufstellt weiss niemand ;)
  • buhuch 07.01.2019 18:05
    Highlight Highlight Schön zu hören, weiter so!

    An der Schwarzmeerküste werden Nationalparks militärisch bewacht damit dort keiner Müll entsorgt...
  • El Vals del Obrero 07.01.2019 09:50
    Highlight Highlight Das Foto ist noch interessant: Breitbeinig-Sitzen-Verbotsschild neben Erdogan-Propaganda, während im Hintergrund eine Demonstration zu laufen scheint.
    • Saraina 07.01.2019 10:24
      Highlight Highlight Scheint. Das hinten ist keine Demo, sondern mehr Propaganda.

Blätter anstatt Plastik als Verpackung: Supermärkte in Thailand machens vor

Weniger Plastik: Dieses Ziel wird weltweit verfolgt. Denn der Kunststoff landet auf verschiedenen Wegen in den Weltmeeren und tötet Tiere und Organismen.

Plastikalternativen gibt es viele – einige liegen auf der Hand, sind aber besonders bemerkenswert. Ein Supermarktbetreiber in Thailand macht es vor und sorgt mit seiner Plastikalternative gerade weltweit für Aufsehen.

Anstatt frisches Gemüse in Plastiksäckchen aufzubewahren, findet man das Gemüse im thailändischen Supermarkt Rimping in …

Artikel lesen
Link zum Artikel