Wissen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
This image released by Warner Bros. Entertainment shows a scene from the WWI documentary

Alter Krieg in frischen Bildern: Ausschnitt aus «They Shall Not Grow Old. Bild: AP/Warner Bros. Entertainment

Historische Amnesie: Wir haben die Gefahr durch Kriege und Krankheiten verdrängt

Kriege und Krankheiten waren während Jahrhunderten die Geissel der Menschheit. In der heutigen, «zivilisierten» Welt haben sie ihren Schrecken verloren. Das könnte sich rächen.



Diese Woche wieder mal im Kino gewesen. Auf dem Programm stand «They Shall Not Grow Old» von Peter Jackson. Der «Lord Of The Rings»-Regisseur zeigt Filmdokumente aus dem Ersten Weltkrieg, wie man sie noch nie gesehen hat: koloriert und in 3D konvertiert, mit Tonspur und in «realer» Geschwindigkeit. Die NZZ spricht von einem «Lazarus-Effekt»: Die Toten werden lebendig.

Das Ergebnis begeistert und verstört gleichermassen. Jackson bringt uns einen Krieg nahe, der vor mehr als 100 Jahren zu Ende ging. Verstärkt wird die Unmittelbarkeit durch Tonaufnahmen von Dutzenden Veteranen aus dem BBC-Archiv. Man erlebt das ganze Elend eines Krieges, in dem unzählige Soldaten tatsächlich «nicht alt werden sollten», wie der Titel des Films besagt.

abspielen

Der Trailer von «They Shall Not Grow Old». Video: YouTube/Warner Bros. Pictures

Allein die Briten verloren zwischen 1914 und 1918 in Belgien und Nordfrankreich rund eine Million junge Männer. Man spricht auf der Insel deshalb bis heute vom «Great War», dem Grossen Krieg. Peter Jacksons Grossvater war auch dabei. Er überlebte, ihm ist der Film gewidmet.

Grosse Teile des übrigen Europas wurden in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verwüstet. Doch auch in diesen Ländern beginnt die Erinnerung zu verblassen.

Auf dem Heimweg gingen mir zahlreiche Gedanken durch den Kopf. Einer drängte sich in den Vordergrund: Wissen wir eigentlich noch, was Krieg bedeutet? In der Schweiz wurden wir von beiden Weltkriegen verschont. Die letzten Schlachten auf unserem Territorium fanden im (relativ unblutigen) Sonderbundskrieg 1847 statt. Also vor einer Ewigkeit.

Grosse Teile des übrigen Europas hingegen wurden in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verwüstet. Doch auch in diesen Ländern beginnt die Erinnerung zu verblassen. Das gilt auch für den Zweiten Weltkrieg. Die damals aktive Generation ist weitgehend weggestorben. Bei den Feiern zum 75. Jahrestag des D-Day im Juni waren nur noch wenige Veteranen anwesend.

Sicher, es hat seither auch in Europa wieder Kriege gegeben. Nach dem Ende des Kalten Kriegs gingen die Völker im ehemaligen Jugoslawien aufeinander los. Heute wird in der Ukraine geschossen. Der Terrorismus hat in verschiedensten Ausprägungen immer wieder blutige Spuren hinterlassen. Aber insgesamt haben wir uns an ein Leben in Frieden und Wohlstand gewöhnt.

Die Zahlen des Ersten Weltkriegs

Der ehemalige Staatssekretär und Rotkreuz-Präsident Jakob Kellenberger sprach kürzlich in Bern von einer zunehmenden «Friedensferne». Ein seltsamer Ausdruck, doch Kellenberger meint damit, dass wir zunehmend vergessen, was in Europa auf dem Spiel steht. Und wie fremd uns der während Jahrhunderten allgegenwärtige Krieg geworden ist.

Wie soll ein «Europa der Vaterländer» mit dem Migrationsdruck aus dem Süden umgehen? Italien würde mit dem Problem vermutlich völlig allein gelassen.

Krieg ist kein Spiel. Krieg bedeutet Not und Elend, Tod und Hunger, Verstümmelung und Vergewaltigung. Es ist das Verdienst von Peter Jacksons Film, diese Realität in Erinnerung zu rufen, wenn er in Bild und Ton das Vegetieren der Soldaten in sumpfigen und mit Ratten verseuchten Schützengräben schildert. Und das Gemetzel auf dem Schlachtfeld.

Es ist besonders wichtig in einer Zeit, in der rechte Parteien auf dem Vormarsch sind und die Wiedergeburt des Nationalstaats zelebrieren. Sie idealisieren ein «Europa der Vaterländer», die Seite an Seite in Eintracht leben. Man fragt sich: Wissen die, was sie tun? Oder wie die Chinesen sagen: Nimm dich in acht vor dem, was du dir wünscht. Es könnte in Erfüllung gehen.

Wie soll ein «Europa der Vaterländer» mit dem Migrationsdruck aus dem Süden umgehen? Italien würde mit dem Problem vermutlich völlig allein gelassen. Was würde ein Matteo Salvini dann tun? Die Flüchtlingsboote im Mittelmeer versenken? Oder die Migranten Richtung Norden ziehen lassen? Wie lange würde es in diesem Fall dauern, bis die Armeen an den Grenzen aufmarschieren?

Weltweiter Anstieg der Masernfälle

abspielen

Video: srf

Es ist brandgefährlich, wenn wir einfach vergessen, was auf dem Spiel steht. Von «historischer Amnesie» spricht der Autor Peter Beinart in einem Beitrag für das US-Magazin «The Atlantic». Darin widmet er sich einer anderen Bedrohung, die zunehmend verblasst: Krankheiten.

Die Angst vor Aids ist geschwunden, seit HIV-Positive dank Medikamenten ein weitgehend normales Leben führen können. Ebola? Weit weg in Afrika.

Sie sorgten für weit mehr Opfer in der Menschheitsgeschichte als Kriege. Eine Erkältung oder eine Blutvergiftung konnte ein Todesurteil sein. Wirksame Medikamente entstanden erst mit dem medizinischen Fortschritt der letzten 200 Jahre. Er hat den Krankheiten ihren Schrecken genommen. Die meisten lassen sich heute behandeln oder unter Kontrolle halten.

Das gilt auch für neu aufgetauchte. Die Angst vor Aids ist geschwunden, seit HIV-Positive dank Medikamenten ein weitgehend normales Leben führen können. Ebola? Weit weg in Afrika. Auch beim gefürchteten Krebs ist die Heilungschance gross, wenn er frühzeitig diagnostiziert wird.

Damit nimmt die Sorglosigkeit zu. Und vermeintlich besiegte Krankheiten kehren zurück, etwa die Masern. Ihnen widmet Peter Beinart seinen Artikel. Immer mehr Eltern weigern sich aufgrund diffuser Ängste, ihre Kinder impfen zu lassen. Ein Grund dafür sei, dass das heutige Amerika «an einem gefährlichen Mangel an historischer Erinnerung» leide, meint Beinart.

** ARCHIV ** Sir Alexander Fleming ist auf einem Bild aus dem Jahre 1952 in einem Labor des Wright Fleming Instituts in London zu sehen. Vor 80 Jahren entdeckte der Bakteriologe Alexander Fleming das Penizillin - und damit das erste Antibiotikum. Der Zufallsfund leitete eine neue Aera der Medizin ein. Blutvergiftungen, Diphtherie, Meningitis, Syphilis oder Gonorrhoe: Vielen Geisseln der Menschheit nahm das Antibiotikum zumindest einen Teil ihrer Schrecken. (AP Photo/Archiv) ** zu unserem KORR. APD4717 ** --- ** FILE ** Sir Alexander Fleming is seen in 1952 at London's Wright Fleming Institute. The Scottish bacteriologist discovered penicillin at St. Mary's Hospital in London in September 1928. The mold, called Penicillium notatum, was discovered by accident and produced a substance named penicillin which ultimately saved millions of people from life-threatening infections. It is considered one of the great advances of modern medicine in the 20th  century. Fleming was knighted in 1944.  In 1945 he shared the Nobel Prize for Physiology or Medicine.  (AP Photo/File)

Alexander Fleming entdeckte per Zufall das Penicillin. Bild: AP

Für Europa und die Schweiz gilt dies genauso. Wir wissen nicht mehr, wie schlimm Krankheiten sein können. Und aufgrund eines wissenschaftlich widerlegten Autismus-Risikos, wie segensreich Impfungen sind. Lieber lassen gewisse Eltern ihre Kinder die Masern «durchseuchen» und gefährden damit das Leben anderer ungeimpfter Kinder, vor allem von Säuglingen.

Profit kommt vor dem Allgemeinwohl. Möglich ist diese Entwicklung nur, weil wir vergessen haben, wie gefährlich selbst harmlose Krankheiten sein können, wenn wir kein Mittel gegen sie haben.

Unser frivoler Umgang mit Krankheiten zeigt sich auch anhand der Antibiotika. Der Film «They Shall Not Grow Old» ruft in Erinnerung, dass viele Soldaten in den Kriegen nicht durch direkte Gewalteinwirkung starben, sondern durch Infektionen als Folge einer Verwundung. Zehn Jahre nach dem Ersten Weltkrieg entdeckte der Mediziner Alexander Fleming per Zufall das Penicillin.

Es war die Geburtsstunde der modernen Antibiotika, die hunderten Millionen Menschen das Leben gerettet haben. Heute ist diese beispiellose Errungenschaft durch ihre sorglose Verwendung unter anderem in der Landwirtschaft bedroht. Immer häufiger tauchen hochresistente «Superkeime» auf, die von der Ärzteschaft unter fast schon kriegsähnlichen Umständen bekämpft werden müssen.

Die grossen Pharmakonzerne sind dabei keine Hilfe. Sie investieren kaum in die Erforschung neuer Antibiotika, sondern lieber in hochpreisige Medikamente gegen seltene Krankheiten. Profit kommt vor dem Allgemeinwohl. Möglich ist diese Entwicklung nur, weil wir vergessen haben, wie gefährlich selbst harmlose Krankheiten sein können, wenn wir kein Mittel gegen sie haben.

Die Menschheit befindet sich an einem heiklen Punkt ihrer Geschichte. Die Herausforderungen durch Klimawandel und Digitalisierung sind enorm, sie müssen bewältigt werden. Darüber darf aber die Bedrohung durch Kriege und Krankheiten nicht in Vergessenheit geraten. Anderswo auf der Welt (Jemen, Kongo) sind sie nach wie vor sehr präsent.

Darum sind Filme wie «They Shall Not Grow Old» wichtig, auch wenn Puristen den Umgang mit dem historischen Material als fragwürdig erachten. Er ist immer noch besser als die «historische Amnesie», die uns die Gefahren vermeintlich überwundener Bedrohungen vergessen lässt.

Der Erste Weltkrieg in Bildern

Die Schweiz ist nicht ganz unschuldig

Play Icon

Geschichte – die Vergangenheit lebt!

Wenn Frauen mit ihren Vaginen reden: Mittelalterliches Sexgedicht entdeckt

Link zum Artikel

Wie Faye Schulman als jüdische Partisanin den Holocaust überlebte

Link zum Artikel

Das Bombengeschäft – wie die Schweiz vom Vietnamkrieg profitierte

Link zum Artikel

Von «E.T.» zu Netflix-Hit «Stranger Things»: So magic waren die 80er

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

«Wir sahen, was wir sehen wollten» – wenn Ideologen bei Diktatoren zu Besuch sind

Link zum Artikel

Das eisige Monsterschiff, das den deutschen U-Booten den Garaus hätte machen sollen

Link zum Artikel

Als die «Boy Scouts» in die Schweiz kamen

Link zum Artikel

Warum die Konstantinische Schenkung die grösste Lüge des Mittelalters war

Link zum Artikel

«Trentiner-Aktion»: Als man bei der Migros Italienerinnen bestellen konnte

Link zum Artikel

Aus DDR wird AfD: Wie der Osten Deutschlands nach rechts rutschte

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Historische Amnesie: Wir haben die Gefahr durch Kriege und Krankheiten verdrängt

Link zum Artikel

Deutsche Kriegsverbrechen in Italien: Als Wehrmacht und SS in Fivizzano wüteten

Link zum Artikel

Der Skelett-See ist mysteriös – nun machen DNA-Analysen die Sache noch rätselhafter

Link zum Artikel

Wie Pepsi in der Sowjetunion Fuss fasste – und kurzzeitig eine Militärmacht wurde

Link zum Artikel

«Scheisstage» und 10 weitere Geschichts-Fakten, von denen du vermutlich nie gehört hast

Link zum Artikel

War die Mondlandung ein Fake? 13 Behauptungen im Faktencheck

Link zum Artikel

Er überlebte den Untergang der Titanic und wurde danach Olympiasieger

Link zum Artikel

Vom gefeierten Freiheitskämpfer zum machthungrigen Despoten – das war Robert Mugabe

Link zum Artikel

Verdingkinder müssen Teil ihrer Entschädigung gleich wieder abgeben

Link zum Artikel

History Porn Teil L: Geschichte in 25 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

Zum Tod von Lee Iacocca gibt's ganz, ganz viele Ford-Mustang-Bilder

Link zum Artikel

Massaker in Hollywood: Die Schöne und die Bestie

Link zum Artikel

Die Schlacht von Tagliacozzo – wie ein listiger Franzose die Staufer zu Grabe trug

Link zum Artikel

Mugabe ist tot – doch diese 20 Diktatoren sind immer noch an der Macht

Link zum Artikel

Heidi in Japan

Link zum Artikel

Jemand untermalt Filmchen von tanzenden Sowjet-Soldaten mit Hitparaden-Songs und es ist 😂

Link zum Artikel

Wie ein Dorfpolizist zum ersten Massenmörder Skandinaviens wurde

Link zum Artikel

Kann diese Rakete wirklich den Hagel stoppen? 41 Ostschweizer Gemeinden meinen: Sicho 🚀

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Geschichte – die Vergangenheit lebt!

Wenn Frauen mit ihren Vaginen reden: Mittelalterliches Sexgedicht entdeckt

35
Link zum Artikel

Wie Faye Schulman als jüdische Partisanin den Holocaust überlebte

27
Link zum Artikel

Das Bombengeschäft – wie die Schweiz vom Vietnamkrieg profitierte

71
Link zum Artikel

Von «E.T.» zu Netflix-Hit «Stranger Things»: So magic waren die 80er

32
Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

16
Link zum Artikel

«Wir sahen, was wir sehen wollten» – wenn Ideologen bei Diktatoren zu Besuch sind

112
Link zum Artikel

Das eisige Monsterschiff, das den deutschen U-Booten den Garaus hätte machen sollen

29
Link zum Artikel

Als die «Boy Scouts» in die Schweiz kamen

12
Link zum Artikel

Warum die Konstantinische Schenkung die grösste Lüge des Mittelalters war

22
Link zum Artikel

«Trentiner-Aktion»: Als man bei der Migros Italienerinnen bestellen konnte

57
Link zum Artikel

Aus DDR wird AfD: Wie der Osten Deutschlands nach rechts rutschte

141
Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

54
Link zum Artikel

Historische Amnesie: Wir haben die Gefahr durch Kriege und Krankheiten verdrängt

170
Link zum Artikel

Deutsche Kriegsverbrechen in Italien: Als Wehrmacht und SS in Fivizzano wüteten

37
Link zum Artikel

Der Skelett-See ist mysteriös – nun machen DNA-Analysen die Sache noch rätselhafter

35
Link zum Artikel

Wie Pepsi in der Sowjetunion Fuss fasste – und kurzzeitig eine Militärmacht wurde

19
Link zum Artikel

«Scheisstage» und 10 weitere Geschichts-Fakten, von denen du vermutlich nie gehört hast

29
Link zum Artikel

War die Mondlandung ein Fake? 13 Behauptungen im Faktencheck

145
Link zum Artikel

Er überlebte den Untergang der Titanic und wurde danach Olympiasieger

7
Link zum Artikel

Vom gefeierten Freiheitskämpfer zum machthungrigen Despoten – das war Robert Mugabe

17
Link zum Artikel

Verdingkinder müssen Teil ihrer Entschädigung gleich wieder abgeben

113
Link zum Artikel

History Porn Teil L: Geschichte in 25 Wahnsinns-Bildern

6
Link zum Artikel

Zum Tod von Lee Iacocca gibt's ganz, ganz viele Ford-Mustang-Bilder

21
Link zum Artikel

Massaker in Hollywood: Die Schöne und die Bestie

20
Link zum Artikel

Die Schlacht von Tagliacozzo – wie ein listiger Franzose die Staufer zu Grabe trug

7
Link zum Artikel

Mugabe ist tot – doch diese 20 Diktatoren sind immer noch an der Macht

89
Link zum Artikel

Heidi in Japan

2
Link zum Artikel

Jemand untermalt Filmchen von tanzenden Sowjet-Soldaten mit Hitparaden-Songs und es ist 😂

39
Link zum Artikel

Wie ein Dorfpolizist zum ersten Massenmörder Skandinaviens wurde

18
Link zum Artikel

Kann diese Rakete wirklich den Hagel stoppen? 41 Ostschweizer Gemeinden meinen: Sicho 🚀

5
Link zum Artikel

Geschichte – die Vergangenheit lebt!

Wenn Frauen mit ihren Vaginen reden: Mittelalterliches Sexgedicht entdeckt

35
Link zum Artikel

Wie Faye Schulman als jüdische Partisanin den Holocaust überlebte

27
Link zum Artikel

Das Bombengeschäft – wie die Schweiz vom Vietnamkrieg profitierte

71
Link zum Artikel

Von «E.T.» zu Netflix-Hit «Stranger Things»: So magic waren die 80er

32
Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

16
Link zum Artikel

«Wir sahen, was wir sehen wollten» – wenn Ideologen bei Diktatoren zu Besuch sind

112
Link zum Artikel

Das eisige Monsterschiff, das den deutschen U-Booten den Garaus hätte machen sollen

29
Link zum Artikel

Als die «Boy Scouts» in die Schweiz kamen

12
Link zum Artikel

Warum die Konstantinische Schenkung die grösste Lüge des Mittelalters war

22
Link zum Artikel

«Trentiner-Aktion»: Als man bei der Migros Italienerinnen bestellen konnte

57
Link zum Artikel

Aus DDR wird AfD: Wie der Osten Deutschlands nach rechts rutschte

141
Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

54
Link zum Artikel

Historische Amnesie: Wir haben die Gefahr durch Kriege und Krankheiten verdrängt

170
Link zum Artikel

Deutsche Kriegsverbrechen in Italien: Als Wehrmacht und SS in Fivizzano wüteten

37
Link zum Artikel

Der Skelett-See ist mysteriös – nun machen DNA-Analysen die Sache noch rätselhafter

35
Link zum Artikel

Wie Pepsi in der Sowjetunion Fuss fasste – und kurzzeitig eine Militärmacht wurde

19
Link zum Artikel

«Scheisstage» und 10 weitere Geschichts-Fakten, von denen du vermutlich nie gehört hast

29
Link zum Artikel

War die Mondlandung ein Fake? 13 Behauptungen im Faktencheck

145
Link zum Artikel

Er überlebte den Untergang der Titanic und wurde danach Olympiasieger

7
Link zum Artikel

Vom gefeierten Freiheitskämpfer zum machthungrigen Despoten – das war Robert Mugabe

17
Link zum Artikel

Verdingkinder müssen Teil ihrer Entschädigung gleich wieder abgeben

113
Link zum Artikel

History Porn Teil L: Geschichte in 25 Wahnsinns-Bildern

6
Link zum Artikel

Zum Tod von Lee Iacocca gibt's ganz, ganz viele Ford-Mustang-Bilder

21
Link zum Artikel

Massaker in Hollywood: Die Schöne und die Bestie

20
Link zum Artikel

Die Schlacht von Tagliacozzo – wie ein listiger Franzose die Staufer zu Grabe trug

7
Link zum Artikel

Mugabe ist tot – doch diese 20 Diktatoren sind immer noch an der Macht

89
Link zum Artikel

Heidi in Japan

2
Link zum Artikel

Jemand untermalt Filmchen von tanzenden Sowjet-Soldaten mit Hitparaden-Songs und es ist 😂

39
Link zum Artikel

Wie ein Dorfpolizist zum ersten Massenmörder Skandinaviens wurde

18
Link zum Artikel

Kann diese Rakete wirklich den Hagel stoppen? 41 Ostschweizer Gemeinden meinen: Sicho 🚀

5
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

170
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
170Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Thinkdeeper 15.07.2019 17:50
    Highlight Highlight Die Schweiz hat sich seit jeher als Rosinenpickerin und willfährige Helferin der "Mächtigen" positioniert. Dutti als Mädchenhändler spiegelt die Denke. Die Schweiz ist das Land des Emmentalers, ein Käse voller Löcher und warmer Luft. So die Politik und die Sozialwerke. Diskriminierung und Kosten weiterschieben ist bei uns politisch gewollt. EU Recht täte uns bei Verfassungsgerichtsbarkeit und Sozialwerke gut.
    Altersguthaben (PK) werden bei Migranten zur Rückzahlung rechtsmässig bezogener Sozialhilfe abgeschöpft, (Kt. AG) und die EL Revision sieht das für alle vor. EU keine Rückzahlungspflicht!
  • Thinkdeeper 15.07.2019 17:09
    Highlight Highlight Guter Artikel.
    In unserer Familien fielen im 1WK die Brüder meiner Grossmutter oder kamen als unwertige (invalide) zurück.
    Im 2WK fielen Cousins meiner Eltern, mussten teilweise gegeneinander (Partisanen und Wehrpflichtige) kämpfen.
    Tod, Zerstörung, Raubzüge, Vergewaltigungen und Deportationen durch die Schweiz in Arbeitslager nach Belgien mussten überlebt, und mit Behinderungen zu leben gelernt werden.
    Auch die 5the Generation ist sich dessen bewusst.
    Die Schweiz hatte das Glück nicht wichtig genug und Gesinnungswilliger Helfer zu sein. Die Sensibilität fehlt komplett, in allen Parteien.

  • MacB 15.07.2019 08:42
    Highlight Highlight Danke, Peter Blunschi. Toller Artikel, den Film werde ich mir gerne ansehen.

    Ich reihe mich gerne ein und unterstütze diese Sicht zu 100%. Beeindruckend auf den Punkt gebracht.
  • Todesstern 15.07.2019 07:16
    Highlight Highlight Solange es arm und Reich gibt, ist die Dauer eines Friedens nur eine Frage der Zeit.
  • JRaeber 14.07.2019 22:36
    Highlight Highlight Wenn ein Film so einen Impact hat, dass gleich alle wieder zu den Waffen greifen wollen, schlage ich vor: schaut andere Filme. Geht der militärischen Industriesaga nicht auf den Leim. Es braucht keine Kriege, es braucht keine Waffen und keine Armeen. Kein Mensch will Krieg. Nur die Kriegstreiber. Sie gehören geächtet anstatt hofiert. Die Verherrlichung fängt bei den Spielzeugknarren und den unsäglichen Tarnanzug-Klamotten an. Herunterfahren, durchatmen, mit Friedenspolitik Versöhnung ermöglichen.
    • Hierundjetzt 15.07.2019 00:42
      Highlight Highlight Seit 2000 Jahren ist es das erste Mal (!), dass wir in Europa so lange Frieden haben.

      Deine Wunsch ist ein komplettes Luftschloss. Oder was genau hat die Schweiz während des Jugoslawien-Krieges gemacht?

      Stimmt: nichts.
  • jjjj 14.07.2019 21:02
    Highlight Highlight In den 90ern war der Krieg auf dem Balkan extrem nah...
    • almlasdn 15.07.2019 01:24
      Highlight Highlight Doch hat man die Kriegsparteien ziemlich lang machen lassen.
  • hämpii 14.07.2019 20:54
    Highlight Highlight Schrecklich! Und doch befürchte ich, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis es mal wieder so richtig kracht -.-
  • DemonCore 14.07.2019 20:48
    Highlight Highlight Der Sonderbundskrieg ist in verschiedener Hinsicht interessant. Man findet im Internet Dokumente aus der Zeit. Es ging auch um Vergewaltigungen und Plünderungen. Er war auch eine Art Bürger- und Religionskrieg. Diesen Bürgerkrieg hat übrigens in damaligem Verständnis die Linke Seite gewonnen.
    • Hierundjetzt 15.07.2019 00:43
      Highlight Highlight Und die Protestanten. Daher sind die Katholiken erst seit den 1990gern gleichberechtigt zu den Reformierten
    • DemonCore 15.07.2019 00:57
      Highlight Highlight Hätte der echte Liberalismus des 19. Jhdt. sich durchgesetzt, hätten wir vollständige Trennung von Kirche und Staat, wie im Kt. Neuenburg in der ganzen Schweiz. Stattdessen sind diverse Kantone und teilweise der Bund mit der Kirche im Bett. Naja, es gibt also immer noch Luft nach oben für den Liberalismus.
  • Denk-mal 14.07.2019 20:44
    Highlight Highlight Komisches Volk, die Jungen. Man wird zu Tode geblitzt, wenn man etwas zur Erinnerung an früher schreibt und warnt. Als 48er erlebte ich den Krieg nicht mehr, aber die Folgen danach spürte man bis vor dem allmählichen greifen vor den 6zigern, in der Schweiz. Muss man denn eine Film anschauen umd zu wissen, wie grausam das Ganze sein kann, dass wir gegen Krieg und Gewalt und auflehnen müssen, auf die Strasse gehen, immer und immer wieder! Vielen ist nicht bewusst, dass wir dem Spiel der Atommächten ausgesetzt sind. Ein blöder Fehler und wir gehen alle in einem nuklearen Winter unter.
  • DemonCore 14.07.2019 18:19
    Highlight Highlight Die (europäische) Zivilgesellschaft muss aufstehen, und diesen offenen und verdeckten, in- und ausländischen Nationalisten und Faschisten die Stirn bieten.
  • Hieronymus Bosch 14.07.2019 17:56
    Highlight Highlight Herr Blunschli, Pharmafirmen investieren nicht mehr in neue Antibiotika, weil die Ärzte sie für den absoluten Notfall behalten möchten. Sobald sie eingesetzt werden, treten Resistenzen auf. Da die alte Antibiotika noch immer in 98% der Fälle funktionieren und sehr billig sind, geht der Umsatz zu diesen Medikamenten und lohnt sich die Investition nicht.
  • Billy the Kid 14.07.2019 17:47
    Highlight Highlight Falls heute ein Weltkrieg ausbrechen würde - wäre die ganze Geschichte innerhalb kürzester Zeit gegessen.
    Die Schützengräben werden nicht wiederkehren. Auch rein demographisch wäre ein solcher Krieg überhaupt nicht mehr zu veranstalten. Eine durchschnittliche deutsche, französische oder englische Familie besass damals im Schnitt 6 Kinder. Davon wurden dann mindestens 2 als Kanonenfutter an die Front geschickt und das Leben ging trotzdem weiter.
    Der 1. Weltkrieg war vor allem der erste "moderne" Krieg, indem zum ersten mal Panzer, Flugzeuge, das Maschinengewehr und auch Gas eingesetzt wurden.
    • Ganjabuur 15.07.2019 01:37
      Highlight Highlight Wenn du mal einen Blick auf Syrien wirfst, stellst du fest, dass die meisten internationalen Grossmächte ihre Hände im Spiel haben oder hatten...und wenn du nun abermals einen Blick auf dieses Land wirfst, stellst du fest, dass das Land am Ende ist. Viel eher lässt sich ein moderner Krieg meiner Meinung nach mit dem 30-jährige. Krieg vergleichen: Staatlich und private Akteure verfolgen ihre Interessen, während die Zivilbevölkerung immer weiter und schlimmer leiden muss. Auch damals war keine Lösung in Sicht, bis sich alle Akteure an einen Tisch gesetzt & dem Schrecken ein Ende bereitet haben.
  • shirkan 14.07.2019 17:35
    Highlight Highlight "Freiheit der Rede, Freiheit des Bekenntnisses, Schutz des einzelnen Bürgers vor der Willkür verbrecherischer Gewaltstaaten, das sind die Grundlagen des neuen Europa" Zitat Flugblatt Der Weissen Rose, 1943 (Geschwister Scholl) /Gedenkstein Residenzpark der Bayerischen Staatskanzlei, München
    Nun sind die Dämonen "Nationalismus", "Patriotismus" wieder bei Populisten im Tagesgespräch.
    Objektive Presse wird je nach Bedarf als "Nazi-Presse" beschimpft oder es werden von Populisten Nazibegriffe wie "Systempresse" aus der Weimarer Republik aktiviert.
  • Zauggovia 14.07.2019 17:05
    Highlight Highlight Mit dem konstanten Armee-Bashing zeigt auch Watson in gewohnter Regelmässigkeit wie die historische Amnesie funktioniert.

    Auch ich würde zum Armeegegner werden, wäre ich sicher, dass es in Zukunft keine Kriege und Katastrophen mehr geben würde. Nur leider bin ich da wohl weniger optimistisch als die Watson-Redaktion und viele der Kommentarschreiber hier.
    • DemonCore 14.07.2019 18:22
      Highlight Highlight Ich denke das Armeebashing ist oft auch herbeigeschrieben. In 'urbanen' und 'hippen' Kreisen zählt eine gewisse Geringschätzung der Soldaten und der Armee als Ganzes zum guten Ton. Logischerweise sind das die ersten, die nach dem Staat rufen, wenn es etwas ungemütlicher wird.

      In der allgemeinen Bevölkerung wird alles nicht so heiss gegessen, wie es in bestimmten Zirkeln gekocht wird. I.d.R. stützt die Schweizer Bevölkerung die Armee, nachzulesen in Umfragen, aber auch in Abstimmungsresultaten.
  • Hyperventilator 14.07.2019 15:07
    Highlight Highlight Si vis pacem para bellum! Schon die Römer und der Grieche Plato wussten: wenn du Frieden willst, bereite den Krieg vor.
    Dem gibt es auch Heute nichts beizufügen. Das heisst aber nicht, dass man sich nicht auch anderweitig für den Frieden einsetzen soll.
    • rodolofo 14.07.2019 20:47
      Highlight Highlight Der Krieg ist die sich selbst erfüllende Prophezeiung der Ängstlichen.
      Weil sie alle Mittel ins Militär stecken, fehlen ihnen die Mittel, die es bräuchte, um den FRIEDEN zu gewinnen, um die Klimaerwärmung und die Umweltzerstörung abzuwenden.
      Und mit den sich verknappenden Ressourcen gehen die waffenstarrenden Armeen aufeinander los.
      Jeder will noch ein Stück vom verbrannten Kuchen für sich erobern.
      Irgendwann wird Ruhe sein, für ca. 1 Mio. Jahre,
      bis die tödliche radioaktive Strahlung abgeklungen ist.
      Im Tiefenmeer werden dann noch einige Bakterien sein, welche die Evolution neu starten...
  • Toerpe Zwerg 14.07.2019 15:00
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel. Wir Wohlstandsverwöhnten leben in einer einzigartigen Wohlfülblase, in welcher Machbarkeitswahn existenzielle Fragen verdrängt hat. Es gibt keine echte Not mehr. Wir nehmen die Fragilität unserer Zivilisation nicht mehr wahr. Krisen Vorsorge gilt als Verschwendung, sofortige Bedürfnisbefriedigung für Alle als Handlungsmaxime.

    Links wie Rechts, alle machen denselben Fehler in der Bewertung der Realität. Sie ist nicht gegeben. Umverteilung & die Anhäufung von Reichtum sind eine kleine Katastrophe weg von der Irrelevanz.

    Wir führen Scheingefechte - es wird sich rächen.
    • rodolofo 14.07.2019 15:08
      Highlight Highlight @ Toerpe Zwerg
      Versuche mal, locker zu sein und zu GENIESSEN, dass wir momentan keine Not haben!
      Die Zivilschutzbunker sind bereits gebaut und bezugsbereit im Falle eines atomaren Super-GAU!
      Also, entspann Dich und kontrolliere täglich Deine Notfall-Ausrüstung, inklusive Schweizer Armee-Taschenmesser...
    • Maracuja 14.07.2019 17:23
      Highlight Highlight Toerpe Zwerg: Wir nehmen die Fragilität unserer Zivilisation nicht mehr wahr.

      ??? Weshalb ist dann der Klimawandel ein so grosses Thema in der Schweiz?
    • Toerpe Zwerg 14.07.2019 18:15
      Highlight Highlight Genau deshalb.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheRealSnakePlissken 14.07.2019 15:00
    Highlight Highlight Wegen ihrer Nichtteilnahme an den Bündnissystemen EU und NATO hat sich in der Schweiz eine irre Polit-Mixtur aus Linkspazifismus und rechtem Möchtegern-Autarkismus zusammengebraut. Während die EU nach 1989 den Osten integrierte und nach 2007 eine massive Wirtschaftskrise stemmen musste und die NATO-Mitgliedsländer von den USA nach 9/11 aufgeboten wurden, sich in Nahost zu engagieren, duckte sich die Schweiz weg. Maulend integrierte man ein paar Flüchtlinge und schickte nach dem letzten Schuss ein paar Soldaten in den Kosovo. Wohlstandsverwahrlosung hierzulande?- Wundert mich überhaupt nicht.
    • Maracuja 14.07.2019 16:14
      Highlight Highlight Auch in absoluten Zahlen hat die Schweiz mehr Flüchtlinge aufgenommen als EU-Staaten wie Belgien, Dänemark, Niederlande, Luxemburg, Finnland , von den osteuropäischen Staaten ganz zu schweigen. Neben der Schweiz gibt es diverse andere europäische Staaten, die nicht in der NATO sind, sind die auch alle wohlstandsverwahrlost? Die Destabilisierung des Iraks als Engagement im Nahost zu bezeichnen, scheint mir ziemlich schönfärberisch angesichts der Folgen, welche die irakische Zivilbevölkerung erleiden musste.
    • TheRealSnakePlissken 14.07.2019 19:01
      Highlight Highlight @Maracuja: Ich behaupte nicht, dass EU und NATO alles richtig gemacht haben, mich nervt nur die penetrante Lehrmeisterei, wie toll es in der CH laufe und wie unfähig alle ringsumher sind. Solche Sprüche klopfen wahrscheinlich auch Leute in Liechtenstein und San Marino, aber einen Supertanker auf dem Ozean steuern ist eine andere Nummer als ein Aufblasböötli vo Bärn uf Thun..
    • Maracuja 14.07.2019 19:36
      Highlight Highlight @TheRealSnakePlissken

      Ich halte die Schweiz weder für besonders vorbildlich/toll noch kann ich mit dem Schweiz-Bashing, wie Sie es betreiben, etwas anfangen. Es gibt durchaus Dinge, welche man an der Schweiz kritisieren kann, Stichwort Steueroase, ehrlicherweise müsste man dann auch gewisse EU-Staat kritisieren. Ich versteh nicht, wieso es akzeptabel ist, dass Island und Norwegen einen eigenen Weg in Europa gehen dürfen, bei der Schweiz hingegen nicht. Dass ein Land mit einer Milizarmee, diese nur im Inland einsetzt, finde ich korrekt. Ich möchte nicht, dass meine Söhne im Ausland krepieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 14.07.2019 15:00
    Highlight Highlight Dass der Frieden in Europa zu einer Selbstverständlichkeit geworden ist, wie die Emanzipation und das Selbstbewusstsein von Frauen in Europa zu Selbstverständlichkeiten geworden sind, ist doch toll!
    Umso unbegreiflicher erscheint es uns heute, wie selbstverständlich früher Massen von Männer-Soldaten in den Krieg gezogen sind!
    Unbegreiflich erscheint uns heute, dass ein keifendes Männchen mit Scheitelfrisur und Schnäuzchen in Knickerbocker-Pluderhosen als "DER FÜHRER!" verehrt und angehimmelt wurde.
    Diese "tapferen Krieger" waren nicht nur hässlich, sondern auch ausgesprochen lächerlich...
    • reactor 14.07.2019 16:00
      Highlight Highlight Hitler lächerlich? Ganz im Gegenteil, niemand konnte über ihn lachen. Salvini, Strache, Orban lächerlich ? Nein!
    • rodolofo 14.07.2019 20:31
      Highlight Highlight Doch! Lächerlich!
      Hitler erscheint heute lächerlich. Charly Chaplin erkannte die Lächerlichkeit von "Hinkel" schon zu Lebzeiten Hitlers. Und Salvini wird später einmal lächerlich erscheinen, im Rückblick, wenn in der von China dominierten Weltgemeinschaftschimpfende "Alte, Weisse Männer" und "Wutbürger" nur noch ganz am Rande eine Nebenrolle spielen werden.
      Man wird sie dann in Chinesische Umerziehungslager gesteckt haben, wo sie lernen müssen, immer und jederzeit zu lächeln...
    • DemonCore 14.07.2019 23:04
      Highlight Highlight rodolofo, stell dich doch nicht so an. reactor meint dass 100'000e mit dem Leben dafür bezahlen mussten, dass der Nationalsozialismus besiegt werden konnte. Chaplins Filme alleine hätten Europa und Asien nicht vor den rassistischen Schlächtern retten können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • imposselbee 14.07.2019 14:04
    Highlight Highlight Habe den Artikel aus technischer Sicht, altes Material in 3D aufbereiten, gut gefunden. Die historische Amnesie halte ich für eine zweischneidige Klinge, denn es könnte ein vermeintlich falsches Sicherheitsbedürfnis entstehen, nämlich der Wunsch nach ‚klassischem Militär‘.
    Technologie, weitaus mächtiger als Atombomben, wird immer günstiger und steht einem breiten Publikum, bis bald auf Haushaltniveau, zur Verfügung.
    Bei synthetischer Biologie (z.B. CRISPR/Cas9) geht es bald nicht mehr um Länder oder Konzerne, sondern um Einzelpersonen und deren Gemütszustand.
    https://bit.ly/2xOAKE9
    • DemonCore 14.07.2019 18:28
      Highlight Highlight Es geht auch nicht so sehr um die Militärtechnik des 1. WK, sondern um die Tatsache, dass viele Leute in einer Welt leben in der sie sich die 'Grosse Katastrophe', wie der 1. WK auch genannt wurde, nicht vorstellen können.

      Lies doch mal die Kommentare unter einem Klimaartikel. Ca. 40% brüsten sich mit ihrem verschwenderischen und umweltschädlichen Lebensstil stellen alle anderen als Idioten dar.

      Ich glaube einige müssen schon erst noch aufwachen.
  • Maracuja 14.07.2019 13:44
    Highlight Highlight <Die grossen Pharmakonzerne sind dabei keine Hilfe. Sie investieren kaum in die Erforschung neuer Antibiotika, sondern lieber in hochpreisige Medikamente gegen seltene Krankheiten>

    Wieso muss man alles der Privatwirtschaft überlassen? Aus dem Irrglauben heraus, dass Private alles besser können? Wenn es um Grundversorgung geht, ist der Staat gefordert. Dieser soll die Forschung vorantreiben - das kann auch in Zusammenarbeit mit Privaten sein.
    • bebby 14.07.2019 17:22
      Highlight Highlight Letztlich entscheidet auch die Preisgestaltung: Antibiotika und Impfungen lohnen sich kaum mehr im Vergleich zu Krebs.
  • just sayin' 14.07.2019 13:37
    Highlight Highlight 2/2

    wenn es längere zeit nicht mehr gebrannt hat, wird die feuerwehr (mit ihren komischen uniformen und teuren gerätschaften) auch nicht ausgelacht und am liebsten weggespart.

    wir vergessen, dass unser heutiger wohlstand mittels konflikte entstanden ist - auch wenn diese konflikte lange zurückliegen. wir alle in der schweiz profitieren von diesen vergangenen konflikten.

    es ist fast so abstrakt, wie wenn wir die morgendliche dusche verteufeln und verbannen wollen, sind wir doch am mittag noch sauber und wohlriechend unterwegs.
  • dmark 14.07.2019 13:36
    Highlight Highlight Gut geschrieben - ein Lob von meiner Seite. Da steckt viel drin.
    Der Mensch verdrängt gerne das Unangenehme. Aber haben wir denn nicht heute auch schon eine Art des Krieges, u.a. um den Kampf der Ressourcen?
  • just sayin' 14.07.2019 13:31
    Highlight Highlight 1/2

    ich bin der meinung, dass es leider armeen braucht. seit tausenden von jahren hat der mensch bewiesen, dass der samen von konflikt tief in ihm drin ist. dass, wenn der wohlstand schwindet und sich unzufriedenheit ausbreitet, ein konflikt jederzeit möglich ist.

    wir haben 2015 gesehen, dass europa (trotz dublin-übereinkommen und europa-weite koordination) mit den flüchtlingsströmen hoffnungslos überfordert war. staaten haben ihre grenzen geschlossen und flüchtlinge wurden zurückgewiesen.

    insofern, ist die eu nicht die lösung dieser probleme und suveräne staaten nicht die ursache.
    • DemonCore 14.07.2019 18:45
      Highlight Highlight Wer war hoffnungslos überfordert?

      Verteilschlüssel regeln und gut ist. Eine faire Verteilung der Flüchtlinge braucht es so oder so. Die EU bietet genau die Plattform um sinnvolle und faire inner-europäische Lösungen zu finden.

      Nationalistisches Gärtchendenken hat eben die Probleme verursacht. Die Ungaren und Polen halten sich für etwas ganz besonderes, kommen aber selber auch gerne in anderen Ländern unter. Sooo kompliziert ist das Problem jetzt auch wieder nicht.
    • just sayin' 14.07.2019 19:07
      Highlight Highlight @DemonCore

      binnenstaaten, welche man mit der flüchtlingslast alleine lässt? staaten, welche gleich die grenze komplett schliessen? völlig unfaire verteilungsschlüssel?

      wenn das deine auffassung von „gut ist“ ist... 🤷🏻‍♂️
    • DemonCore 14.07.2019 19:27
      Highlight Highlight Welche Binnenstaaten wurden alleine gelassen? Es waren vorallem die osteuropäischen Binnenstaaten welche den Verteilschlüssel abgelehnt haben, weil sie grundsätzlich keine Flüchtlinge aufnehmen wollen. Das ist einfach asozial. Zumal gerade sie selber gerne von der innereuropäischen Migration profitieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Logan 14.07.2019 12:52
    Highlight Highlight Und wir diskutieren über jeden Franken, der für die Armee ausgegeben wird.
    Nach dem 2. Weltkrieg wollte die Schweiz nie mehr dastehen mit einer zu kleinen Luftwaffe. Sie rüstete auf. Und wieder ab.
    Nur die Klugen merken jetzt was...
    • Christian Mueller (1) 14.07.2019 13:29
      Highlight Highlight Genau: Die Klugen merken, dass das Geld viel besser in die Friedenssicherung investiert worden wäre, statt wie erst gerade wieder veröffentlicht: Munition für Milliarden von Franken zu kaufen, sie zu lagern und dann zu verschrotten. Mit den hunderten von Milliarden Franken, die für eine nicht gebrauchte Armee ausgegeben worden sind, hätte man alle krassesten Probleme der Erde gelöst. Es gäbe gar nicht mehr Gründe für Kriege...
    • Garp 14.07.2019 14:05
      Highlight Highlight Du willst Dich also auf Krieg vorbereiten? Ihn zu verhindern wäre klüger.
    • Mugendai 14.07.2019 16:23
      Highlight Highlight @Christian mit den Milliarden an versickerter "Entwicklungshilfe" seit Jahrzehnten hätte man auch dies und das machen können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mutbürgerin 14.07.2019 12:52
    Highlight Highlight Kommunistische und sozialistische Gesellschaften funktionieren nur, wenn man ihre Bürger entmachtet, einsperrt und kontrolliert. Venezuela, Kuba, China, N-Korea etc. Dazu brauchen sie Gewalt und Militär. Liberale Gesellschaften funktionieren nur, wenn sie sich gegen unerwünschte Angriffe und Eindringlinge von aussen wehren können. Es ist richtig, dass wir nicht mehr wissen, was Krieg ist. Wir wissen auch nicht mehr, dass jemand, der weniger hat, uns etwas von unserem Wohlstand wegnehmen möchte.
    • Christian Mueller (1) 14.07.2019 13:31
      Highlight Highlight Es gibt keine kommunistischen oder sozialistischen Länder. Nach der Revolution wäre nämlich die Macht von der Überbrückungselite an das demokratische Volk zurückgegeben worden, so jedenfalls die Theorie. Es wurde aber nie umgesetzt. Nur weil Länder sich sozialistisch oder kommunistisch bezeichneten, stimmt das noch lange nicht. Die DDR war ja auch nie demokratisch.
    • RicoH 14.07.2019 13:33
      Highlight Highlight Und wir erinnern uns auch nicht mehr, dass unser Wohlstand nur möglich war, weil wir denen, die jetzt weniger haben, etwas weggenommen haben (z.B. Nazi-Gold, Afrika).
    • psychologe 14.07.2019 13:34
      Highlight Highlight Viele von uns (z.B. DU) wissen leider auch nicht mehr, dass unser Wohlstand nur darauf bassiert dass wir jemandem fast alles weggenommen haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • swisskiss 14.07.2019 12:46
    Highlight Highlight "Profit kommt vor dem Allgemeinwohl. Möglich ist diese Entwicklung nur, weil wir vergessen haben, wie gefährlich selbst harmlose Krankheiten sein können, wenn wir kein Mittel gegen sie haben."

    Profit kommt vor dem Allgemeinwohl, weil es in der Natur des Menschen ist, eine fatalistische Grundhaltung einzunehmen, die darauf gründet, dass es nicht die eigene Person ist, die direkt betroffen sein wird. Zweckoptimismus, gepaart mit St. Floriansprinzip. Es ist kein "Vergessen", sondern aktives Verdrängen.
    • Christian Mueller (1) 14.07.2019 13:32
      Highlight Highlight Nein, die Natur des Menschen ist es zu helfen, zu kooperieren. Aber diese Tugend wird schnell schlecht geredet, leider mit Erfolg.
    • zeitgeist 14.07.2019 21:37
      Highlight Highlight Die Natur des Menschen ist beides, die Grenze zwischen ist der Empathiehorizont.
  • Mutbürgerin 14.07.2019 12:46
    Highlight Highlight Ich versteh den Text nicht. Soll hier ernsthaft suggeriert werden, dass die rechten Parteien den Krieg befürworten? Armeen sind dazu da, das eigene Territorium zu schützen. Nun kann man den Begriff Territorium ausweiten, wie das die Nato seit 1949 bereits getan hat und dieses Territorium schützen. Es bleiben aber immer noch andere, wie Indien, China, Russland und viele mehr, die potentiell Angreifer sein können. Das Thema Migration hat nichts mit Krieg zu tun. Jedes Land und Gesellschaft entscheidet selber, wer darin Leben soll und wer nicht und kann dies durch Gesetze und Grenzen schützen.
    • Garp 14.07.2019 16:24
      Highlight Highlight Du meinst als so viele Schweizer nach Amerika emigriert sind, weil sie hier nichts zu Essen hatten, haben diese Amerika den Krieg erklärt, Miss Marple?
    • aglio e olio 14.07.2019 19:02
      Highlight Highlight Eventuell verstehst du den Text nicht weil du zu sehr auf dein harte Haltung bei Thema Migration fixiert bist. Verstehe das an dieser Stelle bitte nicht als Angriff.
      Deine Auffassungsgabe könnte eingeschränkt sein, weil das Framing sie zu sehr einengt.
      Keep open minded.
    • DemonCore 14.07.2019 19:14
      Highlight Highlight Rechte sympathisieren mit aggressiven und autoritären - lies antidemokratischen - Regimes. Das ist das eine Problem. Das andere Problem sind die rechten Ideen von 'Jeder für sich' und 'gegen europäische Einigung'. Europa ist das Mutterland der Demokratie und der liberalen Gesellschaftsordnung. Nationalismus schwächt alle europäischen Länder. Die Gefahren der Zukunft werden nicht von Kleinstaaten bewältigt, sondern erfordern Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung.
  • Grohenloh 14.07.2019 12:26
    Highlight Highlight Herr Blunschi!
    Das ist mit Abstand der relevanteste Artikel, den ich in den zwei Jahren, in denen ich bei watson bin, gelesen habe.
    Das ist sogar einer der relevantesten Artikel, den ich jemals gelesen habe. Meiner meinung nach eines der grössten Probleme unserer Zeit. Wir meinen, es ist selbstverständlich, dass es hier keinen Krieg gibt. Das ist überhaupt nicht so.
    Deshalb, und nur deshalb bin ich für die EU. Ziemlich egal, was diese en Detail macht. Sie ist der EINZIGE Garant dafür, dass das nicht wieder geschieht und unsere Kinder diese Qualen wieder erleben müssen!
    • Garp 14.07.2019 14:12
      Highlight Highlight Ich hab Frieden noch nie für selbstverständlich gehalten, auch wenn ich nie Krieg erlebt habe. Für Frieden muss man sich einsetzen, ihn selber leben, zu Kompromissen bereit sein und zum Teilen. Man muss das Leben an sich schätzen, nicht nur das eigene.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 14.07.2019 16:06
      Highlight Highlight Nichts ist gewaltiger als der Mensch, hat mal einer geschrieben. Ich ergänze: in beide Richtungen. Wenn wir die Schräubchen an den Rändern dieses Brettes nur ein bisschen verstellen, fängt der Fleischwolf wieder an zu mahlen. Die Friedenszeiten waren auf diesem Kontinent schon immer kürzer als die Kriegszeiten.
    • Garp 14.07.2019 19:18
      Highlight Highlight Was verstehst Du unter Volk, Heugümper?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rowdy99 14.07.2019 12:20
    Highlight Highlight Und während wir in gefühlt jedem zweiten Artikel vor dem aufstrebenden "Rechtspopulismus" warnen darf man eines nicht vergessen: Im letzten Jahrhundert starben weit mehr Menschen durch den Kommunismus/Sozialismus als durch den Nationalsozialismus. Davor wird selten gewarnt und Hitler ist nach wie vor Böser als Stalin. Das linksradikale Gedankengut bleibt weitgehend unangetastet und wenig kritisiert. Das Bewusstsein vor dieser Gefahr ist gering. Deshalb erachte ich es als gefährlicher.
    • roger.schmid 14.07.2019 12:37
      Highlight Highlight Die Menschen starben nicht durch den Sozialismus, sondern durch eine Diktatur die aus dem Ruder lief und rein gar nichts mehr mit Sozialismus zu tun hatte.

      Es gibt kaum Linke die sich eine Diktatur wünschen. Rechte hingegen..
    • HeforShe 14.07.2019 12:41
      Highlight Highlight Um es mit Eddie Izzard Worten auszudrücken:

      "Stalin killed many millions, died in his bed, well done there. Pol Pot killed 1.7 million Cambodians, died under house arrest, age 72. Well done, indeed. And the reason we let them get away with it is because they killed their own people.

      And we're sort of fine with that. 'Oh, help yourself!' you know? 'We've been trying to kill you for ages!' So, if you kill your own people, right on, then.

      But Hitler killed people next door... stupid man. After a couple of years, we won't stand for that, will we?"
    • Walter Sahli 14.07.2019 12:42
      Highlight Highlight Wo blühen denn Sozialismus und Kommunismus wieder auf?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Garp 14.07.2019 12:05
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel Peter.
    Ich hatte das Glück in Frieden aufwachsen zu dürfen und wurde geimpft sobald es möglich war. Ich bin sehr dankbar.

    Eine Ahnung was Krieg bedeutet bekam ich aus Dokus über den 1. und 2. Weltkrieg, wie wichtig impfen ist, weil ich noch Kameraden hatte die Kinderlähmung bekamen und Hirnhautenzündung durch Masern und Filme zu Pocken (dagegen wurde ich noch geimpft).

    Wer einen Hauch von Krieg erahnen möchte dem empfehle ich das Spiel: This War of Mine und sich ganz darauf einzulassen. Da geht es zwar mehr um Bürgerkrieg, den wünschen sich aber auch Leute herbei.

  • Sagitarius 14.07.2019 12:00
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel! Ich habe bis jetzt nur den Trailer gesehen! Nur der ist schon beeindruckend!
    • chrisdea 14.07.2019 12:18
      Highlight Highlight Sorry fü's blitzen, war keine Absicht...
  • Karoon 14.07.2019 11:55
    Highlight Highlight Man kann den Titel auch anders lesen, sodass er das Gegenteil besagt ;-): Wegen Kriegen und Krankheiten haben wir die Gefahr verdrängt (zu definieren wäre in dem Fall, von welcher Gefahr die Rede ist)
  • RicoH 14.07.2019 11:42
    Highlight Highlight Diese Filme sollten für unsere bürgerlichen, neuerdings sehr rechts orientierten Parteien - allen voran die SVP - zur "Pflichtlektüre" erklärt werden.

    Obwohl... ich denke nicht, dass das etwas ändern würde. Ich unterstelle denen jetzt mal ganz frech, dass Krieg für sie nicht das Ende der Welt bedeuten würde, denn:

    1. löst sich somit vorübergehend das Problem der Migranten/Überbevölkerung und

    2. lässt sich am Krieg sehr gut verdienen.

    Also alles paletti...
    • Grohenloh 14.07.2019 12:48
      Highlight Highlight RicoH:
      Dieses Thema hat überhaupt nichts mit rechts und links zu tun, sondern damit, dass wir die zweite und dritte Generation sind (in der Schweiz die fünfte und sechste), die keinen Krieg und keine Krankheiten mehr erlebt haben und denken, dies sei selbstverständlich. Und uns in 1.Weltprobleme, wie dieses unselige rechts/links Denken, verstricken. Vor diesem Hintergrund wirken Impfgegner, Aluhüte, EU-Gegner, Veganer und Korrektheitsfanatiker einfach nur lächerlich.
    • Basti Spiesser 14.07.2019 12:51
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • DerMeiner 14.07.2019 13:10
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Markus97 14.07.2019 11:37
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel. Diese Sorglosigkeit in der Schweiz ist etwas, was mir schon lange auffällt. Die Welt ist jedoch lange nicht so Stabil wie wir alle denken. Mann siehe nur mal nach Afrika, Südamerika oder Asien. Watson trägt dazu übrigens auch bei, indem ständig auf die "Sinnlosigkeit" der Armee hingewiesen wird. Dabei wird aber oft vergessen, dass diese nicht nur im Konfliktfall, sondern auch bei einem grösseren Krankheitsausbruch, bei einem grossen Stromausfall (Stromnetzunabhängige Kommunikation) oder anderen Katastrophen eine wichtige Rolle spielen würde.
    • Basti Spiesser 14.07.2019 12:53
      Highlight Highlight Richtig, die Medien sind mitschuldig. Gerade wenn sie gewisse Kriege mittragen, wie z.B im Irak, Libyen oder Syrien, aber auch grossteils ignorieren, wie im Jemen aktuell.
    • WayneWayne 14.07.2019 13:56
      Highlight Highlight Ich könnte nicht mehr zustimmen. Es geht uns schlicht zu gut.

      "Si vis pacem para bellum"
    • rodolofo 14.07.2019 15:02
      Highlight Highlight Genau darauf soll es also hinaus laufen:
      Militär und Militarismus reloded.
      Nein danke!
      Entsorgen Sie erst mal Ihre abgelaufene Munition im Wert von einer Milliarde Franken, Herr General!!!
      Schämen und abtreten!
    Weitere Antworten anzeigen
  • inferis 14.07.2019 11:31
    Highlight Highlight sehe ich auch so. die unsichtbare hand funktioniert bei sozialen, umwelt, u.ä.-themen halt auch nicht. die stärke der int. organisationen fehlt hier und eine faire, realistische globale betrachtung mit entsprechenden verbindlichen konsequenzen wäre nötig. aber die natur dafür, war ja schon immer eine konstante des steten wandels in bezug auf die entwicklung verschiedenster „rassen“ (wie dinosaurier, säugetiere, menschen u.ä.). auf alle fälle wirds die zeit richten und ein wenig mehr achtsamkeit ausserhalb des eigenen gartens würde der verbesserung des gemeinwohls dann doch nicht schaden.

  • DerTaran 14.07.2019 11:28
    Highlight Highlight Ich habe den Film auch gesehen. Sehr beeindruckende Bilder und Tonaufnahmen.
    • Brettspiel 14.07.2019 21:02
      Highlight Highlight Es gab damals noch keine Tonaufnahmen im Film, sprich nur Stummfilm. Der Ton wurde nachträglich im Studio aufgenommen, gesprochenes aufwändig durch Lippenleser rekonstruiert.
    • DerTaran 14.07.2019 22:54
      Highlight Highlight Ja, weiss ich, aber die Voice-Over-Texte (Radioaufnahmen) waren fast genauso beeindruckend wie die Bilder.
  • walsi 14.07.2019 11:27
    Highlight Highlight Richtig erkannt: "Italien würde mit dem Problem vermutlich völlig allein gelassen. Was würde ein Matteo Salvini dann tun? Die Flüchtlingsboote im Mittelmeer versenken? Oder die Migranten Richtung Norden ziehen lassen? Wie lange würde es in diesem Fall dauern, bis die Armeen an den Grenzen aufmarschieren?"

    Es wird hier in Europa aber nur diskutiert wie man mit den Flüchtlingen umgeht, aber nicht wie man sie verhindern könnte. Um Flüchtlinge zu verhinder müsste Europa und die USA ihre Politik um 180 Grad drehen. Uns geht es gut, weil wir auf die Kosten Afrikas und des mittleren Osten leben.
    • DemonCore 14.07.2019 20:15
      Highlight Highlight Bist du sicher? Jeder einzelne Flüchtling ist nur wegen Verfehlungen der Amerikaner und Europäer unterwegs? Was ist mit Nationalismus und Rassismus? In Afrika? Mit Religion? Dass Leute abhauen hat auch mit den Lebensumständen da zu tun, die oft genug geprägt sind von Gewalt, die eben nicht vom Westen verursacht wird.
    • RicoH 14.07.2019 22:54
      Highlight Highlight Demoncore

      Natürlich hat das mit den Lebensumständen zu tun.

      Fakt ist: während des Kolonialismus (ab1880 bis zum ersten Weltkrieg) haben europäische Länder Afrika ausgebeutet. Die Ausbeutung setzt sich (unter Beteiligung der Schweiz) leider noch bis heute fort.

      Das ist mitunter ein Grund, warum Afrika in Armut versinkt und Menschen zwingt, den Kontinent in Richtung Europa zu verlassen.
    • walsi 15.07.2019 06:32
      Highlight Highlight @DemonCore: Woher kommen denn die Flüchtlinge? Aus Länder wo die USA Demokratie mit Bomben bringen wollte. In Afrika werden Agrarprodukte verkauft die dank Subventionen billiger sind als die einheimisch produzierten.

      Was machen nun als Leute denen das Haus weggebomt wurde und solche die keine Arbeit haben? Sie gehen dort hin wo Frieden herrscht und es Arbeit hat.

      Das ist jetzt sehr verkürzt dargestellt auf Grund der limitierten Zeichen hier.
    Weitere Antworten anzeigen
  • häxxebäse 14.07.2019 11:24
    Highlight Highlight Habe das leider nicht vergessen:
    91-95 krieg in kroatien. Heute wieder sehr präsent, da ich damals als teenie alles ganz tief in mir vergraben hatte. Ich konnte mit niemandem darüber reden, weil niemand etwas darüber hören wollte. Die konzentrationslager, die 800'000 vertriebenen, die massengräber wie ovcara, das elend und das leid und die dadurch entstandene tiefe depression eines ganzen volkes. Als wir 95 unser gebiet zurückeroberten, durften die cetniks in die schweiz flüchten, dann war mein trauma perfekt. Wieder wollte niemand etwas darüber hören. Erst jetzt kommt alles rauf, täglich.
    • häxxebäse 14.07.2019 13:57
      Highlight Highlight Ja da hätte man besser zugehört und hingeschaut, denn die kroaten hat man nicht "reingelassen" 1991, wie zb. meine 8 jährige nichte, das waren nur österreich und deutschland. Erst 95, als die kriegsverbrecher flüchteten, weil wir zurückgeschlagen hatten, da öffneten sich plötzlich die grenzen. Die waffen hat man aber trotz neutralität an jugoslawien verkauft, somit hat man den krieg auch noch genährt. Und wir haben uns nicht auf die schnauze gegeben, wir wurden angegriffen. Trotz immensen schäden konnte sich das land wieder aufraffen. Wir warten bis heute auf die reparationszahlungen.
    • häxxebäse 14.07.2019 14:51
      Highlight Highlight @miss jane marple: musst Dich nicht grausen... zwang bringt ja nichts und wenn die leute nicht differenzieren möchten, dann ist das halt so, ist das gute recht einer nation.

      Meine eltern kamen als gastarbeiter und gingen nach 40 jahren zurück, weil gäste bekanntlich irgendwann wieder gehen.
    • häxxebäse 14.07.2019 19:12
      Highlight Highlight Wenn man etwas mit gewalt unterdrückt, dann entlädt es sich irgendwann, logisch oder? Habsburger/eidgenossen....
      Darum ist in slowenien und kroatien nach der trennung ruhe eingekehrt.
      Zu den restlichen staaten kann ich wenig sagen, da ich halb slowenin/halb kroatin bin. Da sollen lieber andere betroffene sprechen.

      Ich gedachte des krieges und der vielen toten in kroatien, und um den krieg geht es ja auch im artikel und nicht darum, ein volk zu diffamieren. Dein kommentar war beleidigend und in keinster weise anständig.
  • ChiliForever 14.07.2019 11:22
    Highlight Highlight Dieses Vergessen ist etwas, daß das Gehirn offensichtlich zuerst rechts befällt....
    • McStem 14.07.2019 11:51
      Highlight Highlight Nicht nur. Leider kann man neuerdongs neuerdings beobachten, dass sich viele die Sowjetinion zurückwünschen. Dabei blenden sie oft auch die schlechten Seiten aus.

      Deshalb glaube ich, dass es eher extrempositionen, welche die Vergangenheit vergessen.

      Der Unterschied ist, dass Salvini und Konsorten an der Macht sind und deswegen, die Gefahr von dieser Seite grösser ist.
    • Paedu87 14.07.2019 11:54
      Highlight Highlight Das ist falsch. Krieg kennt keine politische Ausrichtung.
      Die Linke ist auch nicht fähig die Probleme der Bevölkerung zu lösen... Der Vormarsch der Rechten in Europa ist ein Ausdruck davon. Ausländerfeindlichkeit und Nationalismus sind Symtome und entstehen aus den Krankheiten Perspektilosigkeit, mangelhafte Bildung, fehlender Inhalt in den Leben der Bevölkerung und einer gierigen Oberschicht. Keines dieser Probleme konnte die Linke bis anhin lösen und keine der vorgeschlagenen und teils umgesetzen Ideen haben gezogen.

      Ich bin für die Stärkung des Individuums durch Bildung und Freiheit.
    • Eskimo 14.07.2019 12:08
      Highlight Highlight Eben nicht! Es sind gerade die Probleme die Links zu verharmlosen und verschweigen versucht, die zu Krieg Unruhen Armut und ausbreitung von Krankheiten führen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Palpatine 14.07.2019 11:08
    Highlight Highlight Interessanter Artikel. Nur eine kleine Korrektur: Der Sonderbundskrieg fand im November 1847 statt.

Tests, Tote und Tofranil: Psychiatrie am Bodensee führte 3000 «Menschenversuche» durch

An der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen wurden zwischen 1946 und 1980 an mindestens 3000 Patienten Medikamente getestet. Dreh- und Angelpunkt war der Arzt und Klinikdirektor Roland Kuhn (1912-2005). Ein Forschungsbericht gibt Einblick in dieses dunkle Kapitel.

Die Studie wurde am Montag im Thurgauer Staatsarchiv in Frauenfeld vorgestellt. Ein unabhängiges, interdisziplinäres Forschungsteam unter der Leitung der Professorin Marietta Meier von der Universität Zürich hat das rund 300-seitige …

Artikel lesen
Link zum Artikel