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Fiktiver Satellit mit Laserwaffe.

So stellt man sich Weltraumwaffen meistens vor: Dramatisierende Darstellung eines Satelliten, der ein terrestrisches Ziel mit Laser zerstört. Bild: warosu.org

Killersatelliten, Laser und «Rods from God» – reale und fiktive Waffen im Weltraum



Bis jetzt kennen wir Krieg im Weltall nur aus Science-Fiction-Filmen – darum denken wir an Gefechte mit Laserkanonen und Ähnliches. Doch in Wahrheit ist es schon längst soweit: Es gibt kaum mehr einen Krieg, bei dem nicht im Weltraum stationierte Systeme beteiligt sind. Es sind Satelliten, die mit GPS, drahtloser Kommunikation und exakten Wettervorhersagen zum Teil entscheidende Informationen liefern. Es handelt sich um ähnliche Dienste, wie wir sie im Alltag ganz unspektakulär und friedlich nutzen.

Genau darin liegt auch ein wesentliches Problem der Rüstungskontrolle im Weltraum: Satelliten sind sogenannte «Dual-Use-Objekte», die man sowohl zivil als auch militärisch einsetzen kann. Und die Gefahr eines Wettrüstens im All ist derzeit wieder brandaktuell – mehr denn je seit den SDI-Plänen von US-Präsident Reagan in den 80er-Jahren («Star Wars»).

Weltraumvertrag von 1967

Schon 1963 verbot der Vertrag über einen partiellen Atomteststopp solche Tests unter unter Wasser, in der Atmosphäre und im Weltraum.
Vier Jahre später wurde der sogenannte «Weltraumvertrag» abgeschlossen, der besagt, dass der Weltraum allen Staaten zur friedlichen Nutzung zur Verfügung stehen soll. Er verbietet die Stationierung von Massenvernichtungswaffen im Weltraum und militärische Tests sowie jegliche militärischen Installationen auf allen Himmelskörpern.
Der Vertrag untersagt jedoch nicht die Durchquerung des Alls mit konventionellen Raketen oder solchen, die mit Massenvernichtungswaffen bestückt sind. Ebensowenig verbietet er die Stationierung von konventionellen Waffen und von militärischen Aufklärungs-, Kommunikations- und Navigationssatelliten im All.

Derzeit finden in Genf im Rahmen der Uno-Abrüstungskonferenz Expertengespräche über die drohende Militarisierung des Weltraums statt. Bisher ergebnislos, weil das Gremium Beschlüsse nur einstimmig fassen kann und vor allem die USA verbindliche Regeln ablehnen.

Dies ist kein Wunder, denn US-Präsident Trump hat erst im Sommer 2018 angekündigt, eine «Space Force» zu schaffen. Diese Weltraumstreitkräfte sollen als sechste Teilstreitkraft neben Armee, Marine, Luftwaffe, Marineinfanterie und Küstenwache treten. Die USA, derzeit dominierende Macht im Weltraum, wollen damit den Schutz ihrer Satelliten im Orbit sicherstellen – diese Aufgabe obliegt bisher der Luftwaffe.

Doch welche Waffensysteme kreisen eigentlich hoch über unseren Köpfen im All? Welche Projekte verfolgen die Staaten, die dort militärisch Präsenz markieren wollen?

Antisatellitenwaffen

Diese Kategorie von Waffen zielt darauf ab, die Satelliten des Gegners auszuschalten – indem sie gestört oder zerstört werden. Solche Waffen sind bereits entwickelt und getestet worden, aber nie in einer kriegerischen Auseinandersetzung zum Einsatz gekommen.

• Killersatelliten

«Killersatellit» ist eine etwas reisserische Bezeichnung für ein Objekt, das sich im Orbit bewegt und dort Zielobjekte wie Satelliten oder Gefechtsköpfe von Atomraketen zerstört, von ihrer Bahn abbringt oder sonstwie funktionsunfähig macht. Im Kalten Krieg wurden solche Killersatelliten entwickelt und womöglich auch getestet, allerdings unter strengster Geheimhaltung.

Killersatellit: Sowjetischer ASAT-Satellit, wahrscheinlich aus den 60-er Jahren des 20. Jahrhunderts.

Sowjetischer Killersatellit aus den 60er Jahren. Bild: gemeinfrei

Die Sowjets entwickelten ab 1961 den Istrebitel Sputnik (IS), was etwa «Kämpfer-Satellit» bedeutet. Das System brachte einen Splitter-Sprengkopf nahe genug zum Zielobjekt, dass die Detonation es zu zerstören vermochte. Der IS benötigte ein oder zwei Erdumläufe, also 90 bis 200 Minuten, um sich seinem Ziel zu nähern.

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«Why A Russian Object Is Being Called A ‹Satellite Killer›.» Video: YouTube/Newsy Science

Das Konzept des Killersatelliten dürfte nach wie vor aktuell sein: Die USA werfen Russland vor, zwischen 2013 und 2017 mindestens vier Satelliten in den Orbit gebracht zu haben, die seltsame Manöver ausführten. Sie könnten dazu dienen, Reparaturen an anderen Satelliten vorzunehmen – oder als Anti-Satelliten-Waffe eingesetzt werden. Allerdings besitzen auch die USA mindestens sechs solcher Dual-Use-Satelliten.

Möglicherweise ebenfalls als eine Art Killersatellit könnte das unbemannte Mini-Spaceshuttle X-37B verwendet werden. Der von Boeing gebaute Raumgleiter wird seit 2005 entwickelt und gelangt als Nutzlast einer Rakete in den Orbit. Er kann die Erde in einer Höhe von 900 Kilometern mehr als ein Jahr lang umkreisen, bevor er wieder landen muss. Offiziell gilt das Projekt als Testprogramm für die Entwicklung einer unbemannten, wiederverwendbaren Plattform im All, doch es könnte auch dazu benutzt werden, feindliche Objekte im All anzugreifen.

Boeing X-37B bei Rolltests auf der Vandenberg Air Force Base im Oktober 2007.

X-37B auf der Vandenberg Air Force Base. Bild: gemeinfrei

• Antisatellitenraketen

Solche Raketen (oft «ASAT-Raketen» genannt) zerstören Satelliten allein durch ihre kinetische Energie beim Zusammenstoss; sie benötigen nicht unbedingt einen Sprengkopf. Sie können von eigens dafür ausgerüsteten, hoch fliegenden Kampfflugzeugen abgefeuert werden oder auch von Schiffen oder landgestützten Abschussvorrichtungen aus. Vor allem Spionagesatelliten, die in niedrigen Umlaufbahnen um die Erde kreisen, sind für solche Systeme erreichbar; geostationäre Satelliten in grosser Höhe sind dagegen lediglich für Raketen mit Flüssigtreibstoff erreichbar, deren Start aufwändiger ist.

Russland zerstörte 1982 – noch zu Sowjetzeiten – zuletzt einen eigenen Satelliten zu Testzwecken durch eine ASAT-Rakete. Die USA schossen 1985 das ausrangierte Röntgen-Weltraumteleskop Solwind P78-1 mit einer von einem F-15-Jet abgefeuerten ASM-135-Rakete ab. 2008 zerstörte eine von einem Schiff gestartete US-Flugabwehrrakete des Typs SM-3 den experimentellen Spionagesatelliten USA 193, zu dem der Kontakt abgebrochen war.

Abfeuern einer ASM-135 ASAT
U.S. ASAT (Anti-satellite) missile launch on Sep. 13, 1985. Taken at the Pacific Missile Test Range in California.

Eine beinahe vertikal fliegende F-15 feuert 1985 in grosser Höhe eine ASM-135-Rakete ab, die das ausrangierte Röntgen-Weltraumteleskop zerstört. Bild: gemeinfrei

Auch China holte einen ausgedienten Satelliten vom Himmel: 2007 schoss die Volksrepublik den Fengyun-1C-Wettersatelliten in 850 Kilometer Höhe mit einer vom Boden aus gestarteten modifizierten Mittelstreckenrakete des Typs Dongfeng 21 ab. Die daraus resultierende enorme Trümmerwolke macht heute noch einen bedeutenden Teil des die Erde umkreisenden Weltraumschrotts aus.

Die neueste ASAT-Rakete aus chinesischer Produktion ist die Dong-Neng-3, deren letzter Test 2018 stattfand. Russland entwickelt derzeit die ASAT-Rakete PL-19 Nudol, die zuletzt 2018 erfolgreich getestet wurde. Mittlerweile hat auch Indien bekanntgegeben, einen Testsatelliten in niedriger Umlaufbahn erfolgreich abgeschossen zu haben. Die Mission Shakti fand im März 2019 statt.

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«La ‹PRO› Rusa Misil-interceptor hipersónico A-235 ‹Nudol›.» Video: YouTube/eXLrusso

• Terrestrische Laserwaffen

Während der 80er Jahre sollen sowjetische Laser laut US-Angaben angeblich mehrmals die optischen Sensoren von US-Spionagesatelliten «geblendet» haben. Solche Rubin- und Kohlendioxid-Laser, die sehr viel Energie brauchen, mussten notgedrungen am Boden stationiert sein. Das sowjetische Laser-Testzentrum Terra-3 befand sich in Sary Shagan im heutigen Kasachstan, wurde aber nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion aufgegeben. Eine US-Delegation, die Terra-3 nach dem Ende des Kalten Krieges 1989 besuchen durfte, stellte freilich fest, dass die sowjetischen Laser niemals in der Lage waren, Satelliten zu blenden.

DIA drawing of Terra laser
SOVIET GROUND-BASED LASER The Soviet Strategic Defense Program involved extensive research on advanced technologies in the 1980s. The USSR already had ground-based lasers, conceptually illustrated here, capable of interfering with some US satellites.
https://en.wikipedia.org/wiki/Terra-3#/media/File:Ground-based-laser-DIA.jpg

Darstellung eines terrestrischen sowjetischen Lasers, der gegen Satelliten eingesetzt werden konnte. Solche Laser existierten jedoch nicht. Bild: gemeinfrei

Auch das US-Laser-System MIRACL konnte 1997 bei einem Test die optischen Sensoren eines Satelliten in 432 Kilometer Entfernung nicht blenden und wurde selber beschädigt. Ein zweiter, weniger energetischer Laser schaffte es dann, den Satelliten vorübergehend zu blenden.

SeaLite Beam Director, commonly used as the output for the MIRACL.
https://en.wikipedia.org/wiki/MIRACL#/media/File:Slbd_front.jpg

Vorrichtung für das MIRACL-System. Bild: gemeinfrei

Weltraumgestützte Waffensysteme

Hier handelt es sich um Waffensysteme, die im Weltraum stationiert sind und von dort aus Ziele auf der Erde angreifen. Derzeit gibt es vermutlich keine solchen funktionsfähigen Systeme im Orbit. Interkontinentalraketen mit nuklearen Sprengköpfen legen zwar eine Teil ihres Wegs durch den Weltraum zurück, sind aber nicht eigentlich weltraumgestützt.

Rods from God

Konventionelle Waffensysteme sind gemäss dem Weltraumvertrag von 1967 erlaubt. Ein solches System, die sogenannten «Rods from God» («Stäbe von Gott»), greift auf frühere Konzepte des Luftkriegs zurück, wurde jedoch nie verwirklicht. Im Ersten Weltkrieg setzten die Fliegertruppen als Vorläufer der Bomben Fliegerpfeile aus Metall ein, die auf feindliche Truppen abgeworfen wurden. Auch im Vietnamkrieg kam ein ähnliches System zum Einsatz: «Lazy Dogs» genannte Stahlprojektile, die ähnlich wie Bomben geformt waren, jedoch keinen Sprengkörper enthielten, wurden aus rund 1000 Meter Höhe über Tunnelsystemen und Bunkern abgeworfen und zerstörten diese durch ihre Durchschlagskraft.

Die hypothetische Weltraumvariante dieses Konzepts besteht aus zylindrischen Stäben, die aus dem Orbit abgeworfen werden und mit Hyperschallgeschwindigkeit auf der Erdoberfläche einschlagen. Dank ihrer enormen Geschwindigkeit sollen sie auch stark befestigte und tief eingegrabene Bunkeranlagen zerstören können.

Rods from God, Projekt Thor
https://www.pinterest.ch/pin/652670170969980584/?lp=true

Darstellung der «Rods from God»: Bündel von Wolframstäben als Bunkerbrecher. Bild: Pinterest

Die Idee, solche Bunkerbrecher aus dem All einzusetzen, kam bereits in den 50er Jahren auf und wurde zeitweise im «Projekt Thor» verfolgt. Die 6 bis 9 Meter langen Stäbe sollten aus Wolfram – das Metall mit dem höchsten Schmelzpunkt – bestehen, allenfalls auch aus Cermet (ein Verbundstoff aus Keramik und Metall). Solche Materialien können der enormen Hitze beim Eintritt in die Atmosphäre ohne gravierenden Masseverlust widerstehen. Die Stäbe enthalten keinen Sprengkörper; sie entfalten ihre Wirkung beim Aufschlag einzig durch die kinetische Energie.

Das Projekt Thor wurde wohl deswegen nie realisiert, weil es schlicht viel zu teuer gewesen wäre, solche schweren Stäbe in grosser Zahl in den Orbit zu bringen.

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«‹Rods from God› Weapon System Gets Another Look.» Video: YouTube/IEN Magazine

Weltraumgestützte Laserwaffen

Das Pentagon sieht in Laserwaffen, die im Weltraum stationiert sind (Space based laser, SBL), die auf lange Frist bestmögliche Lösung für das Problem, Interkontinentalraketen mit nuklearen Sprengköpfen bereits in der Startphase zu zerstören. Die USA haben bereits erfolgreich Laserwaffen getestet, die von einer Boeing 747 aus Raketen zerstörten.

Boeing YAL-1 Airborne Laser, Airborne Laser im Einsatz (Zeichnung)
https://de.wikipedia.org/wiki/Boeing_YAL-1#/media/File:ABL02.jpg

Boeing YAL-1 Airborne Laser: Raketenbekämpfung mit luftgestützten Laserwaffen. Bild: Wikimedia

Die praktische Anwendung eines weltraumgestützten Laser-Abwehrsystems ist derzeit aber noch in weiter Ferne. Vor allen Dingen ist das Problem nicht gelöst, die enormen Energiemengen im Orbit bereitzustellen, die für einen solchen Einsatz nötig wären.

Zukunftsvision des US Space Command für das Jahr 2020: Ein gerichteter, im Weltall stationierter Hochleistungslaser zerstört präzise ein terrestrisches Ziel (Computergrafik bzw. -zeichnung)

Noch nicht Realität: Im Weltraum stationierter Laser zerstört ein terrestrisches Ziel. Bild: gemeinfrei

EMP-Bomben

Seit den 60er Jahren ist bekannt, dass bei der Explosion einer Atombombe in grosser Höhe ein sogenannter nuklearer elektromagnetischer Impuls (NEMP) entsteht, der weiträumig elektrische Anlagen entweder zeitweilig stört oder gar dauerhaft zerstört. Menschen kommen durch die Bombe nicht direkt zu Schaden.

Die USA haben bisher nur ein einziges Mal eine EMP-Waffe getestet: 1962 im Test Starfish Prime. Damals detonierte eine Atombombe in 400 Kilometer Höhe über dem Pazifik, wobei noch in einer Entfernung von 1400 Kilometer Auswirkungen zu beobachten waren. Der NEMP war bedeutend stärker als vorhergesehen; eine Folge des Tests war, dass sieben Satelliten ganz oder teilweise funktionsunfähig wurden – darunter der erste zivile Kommunikationssatellit Telstar.

Die Testexplosion der Atombombe bei Starfish Prime, durch eine dicke Wolkenschicht von Honolulu aus aufgenommen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Starfish_Prime#/media/File:Starfish_Prime_aurora_from_Honolulu_1.jpg

Starfish Prime: Aurora der Testexplosion von Honolulu aus gesehen. Bild: Wikimedia

Offiziell führten die USA nach diesem Test keine weiteren Versuche mit EMP-Waffen mehr durch. Seit 1963 sind Atomwaffentests in der Atmosphäre und im Weltraum ohnehin vertraglich verboten. Zudem untersagt der Weltraumvertrag von 1967 die Stationierung von Atomwaffen im Weltraum.

Die erste Wasserstoffbombe

Weltraum-Schrott

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    Alle Leser-Kommentare
  • TanookiStormtrooper 31.03.2019 20:39
    Highlight Highlight Ich warte Weiterhin auf einen Todesstern.
  • Scaros_2 31.03.2019 20:30
    Highlight Highlight Einfach mal diese Video schauen. Vortrag ca. 1h und 30min Q&A. Er bringt es sehr gut, einfach erklärt auf den Punkt.

    Man will gar nicht da oben sein irgendwie ^^
    Play Icon
  • Rasti 31.03.2019 18:27
    Highlight Highlight "Die USA, derzeit dominierende Macht im Weltraum"

    Ähm ja, eine Macht, die nicht mal mehr Menschen ins all bringen kann und ihre Raketen mit Russischer Technik ()Triebwerke, etc.) betreibt...

    Sie sind führend in der unbemannten Erforschung des Alls, die Russen haben aber wieder Geld und investieren wieder recht stark in die Raumfahrt.
    • grumit 31.03.2019 19:12
      Highlight Highlight Dragon V2 Launch verpennt? Seit diesem Jahr können die Amerikaner wieder vom eigenen Kontinent aus Leute ins All schiessen.
    • Markus97 31.03.2019 20:28
      Highlight Highlight Zwri Dinge an ihrem Kommentar sind faktisch falsch

      1.) Die Russen haben einen Staatshaushalt der kaum grösser ist als der der Schweiz (!)

      2.) Der Vorsprung der Russen ist momentan am schwinden. Die Falcon 9 und die Falcon heavy sind wesentlich günstiger als die russischen Allternativen aus Sovjetzeiten
    • Bynaus @final-frontier.ch 31.03.2019 20:55
      Highlight Highlight Die USA sind bald zurück im All. Nicht mit einer besatzten Raumkapsel, sondern gleich drei verschiedenen, auf dem modernsten Stand der Technik. Sie können zudem auf eine fortgeschrittene kommerzielle Raumfahrtindustrie zählen und sind technologisch mit Abstand am weitesten. Die Russen schlagen sich gerade so durch - dank dem Geld, das die NASA für die Beförderung ihrer Astronauten bezahlt. Der kommerzielle Markt bricht ihnen gerade weg... wenn sas ISS Projekt am Ende ist, kommt der endgültige Kollaps. China ist das einzige Land, das in den nächsten Jahrzehnten zu den USA aufschliessen kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 31.03.2019 18:08
    Highlight Highlight Der Weltraumschrott, unter anderem durch offensive Zerstörung von Satteliten, ist ein sehr grosses Problem. Dass der Weltraum trotz Verträgen nicht unschuldig bleibt, war vorauszusehen, ebenso wie der Mond und später einmal der Mars. Menschen ändern im Weltraum ihr Wesen nicht, obwohl sich das für die Durchsetzung auf der Erde so kriegerisch entwickelte. Darum läuft es im Weltraum wie auf der Erde weiter, obwohl da draussen unendlich Platz und Ressourcen sind. Erst wenn die Menschen einst die Erde verlassen (müssen), wird womöglich ein friedvoll-vereinter Geist herrschen.
    • Nickoseli 31.03.2019 23:14
      Highlight Highlight Blöd wär ja auch wenn wir uns bis dahin den Weg raus mit Müll verbaut haben und auf der von uns zerstörten Erde festsitzen.

In Deutschland waren die Flüchtlinge nicht mal willkommen, als es Deutsche waren

Wer glaubt, für Fremdenfeindlichkeit brauche es Menschen aus fremden Ländern, irrt. Nach dem verlorenen Krieg drängten sich Millionen Flüchtlinge und Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten in Rest-Deutschland. Heute gilt ihre Aufnahme als vorbildlich – doch in Wahrheit schlugen ihnen damals Hass und Verachtung entgegen und der offen ausgesprochene Gedanke, nicht nach Westdeutschland, sondern nach Auschwitz zu gehören.

Der Volkszorn kocht, und der Redner weiss genau, was die Leute hören wollen: «Die Flücht­lin­ge müs­sen hin­aus­ge­wor­fen wer­den, und die Bau­ern müs­sen da­bei tat­kräf­tig mit­hel­fen», ruft Josef Fischbacher. Der Kreisdirektor des bayerischen Bauernverbandes giesst kräftig Öl ins Feuer und nimmt sogar das Nazi-Wort «Blutschande» in den Mund.

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