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«Innerlich kochte ich» – der GI, der beim Prozess die Ausreden der Nazis übersetzen musste

Erst floh George Sakheim vor den Nazis – ab 1945 arbeitete er bei den Nürnberger Prozessen als Dolmetscher für die Kriegsverbrecher. Eine Erkenntnis ist für den 93-Jährigen bis heute am bittersten.

Katja Iken



Ein Artikel von

Spiegel Online

Eines Tages hielt George Sakheim es nicht mehr aus, das Gefühl völliger Sinnlosigkeit übermannte ihn. «Was für einen Zweck hat das Ganze?», schrieb der junge Mann seiner Tante in New York. «Nichts von dem, was wir hier tun, wird die sechs Millionen Menschen wieder zum Leben erwecken.»

Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat sassen sie eingepfercht im holzgetäfelten Schwurgerichtssaal 600 des Nürnberger Justizpalastes: die Massenmörder mit den Juristen, den Übersetzern und Journalisten, mit Stenographen und Wachen. Detail um Detail wurden monströse Gräuel verhandelt, Beweise gesichtet, Täter vernommen, Opfer angehört.

George Sakheim, heute 93 Jahre alt, arbeitete als Dolmetscher beim Nürnberger Prozess gegen die «Hauptkriegsverbrecher» des Nazi-Regimes. Die vier Siegermächte strengten das Verfahren ein halbes Jahr nach Kriegsende an, um 24 hochrangige NS-Grössen für ihre Schandtaten zur Rechenschaft zu ziehen. Es war der erste von 13 Nürnberger Prozessen.

Nichts Geringeres als die «Neuordnung der Welt durch Recht» hatte US-Chefankläger Robert H. Jackson versprochen. Seine Eröffnungsrede am 21. November 1945 sorgte für Furore:

218 Verhandlungstage währte der Prozess, 2630 Beweisdokumente legten die Ankläger vor, 27 Kilometer Meter Tonband und 7000 Schallplatten dokumentierten jedes Wort. Ein wahres Mammutverfahren, möglich nur dank der in Nürnberg erstmals eingesetzten Simultandolmetscher.

Nürnberger Prozesse: Ein Weltgericht tagt

Einer von ihnen war George Sakheim. Auch er hätte in den Mordfabriken der Nürnberger Angeklagten enden können: Der gebürtige Hamburger ist Jude.

«Wo ist Gott?»

1923 als Ruben Gabriel geboren, lebte der Sohn des Journalisten und Dramaturgen Arthur Sakheim die ersten zehn Jahre seines Lebens in Deutschland. Als Nazi-Randalierer Ende der 20er Jahre eine Inszenierung der «Dreigroschenoper» störten, konnte Vater Arthur sie noch rauswerfen lassen – doch bald war er seinen Job los.

Bild

Georg Sakheim (2016) bild: zdf

1933, Arthur Sakheim war inzwischen an einem Blinddarmdurchbruch verstorben, flohen Ruben Gabriel und seine Mutter Anuta über Italien nach Palästina. Später kam der Junge in New York bei einer Tante unter und nannte sich George.

Als Kämpfer der 104. US Infanterie-Division kehrte Sakheim 1945 zurück in seine deutsche Heimat, kämpfte bei Aachen und Köln. Und half im April mit, das KZ Mittelbau-Dora bei Nordhausen zu befreien, in dem Häftlinge unter barbarischen Bedingungen Hitlers «Vergeltungswaffen» montieren mussten. Dort, im Angesicht der «Hölle von Dora», verlor GI Sakheim seinen Glauben an die Menschheit, wie er im einestages-Gespräch sagt:

«Wir entdeckten Berge von verwesenden Leichen, dazwischen Überlebende, menschlichen Skelette gleich, die flehend die Hände nach uns ausstreckten. Eine ungeheure Wut erfasste mich. Wo ist Gott, fragte ich mich. Wie kann er das zulassen?»

Im Herbst 1945, Sakheim wartete in Étampes bei Paris bereits auf seinen Rücktransport in die USA, entdeckte er bei einem Spaziergang ein Plakat: deutschsprachige Übersetzer für den Prozess in Nürnberg gesucht. Der 22-jährige Psychologiestudent bewarb sich sofort.

«Ich wollte die Menschen sehen, die so etwas tun konnten. Verstehen, wie so etwas möglich war.» Das Unfassbare verstehen, das Unsagbare in die Welt tragen: Mit dieser Mission reiste damals zahlreiche Schriftsteller und Reporter, unter ihnen John Steinbeck, Ernest Hemingway und Erich Kästner, in die zu 90 Prozent zerstörte Stadt der Meistersinger, der Terrorgesetze und NSDAP-Parteitage.

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Ein Bericht vom Prozess von «British Pathé» von 1945. Video: YouTube/War Archives

Während die Akteure sich im Saal 600 drängten, war Sakheim zudem bei Einzelvernehmungen mit den Angeklagten dabei, in winzigen Besprechungszimmern, gerade gross genug für einen Tisch und vier Personen: für den US-Anwalt, der die Verhöre führte, den Angeklagten, die Stenografin und den Übersetzer.

An der Wand postiert waren zwei bewaffnete Wachen mit weissen Helmen. Wofür Sakheim – gerade im Fall von Hermann Göring, Reichsmarschall und Luftwaffenchef – äusserst dankbar war:

«Der Mann war furchteinflössend und redete, als ob er noch immer den Befehl hätte. Er war der heimliche Leader der Angeklagten, versuchte sie zusammenzuhalten, duldete keinen Widerspruch. Göring dachte, er sei der Grösste, Beste und Wichtigste in dem Prozess. Einmal erwischte ich ihn beim Nasebohren. Ich sah Göring an und lachte ein wenig, da warf er mir einen bitterbösen Blick zu.»

In der Einzelvernehmung, aber auch im Kreuzverhör mit Chefankläger Robert Jackson im Saal 600 zeigte sich Göring bis zuletzt arrogant und uneinsichtig:

Zu rund 20 Einzelverhören wurde Sakheim damals gerufen, Wort für Wort musste er für skrupellose NS-Verbrecher wie etwa Otto Ohlendorf übersetzen. Ohlendorf war als Leiter der Einsatzgruppe D 1941/42 in der Sowjetunion für die Ermordung von 90'000 Menschen verantwortlich – und nicht im Geringsten schuldbewusst, wie Sakheim betont:

«Ohne jede Gefühlsregung berichteten Männer wie Ohlendorf von ihren Gräueltaten. So wie andere von ihrem Job erzählen. Oder von einem Jagdausflug. Völlig beiläufig, als ob es darum gegangen wäre, Ungeziefer im Haus zu vernichten. Ich versuchte, ruhig zu bleiben und mich zu kontrollieren. Doch innerlich kochte ich, fühlte mich körperlich krank. Mehrfach wurde mir übel.»

Unternehmen «Barbarossa»

Als besonders qualvoll empfand es Sakheim, für einen Mann zu dolmetschen, der in Nürnberg gar nicht als Angeklagter, sondern als Entlastungszeuge auftrat: Rudolf Höss, als Auschwitz-Lagerkommandant verantwortlich für millionenfachen Mord, wurde erst am 11. März 1946 in einer Scheune in Gottrupel bei Flensburg gefasst – da lief der Nürnberger Prozess gegen die 24 «Hauptkriegsverbrecher» bereits seit knapp vier Monaten.

«Eine Bestie von Mann»

Rudolf HoNss, the commandant of Auschwitz, is shown with his family at their Auschwitz villa in 1943. Counterclockwise from left are: Inge-Brigitt (Brigitte), Hedwig holding Annegret, Hans JuNrgen, Heidetraud, Rudolf and Klaus. Brigitte HoNss, 80, now lives a quiet, secretive life in Virginia, not even sharing her story with close family members. Illustrates AUSCHWITZ (category l), by Thomas Harding, special to The Washington Post.  Moved Tuesday, Sept. 10, 2013. (MUST CREDIT: Photograph courtesy of Institut fuNr Zeitgeschichte in Munich/Rainer HoNss).

Rudolf Höss, Kommandant des KZs von Auschwitz, und Familie posieren. Bild: The Washington Post

Am 15. April 1946 wurde Höss vom Verteidiger des Angeklagten Ernst Kaltenbrunner, Leiter des Reichssicherheitshauptamts, in den Zeugenstand gerufen. Seelenruhig und detailliert, so berichtet Sakheim, habe Höss Auskunft über die unfassbaren Gräueltaten gegeben:

«Eine so grausame, verkommene Person habe ich nie wieder erlebt, er war wirklich eine Bestie von Mann. Als ob ihn das alles überhaupt nichts anginge, erzählte Höss, dass man in 24 Stunden problemlos auch mehr als 10'000 Menschen hätte töten können. Dass das Vergasen am schnellsten ging und das Verbrennen die meiste Zeit in Anspruch genommen habe.»

Am bittersten jedoch war es für Sakheim, dass niemand in Nürnberg jemals Anzeichen von Reue gezeigt habe. «Stets redeten sie sich mit der gleichen Antwort heraus: ‹Befehl ist Befehl!› Niemand von ihnen fühlte sich wirklich schuldig oder verantwortlich. Das war kaum zu ertragen», sagt Sakheim, dessen Schwiegereltern in Auschwitz ermordet wurden.

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Sieg der Gerechtigkeit

Doch all das schützte die NS-Kriminellen in Nürnberg nicht vor ihren Strafen. Das Verfahren gegen den Industriellen Gustav Krupp von Bohlen und Halbach wurde aus gesundheitlichen Gründen eingestellt; der Angeklagte Robert Ley, Reichsleiter der NSDAP, hatte vor Prozessbeginn Selbstmord begangen.

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Gustav Krupp von Bohlen. bild: deutsches bundesarchiv

Für die anderen Angeklagten verlas der Vorsitzende britische Lordrichter Geoffrey Lawrence am 1. Oktober 1946, einem Dienstag, ab 14.50 Uhr die Urteile: 12 Mal Tod durch den Strang, sieben Gefängnisstrafen, drei Freisprüche. Sakheim, zu dieser Zeit bereits zurück in den USA, stellte sich extra einen Wecker, um die Urteilsverkündung live mitverfolgen zu können.

«Ich stand um fünf Uhr morgens auf und setzte mich vors Radio. Jedes Mal, wenn ich hörte, der und ‹der zum Tode verurteilt›, war ich erleichtert. Die Gerechtigkeit hatte gesiegt. Und die Verbrecher waren gescheitert mit ihrer jämmerlichen Verteidigungsstrategie, sie hätten nur Befehle ausgeführt.»

Zehn der zwölf Todesurteile wurden am 16. Oktober 1946 vollstreckt. Hermann Göring tötete sich in der Nacht vor der Hinrichtung mit einer Zyankali-Kapsel selbst.

Nürnberg, sagt George Sakheim, habe dazu beigetragen, dass die Welt besser geworden sei. Er selbst arbeitete nach dem Krieg als erfolgreicher Psychologe. Sein Leben lang trieb ihn die Frage um, wie man so werden kann wie Höss, wie Ohlendorf, wie Göring. Eine Antwort hat er bis heute nicht gefunden.

Ebenso wenig wie all die anderen, die damals in Nürnberg versuchten, das Unbegreifliche zu begreifen. «Das Böse will sich nicht fassen lassen», resignierte der Journalist Gregor von Rezzori 1946 zu Prozessende. Die verurteilten Massenmörder seien nichts weiter als «repräsentativer Durchschnitt. Ihre Dämonie ist die der totalen Fantasielosigkeit. Ihre Perversität ist die buchstabengetreue Auffassung von Vorschriften.»

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Hinweis. Eine brillante Dokumentation des ZDF-Journalisten Peter Hartl (27.9. um 22.05 Uhr auf Arte, 2.10. um 23.30 Uhr im ZDF), in der auch Zeitzeuge George Sakheim zu Wort kommt, beleuchtet den Prozess aus Sicht der internationalen Beobachter-Prominenz.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Nicosinho 28.09.2016 11:01
    Highlight Highlight WOW ich bin sprachlos!

    DANKE für diesen Artikel, finde ich mega spannend!
  • DerTaran 28.09.2016 07:38
    Highlight Highlight Und, werden unsere Politiker dereinst wegen tausendfacher, vorsätzlicher Fahrlässigkeit mit Todesfolge angeklagt? Oder wie man auch immer das geduldete Massensterben im Mittelmeer juristisch nennen möchte.
  • Olmabrotwurst 28.09.2016 00:15
    Highlight Highlight Wie sie hier sehen wird der Mensch immer älter, und Onkel Adi hat es erreicht das man ihn weit über den tot hinaus getragen wird, hat aber nichts mit der Sache zu tun es ist nun mal so der Mensch wird älter.
  • SofaSurfer 27.09.2016 23:07
    Highlight Highlight Top geschriebener Artikel. Moderates Infotainment. Well done!
  • jueporto 27.09.2016 21:43
    Highlight Highlight Zur Zeit gibt es Hungers- und Flüchtlingselend und und ...
    Auf der Frontseite werden alte Geschichten als News verkauft. Artikel ist interessant, aber bringt kein Umkehr im Verhalten vieler Menschen in der heutigen Zeit. Vielleicht wäre es interessanter zu erfahren, wie die früheren Flüchtlinge und ihre Nachfahren heute Flüchtlinge behandeln (Zäune/Mauern), z.B. Ungarn, Tschechoslowakei, Polen, Israel etc.





    • Fabio74 28.09.2016 06:45
      Highlight Highlight Finde solche Artikel wichtig. Gerade wo so viele Westeruropäer Orban gut finden, der Minderheiren verfolgt und dessen Partei Statuen für Pfeilkreuzler als ungarische Helden aufstellen lässt.
    • D(r)ummer 28.09.2016 12:35
      Highlight Highlight @Fabio74
      Das mit Orban ist getrennt zu betrachten.
      Er mag zwar ein möchtegern Diktator sein.
      Aber er kritisiert die Merkel und den Schäuble in Sachen Exportpolitik. Letzteres hört/liest man im Vergleich zur Flüchtlingskrise weniger.
      Humanismus ist gut und nötig, jedoch nützt es niemandem wenn die Osteuropäer pleite gehen (also vollkommen abdriften) und die verteilten Flüchtlinge nix mehr bekommen können, um es grob vereinfacht auszudrücken. Ich möchte den Orban keineswegs in Schutz nehmen, aber dem Ungarischen Volk entgegenkommen verhindert schlimmeres als es jetzt schon ist. Gruess
  • Kronrod 27.09.2016 20:21
    Highlight Highlight Dass es überhaupt einen fairen Prozess (mit vereinzelten Freisprüchen) gegeben hat, ist eine grosse zivilisatorische Leistung. Wenn es nach Stalin gegangen wäre, wären die alle wie bis dann üblich ohne grosses Federlesen erschossen worden.
    • dracului 27.09.2016 21:21
      Highlight Highlight Das war eine wirklich beeindruckende Leistung der Alliierten! Beeindruckt hat mich auch später der Prozess gegen Eichmann in Jerusalem oder sogar auch der Prozess gegen Anders Behring Breivik in Norwegen. Schade finde ich allerdings, dass z.B. die Franzosen die Attentäter direkt abgeschossen haben oder auch, dass die USA Osama bin Laden ohne Prozess hingerichtet haben.
    • Chrigi-B 27.09.2016 22:58
      Highlight Highlight Das war nur im Interesse der USA, dass Osama schnellstmöglich im Ozean versinkt. Sonst wären ganz unangenehme Fragen ans Licht gekommen, angefangen bei der Russeninvasion in Afgahnistan und die Rolle der CIA bis zu 9/11;-)
    • Stachanowist 27.09.2016 23:48
      Highlight Highlight @ kronrod

      Mhm. Eine noch grössere Leistung war die Operation Overcast. Also der Transfer von Nazi-Wissenschaftlern, die teilweise wissentlich zehntausende Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge zu Tode schunden und als Versuchsobjekte quälten und töteten. Beispiele: W. von Braun und H. Strughold. Mega rechtsstaatlich, momoll.

      Die Justiz der Alliierten war im Falle der in Nürnberg Angeklagten bewundernswert. Weniger bewundernswert ist, dass viele Kriegsverbrecher nie angeklagt wurden, weil sie nützlich waren.

      In Nürnberg verurteilte man nur diejenigen, die den Westmächten nichts mehr brachten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mora 27.09.2016 20:02
    Highlight Highlight 'Die verurteilten Massenmörder seien nichts weiter als «repräsentativer Durchschnitt. Ihre Dämonie ist die der totalen Fantasielosigkeit. Ihre Perversität ist die buchstabengetreue Auffassung von Vorschriften.»'
    Was für ein starker Satz!
  • Ani_A 27.09.2016 19:13
    Highlight Highlight Danke für den Sendungshinweis, werde ich mir merken!
  • Caturix 27.09.2016 18:40
    Highlight Highlight Wie kann man noch heute werden wie der IS oder andere Spinnerorganisationen. Es hat sich nichts geändert ausser das Jahr.
    • FrancoL 27.09.2016 21:18
      Highlight Highlight Das sich nichts geändert hat und wir Menschen zu ähnlichen Taten fähig sind sollte uns mahnen ein Netz von "Riegeln" zu stützen die eine solche Entwicklung so gut wie möglich verhindert.
      Ganz verhindern können werden wir dies auch in Zukunft nicht.

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