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Gunnar Bergström (second from right), Jan Myrdal (first from left) and other members of the friendship association during their visit to Cambodia

Diese schwedische Delegation reiste im August 1978 nach Kambodscha. Jan Myrdal, Marita Wikander, Gunnar Bergström und Hedvig Ekerwald (v.l.) Bild: marxistarkiv.se

«Wir sahen, was wir sehen wollten» – wenn Ideologen bei Diktatoren zu Besuch sind



CVP-Nationalrat Claude Béglé hat sich mit seinen euphemistischen Tweets aus Nordkorea tüchtig in die Nesseln gesetzt. Der Waadtländer Politiker, der seine Ferien in dem abgeschotteten ostasiatischen Land verbringt, zeigte sich begeistert über seinen Besuch in einer Seidenspinnerei. Die Löhne seien zwar niedrig, doch werde alles – Grundnahrungsmittel, Unterkunft, Gesundheit und Bildung – vom Staat zur Verfügung gestellt. «Und es funktioniert um einiges besser, als man es sich hätte vorstellen können.»

Béglés Elogen sorgten für Verwunderung und Kritik. Er reagierte darauf mit dem Hinweis, er bereise Nordkorea mit der Absicht, sich ein eigenes Bild machen zu können. Er könne sich jederzeit frei bewegen. Die Kommunikation sei allerdings nach wie vor schwierig, da er sich noch in Nordkorea befinde, räumte Béglé ein. Nach seiner Rückkehr werde es einfacher sein, ausführlicher Stellung zu nehmen.

Die schönfärberischen Berichte des Nationalrats über «die guten Seiten des Sozialismus» in der letzten verbliebenen stalinistischen Diktatur erinnern an andere Apologeten despotischer Regimes. Ein wenig bekanntes, aber eindrückliches Beispiel dafür ist der wohlwollende Report einer Delegation der Schwedisch-Kambodschanischen Freundschaftsgesellschaft, die 1978 das «Demokratische Kampuchea» der Roten Khmer besuchte.

Der Besuch des schwedischen Quartetts in dem Schlachthaus, in das Pol Pot und seine Funktionäre den südostasiatischen Staat verwandelt hatten, ist ein Lehrbeispiel für die Problematik, die darin steckt, in totalitären Staaten einen persönlichen Augenschein nehmen zu wollen. Und für die Faktenblindheit, die sich aus politischer Voreingenommenheit zwangsläufig ergibt.

Heute ist das Ausmass der Massenmorde während der Schreckensherrschaft der Roten Khmer kein Geheimnis mehr. Das Foltergefängnis Tuol Sleng in Phnom Penh ist jetzt ein Genozid-Museum. Choeung Ek, eines der Killing Fields, auf denen das Regime Zehntausende hinrichten liess, ist eine Gedenkstätte. Nachdem die Steinzeitkommunisten im April 1975 die Hauptstadt erobert hatten, fielen ihrem Wüten bis Ende 1979 mehr als hunderttausend Männer, Frauen und Kinder direkt zum Opfer. Indirekt, durch Hunger und Krankheiten, waren es vermutlich über zwei Millionen – ein Viertel der Bevölkerung.

A tourist visits a memorial stupa made with the skulls of more than 8,000 victims of the Khmer Rouge regime at Choeung Ek, a

Beinhaus des Grauens: Choeung Ek ist heute eine Touristenattraktion. Bild: X02810

Als Gunnar Bergström, Hedvig Ekerwald, Jan Myrdal und Marita Wikander im August 1978 auf dem Flughafen von Phnom Penh landeten, war dieser Genozid der Roten Khmer am eigenen Volk in vollem Gang. Bereits seit zwei Jahren machten Gerüchte über Massenmord und Hungersnot die Runde; Flüchtlinge aus Kambodscha hatten vom Terror der Roten Khmer berichtet. Doch was stimmte? Handelte es sich nicht um CIA-Propaganda?

Die vier schwedischen Links-Intellektuellen trauten den US-Imperialisten alles zu. Und tatsächlich hatten die Amerikaner ja das kleine Land während des Vietnamkriegs in Grund und Boden bombardiert, um die Nachschubwege des Viet Kong zu treffen. Von 1965 bis 1973 warfen US-Flugzeuge 2,7 Millionen Tonnen Bomben über Kambodscha ab, mehr als die Alliierten im gesamten Zweiten Weltkrieg. Nicht zuletzt dieser Bombenterror hatte zum Aufstieg der anfänglich unbedeutenden Roten Khmer beigetragen.

Map: Carpet Bombing Cambodia
https://historysshadow.wordpress.com/tag/carpet-bombing/

Die Karte zeigt den massiven Bombenkrieg im Osten Kambodschas. Karte: historysshadow.wordpress.com

In Schweden war der Protest gegen die amerikanische Kriegsführung besonders stark. Nach dem Fall von Phnom Penh waren es schwedische Diplomaten, die als erste Vertreter eines westlichen Staates dem neuen Regime einen Besuch abstatteten und Entwicklungshilfe anboten. Die schwedische Ministerin für Entwicklungshilfe, Gertrud Sigurdsen, tat die zunehmenden Gerüchte über Massenmorde als «übertriebene Horror-Storys» ab. Innerhalb des linken politischen Spektrums sah man die Roten Khmer als Befreiungsbewegung, die dem US-Imperialismus eine schmerzhafte Niederlage zugefügt hatte.

Und die jetzt eine neue Gesellschaft aufzubauen versuchte – einen maoistischen Agrarkommunismus ohne Geld, ohne Schulen, ohne Krankenhäuser. So konnte der bekannte Schriftsteller Per Olov Enquist die Tatsache, dass die Roten Khmer aus ideologischen Gründen die gesamte Bevölkerung der Millionenstadt Phnom Penh aufs Land deportiert hatten, wie folgt kommentieren: «Das Hurenhaus ist geräumt und das Reinemachen hat begonnen. Darüber können nur Zuhälter traurig sein.»

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Geisterstadt Pnomh Penh, 1978. Video: YouTube/Nak Nak A

Auch die vier schwedischen Besucher sahen die nahezu menschenleere Hauptstadt. «Es war wie ein Science-Fiction-Film», sagte Gunnar Bergström später. Zuhause in Schweden hätten die Leute ihn gefragt, ob er nicht schockiert und entsetzt gewesen sei. «Wir mussten den Leuten sagen, dass wir das erwartet hatten», erklärte Bergström. «Wir wussten, dass die Stadt leer war.»

Gunnar Bergström in Kambodscha

Bergström mit Kadern der Roten Khmer in der Provinz Takeo. Bild: Gunnar Bergström

«Es war klar, dass die Roten Khmer uns in gewissen Dingen belogen», sagte Bergström. So hätten sie behauptet, dass die Mönche freiwillig auf den Feldern arbeiten wollten oder dass die sogenannten «neuen Leute» – die ehemaligen Stadtbewohner – keine Zeit hätten, mit ihnen zu sprechen. «Gleichzeitig trafen wir Leute, von denen die westlichen Medien behauptet hatten, sie seien tot – und das beruhigte uns.»

Während der zweiwöchigen, stets von Vertretern des Regimes begleiteten Reise durch Kambodscha sahen die vier Schweden keine Brutalitäten, keine Morde, sie hörten nichts von Hungersnot. Sie sahen, dass Reis für den Export nach China verladen wurde, woraus sie schlossen, dass es keinen Hunger gab. Sie durften sogar mit dem mysteriösen Anführer der Roten Khmer dinieren – Pol Pot, oder «Bruder Nummer eins», wie er von seinen Genossen genannt wurde.

Pol Pot 1979

«Bruder Nummer eins»: Pol Pot im Jahr 1979. Bild: AP

Aber sie durften niemals nachts in einem Dorf bleiben; sie mussten immer in Bungalows oder in einer der entvölkerten Städte übernachten. Sie durften gehen, wohin sie wollten, aber stets musste ein Wächter dabei sein. «Da wir kein Khmer sprachen, konnten wir nur über Dolmetscher mit den Leuten sprechen», stellte Bergström fest. «Das ist einer der Hauptgründe, warum sie es schafften, uns nur das sehen zu lassen, was sie uns sehen lassen wollten.»

Reiseplan der Delegation der Schwedisch-Kambodschanischen Freundschaftsgesellschaft
http://www.kambodja.name/page10/page19/index.html

Die Reiseroute des schwedischen Quartetts. Bild: kambodja.name

Zwischendurch hätten ihn Zweifel befallen, gab Bergström später zu. Doch er war ideologisch genügend gefestigt, um ihnen nicht zu viel Raum zu geben. Und er drängte sie zurück mit dem Argument, dass eine Revolution nie ohne Blutvergiessen abläuft, zumindest am Anfang. Die Umsetzung der kommunistischen Utopie in Kambodscha stand erst am Anfang, dachte er, und sie war notgedrungen unvollkommen und fehlerbehaftet.

Mit zahlreichen Notizen, Fotos und Filmaufnahmen kehrte die schwedische Delegation nach Europa zurück. In Schweden tourten sie durchs Land und warben in Vorträgen und Presseartikeln für das Regime in Kambodscha. Im Frühjahr 1979 erschien ein Reisebericht unter dem Titel «Kampuchea mellan två krig» («Kampuchea zwischen zwei Kriegen»).

Buchcover Kampuchea mellan två krig (Kampuchea zwischen zwei Kriegen)

Doch bei Bergström kehrten die Zweifel zurück und wurden immer stärker. In Oslo begegnete er Flüchtlingen aus Kambodscha und musste sich eingestehen, dass einige von ihnen sehr glaubwürdig wirkten und keine CIA-Agenten waren. Ein halbes Jahr nachdem er aus Kambodscha zurückgekehrt war, verliess Bergström schliesslich die Schwedisch-Kambodschanische Freundschaftsgesellschaft und schwor öffentlich seiner Unterstützung des Regimes in Kampuchea ab.

«Heute denke ich, dass die ganze Reise Propaganda war und wir sie nie hätten unternehmen dürfen», räumte Bergström ein. «Es ist immer noch ein Rätsel, wie man sich selbst so sehr etwas vormachen kann. Wir wurden von lächelnden Gesichtern getäuscht, aber was uns am meisten täuschte, waren unsere maoistischen Brillengläser.» Er hoffe, sagte Bergström, daraus zu lernen. Zu verstehen, «wie eine pervertierte Ideologie so viele Leute täuschen kann, auch jene, die glauben, sich für eine gute Sache einzusetzen».

Kambodscha unter den Roten Khmer
http://www.kambodja.name/page10/page19/index.html

Bergström hat zwei Unterschriften für diese Aufnahme aus dem Jahr 1978. Damals sah er eine Revolution, die als Modell für andere dienen konnte; Bewässerung, Reisproduktion und totale Gleichheit sollten das Land voranbringen. Heute sieht er ein Bild der Sklavenarbeit. Niemand hatte sich freiwillig dafür entschieden. Es gab kaum Ruhepausen, kaum Schatten. Keinen Lohn, nur minimale Essensrationen. Dieses Bewässerungssystem wurde mit tausenden von Leben bezahlt. Bild: kambodja.name

Während Bergström sich öffentlich von seinen früheren Positionen distanzierte, blieb Jan Myrdal eisern bei seiner Verteidigung des Pol-Pot-Regimes. Der bekannte Schriftsteller und Publizist, heute 92 Jahre alt, war in den Siebzigerjahren einer der einflussreichsten Intellektuellen der radikalen Linken in Schweden.

Myrdal sieht Pol Pot als «rationale Antwort auf den westlichen Imperialismus» und ist auch heute noch davon überzeugt, dass dessen Regime – hätte es weiter Bestand gehabt – den Kambodschanern eine bessere Zukunft hätte schaffen können. Noch 2006 schrieb er in einem Artikel in der Zeitung «Aftonbladet»: «Ich habe keinen Massenmord gesehen.»

Kinder in Kambodscha, 1978

Solche Szenen sah Myrdal 1978 in Kambodscha: Kollektive Mahlzeit. Bild: Gunnar Bergström

Dem schwedischen Autor Peter Fröberg Idling, der ihn zu seiner Reise nach Kambodscha befragte, beschied er harsch: «Ich sah, was ich sah.» Idling hat in einem bemerkenswerten Buch mit dem Titel «Pol Pots Lächeln» (2013) – eine Art Mix aus Reisereportage, Reflexion und Rechercheprotokoll – die Reise des Quartetts nachgezeichnet und mit den Verhältnissen in Kambodscha abgeglichen.

Die beiden weiblichen Mitglieder der Reisegruppe, Ekerwald und Wikander, bleiben dagegen etwas im Hintergrund. Ekerwald hat laut Bergström ihre Meinung über das Regime der Roten Khmer inzwischen geändert, ohne dies jemals öffentlich zu machen. Wikander zieht es vor, nicht mehr über diese Reise zu sprechen.

Mag sein, dass ihr Schweigen ein Trauma verhüllt. Die Schwedin war mit dem Kambodschaner Huor Someth verheiratet, der als Botschafter in Ost-Berlin amtete. Er wurde im Frühjahr 1977, vor der Reise des Quartetts, in seine Heimat zurückberufen – und dort bald darauf exekutiert. Wikander wusste dies nicht, erkundigte sich aber dennoch bei ihren kambodschanischen Gastgebern nicht nach dem Verbleib ihres Mannes. Ihr Sohn Jesper Huor fand dann Jahrzehnte später den Namen seines Vaters in den Todeslisten von Tuol Sleng.

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112Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Storma 26.07.2019 18:59
    Highlight Highlight Irgendwie hab ich es nach dem den Worten "Linke Akademiker" gerochen, dass mich in der Kommentarspalte mal wieder eine Rechts-Links Diskussion erwatet.
    Same shit, different day...
  • Flo1914 26.07.2019 18:18
    Highlight Highlight Das Regime Pol-Pot gehört zum Schlimmsten was der Sozialismus angerichtet hat.
    Jeder Versuch, eine sozialistische Gesellschaft zu erschaffen, endete in einem Blutbad. Jeder einzelne. Es gibt kein einziges Gegenbeispiel.
    Danke Dani Huber für deinen Beitrag.
  • GurMadh 26.07.2019 18:00
    Highlight Highlight @Daniel Warum tust du so als wäre das ein einmaliges Geschehniss das der vergangenheit angehört? Die Linken u zeestützen noch heute offen den serbischen nationalsozialismus. Während der Diktator Milloshevic in Bosnien und Kosovo Menschen abschlachteten gingen in Berlin und Basel die Linken aud die Strasse um gegen den Eingriff der Nato zu demonszrieren, der das Massenmorden beendete, aber nicht gegen das Massenmorden selbst. Die Linken sind nach wie vor ein ernsthaftes Problem.
    • Neruda 26.07.2019 18:43
      Highlight Highlight Ja genau alle Linken
    • GurMadh 27.07.2019 09:10
      Highlight Highlight Jap, so ziemlich alle Linke waren damals auf Basels Strassen, samt Schulkinder, machten Sie sich und der Bevölkerung eine anti-kriegs bewegung vor, im Namen des grossserbischen nationalsozialistischen Schlachthaus. Noch heute sind die Linken für die massive Geschichtsfälschung auch auf Wikipedia verantwortlich.
  • El Vals del Obrero 26.07.2019 17:50
    Highlight Highlight Die Nordkoreaner wissen auf jeden Fall wer er ist, hier ein Artikel einer nordkoreanischer Zeitung:

    www.rodong.rep.kp/en/index.php?strPageID=SF01_02_01&newsID=2019-07-25-0003

    Solange er noch im Land ist, wird er sich jetzt ohnehin nicht mehr frei äussern können.
  • Rockabilly 26.07.2019 17:45
    Highlight Highlight Und die westliche Demokratie ist natürlich s'Beschte wo je hets gits. Im Endeffekt läufen alle Systeme darauf aus, dass eine Minderheit die Kontrolle über die Mehrheit hat. Da werden die Leute erschossen, eingeschüchtert und von der Geheimpolizei verfolgt. Auf der anderen Seite psychisch manipuliert und zu Konsumzombies herangezüchtet mit dem gleichen ein einzigartiges Individuum zu sein und danke Technologie weiss der Staat wohl wenn man zuletzt gekackt hat und wieviel Gramm es waren. Und bei beiden sind Überall Plakate/Werbungen die für die Sache/das Produkt werben.
    • Zauggovia 26.07.2019 22:53
      Highlight Highlight Und wofür entscheidest du dich: freiwilliger kapitalistischer Konsumzombie oder unfreiwillig von der Geheimpolizei erschossen?
  • Stambuoch 26.07.2019 14:31
    Highlight Highlight Das hat doch Tradition bei uns:
    Die SP war von der DDR begeistert, die PdA ist es heute noch von Kuba, die Rechten pilgerten nach Südafrika oder zu den Juntas nach Süd- und Mittelamerika...immer schön der Ideologie nach, um dann positiv zu berichten.
    Nichts Neues aus Helvetistan.
  • Bluespicker 26.07.2019 13:30
    Highlight Highlight Gut recherchiert, gut geschrieben, danke
  • GetReal 26.07.2019 13:23
    Highlight Highlight Vielen Dank für den sauber recherchierten Bericht. Auch ich war vor zwei Jahren auf einer Reise durch das Land, und es ist einfach nur bedrückend, dass die Spuren der Roten Khmer noch immer überall sichtbar sind. Das System hat das Land um Jahrzehnte zurückgeworfen, es fehlt praktisch eine ganze Generation.

    Klar ging es Pol Pot und den Schergen um absolute Macht - in ihren Augen ist das nicht Böse, sondern sie sahen sich legitimiert. Schlimm ist einfach, dass die Ideologie die Leute verblendete. Es ist einfach eine Schwäche der Menschen, auf "starke Führer" zu hören, die das Heil versprechen.
  • rodolofo 26.07.2019 13:04
    Highlight Highlight Sehr wichtig in diesem Artikel dünkt mich folgender Satz:
    "...Nicht zuletzt dieser Bombenterror hatte zum Aufstieg der anfänglich unbedeutenden Roten Khmer beigetragen..."
    Die Grausamkeit, mit der der US-Imperialismus der 50er-Jahre zusammen mit einheimischen Schmarotzer-Eliten auf die aus dem Elend der Massen entstandenen Unabhängigkeitsbewegungen weltweit reagierte, förderte innerhalb dieser Bewegungen genau jene militanten Kräfte, welche später, nach dem vermeintlichen "Sieg", diese Revolutionen verrieten, als wären sie vom US-Imperialismus eingebaute Selbstzerstörungsmechanismen...
    • Alnothur 26.07.2019 13:51
      Highlight Highlight Ja, das hat was. Hat man ja auch schön in jüngerer Vergangenheit in Afghanistan und im Irak gesehen.
    • Kaspar Floigen 26.07.2019 14:27
      Highlight Highlight Es wäre nicht zur Schiesserei gekommen, wenn die Polizei nicht versucht hätte den Kriminellen zu fassen. Im Grunde ist also die Polizei schuld für die im Kugelhagel umgekommenen Unschuldigen.

      Hab's mal übersetzt.
    • Patho 26.07.2019 16:36
      Highlight Highlight Danke für die erhellende Übersetzung. Sie zeigt sehr gut, dass die USA in der Rolle der Polizei handelt, was jedoch nicht ihr Mandat ist. Die 'Weltpolizei' ist im Prinzip ("wenn, dann") die UNO und die USA im folgenden – auf Bürger und Polizei übertragen – ein Bürger, der sich als Polizist au gibt, eine doch sehr rechtswidrige Handlung!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Theor 26.07.2019 12:57
    Highlight Highlight Was mich eigentlich mehr schokiert, als die Pro-Diktatorische Ideologie dieses Politikers, ist dessen offensichtliche Dummheit. Das jemand, der die Konsequenzen eines solchen Tweets nicht vorhersehen konnte, in der Schweiz in den Nationalrat gewählt werden kann, bereitet mir wirklich Sorgen.
  • Patho 26.07.2019 12:43
    Highlight Highlight Leute wie Myrdal sind gemeingefährlich!

    Ebenfalls ist es erschreckend, dass sich genau eine Person der Reise mindestens später, als alles ans Licht kam öffentlich vom Regime distanzierte...
  • Don Alejandro 26.07.2019 12:19
    Highlight Highlight War selbst vor ein paar Jahren in Phnom Penh in den Killing Fields und im Tuol-Sleng. Die Grausamkeit steht den Konzentrationslagern im 2. WW in nichts nach. Die Khmer Rouge haben vorallem Intellektuelle, Akademiker und Brillenträger systematisch umgebracht, denn sie wollten den Pseudo-Kommunistischen Bauernstaat und Lemminge für die Funktionäre. Das Land hat sich bis heute noch nicht davon erholt. Man geht davon aus, dass 2.5 Millionen Menschen umgebracht wurden oder durch die prekäre Situation daran gestorben sind. Anno dazumals mehr als ein Viertel der gesamten Bevölkerung.
  • Ökonometriker 26.07.2019 11:39
    Highlight Highlight Ja, Nordkorea funktioniert erstaunlich gut für sein Entwicklungsniveau. In anderen Ländern auf diesem Niveau geht es den Menschen noch viel schlechter.

    ABER: würde den Menschen mehr Freiheit gegeben, könnte sich das Land entwickeln und sich auf ein höheres Niveau heben. Dann ginge es den Menschen noch viel besser!
    • Yes. 26.07.2019 12:11
      Highlight Highlight Lügen! Die Nordkoreaner sind die allerärmsten der Welt! 1/3 der Bevölkerung lebt versklavt in Arbeitslagern. Dort geborene Kinder sehen und hören in ihrem Leben nie etwas von ausserhalb des Lagers. Die restlichen 2/3 leben in bitterer Armut, komplett ohne Internet, Zeitungen oder sonstigem Zugang zum Rest der Welt. Widerstand geleistet oder auch nur kritisiert wird verständlicherweise nicht, aus Angst selbst für den Rest des Lebens in ein Arbeitslager gesteckt oder direkt ohne Prozess hingerichtet zu werden.
    • xlt 26.07.2019 12:26
      Highlight Highlight Hungersnöte, kaum Infrastruktur, keinen Zugang zu Medizin für weite Teile der Bevölkerung, ein absurdes Justizsystem, Arbeitslager, Kategorisierung nach politischer Loyalität, etc. Sieht so für dich ein "erstaunlich gut funktionierendes Entwicklungsland" aus? Den Genossen in Pjöngjang mag es gut gehen, dem Rest absolut nicht.
    • Kubod 26.07.2019 12:33
      Highlight Highlight Was Koreaner zu schaffen vermögen, wenn man sie lässt, sieht man in Südkorea.
      Samsung und Hyundai als Beispiel.
      Da könnte Nordkorea auch sein, wenn man nicht den kleinen Dicken und seine Entourage durchfüttern müsste.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Joe Smith 26.07.2019 11:36
    Highlight Highlight Das erwähnte Buch «Pol Pots Lächeln» ist übrigens aus mehreren Gründen eine wirklich empfehlenswerte Lektüre. Nicht, wenn man es sich so einfach macht wie der damalige Rezensent der NZZ, dessen einzige Schlussfolgerung war, dass er ja schon immer wusste, dass der Kommunismus schlecht sei – dann kann man sich das Buch sparen. Man erfährt viel über Ursache und Geschichte der Roten Khmer, man erfährt einiges über die regionale Machtpolitik, und schliesslich (oder als erstes) animiert es, nach eigenen blinden Stellen zu suchen – und zwar unabhängig davon, auf welchem Auge sie sich befinden!
  • Nik G. 26.07.2019 11:32
    Highlight Highlight Nicht nur Schweden. Viele Länder haben in dieser Zeit von Kambodscha weggeschaut. Ich habe die Killing Fields und die Gefängnisse in Pnom Phen gesehen. Schlussendlich hat die Rote Kmehr die "höhere Schicht" eliminiert sodass es nur Bauern gibt. Man wollte die Bevölkerung "dumm" halten. Wenn Politiker dies als nicht schlimm betrachten ist das schon ziemmlich bedenklich.Besonders da man weiss was in Nord Korea passiert.
  • walsi 26.07.2019 11:27
    Highlight Highlight Anhänger von Ideologien sind immer verblendet, egal ob Sozialismus, Kapitalismus, Kommunismus usw. Aktuell erleben wie die Debatte über das Klima nur noch ideologisch geführt wird und jeder der sich nicht Ideologie konform äussert wird als Leugner, Dummkopf und weiss sonst noch was nieder geschrieen. Es gibt nur eine gültige Meinung. Passend dazu gibt es eine ideologische Anführerin, Greta.
    • loquito 26.07.2019 12:16
      Highlight Highlight Wtf? Zusammenhang? Liea doch bitte besser ein wissenschaftliches Buch, statt gegen ein Mädchen zu schiessen und irgendwelche Verschwörungstheorien zu glauben...
    • Grohenloh 26.07.2019 12:21
      Highlight Highlight Ja, völlig richtig.
      Und gemeinsam ist den Ideologen auch, dass sie sich nie als Ideologen sehen, sondern als diejenigen, die im Besitze der absoluten Wahrheit sind.
    • Ruggedman 26.07.2019 13:04
      Highlight Highlight @walsi
      Und Faschismus ist keine Ideologie?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Judge Dredd 26.07.2019 11:15
    Highlight Highlight Es zeigt mal wieder wie wichtig es ist seine filter bubble immer wieder zu verlassen um seinen Standpunkt kritisch zu hinterfragen.

    Als Gedankenexperiment gehe ich mal einen Schritt weiter: wieso müssen wir uns als Linke, Rechte oder was auch immer bezeichnen? Damit sind wir eben genau anfällig auf ideologische Verblendung.

    Moral und die zugrundeliegende Ethik sollte der Kompass für unser Handeln und unsere Entscheidungen sein, nicht irgend eine Ideologie, das hat noch nie gut geendet.
    • outdoorch 26.07.2019 12:47
      Highlight Highlight „wieso müssen wir uns als Linke, Rechte oder was auch immer bezeichnen?“

      Danke für genau diesen Satz!
    • Kubod 26.07.2019 21:10
      Highlight Highlight Danke auch von mir.
  • pun 26.07.2019 11:06
    Highlight Highlight Béglé scheint grundsätzlich gerne Diktaturen zu besuchen und danach deren Propaganda zu verbreiten. Erinnern wir uns noch an das Politiker-Reisli nach Eritrea? Béglé war natürlich mit dabei:
    https://www.srf.ch/news/schweiz/nach-eritrea-reise-politiker-stellen-forderungen-an-sommaruga
  • Die Erleuchtung 26.07.2019 10:52
    Highlight Highlight Ich habe choeung ek und tuol sleng mehrere male besucht, es ist unvorstellbar grauenhaft was geschehen ist und die Welt hat zugeschaut. Pol Pot hat noch vor der UNO gesprochen als das Schlachten schon in vollem Gange war.

    Der wohl wichtigste Satz des Artikels:
    „Zu verstehen, «wie eine pervertierte Ideologie so viele Leute täuschen kann, auch jene, die glauben, sich für eine gute Sache einzusetzen».“

    Man muss verstehen, dass die allermeisten Menschen glauben, sich für das Gute einzusetzen. Fast alle Tyrannen waren vollkommen davon überzeugt die Guten zu sein. Aber gut gemeint ist nicht gut!
    • Delisa06 26.07.2019 11:23
      Highlight Highlight „Fast alle Tyrannen waren vollkommen überzeugt die Guten zu sein“
      Da bin ich anderer Meinung. Wenn sie nicht Psychisch schwer krank sind dann wissen sie sehrwohl was sie tun. Nur zugeben würden sies nie. Bei denen geht es um Macht. Das ist die Triebfeder des ganzen. Das eigene Gewissen oder die Soziale Verantwortung wird zurechtgerückt
    • Die Erleuchtung 26.07.2019 12:01
      Highlight Highlight Ein verbreiteter & sehr gefährlicher Irrtum. Es ist Absurd zu glauben der Böse wisse, dass er der Böse ist, denn das nimmt jeder über den anderen an. Bsp. für Bin Laden waren die imperialistische USA selbstverständlich das Böse und er, der für die weltweite Umma kämpft, der Gute.

      Natürlich gibt es schlechte Menschen & Psychopathen aber auch diese sind meistens überzeugt das Richtige zu tun. Die allermeisten glauben für das Gute zu kämpfen. Nur gibt es völlig unterschiedliche Vorstellungen von gut. Es gibt viel mehr Grausamkeit durch Dummheit/falsche Überzeugung/Naivität, als durch Bosheit.
  • Lucie Weisswas 26.07.2019 10:47
    Highlight Highlight Auch bei uns ist nicht alles Gold was glänzt! Lege dich mit dem richtigen an und du wirst keinen Spaß mehr haben.
  • Armend Shala 26.07.2019 10:37
    Highlight Highlight Wieso soweit zurückgehen die Schweden lieben die Anbiederung. Die selbsternannte feministische Regierung Schwedens:
    Benutzer Bild
    • MeinAluhutBrennt 26.07.2019 10:51
      Highlight Highlight Ja der berühmte Walk of Shame…
    • Elephant Soup slow cooker recipes 26.07.2019 10:56
      Highlight Highlight Selbsternannt dürfte die Regierung im demokratischen Schweden nicht sein ;) Sich als Gast in an Regeln zu halten, finde ich respektvoll, auch wenn ich manche Regeln als nicht richtig einordne. Ich stimme dir zu, dass es konsequent wäre, diese Länder nicht zu bereisen. Erzähl das doch den ganzen Touris die es sich in Dubai gut gehen lassen. Von der Politik brauchen wir erst gar nicht zu sprechen, denn Öl, Waffen und Fussball scheinen internationale Beziehungen Aufrecht zu erhalten, selbst wenn Länder offensichtliche Menschenrechtsverletzungen begehen. Doppelmoral wo man geht und steht.
    • Delisa06 26.07.2019 11:26
      Highlight Highlight Das nennt man Respekt vor einer anderen Kultur. Es ist nicht an uns diese zu bewerten. Wir würden eine Bewertung auch nicht akzeptieren
    Weitere Antworten anzeigen
  • Albi Gabriel 26.07.2019 10:35
    Highlight Highlight Auch wenn das schwedische Beispiel sehr krass ist, gab und gibt es bei uns auch schon einige üble Geschichten. Z.B. reicht eigentlich ein kleiner Blick zurück auf die Diktatorenaffinität von Jean Ziegeler der letzten paar Jahrzehnte, um zu erkennen wie ideologische Verblendung jeglichen Realitätssinn ausblendet.
  • Else 26.07.2019 10:34
    Highlight Highlight Ein sehr eindrücklicher Artikel. Danke Herr Huber, dafür lasse ich mich am Sonntag gerne besiegen!
    • bebby 26.07.2019 14:48
      Highlight Highlight Ein der besten Artikel seit langem, bravo!
  • Kaspar Floigen 26.07.2019 10:32
    Highlight Highlight Es ist schwierig. Einfacher gesagt als getan, aber essenziell, dass man immer wieder seine eigene Ideologie in Frage stellt, egal wie einleuchtend diese zu sein scheint.
  • Weiterdenker 26.07.2019 10:26
    Highlight Highlight Irgendwie wundert es mich nicht, dass es die linken Schweden waren, die das nicht erkannt haben. Politisch scheinen sie auch heute noch sehr leicht- und gutgläubig zu sein.
    • Wolkenlos 26.07.2019 10:35
      Highlight Highlight So wie der Linke Claude Béglé.
    • Delisa06 26.07.2019 11:28
      Highlight Highlight Das ist einfach zu sagen aus der Distanz. Die Welt hat sich verändert und ist zynisch geworden
    • Weiterdenker 26.07.2019 15:16
      Highlight Highlight @Wolkenlos: Du hast entweder den Artikel nicht gelesen oder meinen Kommentar nicht verstanden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gulasch 26.07.2019 10:23
    Highlight Highlight Etwas verstehe ich nicht, wieso endeten alle kommunistische Länder/Revolutionen in einer gewalttätigen Diktatur?
    • Die Erleuchtung 26.07.2019 10:38
      Highlight Highlight Weil das in jeder Art des Sozialismus angelegt ist. Es gibt mehrere grundlegende Irrtümer, die bereits bei Marx vorhanden sind. Die sogenannte Diktatur des Proletariates wird zwangsläufig immer auf brutale Diktatur hinauslaufen. Unter anderem, weil die Koordination der Produktion und Allokation aller notwendiger Güter & Dienstleistungen gar nicht zentral durch politische Instanz machbar ist ohne früher oder später zu Zwang & Gewalt zu greifen. Es ist aufgrund der unterschiedlichen Skalen wirtschaftlicher und politischer Prozesse gar nicht möglich ein sozialistisches System zu demokratisieren.
    • Albi Gabriel 26.07.2019 10:39
      Highlight Highlight Vielleicht systemimmanent? So von wegen "Diktatur des Proletariats" eventuell? Und da das Proletariat ja im Revolutionsfall nicht wirklich weiss, wie das geht, übernimmt die kommunistische Partei und ihre Funktionäre halt gezwungenerweise die Macht um den Weg ins kommunistische Paradies zu weisen...
    • Marco86 26.07.2019 10:49
      Highlight Highlight In einem System in dem der Staat neben dem Gewalt- auch das Wirtschaftsmonopol besitzt, wird dieser automatisch übermächtig. Weiter liegt es in der Natur des Menschen nach Selbstverwirklichung zu streben. Dieses Bedürfnis muss in einem sozialistischen System gewaltsam mittels eines Überwachungsstaates unterdrückt werden, da es diesem grundlegend zuwider läuft.
      All die Jean Ziegler-Jünger können mich jetzt mit Hasskommentaren und "Blitzlis" eindecken - und irgendwelche schlecht dokumentierte hist. Beispiele von gelungenem Sozialismus aufführen. Die Geschichte gibt mir Recht...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nömi the strange aka Wizard of Whispers 26.07.2019 10:17
    Highlight Highlight Die Leute müssen verstehen, warum Béglé solche positiven Sachen twittert. Er kann aus Nordkorea nicht twittern "Das ist alles Propaganda, eigentlich weiss ich genau, dass das Leben hier scheisse ist", dann würde er vermutlich nicht mehr nach Hause zurückkehren. Das wird dort alles kontrolliert, er muss einfach gute Miene zum bösen Spiel machen. Ich denke, wenn er wieder in der Schweiz ist, werden seine Aussagen über Nordkorea anders klingen.
    • Eskimo 26.07.2019 10:46
      Highlight Highlight @noemihalboffen..
      Vielleicht ist aber alles auch gar nicht so schlimm. Immerhin war Beglé dort und hat uns seine eigenen Eindrücke geschildert. Die meisten Journalisten die negativ über Nordkorea berichten waren selber nie dort. Wem soll man nun glauben?
    • pun 26.07.2019 11:01
      Highlight Highlight @noemie: Und ganz bestimmt wird Béglé auch gezwungen, zu twittern. 🙄

      @E: neben deinem eine ganze Volksgruppe beleidigendem Nutzernamen lässt du einfach unfassbaren Blödsinn raus. Wem man glauben soll? Vielleicht den Dissident*innen aus den Arbeitslagern oder den tausenden Toten. Hast du den Artikel überhaupt gelesen? Da geht es genau um Diktaturen und deren Fähigkeit einen "persönlichen Augenschein" naiver Westlinger für Propagandazwecke zu nutzen. 🙄🙄🙄
    • Elpolloloco 26.07.2019 11:19
      Highlight Highlight einfach mal nichts sagen / twittern wäre wohl die bessere Variante gewesen.

    Weitere Antworten anzeigen
  • pun 26.07.2019 10:17
    Highlight Highlight Diese Geschichte ist ein fettes Mahnmal, sich auch als Linker, der eine bessere Welt für alle als erstrebenswert und möglich ansieht, stets für die Menschen und nicht für eine wahnsinnige Ideologie zu entscheiden.
  • redeye70 26.07.2019 10:05
    Highlight Highlight Radikale Ideologien gehen immer mit Verblendung einher. Egal welcher Ideologie man anhängt.
    • Silent_Revolution 26.07.2019 10:38
      Highlight Highlight Radikale Ideologien sind politische Einstellungen, die Veränderungen an der herrschenden Gesellschaftsordnung anstreben.
      Somit sind eine Minderheit an Demokraten in einer Autokratie beispielsweise auch radikal.

      Verblendung/Naivität ist eine Eigenschaft, die vermehrt bei blind folgenden, nichts hinterfragenden Personen vorkommt und somit bestimmt weniger bei radikalen Randgruppen, da diese zumindest die herrschenden Verhältnisse in Frage stellen konnten.

      Was natürlich nicht bedeutet, dass es da keine blind folgenden Naivlinge gibt.
    • LibConTheo 26.07.2019 11:54
      Highlight Highlight @Silent Revolution:

      Ich denke, die "Naivität" einer Person hängt nicht mit der Radikalität der, von der Person als richtig empfundene, Ideologie zusammen sondern mit dem ausgehenden Kognitionsspektrum einer jeden einzelnen Person.
    • Silent_Revolution 26.07.2019 12:24
      Highlight Highlight Sehe ich auch so.

      Nur bin ich zusätzlich der Meinung, dass die wichtigsten kognitiven Fähigkeiten in den Hintergrund rücken, je intensiver sich der Mensch einer bestehenden Ordnung unterwirft, sich einfügt und folgt (ganz egal ob in "radikalen" Gruppierungen oder der Gesellschaft).

      Und wer bestehende Verhältnisse in Frage stellen kann, ist meiner Meinung nach weniger prädestiniert für Naivität.

      Der ursprüngliche Kommentar, dass jegliche Radikalität mit Verblendung einhergeht ist nur schon deshalb Unsinn, da jede Ideologie irgendwo auf dem Planeten als radikal angesehen wird.

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