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Thirteen years old Granth Thakkar from India presents his trophy after he was nominated as fastest mental calculator during the 2014 Mental Calculation World Cup on October 12, 2014 in Dresden, eastern Germany. 40 maths champs from 18 countries took part in the event.             AFP PHOTO / DPA / MATTHIAS HIEKEL / GERMANY OUT

Kopfrechnen-Weltmeister Thakkar mit Pokal. Bild: DPA

Wettbewerb in Dresden

13-jähriger Inder wird Weltmeister im Kopfrechnen

Was wird der 22. Juli 2051 für ein Wochentag? Wie lautet die Wurzel aus 342'624? Für Granth Thakkar sind solche Fragen kein Problem. In Deutschland wurde der 13-jährige Inder zum Weltmeister im Kopfrechnen gekürt. 

Ein Artikel von

Spiegel Online

Granth Thakkar ist neuer Weltmeister im Kopfrechnen. Bei dem Wettbewerb in Dresden löste der 13-jährige Inder die meisten Aufgaben fehlerfrei und in kürzester Zeit und ging damit als Sieger aus der Gesamtwertung hervor. Zweiter wurde Marc Jornet Sanz aus Spanien, gefolgt von dem Japaner Chie Ishikawa. 

Rund 40 Mathe-Asse hatten bei dem Wettbewerb an der TU Dresden zwei Tage lang über schwierigen Aufgaben gebrütet – vom Wurzelziehen bis hin zum Multiplizieren achtstelliger Zahlen. Dabei waren nicht nur Taschenrechner als Hilfsmittel tabu, sondern auch Papier und Stift. Nur das Endergebnis durfte notiert werden. 

«Ein echter Überflieger»

«Ich bin glücklich, glücklich, glücklich», sagte Granth nach der Entscheidung der Jury. Während der Wettbewerbe sei er ein wenig unsicher gewesen, ob er es tatsächlich schaffen werde. Dabei stellte er bereits mehrere Weltrekorde auf. Erst am Wochenende zuvor hatte Granth eine Goldmedaille bei der Junior-Kopfrechenweltmeisterschaft in Bielefeld geholt. Organisator und Jurymitglied Ralf Laue sprach von einem «echten Überflieger». 

Der jüngste Weltmeister der Geschichte ist Granth dennoch nicht. Bei der Kopfrechnen-WM 2010 gewann die damals elfjährige Priyanshi Somani, die ebenfalls aus Indien stammt. «Dort ist Kopfrechnen weiter verbreitet als hier», sagte Laue. Es gebe zahlreiche Wettbewerbe, die Disziplin sei schon bei den Jüngsten populär. 

In Dresden mussten unter anderem achtstellige Zahlen miteinander multipliziert, zehnstellige Zahlen addiert oder kalendarische Daten dem jeweiligen Wochentag zugeordnet werden. Was wird der 22. Juli 2051 für ein Wochentag sein?, hiess es da. Oder: Was ist die Wurzel aus 342'624? Zudem mussten die Kandidaten knifflige Überraschungsaufgaben lösen. 

Der neue Weltmeister Thakkar mag am liebsten Quadratwurzeln. Sein Hobby will der Zahlenakrobat später allerdings nicht zum Beruf machen. Stattdessen träumt er davon, Astronaut zu werden. 



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    Alle Leser-Kommentare
  • papparazzi 13.10.2014 11:43
    Highlight Highlight Lieber Astronaut als Algebra:-)

    Das ist schon mal eine gesunde Einstellung eines kleinen Genies und Hochbegabten, wenn er sein "Hobby" nicht zum Beruf machen möchte. Daran scheitern nämlich viele hochintelligente Menschen. Nicht weil es ihnen an Wissen mangelt sonder vielmehr an der interpersonellen, der emotionalen und der kommunikatiov- sozialen Intelligenz. ut (dp)

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