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Backdropped by Earth, the International Space Station is seen in an image taken by a crew member onboard the space shuttle Endeavour in this undated NASA handout photo. The Expedition 42 crew members are inside the Russian segment of the International Space Station following a coolant pressure alarm in the U.S. segment at about 0400 EST (0900 GMT), according to a NASA news report.  REUTERS/NASA/Handout via Reuters  (UNITED STATES - Tags: SCIENCE TECHNOLOGY) ATTENTION EDITORS - THIS IMAGE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY  THIS PICTURE IS DISTRIBUTED EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS

Die Internationale Raumstation ISS: Bis 2024 wollen die Russen mitmachen, danach sollen die russischen Module abgekoppelt werden und als eigene Raumstation im All bleiben.  Bild: Reuters

Alleingang nach 2024

Russland plant eigene Raumstation mit Teilen der ISS

Russland träumt von einer neuen Mir: Wenn 2024 auf der Internationalen Raumstation die Lichter ausgehen, sollen die russischen Module allein weiter fliegen – als eigener Aussenposten im Weltall. 

Ein Artikel von

Spiegel Online

Russland will seine Module der Internationalen Raumstation (ISS) nach 2024 als eigenen Stützpunkt im All weiter nutzen. Mehrere Teile der ISS könnten abgekoppelt werden, «um Russlands Präsenz im All zu sichern», gab die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos bekannt.

Erst vor wenigen Wochen hatte Russland angekündigt, seine kriselnde Raumfahrtbranche radikal umzubauen, um die «geopolitischen Gegner» im All zu überflügeln. Sogar über den Bau einer neuen Raumstation war diskutiert worden.

Russland hatte zwischenzeitlich erklärt, sich nicht länger als bis 2020 am Betrieb der ISS beteiligen zu wollen. In der aktuellen Erklärung der russischen Raumfahrtbehörde heisst es nun, man erwarte, dass die ISS bis 2024 betrieben werde und wolle danach aus den russischen Modulen einen eigenen Aussenposten schaffen.

Am Rande einer Rezession

Ausser Russland sind elf weitere Länder an der ISS beteiligt, darunter die USA, Kanada, Deutschland, Japan und Brasilien. Die ISS kreist etwa 350 Kilometer über der Erde, technisch gesehen ist sie sogar bis 2028 einsatzfähig. Die Kosten für den Betrieb belaufen sich nach Angaben der Nasa auf etwa drei Milliarden Dollar pro Jahr.

Der Bau der ISS hatte im Jahr 1998 begonnen, seit Ende 2000 forschen Astronauten auf dem Aussenposten der Menschheit im Weltall. Die Station ist gut hundert Meter lang, knapp 30 Meter tief und wiegt etwa 450 Tonnen ohne Lasten. Sie wird von einer wechselnden internationalen Besatzung betreut, die sich jeweils aus sechs Raumfahrern zusammensetzt.

Russland hatte seine damalige Raumstation Mir im Jahr 2001 verschrotten müssen. Die Pläne von Russlands Präsident Wladimir Putin, der einst schillernden russischen Raumfahrt zu neuem Glanz zu verhelfen, wollen bislang nicht so recht aufgehen. Russland befindet sich unter anderem wegen Sanktionen des Westens am Rande einer Rezession. Und es drohen Engpässe bei Elektronikbauteilen – eine direkte Folge der westlichen Embargos.

(trs/vet/AP)



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    Alle Leser-Kommentare
  • Zeit_Genosse 25.02.2015 07:31
    Highlight Highlight Eine Raumstation im Orbit erscheint mir das vernünftigere Ziel als fremde Biomasse, den Menschen, auf den Mars zu bringen. Auf der anderen Seite müssen für die Marsmission neue Probleme gelöst werden und das wird neue Innovationen hervorbringen. Was forschen die da seit Jahrzehnten auf der ISS? Weiss man, was aus dieser Forschung real herauskam? Wäre interessant zu wissen.
  • MaxM 25.02.2015 07:18
    Highlight Highlight "sind elf europäische Länder an der ISS beteiligt, darunter die USA, Kanada, Deutschland, Japan und Brasilien"
    Und ich hatte immer das Gefühl, ich kenne mich mit Geographie aus...
  • glüngi 25.02.2015 06:37
    Highlight Highlight Um wirklich was erreichen zu wollen müssten alle Staaten noch enger zusammenarbeiten und nicht auf Egotrips setzten. Die Raumfahrt an sich ist bereits Unterfinanziert. Wenn jetzt jeder selbst rumbastelt wird das erst recht nichts. Wir wären viel weiter würden die sich untereinander finanzieren.
    • Bowell 25.02.2015 09:34
      Highlight Highlight Ein wenig Konkurrenz schadet nie.
    • MaxM 25.02.2015 09:53
      Highlight Highlight Die Frage ist aber immer, ob es sich lohnt, mehrere Parallelprogramme zu haben, die am Ende genau die gleichen Lösungen anbieten. Leider führt es zu oft zu unnötigen Ausgaben. Obwohl im Gründe genommen ist ein bisschen Konkurrenz in der Regel dann doch besser als gar keine.
    • EvilBetty 25.02.2015 10:21
      Highlight Highlight @Bowell: Wir reden hier von Wissenschaft und Forschung, nicht von Marktwirtschaft. Konkurrenz schadet in der Forschung ganz eindeutig!
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