wechselnd bewölkt
DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Wissen
Klima

Die 5 tödlichsten Wetterkatastrophen der Geschichte

Die Macht der Natur: Das waren die 5 tödlichsten Wetterkatastrophen der Geschichte

18.05.2017, 10:4018.05.2017, 11:18

Was waren die tödlichsten Wetterkatastrophen? Die Weltwetterorganisation (WMO) hat ihre Archive durchforstet und solche Ereignisse nun offiziell registriert, wie sie am Donnerstag berichtete. Bisher hielt die WMO vor allem Temperatur- und Wetterrekorde fest.

«Der Verlust an Leben darf nie aus den Augen verloren werden», sagte WMO-Generalsekretär Petteri Taalas. Ziel sei, aus den Katastrophen mit einer hohen Zahl von Toten zu lernen, um ähnliche Desaster in Zukunft besser verhindern zu können.

Die 5 tödlichsten Wetterkatastrophen

Der tödlichste Hagelsturm

Bei dem tödlichsten je registrierten Hagelsturm kamen gemäss WMO 1988 in Indien 246 Menschen ums Leben. Die Menschen seien von Hagelkörnern so gross wie Orangen erschlagen worden.

Wie zerstörerisch in Indien Hagelstürme wüten können, zeigt etwa ein Video, das 2014 auf YouTube hochgeladen wurde:

Der fatalste Blitzeinschlag

Der weltweit fatalste Blitzschlag mit 21 Toten hat sich 1975 im heutigen Simbabwe ereignet.

Animiertes GIFGIF abspielen
Dieses Gif zeigt einen Blitz in Mutare, Simbabwe, im Jahr 2015. Gif: Peter Lowenstein

Verheerendster Tornado

Der tödlichste Tornado passierte 1989 in Bangladesch: Er schlug im Distrikt Manikganj eine 1,5 Kilometer breite Schneise der Verwüstung und riss 1300 Menschen in den Tod. Zudem wurden 12'000 Menschen verletzt und 80'000 waren danach obdachlos.

Der tödlichste Zyklon

Bei einem Zyklon am 12./13. November 1970 in Bangladesch, damals Ostpakistan, starben rund 300'000 Menschen. Andere Schätzungen gehen davon aus, dass bei dem «Great Bhola»-Zyklon sogar eine halbe Million Menschen starben. Zyklone werden die tropischen Wirbelstürme im Indischen Ozean und im südlichen Pazifischen Ozean genannt.

Eine Spur der Zerstörung nach dem «Great Bhola»-Zyklon von 1970.
Eine Spur der Zerstörung nach dem «Great Bhola»-Zyklon von 1970.

Blitzschlag mit Auswirkungen

Der Blitzschlag mit den höchsten indirekten Opferzahlen wurde 1994 in Ägypten erfasst. Dort kamen 469 Menschen um. Bei einem schweren Unwetter mit Überschwemmungen setzte ein Blitzeinschlag drei Tanks mit Flugbenzin und Diesel in Brand. Die Tanks hatten auf Schienen gestanden, die durch eine Flutwelle fortgerissen wurden. Die Wassermassen spülten das brennende Benzin in ein Dorf.

(meg/sda/dpa)

43 Vorher-nachher-Bilder, die zeigen, wie krass sich die Erde verändert hat

1 / 45
43 Vorher-nachher-Bilder, die zeigen, wie krass sich die Erde verändert hat
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Gendermedizinerin klagt an: Der Mann soll nicht mehr das Mass in der Forschung sein
Manche Medikamente wirken bei Frauen anders als bei Männern. Manchmal gehen die Frauen in der Forschung auch mal komplett vergessen. Gendermedizinerin Vera Regitz-Zagrosek spricht über die bisherigen Fehler: Der Mann soll nicht mehr das Mass in der Forschung sein.

Die Hormone, das Gewicht, die Anfälligkeiten für gewissen Krankheiten – Männer und Frauen unterscheiden sich. Zumindest biologisch. Und doch wird bei der Medikamentenforschung häufig davon ausgegangen, dass beide dieselben Medikamente und dieselbe Dosis einnehmen können. Der Mann ist in der Forschung das Mass.

Zur Story