Wissen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Neue Studie zeigt: Weltmeere heizen sich immer schneller auf



Die Weltmeere heizen sich neuen Studien zufolge immer schneller auf. Das geht aus einem Bericht der Chinesischen Akademie der Wissenschaften in der Fachzeitschrift «Science» hervor. Die neuesten Erkenntnisse widerlegen demnach vorige Berichte, wonach die Erderwärmung in den vergangenen Jahren ausgesetzt habe.

This undated screen grab of a video by the Harbour Village Beach Club and released by the Fabian Cousteau Ocean Learning Center, shows fish in the Caribbean Sea near the western shore of Bonaire. Underwater cameras are tracking reefs off Bonaire as part of a project that will include the use of 3D printers to create extremely realistic artificial reef habitat that backers hope will foster natural habitat development in damaged reefs elsewhere in the world. (Fabian Cousteau Ocean Learning Center via AP)

Keine guten Nachrichten aus dem Meer. Bild: AP/Harbour Village Beach Club

«Die Erwärmung der Ozeane ist ein sehr wichtiger Indikator des Klimawandels und wir haben solide Beweise, dass sie sich schneller erwärmen als wir dachten», sagte Mitverfasser Zeke Hausfather von der Universität Kalifornien.

Der Bericht stützt sich auf vier Studien, die zwischen 2014 und 2017 veröffentlicht wurden. Ein wichtiger Faktor für die darin enthaltenen genaueren Zahlen ist eine Meeresüberwachungsflotte mit Namen Argo, der fast 4000 Treibroboter angehören. Diese treiben laut Studie durch die Ozeane und tauchen alle paar Tage in eine Tiefe von 2000 Metern, um Daten wie Temperatur und pH-Wert zu messen.

Wärmeres Wasser – höherer Meeresspiegel

Die neue Analyse zeigt, dass die Erwärmung der Ozeane den Messdaten der steigenden Lufttemperaturen entspricht. Sollte der Ausstoss an Treibhausgasen nicht gesenkt werden, könnte die Temperatur bis zu einer Meerestiefe von 2000 Metern bis Ende des Jahrhunderts um 0.78 Grad Celsius steigen, heisst es in der Studie. Weil das Meereswasser sich dadurch ausdehnen würde, zöge das einen Anstieg des Meeresspiegels um bis zu 30 Zentimeter mit sich.

«Während 2018 das viertwärmste Jahr seit Messung auf der Erdoberfläche sein wird, wird es mit Sicherheit das wärmste in den Ozeanen – genauso wie bereits 2017 und 2016», sagte Hausfather. (sda/afp)

Land verschwindet wegen Klimaerwärmung

abspielen

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

«Das Beste im Mann» – mit diesem Anti-Sexismus-Werbespot läuft Gillette voll in den Hammer

Link zum Artikel

«Terroristischer Anschlag» in Nordirland

Link zum Artikel

Ein ziemlich seltsames Outfit – so erklärt Serena Williams ihren Netzstrumpf-Auftritt

Link zum Artikel

Drei Lawinen fordern eine Tote und mehrere Verletzte im Wallis

Link zum Artikel

Nico soll Schneeketten montieren und bringt damit den Chef zur Verzweiflung 😂

Link zum Artikel

Wie der Schweizer Arzt Ruedi Lüthy in Simbabwe tausende Menschen vor dem Aids-Tod rettete

Link zum Artikel

So hast du die Karriere von Roger Federer noch nie gesehen

Link zum Artikel

Warum die Bezahl-App Twint bei Schweizer Teenagern gerade so richtig durchstartet

Link zum Artikel

Vorsicht! Mit den Apple-Ohrstöpseln wird das iPhone zur Wanze 😳

Link zum Artikel

«Der Zug stellt einfach ab»: So leiden die Lokführer unter den SBB-Pannen-Doppelstöckern

Link zum Artikel

Der Lambo-Trottel, sein High-Heels-Schrank und ich

Link zum Artikel

Die grössten Apple-Irrtümer – was nicht nur iPhone-Fans wissen sollten

Link zum Artikel

Die grosse Game-Vorschau: Auf diese 50 Spiele dürfen wir uns 2019 freuen

Link zum Artikel

So cool ist es WIRKLICH, im Januar auf Alkohol zu verzichten 🤔😂

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Trump will den Notstand ausrufen – aber darf er das überhaupt?

Link zum Artikel

«Gölä ist die falsche Art von Büezer» – Nico bügelt mit dem Berner Rapper Nativ

Link zum Artikel

Samsung, Huawei oder doch Nokia? Diese Android-Handys erhalten am längsten Updates

Link zum Artikel

Sie wollte dieses Kleid kaufen – und brach bei der Lieferung (zu Recht) in Tränen aus

Link zum Artikel

Nadal mit Machtdemonstration gegen Berdych

Link zum Artikel

Genfer Caritas-Lagerleiter vergriff sich an jungen Mädchen

Link zum Artikel

Warum Trump plötzlich die Sowjets verteidigt

Link zum Artikel

«Die toten Hoden» – neue Twitter-Challenge ruiniert die Namen deiner Lieblingsbands

Link zum Artikel

«Familie wird mich töten»: Rahaf auf Flucht aus Saudi-Arabien in Thailand vorerst sicher

Link zum Artikel

Wenn sogar Fox News Trumps Grenz-Lüge anprangert

Link zum Artikel

Das Beste an den Golden Globes? Diese Wasserträgerin

Link zum Artikel

Die bizarre Liebesgeschichte der KZ-Aufseherin, die sich in eine Gefangene verliebte

Link zum Artikel

7 Wahlen hat er analysiert – jetzt meint er: «Das System könnte aus den Fugen geraten»

Link zum Artikel

Sexy Särge oder phallische Felsen – welcher Wandkalender darf's denn sein?

Link zum Artikel

Bellydah: «Diesen Job nennt man ‹Rap-Video-Bitch›»

Link zum Artikel

Kann man wirklich zu lange schlafen?

Link zum Artikel

Der einzige Schweizer auf Mikronesien braut Bier und lebt auf diesem Inselcheln

Link zum Artikel

6 Webseiten, auf denen du dir toll die Zeit totschlagen kannst – klicken auf eigene Gefahr

Link zum Artikel

7 Dinge, die dir bei diesen bekannten Weihnachtsfilmen noch nie aufgefallen sind

Link zum Artikel

Jetzt muss Trump die Börse mehr fürchten als Mueller 

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

23
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • chorax 11.01.2019 16:42
    Highlight Highlight Cool, dann kann man endlich ohne zu frieren an der Nordsee baden gehen.
  • Muselbert Qrate 11.01.2019 10:38
    Highlight Highlight Die natürlichen Faktoren, die das Klima beeinflussen, (z.B. Verschiebung der Kontinente über Millionen von Jahren oder Unregelmäßigkeiten in der Umlaufbahn der Erde in Zig-Tausend-Jahres-Zyklen, Veränderung der Strahlungsintensität der Sonne, kosmische Strahlung, vulkanische Aktivitäten..) sind so hoch, da hat das bisschen was der Mensch beiträgt keinen Einfluss auf die Temperatur der Meere.

    Oder wie ich es an einem ETH Vortrag kürzlich hörte: was einige aktuell versuchen ist, als ob sie sich während des Flugzeugabsturzes noch beginnen ihre Frisur zu machen.

    Aber ja.. ist eben ein business..
    • Hackphresse 11.01.2019 13:33
      Highlight Highlight Wenn man bedenkt wie sich das Bild der Erdoberfläche in den letzten 50 Jahren mit Hilfe von Satellitenbildern verändert hat, kann man kaum mehr von einem bisschen sprechen. Abgeholzte Regenwälder, Aufgeschürfte Kohletagebauten, Städte die ganze Landstriche bedecken.
      Ein intaktes Ökosystem kann sich über einen kurz- bis mittelfristigen Zeitraum von einem grossen Vulkanischen ereignis erholen, das was der Mensch anrichtet, ist langfristig mehr mit einem Kometeneinschlag vergleichbar.
    • Bassello 11.01.2019 15:01
      Highlight Highlight Es geht ja auch nicht um die Veränderungen über Jahrmillionen mit denen die Erde nicht klar käme. Es geht um die drastische Veränderung in den letzten Jahrzehnten mit denen wir Menschen nicht klarkommen.
  • Thisguy 11.01.2019 09:06
    Highlight Highlight Der Mensch, die wahrscheinlich intelligenteste Spezies, löscht sich selber und diverse andere Spezien aus. Das hat noch keiner geschafft. Gratuliere!

    (Ironie off)
    • milone 12.01.2019 19:53
      Highlight Highlight Der Mensch ist die einzige Spezies, die es geschafft hat in grossen Gruppen zu kooperieren, ob dies tatsächlich von Intelligenz zeugt, ist m. E. in Frage zu stellen. Ansonsten stimme ich dir zu.
  • Gubbe 11.01.2019 09:00
    Highlight Highlight Schon wieder ein Klimawandelartikel. Wie geschrieben, hatten Leute festgestellt, dass die Erwärmung gestoppt hat. Nun kommen welche, die behaupten, dass sich das Meer erwärmt hat. Also nach dem warmen vergangenen 2018 ist das sicher kein Wunder. Unser warmes Wetter wurde doch die Lage von Hoch- und Tiefs verursacht, die lange so lagen, dass uns Wärme zugeblasen wurde. Anderes Beispiel jetzt: Die Wetterlage ist so, dass Österreich mit der Ostschweiz, besonders viel Schnee fällt. Im Westen fast nichts. Und schon hängen die Köpfe wieder.
  • Nino F. 11.01.2019 08:51
    Highlight Highlight In einer globalen kapitalistischen Ökonomie haben wir keine Chance den Klimakollaps abzuwenden. Das Kapital ist gezwungen, immer von neuem gewinnbringend zu investieren. Auf einem Planeten mit endlichen Ressourcen führt eine solche Produktionsweise ohne Umweg ins Verderben. Die einzige wirksame Massnahme ist die Enteignung und Vergesellschaftung der grossen industriellen Sektoren auf globaler Ebene. Die Wahl ist nicht grün oder grünliberal, Mars oder Snickers. Sondern Ökosozialismus oder Klimakstastrophe.
    • Gubbe 11.01.2019 12:27
      Highlight Highlight Ein wenig von Allem, aber vorwiegend gegen die Firmen. Welche Firma hier arbeitend, führt uns den ins Verderben? Eine globale Vergesellschaftung ist Kommunismus, und wenn die Gesellschaften weiter produzieren möchten, wie machen die das denn? Windräder, Kompostgase...
  • Domino 11.01.2019 08:33
    Highlight Highlight Ob das alleine den Treibhausgase ist fragwürdig. Plastikmüll und Phosphaten (Dünger) haben da eine viel wichtigere Bedeutung...
  • leu84 11.01.2019 08:26
    Highlight Highlight Würde man von heute auf morgen alle Emissionen stoppen um die Erderwärmung aufzuhalten, würden die Meere um 0.5 Grad nachheizen. Das Wasser braucht eine Zeit, bis es heiss ist. Das Nadelwasser braucht auch etwas Zeit, bis es kocht.
    • Domino 11.01.2019 08:39
      Highlight Highlight Hast du schon mal versucht mit warmer Luft Wasser zum Kochen zu bringen? Die Wärmeübertragung ist sehr schlecht. Phosphate (Dünger) und Algen haben da einen viel grösseren Einfluss.
    • E7#9 11.01.2019 08:41
      Highlight Highlight Bisher war es in der Tat so, dass die Meere nachheizten und somit die Vergasung von CO2 aus den Weltmeeren zunahm (also CO2-Zunahme als Folge und nicht als Ursache der Erderwärmung). Das kann an Permafrostproben gut nachweisen werden. Aber es dauerte immer einige hundert Jahre, bis die Meere ihre Temperatur angeglichen hatten. Dass nun die Meererwärmung parallel zur Atmosphärenerwärmung und der Erwärmung der Erdoberfläche erfolgt müsste zu denken geben. Vielleicht sind die warmen Meere ja auch Ursache und nicht die Folge der globalen Erwärmung.
  • öpfeli 11.01.2019 07:52
    Highlight Highlight Und die Mehrheit macht.... trotzdem nichts 🤷
    • MacB 11.01.2019 08:18
      Highlight Highlight Oder kommentiert ein bisschen auf watson und meint, damit wäre es getan.
    • Chili5000 11.01.2019 08:58
      Highlight Highlight @öpfeli:
      Was soll ich tun?
    • Foxtrott 11.01.2019 09:06
      Highlight Highlight Solange unbeschränkter Konsum, grenzenloses Wachstum und Gewinnmaximierung als oberste Ziele gelten, haben Umweltschutz und Nachhaltigkeit nur wenig Chancen. Und diejenigen welche sich im Auftrag des Volkes u.a. um unsere Lebensgrundlage kümmern müssten, haben nur die nächsten Wahlen und das Wohlwollen der Lobbyisten vor Augen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gapunsa 11.01.2019 07:27
    Highlight Highlight Die Uhr tickt...
    • Chili5000 11.01.2019 10:41
      Highlight Highlight Flick, Flack, Flick, Flack
  • Posersalami 11.01.2019 06:59
    Highlight Highlight Aber unsere Bürgerlichen wollen breitere Strassen für SUVs, 2x3 Spuren Autobahn und kein CO2 Gesetz das Wirkung hat.

    Keine weiteren Fragen.
    • Chili5000 11.01.2019 10:44
      Highlight Highlight Das möchte ich auch ehrlich gesagt. Es nützt nichts wenn es immer mehr Menschen und noch mehr Stau und wartezeiten hat. Über das Hauptproblem möchte sowieso keiner reden (immer mehr Menschen auf dem Planeten).

Kann man wirklich zu lange schlafen?

Endlich ausschlafen! Das denken viele am Wochenende und fühlen sich danach erst recht träge. Ausserdem attestieren Forscher Langschläfern die schlimmsten Krankheiten. Was steckt dahinter?

Feiertage, endlich! Eltern träumen davon, Kinderlose zelebrieren es: Ausschlafen, solange das Gehirn gewillt ist, die Augen zu schliessen. Nach dem Aufstehen: das böse Erwachen. Trotz der Extraportion Schlaf verwandelt sich der Körper in eine träge Masse, die kaum von der Couch hochkommt.

Anscheinend wird der Körper nicht richtig wach, wenn wir neun, zehn oder gar zwölf Stunden geschlummert haben. Grosse Studien zu Langschläfern lassen sogar noch Schlimmeres vermuten. Wer …

Artikel lesen
Link zum Artikel