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Kann man wirklich zu lange schlafen?

Bild: shutterstock.com

Endlich ausschlafen! Das denken viele am Wochenende und fühlen sich danach erst recht träge. Ausserdem attestieren Forscher Langschläfern die schlimmsten Krankheiten. Was steckt dahinter?

Irene Berres



Ein Artikel von

Spiegel Online

Feiertage, endlich! Eltern träumen davon, Kinderlose zelebrieren es: Ausschlafen, solange das Gehirn gewillt ist, die Augen zu schliessen. Nach dem Aufstehen: das böse Erwachen. Trotz der Extraportion Schlaf verwandelt sich der Körper in eine träge Masse, die kaum von der Couch hochkommt.

Anscheinend wird der Körper nicht richtig wach, wenn wir neun, zehn oder gar zwölf Stunden geschlummert haben. Grosse Studien zu Langschläfern lassen sogar noch Schlimmeres vermuten. Wer im Durchschnitt lange schläft, wird demnach deutlich häufiger krank, entwickelt eher Rückenschmerzen, Depressionen, Herzleiden oder Diabetes. Sogar früher sterben sollen die Langschläfer.

Schlafende Paare

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Trotzdem ist Dieter Kunz davon überzeugt, dass zu viel Schlaf noch niemandem geschadet hat. «Diese Studien haben alle ihre Berechtigung», sagt der Leiter der Klinik für Schlaf- und Chronomedizin im St. Hedwig-Krankenhaus in Berlin. «Sie werden nur oft falsch interpretiert.»

«Zum Teil liegen Vierstunden- und Neunstundenschläfer bei uns nebeneinander im Schlaflabor – trotzdem sind wir noch nicht dahintergekommen.»

Dieter Kunz, Leiter der Klinik für Schlaf- und Chronomedizin im St. Hedwig-Krankenhaus in Berlin

Auch zwölf Stunden Schlaf können normal und gesund sein

Schlaf ist etwas sehr Individuelles. Wie viel Zeit wir optimalerweise im Bett verbringen, gibt der Körper vor. «Während der eine nur vier Stunden benötigt, kommt der andere am besten mit sieben Stunden zurecht», sagt Kunz. «Sogar zwölf Stunden können gut und gesund sein.»

Warum das so ist, konnten Forscher noch nicht entschlüsseln. «Zum Teil liegen Vierstunden- und Neunstundenschläfer bei uns nebeneinander im Schlaflabor», sagt Kunz. «Trotzdem sind wir noch nicht dahintergekommen.»

Entscheidend für die Frage nach gesundem Schlaf ist, wie man sich am Tag fühlt. «Bin ich fit, muss ich meine Gewohnheiten nicht ändern», sagt Kunz. «Egal, ob ich vier oder neun Stunden schlafe.» Wenn Forscher also beispielsweise in einer Studie mit Hunderttausenden Menschen herausfinden, dass der perfekte Schlaf 7.425 Stunden lang ist und ewiges Leben beschert, gilt das nur für den absoluten Durchschnittsmenschen. Es ist ähnlich wie mit Schuhen: Nur weil alle im Durchschnitt eine Grösse von 42 tragen, passt diese noch lange nicht jedem.

Kennst du diese Schlaf-Typen?

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Video: watson

Trotzdem haben viele Menschen durch Arbeit, Partner und Familie verlernt, ihrem eigenen Schlafrhythmus zu folgen. Wer herausfinden will, wie viel Schlaf sein Körper braucht, sollte sich laut Kunz an die Zeiten erinnern, als er 20 war. Wie lange hat man damals geschlafen, wenn man nicht abgelenkt wurde?

«In diesem Alter ist das Gehirn ausgereift und für eine bestimmte Schlafdauer gebaut», sagt Kunz. «Die Frage nach dem Schlaf mit 20 stelle ich deshalb selbst 70-Jährigen. Die gucken dann zwar etwas schräg, aber ich bin ja der Arzt.»

Schlafende Paare

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Fehlt die Erinnerung, lässt sich die Frage auch auf die Gegenwart übertragen: Wann würde ich ins Bett gehen, wenn mich gar nichts ablenken würde? Kein Fernseher, kein Buch, kein Mensch? Und wann wieder aufstehen bei absoluter Langeweile?

«Ich hatte mal einen Manager bei mir im Schlaflabor, der nachts 800 Mal unkontrolliert seine Beine bewegt hat und 400 Mal aufwachte»

Dieter Kunz

Warum werden Langschläfer häufiger krank?

Dass Schlaf so individuell ist, spricht zwar dafür, dass Langschläfer nicht automatisch um ihre Gesundheit bangen müssen. Es erklärt jedoch noch nicht, warum sie in fast allen Analysen so viel häufiger erkranken.

Schlafende Paare

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Forscher haben deshalb immer wieder versucht, nachzuweisen, wie langer Schlaf schaden kann. Fündig wurden sie nicht, weder bei Studien im Labor noch bei Untersuchungen mit Menschen, wie Wissenschaftler 2015 im Journal «Neurology» konstatierten.

Heute gehen Mediziner davon, dass der Zusammenhang zwischen Krankheiten und Schlaf umgekehrt ist. Nicht der Schlaf macht krank, sondern die Krankheiten stören den Schlaf und führen so dazu, dass die Betroffenen länger im Bett bleiben – selbst wenn sie von ihrer Krankheit noch nichts ahnen.

So können beispielsweise gefährliche Schlafstörungen wie Atemaussetzer oder unkontrollierte Bewegungen dazu führen, dass die Betroffenen morgens länger liegen bleiben. Das kann selbst bei Menschen vorkommen, die denken, dass sie gut schlafen.

«Ich hatte mal einen Manager bei mir im Schlaflabor, der nachts 800 Mal unkontrolliert seine Beine bewegt hat und 400 Mal aufwachte», erzählt Kurz. «Trotzdem ist er davon ausgegangen, dass er gut schläft, weil er immer gleich wieder eingeschlafen ist und sich an nichts erinnern konnte.»

Schlafende Paare

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Die Folgen des gestörten Schlafs aber machten sich bemerkbar. «Am nächsten Morgen wundert man sich dann, dass die Verdauung noch nicht fertig ist und man nicht auf die Toilette kann», sagt Kunz. «Dass man ständig krank wird, weil sich das Immunsystem nicht regenerieren konnte. Und dass man sich nicht konzentrieren kann, weil das Gedächtnis unwichtige Informationen nicht aussortieren konnte.»

Langes Schlummern kann also doch ein Warnzeichen sein, aber nur, wenn jemand auf einmal mehr Schlaf braucht als früher und sich trotzdem unausgeruht fühlt.

Die Müdigkeit am Wochenende

Bleibt noch die Frage, warum sich viele so kaputt fühlen, wenn sie nur mal am Wochenende richtig lange im Bett bleiben und eine Extraportion Schlaf ergattern. Manche Experten vermuten, dass das ungewohnte Ausschlafen die innere Uhr verstellt.

«Man kann nicht die ganze Woche Schindluder mit seinem Körper betreiben und dann hoffen, das es einem nach ein bis zwei Nächten wieder besser geht»

Dieter Kunz

«Es scheint so, als könnte jede Abweichung vom normalen Schlafmuster – selbst das häufigere Drücken des Snooze-Buttons – den Rhythmus des Körpers durcheinander bringen und dadurch die Müdigkeit am Tag verstärken», schreibt etwa die renommierte Harvard Medical School.

Schlafende Paare

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Kunz sieht das anders – und will auch hier nicht den langen Schlaf verantwortlich machen. «Man kann nicht die ganze Woche Schindluder mit seinem Körper betreiben und dann hoffen, das es einem nach ein bis zwei Nächten wieder besser geht», sagt er. «Das, was man dann merkt, sind oft die Nachwirkungen der Woche und hat mit dem aktuellen Schlaf rein gar nichts zu tun.»

Nur bei einer Wochenendaktivität sieht auch er eine Gefahr für die innere Uhr: Wenn wir lange feiern, erst im Morgengrauen ins Bett gehen und dann bis mittags schlafen. «Das ist, als würden Sie einmal nach New York fliegen und müssten am nächsten Morgen wieder in Moskau anfangen zu arbeiten», sagt der Chronomediziner. Kein Wunder also, wenn man sich danach schlapp fühlt. Nach einiger Zeit ruckelt sich aber auch das wieder zurecht.

Der wohl süsseste Sekundenschlaf der Welt

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33
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33Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Zat 29.12.2018 15:31
    Highlight Highlight Hab ich mir auch schon überlegt: Ginge ich nach meiner inneren Schlafuhr als Nachtmensch, würde sich meine Schlafenszeit täglich um eine gewisse Zeit nach hinten verschieben. Wie lange es wohl dauern würde, bis ich einmal 24 Std. rund um die Uhr herum wäre? Würde ich alleine leben, würde ich das in den Ferien mal ausprobieren. Langweilig würde es mir bestimmt nicht. Ich denke oft, gerne würde ich jetzt noch bei meiner Tätigkeit bleiben, anstatt schlafen zu gehen.
  • Zat 29.12.2018 15:26
    Highlight Highlight Ich fände ja das Zwei-Phasen-Schlafen interessant für mich. Da wird am frühabends eine gewisse Einheit geschlafen, um dann wieder konzentrationsfähig zu sein, bevor mehrere angepasste Nachtschlaf-Phasen-Einheiten folgen. Wäre ich nochmals in der Ausbildung, würde ch das fürs Lernen ausprobieren. Mit Familie passt das derzeit eher nicht so in unseren Rhythmus.
  • der5913 29.12.2018 15:10
    Highlight Highlight Früher hatte ich nie Probleme mit Müdigkeit. Ich habe als Jugendliche und junge Erwachsene immer etwa zwischen 22.00-06.30 Uhr geschlafen und war sehr fit.
    Seit 2 Jahren arbeite ich am Wochenende bis 4 Uhr morgens, unter der Woche habe ich ab 8-10 Uhr Uni und bin ständig und immer sehr, sehr müde (obwohl ich mengenmässig immernoch viel schlafe). Ich bin davon überzeugt, dass ein gleichmässiger Rhythmus der Schlüssel dafür ist, die Müdigkeit zu besiegen.
    Nur leider ist das selten möglich, vor allem mit den vielen Schichtarbeiten. 😴😴
  • Philu 29.12.2018 09:27
    Highlight Highlight Ich empfehle das Buch Sleep von Nick Littlehale. Er berät ja Profisportler wie CR7, Teams wie Man Utd, Real Madrid oder Das Mercedes F1 Team. Ich finde seine Ansichten echt klasse. Als Beispiel sei die Einheit Stunden Schlaf pro Tag/Nacht völlig falsch, sondern in Schlafeinheiten à 90 Minuten messen und dass ein Mensch davon zwischen 28-35 pro Woche braucht. Auch die Theorie der einen inneren Uhr steht er kritisch gegenüber mit der Behauptung, dass im Körper über 200 verschiedene existieren, die parallel bzw. squenziell ablaufen und unterschiedlich lange und zu anderer Zeit aktiv sind.
    • Zat 29.12.2018 15:22
      Highlight Highlight @Philu: Na gut, das ergibt dann gerundet auch wieder durchschnittlich 6-7 Stunden Schlaf pro Nacht.
      Haben Sie anhand des Buches für sich irgendwelche Konsequenzen gezogen für sich, bzw. erwas an Ihrem Schlafverhalten geändert?
  • Chili5000 28.12.2018 20:27
    Highlight Highlight Ich wünschte ich könnte ein paar Stunden schlafen...
  • Nelson Muntz 28.12.2018 20:19
    Highlight Highlight Also manchmal ist es ganz schön, an einem grauen, verregnetem Sonntag, nach 2 Bud Spencer Filmen wieder ein bisschen zu dösen.
    • Herr Kules 29.12.2018 12:12
      Highlight Highlight Passend dazu
      Play Icon
  • Hukimuh 28.12.2018 19:17
    Highlight Highlight Ich brauche sicher 7h Stunden Schlaf. Ansonsten kann man mich unter der Woche nicht brauchen. Am Wochenende kann ich gut 12h schlafen. Ich träume sehr viel und sehr intensiv deshalb liebe ich das Schlafen. Aber vielleicht habe ich ja auch Depressionen und habe meine Träume lieber als die Realität^^
    • Garp 29.12.2018 00:42
      Highlight Highlight Wer Depressionen hat, schläft meist sehr schlecht und wenig. Depressionen haben auch nichts mit Realitätsflucht zu tun.
  • maliah 28.12.2018 19:00
    Highlight Highlight meine these: wir langschläfer werden krank, weil unser langschlaf-bedürfnis nicht mit dem gesellschaftlichen rhythmus zusammenpasst. also ist nicht der viele schlaf das problem, sondern der fehlende?
  • Gubbe 28.12.2018 18:43
    Highlight Highlight Ich denke, das gehört zur Individualität des Menschen. Weiter denke ich, dass 6 - 8 h Schlaf wohl das Beste ist. Ein Mensch mit regelmässig nur 4 h Schlaf muss ein gestresster Hektiker sein, der glaubt, dass ohne ihn die Welt zusammenbricht.
    • bebby 28.12.2018 20:46
      Highlight Highlight Zu letzterem: Eltern mit Kleinkindern:-) Völlig normal.
    • zwan33 29.12.2018 08:23
      Highlight Highlight @bebby: Eltern mit Kleinkinder:
      - gestresst, check
      - Hektiker, check
      - ohne sie bricht eine Welt zusammen (die des Kindes), check
    • Klirrfactor 29.12.2018 09:29
      Highlight Highlight @zwan33
      Zwei Kinder, kein Stress, keine Hektik. Nicht alle Eltern sind gestresst nur weil sie Kinder haben.
      Vorgestern meinte der Kinderarzt zu uns, ob wir überhaupt die richtigen Eltern seien. So ruhige und gemütliche Eltern erlebe man beim Arzt höchst selten.

      Wer als Eltern hingegen seine Umwelt nach seinem Kind richtet, kann ich nachvollziehen dass man gestresst ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zaungast 28.12.2018 18:16
    Highlight Highlight Der lange Text veranlasst mich nun dazu mal schlafen zu gehen... 😴
    Gute Nacht allerseits.
  • Zerschmetterling 28.12.2018 16:33
    Highlight Highlight Bei zu wenig wie auch zu viel Schlaf gibt es nur eine Sache die hilft das schläfrige und teigige Unwohlsein zu vertreiben: Aktivität, Sport, irgendwas das nicht Netflix and Chill heisst...
    • Safado 29.12.2018 10:23
      Highlight Highlight Jetzt habe ich wieder ein schlechtes Gewissen. Wieso bin ich so faul bis unter die Haut? So ein Weichei im Überwinden des inneren Schweinehundes? Andere können das ja auch! Belastet! Höre ein bischen Musik und versuch noch ein bischen darüber zu schlafen. Im Idealfall träume ich noch was schönes dazu.
      Einen schönen kuscheligen Sontag wünsche ich uns allen!
    • wintergrün 29.12.2018 18:59
      Highlight Highlight Erst der schlaf, dann der Sport. Übermüdet wird das nix.
  • loquito 28.12.2018 16:22
    Highlight Highlight Als ich 20 war... Da hab ich zwischen 0 und 18h, geschlafen... Sehr grosse Hilfe 🤣
    • Seraohara 29.12.2018 09:45
      Highlight Highlight Genau das habe ich auch gedacht😂😂😂🤷🏽‍♀️
    • Blitzmagnet 29.12.2018 10:54
      Highlight Highlight Genau mein Gedanke.
  • loquito 28.12.2018 16:19
    Highlight Highlight Mein Opa, 102 hatte nie Bettflucht und schläft 15h am Tag. Also sooo schädlich kanns wohl nicht sein...
    • Urs-77 29.12.2018 07:56
      Highlight Highlight Es sei ja eben auch nicht der lange Schlaf der krank machen würde. Es könne ein Zeichen für eine Krankheit sein wenn man auf einmal mehr Schlaf als üblich benötigt und trotzdem nicht ausgeschlafen sei.
    • Olaf! 29.12.2018 12:27
      Highlight Highlight Ja voll, mein Opa ist 90 und raucht seit er 14 ist, deshalb habe ich keine Angst vor Lungenkrebs und rauche ohne schlechtes Gewissen Kette. Sooo schädlich kanns wohl nicht sein...
    • Erieri 29.12.2018 15:13
      Highlight Highlight Ich kenne jemand, der ist 100 Jahre alt und raucht 20 Zigaretten /Tag, sooo schädlich kann es also nicht sein.....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jonas Vonderhagen 28.12.2018 16:11
    Highlight Highlight
    Play Icon
    • calloideae 29.12.2018 07:08
      Highlight Highlight John Oliver ist einfach „en geile siech“!
  • Cillit Bang 28.12.2018 15:59
    Highlight Highlight Sehr interessanter Beitrag. Unter der Woche fühle ich mich am Abend noch fit, obwohl ich nur 5 Stunden schlafe. Wenn ich aber Ferien habe (in der CH bleibe) und 7-10 Stunden schlafe, könnte ich um 20 Uhr wieder schlafen gehen.
    • Safado 29.12.2018 10:26
      Highlight Highlight Interessant! Folglich schlafe ich eben doch zuviel!
      Muss da was ändern!
      Danke für die Mutteilung ihrer Beobachtung

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