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Evolution des Menschen

Evolution: Einige Merkmale unserer Vorfahren haben wir beibehalten. Bild: Shutterstock

Das sind 10 Restposten der Evolution – hast du alle?



Wir sind einen weiten Weg gegangen, seit vor mehr als 50 Millionen Jahren die Primaten entstanden. Aus den kleinen, vermutlich baumbewohnenden Säugern entstanden im Zuge der Evolution die heutigen Affen und damit auch wir Menschen (wir gehören zur Unterordnung der Trockennasenaffen). Einige körperliche Merkmale unserer Vorfahren haben wir allerdings beibehalten – obwohl wir sie gar nicht mehr gebrauchen. Hier sind zehn dieser biologischen Rudimente:

Ohrhöcker

Ohrhöcker
Links: der Punkt, auf den der Pfeil zeigt, ist ein Darwin-Ohrhöcker. Rechts: Ein homologer Punkt bei einem Javaneraffen.
CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=260521

Ohrhöcker beim Menschen (l.), spitzes Ohr bei einem Javaneraffen. Bild: Wikimedia

Manche Menschen haben am Aussenrand ihrer Ohrmuscheln einen Knorpelfortsatz, der – benannt nach Charles Darwin – Darwin-Ohrhöcker heisst. Darwin erkannte darin ein evolutionäres Überbleibsel einer früher spitzen Ohrform, wie sie viele Säugetiere aufweisen.

Muskeln der Ohrmuscheln

Ohrmuschel, Ohr

Wir haben Muskeln, um die Ohren zu bewegen – aber brauchen sie so gut wie nie. Bild: Shutterstock

Bleiben wir noch beim Ohr: Die meisten Menschen können mangels Training ihre Ohren nicht willentlich bewegen, auch wenn es prinzipiell möglich wäre. Das liegt daran, dass wir diese Funktion nicht mehr benötigen – die Ohrmuskulatur (Musculi auriculares) ist ein evolutionäres Überbleibsel. Bei vielen Tieren hat die Bewegung der Ohren eine soziale Funktion, sie dient der Kommunikation. Manche nutzen die Ohren auch als eine Art Richtantenne, mit der sie die Herkunft eines Geräuschs besser orten können. Daneben gibt es noch weitere praktische Einsatzmöglichkeiten – so fächeln Elefanten mit ihren grossen Ohren, um sich abzukühlen.

Katze, überrascht, Ohrenstellung

Katzen drücken über die Stellung ihrer Ohren Emotionen aus. Bild: Shutterstock

Nickhaut

Nickhaut, Plica semilunaris
http://www.5viral.com/5-useless-human-body-parts/

Das rosa Häutchen im inneren Augenwinkel ist ein evolutionäres Rudiment. Bild: 5viral.com

Im inneren Augenwinkel, also auf der Seite der Nase, besitzen wir ein weiteres evolutionäres Rudiment: die Nickhaut. Diese Bindehautfalte, die oft auch als «drittes Augenlid» bezeichnet wird, erfüllt bei uns – wie übrigens bei fast allen Primaten – keine Funktion mehr und ist verkümmert. Dies ist bei vielen Wirbeltieren anders, beispielsweise bei Vögeln oder Reptilien, aber auch bei manchen Säugetieren wie Katzen. Bei vielen Arten ist sie transparent und schützt die Hornhaut wie eine Brille vor mechanischen Einflüssen; sie kann auch wie eine Art Scheibenwischer eingesetzt werden, um Fremdkörper zu entfernen.

Nickhaut, Plica semilunaris bei einer Katze
http://i.imgur.com/vVAnWMV.jpg

Nickhaut bei einer Katze. Bild: Imgur

Weisheitszähne

Röntgenaufnahme Weisheitszähne

Kaum Platz für die dentalen Nachzügler: Weisheitszähne im Röntgenbild. Bild: Shutterstock

Eigentlich haben Menschen 32 Zähne. Unsere Vorfahren hatten sogar 44 – aber sie hatten auch deutlich grössere Kiefer, die genügend Platz für die Kauwerkzeuge boten. Da die Menschheit aber seit langem über Techniken der Zerkleinerung und Zubereitung ihrer Nahrung verfügt, waren die vielen Backenzähne nicht mehr notwendig. Von den heute noch vorhandenen 32 Zähnen brechen zudem vier erst später – meist im Erwachsenenalter – durch das Zahnfleisch: die sogenannten Weisheitszähne oder dritten Molare. Oft fehlt aber der Platz für sie und sie müssen entfernt werden. Möglicherweise hat sich dieses Problem in moderner Zeit sogar verschärft, denn wegen der verbesserten Zahnhygiene verlieren wir nicht mehr schon früh Backenzähne. Früher schaffte der Zahnverlust Platz für die Nachzügler.

Langer Hohlhandmuskel

Gehörst du zu den 10 bis 15 Prozent der Menschen, die keinen langen Hohlhandmuskel (Musculus palmaris longus) mehr haben? Ein kleiner Test verrät es dir: Leg deinen Arm mit der Handinnenfläche nach oben auf den Tisch und berühre dann mit dem Daumen den kleinen Finger. Zugleich hebst du den Handrücken leicht an. Wenn sich knapp unterhalb des Handgelenks ein schmaler Strang hervorhebt, hast du den Palmaris longus. Andernfalls nicht. Wenn du keinen hast, ist das aber kein Nachteil für dich, denn wir verbringen unser Leben nicht mehr hauptsächlich mit dem Herumklettern in Bäumen. Wer diesen Muskel noch besitzt, trägt ein evolutionäres Rudiment mit sich herum.

Greifreflex

Greifreflex eines fünf Monate alten Kindes.
https://de.wikipedia.org/wiki/Frühkindlicher_Reflex#/media/File:Greifreflex.JPG

Greifreflex bei einem fünf Monate alten Kind. Bild: Wikimedia

Aus der fernen Vergangenheit, als unsere Vorfahren sich meistens auf vier Beinen fortbewegten, oft auf Bäume kletterten und noch über ein Fell verfügten, stammt ein weiteres Rudiment: der Greifreflex bei Babys. Wie der Name schon sagt, handelt es sich nicht um ein Organ, sondern um ein Verhalten. Für Affenbabys ist der Greifreflex überlebenswichtig; sie müssen sich im Fell der Mutter festkrallen, während die sich von Ast zu Ast hangelt oder auf dem Boden auf allen vieren fortbewegt. Beim Menschen ist das obsolet – wir besitzen kein Fell mehr und gehen überdies aufrecht, sodass wir einen Säugling im Arm tragen können. Der Greifreflex bildet sich bereits etwa in der 32. Schwangerschaftswoche heraus. Das entspricht dem Zeitpunkt, zu dem Bonoboweibchen ihren Nachwuchs zur Welt bringen; von da an muss dieser sich festhalten können.

Greifreflex, Schimpansenbaby mit Mutter

Für Affenbabys ist der Greifreflex überlebenswichtig. Bild: Shutterstock

Körperbehaarung

Körperhaare Mensch

Unsere Körperbehaarung ist der kümmerliche Rest eines Fells. Bild: Shutterstock

Wie gerade erwähnt besitzen wir kein Fell mehr – dieser augenfällige Unterschied zu unseren nächsten Verwandten hat den britischen Ethnologen Desmond Morris dazu inspiriert, seinem berühmtesten Werk den Titel «Der nackte Affe» zu geben. Zwar sind wir nach wie vor behaart, aber dabei handelt es sich nur um den Rest eines einst stattlichen Haarkleids, das eine wichtige Funktion erfüllte. Wir haben es nicht mehr, weil der Verlust uns die Temperaturregelung durch Schwitzen ermöglicht – Schimpansen können das nicht.

Schimpanse, Affe, nachdenklich (Symbolbild)

Unsere nächsten Verwandten haben immer noch ein stattliches Fell. Bild: Shutterstock

Gänsehaut

Gänsehaut

Nutzloses Überbleibsel aus behaarten Tagen: Gänsehaut. Bild: Shutterstock

Mit dem Verlust des Fells wurde auch eine Funktion obsolet, die wir als «Gänsehaut» kennen. Bei Tieren, die ein Fell haben wie unsere Vorfahren, dient sie dazu, die Haare aufzurichten. Dies kann zwei verschiedenen Zwecken dienen: Zum einen schützt es vor Kälte, da auf diese Weise mehr Luft zwischen den Haaren gehalten wird, die eine isolierende Schicht bildet. Zum anderen erscheinen Tiere mit einem solcherart aufgerichteten Fell imposanter. Das kann potentielle Feinde oder Rivalen abschrecken. Auch wir besitzen die kleinen Muskeln (Musculi arrector pili) in den Haarbälgen der Haut noch, die das Haar aufrichten. Bei uns sind sie nutzlos geworden, weil unsere feinen Härchen weder vor Kälte schützen noch Feinde beeindrucken. Nach wie vor aber bekommen wir bei Kälte oder Angst eine Gänsehaut.

Katze mit aufgeplustertem Fell

Aufgestellte Haare lassen diese Katze grösser wirken. Bild: Shutterstock

13. Rippenpaar

Atavistische Halsrippe beim Menschen (rechte Bildseite)
Von Hellerhoff - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7179167

Atavistische Halsrippe (auf dem Bild rechts) beim Menschen. Bild: Wikimedia/Hellerhoff

Normalerweise haben wir Menschen 12 Rippenpaare. Rund acht Prozent von uns besitzen aber wie Schimpansen oder Gorillas ein 13. Paar nach der untersten Rippe. Es hat keine Funktion. Sehr selten, bei weniger als einem Prozent aller Menschen, ist ein zusätzliches, rudimentäres Rippenpaar am 7. Halswirbel vorhanden. Halsrippen haben sich ansonsten bei den Säugetieren zurückgebildet und sind mit den Halswirbeln verschmolzen. Die stummelförmigen Halsrippen sind funktionslos und in aller Regel beschwerdefrei, selten können sie aber die Nerven des Armgeflechts oder die Blutzirkulation beeinträchtigen.

Männliche Brustwarzen

Männliche Brustwarze

Kein Baby wird hier satt: männliche Brustwarze. Bild: Shutterstock

Welchem Zweck dienen die Brustwarzen beim Mann? Keinem. Streng genommen sind sie gar kein Rudiment, denn sie hatten beim männlichen Geschlecht ohnehin nie eine Funktion. Bei Männern sind die Brustwarzen ein Überbleibsel aus der Phase der fötalen Entwicklung. Wir alle fangen nämlich als Frau an – take that, male supremacists! Erst wenn das Sexualhormon Testosteron unter dem Einfluss des Y-Chromosoms seine Wirkung entfaltet, entwickelt sich der Fötus männlich weiter. Dann sind die Brustwarzen bereits angelegt. Männer können deshalb auch Brustkrebs bekommen. Die Brustwarzen entwickeln sich aus einer Milchleiste, aus der bei anderen Säugetieren Euter oder Zitzen hervorgehen. Beim Menschen bildet sie sich bis zur Geburt zurück – ausser in wenigen Fällen, in denen zusätzliche Brustwarzen übrig bleiben. Sie werden meist aus kosmetischen Gründen entfernt.

Und was ist mit dem Blinddarm?

Früher betrachtete man auch den Wurmfortsatz des Blinddarms, die Gaumenmandeln und das Steissbein als evolutionäre Rudimente, die keinen Nutzen mehr haben.

• Wurmfortsatz

Appendix vermiformis oder Wurmfortsatz wird ein Anhängsel des Blinddarms genannt, das einst grösser war und vermutlich dem Aufschluss von schwer verdaulicher Nahrung diente. Da der Wurmfortsatz diese ursprüngliche Funktion verloren hat und sich oft entzündet, galt er früher als überflüssig. 2007 hat aber eine Studie nachgewiesen, dass dieses Anhängsel die Abwehr fremder Stoffe im Körper unterstützt und zudem nützlichen Bakterien der Darmflora eine Art Unterschlupf bietet. Wenn eine Erkrankung diese winzigen Helfer dezimiert, kann ihre Population sich aus diesem Speicher wieder regenerieren. Der Wurmfortsatz wird deshalb heute als Teil des Immunsystems gesehen und gehört zu den lympathischen Organen.

Wurmfortsatz, Appendix: Appendicitis mit Bakterien

Der Wurmfortsatz des Blinddarms dient als Reservoir für nützliche Bakterien. Bild: Shutterstock

• Mandeln

Auch die Gaumenmandeln oder Tonsillen gelten oft als überflüssig; früher wurden sie oft ohne Not entfernt. Aber auch die Mandeln, die den sogenannten lympathischen Ring bilden, sind Teil des Immunsystems und dienen – besonders bei Kindern – der Abwehr von Krankheitserregern. In ihnen lernen weisse Blutkörperchen über die Nahrung aufgenommene Bakterien gewissermassen kennen. Heute gilt eine Entfernung der Mandeln erst dann als angezeigt, wenn es immer wieder zu eitrigen Entzündungen kommt oder sich ein Abszess gebildet hat.

Entzündete Gaumenmandeln, Mandeln
Von Klem - Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3131926

Entzündete Mandeln. Bild: Wikimedia/Klem

• Steissbein

Viele der mit uns verwandten Affen besitzen einen Schwanz, der ihnen hilft, sich auszubalancieren oder festzuhalten. Für uns ist diese Funktion nicht notwendig und der Schwanz, der bei der Fötalentwicklung entstanden ist, bildet sich bei uns noch im Mutterleib zurück. Übrig bleibt lediglich das Steissbein (Coccyx), das früher als unnötiges Rudiment galt. Doch ganz funktionslos ist das Steissbein nicht: Verschiedene Muskeln und Bänder im Unterleib setzen an diesen Wirbeln an.

Menschliche Wirbelsäule mit Abschnitten, zuunterst das Steissbein (Coccyx)

Das Steissbein (Coccyx) ist der unterste Teil der Wirbelsäule. Bild: Wikimedia

(dhr)

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60
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    Alle Leser-Kommentare
  • enemenemiste 19.03.2019 11:37
    Highlight Highlight Jetzt musste ich meiner Familie die Illusion von "unserem" Familienmerkmal, dem Hick im Ohr, nehmen.. haha ups
  • tribal-cat 18.03.2019 19:35
    Highlight Highlight Mein Bruder hat KEINEN EINZIGEN Weisheitszahn bekommen! Ihm sind einfach keine gewachesen!
    Ich musste alle vier Chirurgisch entfernen lassen!
  • Mischa Müller 18.03.2019 18:26
    Highlight Highlight Ehm sorry, aber wo habt Ihr diese Weisheit nun wieder her?
    Ich persönlich lebe nicht rein nach einem "Funktionalitätsprinzip", d. h. Alles was nicht unbedingt notwendig ist, ist überflüssig... Verstehe diesen Artikel rein gar nicht.
    Ich liebe meine Behaarung, meine männlichen Brustwarzen, meine Gänsehaut. Ich wackle aus Freude mit meinen Ohren.
    Habt Ihr mal über das Lustprinzip nachgedacht?
    Oder sollte Mann all diese aufgelisteten Elemente gleich nach Geburt entfernen, da ja sowieso funktionslos und eher gefährlich wegen möglichen weiteren Krankheiten?
  • Gooner1886 18.03.2019 16:59
    Highlight Highlight Das ist alles gelogen! Wir wurden von Gott geschaffen und stammen nicht von irgendwelchen Primaten ab. Ihr betreibt hier Blasphemie. Ich hoffe ihr werdet im Fegefeuer laden. 😝😁
  • Pasch 18.03.2019 14:09
    Highlight Highlight "Wir alle fangen nämlich als Frau an – take that, male supremacists!"

    Nehme an dies wurde von einer dauerempörten Frau geschrieben, die aber gleich ins selbe Horn tutet, vor welchem sie sich graut....
    Na da sieht Mann doch, als Frau wird man geschaffen zum Mann muss man sich erstmal entwickeln! Schaffen halt nicht alle, gäll? ;-)
    • Special K 19.03.2019 06:23
      Highlight Highlight Triggered much?
  • EinePrieseR 18.03.2019 13:41
    Highlight Highlight Bei mir sind nur 2 Weisheitszähne gewachsen (inzwischen sind auch die entfernt) und auch Mandeln hatte ich nie.
  • DerN 18.03.2019 10:52
    Highlight Highlight hmm ich hab den Muskel rechts und links nicht :-S
  • PeterPunch 18.03.2019 09:58
    Highlight Highlight die aussage beim text über brustwarzen: zuerst sind alle föten weiblich: take that male suprematics??? im weiteren text heisst es dann der fötus entwickelt sich weiter zum männlichen geschlecht. weiss nicht was man an einer wieterentwicklung schlecht finden kann? anyway... ich finde die bemerkung recht unnötig. trotzdem sehr interessanter beitrag!! danke. :)
  • kupus@kombajn 18.03.2019 08:30
    Highlight Highlight Ich kann, wie mein Bruder übrigens auch, mit den Ohren wackeln. Sehr zur Freude meiner Kinder.
  • ReziprokparasitischerSymbiont 17.03.2019 23:29
    Highlight Highlight Wir hängen zwar nicht mehr das halbe Leben in den Bäumen rum, aber es gibt einige, die in jeder freien Minute am Fels (oder am plastikgriff in der Halle) hängen.
    Wäre interessant zu wissen, ob der Hohlhandmuskel bei Kletterern weiter verbreitet ist als bei anderen Leuten.
    • Simsalabum 18.03.2019 07:21
      Highlight Highlight Hab ich mich auch gefragt. Ich hab das Ding und habe nie einen Vorteil beim Klettern festgestellt. Werde beim nächsten Mal bei den andern die Unterarme begutachten. Schade, ist die Kommemtarfunktion bis dann zu.
  • dave1771 17.03.2019 21:33
    Highlight Highlight Stammen wir nun von Affen oder Katzen ab?
    • Grittibenz 18.03.2019 10:42
      Highlight Highlight Nein, sondern vom dem gemeinsamen Vorfahren von uns und den heutigen Affen
    • ReziprokparasitischerSymbiont 18.03.2019 21:54
      Highlight Highlight Wir stammen sogar vom gemeinsamen Vorfahren von Affe und Katze ab 🙃
  • Grave 17.03.2019 21:29
    Highlight Highlight Kann mir jemand erklären wiso man bei mir die gänsehaut nicht sieht ? Ich spüre sie innerlich in gewissen "gänsehautmomennten" aber man sieht kein bisschen ?
    • Der Bojenmensch 17.03.2019 22:44
      Highlight Highlight Phantomgänsehaut ;-)?
    • tolgito 17.03.2019 22:59
      Highlight Highlight Vielleicht gehörst du eher zu der Familie der Sperlinge (Passeridae) als zu der Familie der Entenvögel (Anatidae) zu welchem auch Gänse gehören
    • Pümpernüssler 17.03.2019 23:13
      Highlight Highlight Hast du Armhaare? 🤔
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 17.03.2019 21:11
    Highlight Highlight Das sind die sichtbeten „Überbleibsel“. Im Verhalten sehen wir viel paradoxes, das kontextual nicht mehr in die Zeit passt. Speziell das Gefecht um die Hoheit von Unter-/Bewusstsein (oder wie man dieser dualen „Einrichtung“ sagen soll). Der Mensch soll als kluges Tier die Vorteile aus der sogenanten Intelligenz (Unterscheidungsmerkmal das durch uns definiert wurde) ziehen. Ob er das mal zum Vorteil aller einsetzen kann, ist abzuwarten.
  • franzfifty 17.03.2019 18:57
    Highlight Highlight Alles gut und recht, aber was ist mit dem Hirn? Ein Überbleibsel, das sich immer mehr unterentwickelt hat und von keinem Nutzen zeugt. Oder doch? Wenn ich die Evolution des Menschen beobachte, dann eher nicht
    • VanAllen 18.03.2019 15:38
      Highlight Highlight dann schau dich um, wo steckt überall hirnleistung des menschen drin? technik, medizin, kultur,... ich möchte nicht ohne
  • zeitgeist 17.03.2019 18:50
    Highlight Highlight Spannend, danke!
  • p4trick 17.03.2019 18:17
    Highlight Highlight Noch was: Hirn
    Brauchen auch nur wenige, leider
    • DasEndeDerEwigkeit 18.03.2019 22:48
      Highlight Highlight Das Problem beim denken ist, jeder darf...keiner muss
  • Pro-Anti-Lope 17.03.2019 17:52
    Highlight Highlight Ich habe keine Weisheitszähne bekommen. Hat mir viel Geld und Nerven gespart 😊
  • Miikee 17.03.2019 17:43
    Highlight Highlight Ich fang jetzt wieder mit meinem Ohr Training an, als Vorbild nehm ich mal den Elefanten. Scheint ja praktisch zu sein, so eine integrierte Kühlung.
    • atorator 17.03.2019 18:12
      Highlight Highlight Immer wenn ich versuche meine Ohren zu bewegen, fühle ich mich wie hirntot. Kann man evtl. als Meditation verkaufen.
    • swisskiss 17.03.2019 18:27
      Highlight Highlight Miikee: Wenn Du jetzt noch lernst mit dem Rüssel Wasser zu saugen, gehst Du glatt als Elefant durch.

      Wobei, wenn ich so sehe, wie Elefanten trinken......
    • Arthur Sunil 17.03.2019 19:36
      Highlight Highlight Wenn du schon dabei bist: Elefanten kühlen sich auch dadurch, dass sie beim Stehen im Schlammloch den Penis ins Wasser hängen lassen. Viel Erfolg beim Training!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alex_Phil 17.03.2019 17:40
    Highlight Highlight Schamhaare
    Ein weiteres unnötiges Überbleibsel.
    • Hayek1902 17.03.2019 18:11
      Highlight Highlight nein, ich glaube die schützen deine genitalien vor diversem zeug.
    • Michael Heldner 17.03.2019 20:18
      Highlight Highlight Hayek

      Eher anders herum :) dank dem Trend hin zur intimrasur/Frisur könnten unter anderem Sackratten beim Menschen ziemlich ausgerottet werden (natürlich spielte die voranschreitende Hygiene auch eine wichtige Rolle) aber keine Haare = keine Haltegriffe für Flöhe ;)
    • Barracuda 18.03.2019 02:32
      Highlight Highlight Nur hat das rein gar nichts mit Hygiene zu tun. Das Gegenteil ist der Fall.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 17.03.2019 17:33
    Highlight Highlight Einspruch zum "nutzlosen" Palmaris longus, dieser ist ein gutes Ersatzteil sollte irgendwo im Körper eine Sehne benötigt werden, keinen mehr zu haben ist in solchen Situationen schon ein leichter Nachteil.
    "Wir alle fangen nämlich als Frau an – take that, male supremacists! Erst wenn das Sexualhormon (...) entwickelt sich der Fötus männlich weiter."
    Wir fangen wohl alle als Frauen an, doch nur die besten "entwickeln sich" weiter (O-Ton Text) und erreichen das nexte Level ;-)
    Netter kleiner Seitenhieb, aber "weiterentwickeln" war wohl in diesem Zusammenhanh eine unglückliche Wortwahl;-)
    • Daniel Huber 17.03.2019 17:55
      Highlight Highlight Toché, raues Endoplasmatisches Retikulum!
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 17.03.2019 18:32
      Highlight Highlight Ist so.
      Mein bester Freund hat einen Finger, in dem eigentlichen nur noch die Sehne organisch war.
      Durch einen Unfall wurde ihm die Sehne abgequetscht.
      Dank dem Palmaris Longus kann er diesen Finger immer noch nutzen.
    • Menel 17.03.2019 18:48
      Highlight Highlight Ich glaube "mutieren" wäre das bessere 😄
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 17.03.2019 17:33
    Highlight Highlight Also, ich hab alle Übrigbleibsel noch - scheint, dass ich kein überlegener homo novus der nächsten Generation bin. 😜
    • Maracuja 17.03.2019 18:01
      Highlight Highlight Sie haben sich schnell selbst geröntgt, um die Rippen zu zählen? Respekt! Dass Sie aber auch über Merkmal 10 verfügen, beschädigt mein Vertrauen in meine Intuition erheblich.
    • Hayek1902 17.03.2019 18:13
      Highlight Highlight zusatzmaterial is immer gut als ersatzteillager. ich habe die extra sehnen und einseitiger ohrfortsatz
    • HerrLich 17.03.2019 19:35
      Highlight Highlight Auch die männlichen Nippel?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Graviton 17.03.2019 17:31
    Highlight Highlight Bei der Erklärung für die Gänsehaut frage ich mich immer, weshalb wir zB auch bei berührender Musik Gänsehaut kriegen. Hat ja irgendwie weder etwas mit Kälte noch mit Angst zu tun.
    • lilie 17.03.2019 17:50
      Highlight Highlight @Graviton: Die Gänsehaut wird über das vegetative Nervensystem aktiviert. Da kanns besonders bei starken oder ungewöhnlichen Emotionen schon auch mal zu Fehlsteuerungen kommen.
    • bokl 17.03.2019 18:21
      Highlight Highlight @Graviton
      Aber du möchtest dem Musiker durch ein vergrössertes Fell imponieren ...
  • Ueli der Knecht 17.03.2019 17:24
    Highlight Highlight "Normalerweise haben wir Menschen 12 Rippenpaare. Rund 8 Prozent von uns besitzen aber wie Schimpansen oder Gorillas ein 13. Paar nach der untersten Rippe. "

    Da ist der Beweis, dass Gott einst Eva aus einer Rippe von Adam formte. Seither unterscheiden sich die Nachkommen von Adam und Eva durch die Anzahl ihrer Rippen. ;)
    • Fumia Canenero 17.03.2019 18:39
      Highlight Highlight Was hat Gott eigentlich mit dem gegenüber liegenden Rippchen von Adam gemacht? Gebraten und gegessen?

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