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Bowie Sternbild

Blitz im Weltall: Ehrung für Bowie.
Bild: stardustforbowie.be

Sieben Sterne für einen Star: Blitzförmiges Sternbild wird David Bowie gewidmet

Wissenschaftler haben David Bowie nach seinem Tod eine besondere Ehrung zukommen lassen. Der berühmte Blitz von einem seiner Plattencover findet sich künftig auch im All – als Bild aus sieben Sternen.



Ein Artikel von

Spiegel Online

«Space Oddity», «Life on Mars», «Starman», oder sein letztes Album «Blackstar» – das Weltall war ohne Zweifel eine der ganz grossen Inspirationsquellen des kürzlich verstorbenen Musikers David Bowie. Das zeigen nicht nur einige der bekanntesten Songtitel des wandelbaren Briten, sondern auch sein Alter Ego Ziggy Stardust, mit dem er zu Beginn der 70er Jahre berühmt wurde.

Nun haben Astronomen aus Belgien Bowies Vorliebe für den Weltraum mit einer Sternenkonstellation geehrt, die dem Musiker gewidmet worden ist. Nach Angaben von Forschern befand sich der Mars zum Zeitpunkt von Bowies Tod in der Nähe des Bildes aus sieben Sternen. Zusammen ergeben sie die Form des berühmten rot-gelben Blitzes, den Bowie auf dem Cover seines Albums «Aladdin Sane» von 1973 im Gesicht trug.

David Bowie: Sein Leben in Bildern

Hinter der Aktion steckt der belgische Radiosender Studio Brussel, der Wissenschaftler am Mira-Observatorium in Grimbergen beauftragt hatte, ein Sternbild für Bowie zu suchen. Allerdings sei gerade die Fahndung nach einer Konstellation in der Form des Blitzes schwierig gewesen, so Philippe Mollet, einer der Mira-Forscher. «Es war nicht einfach, die richtigen Sterne zu finden», zitiert ihn der Guardian. Für das Sternbild wurden unter anderen die Himmelskörper Sigma Librae, Spica, Zeta Centauri, und SAA 204 132 verwendet.

Ausserdem hat Studio Brussel zusammen mit Mira eine Webseite initiiert, bei der Bowie-Fans ihren Lieblingssong mit einer kurzen Botschaft versehen und ihn dann zu einer Google-Sky-Karte hinzufügen können.

Bereits im vergangenen Jahr wurde ein Himmelskörper nach Bowie benannt: Der Kleinplanet 2008 YN3, der 2003 erstmals entdeckt und 2008 als neuer Asteroid identifiziert wurde, trägt seit 2015 den Namen «342843 Davidbowie».

Zu den offiziell von der International Astronomical Union (IAU) anerkannten Sternbildern gehört der Bowie-Blitz allerdings nicht. Die IAU hatte 1922 eine Liste mit 88 Konstellationen beschlossen, darunter das Kreuz des Südens, Orion und der Grosse Wagen (auch bekannt als Grosser Bär).

Anmerkung der Redaktion: Zunächst stand in der Meldung, dass das Sternbild sich in der Nähe des Mars befinden würde. Da sich der Mars aber auf einer Umlaufbahn befindet, verändert sich der Abstand permanent. Zutreffend ist, dass sich das Sternbild zum Zeitpunkt von Bowies Tod nahe an dem Planeten befunden hatte. (joe)

David Bowie ist tot – lang lebe David Bowie

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David Bowie – «Aladdin Sane».
YouTube/Amparo Mir

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