Wissen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.


Dunkle Haare, aber roter Bart! Diese Erklärung hat die Wissenschaft

Viele Leute haben einen roten Bart, und das, obwohl sie eigentlich nicht rothaarig sind. Ein Blogger von Motherboard ist der Sache auf den Grund gegangen und hat die Genetik-Expertin Petra Haak-Bloem vom holländischen «Erfocentrum» gefragt, was das eigentlich soll.

ImageImage

gif: giphy

Bei den Genen, welche die Farbe unserer Haare bestimmen, spricht man von unvollständig dominanten Erbanlagen. Das heisst, kein Gen setzt sich über die Anderen hinweg und bestimmt unsere Haarfarbe im Alleingang, sondern alle Gene beeinflussen sich gegenseitig. Je nach Kombination der Gene treten demnach verschiedene Haarfarben für Haar, Bart und Körperbehaarung auf.

Auch Blondschöpfe können rote Bärte haben.

Image

bild: imgur

Die Gene steuern das Vorkommen von Pigmenten, sogenannten Melaninen, in unseren Haaren. Zwei dieser Melanine bestimmen unsere Haarfarbe: Eumelanin (schwarze Pigmente) und Phäomelanin (rote Pigmente). Wenn beide Elternteile eine mutierte Version des Gens MC1R weiter geben, wird weniger Phäomelanin zu Eumelanin umgewandelt und das Kind bekommt rote Haare, kombiniert mit einer bleichen Haut.

Image

bild: imgur

Wenn allerdings nur ein mutiertes MC1R-Gen nur einmal weitergegeben wurde, kann rotes Haar immer noch an verschiedenen Stellen auftauchen. Zum Beispiel im Bart.

Welches Gen für Glitzer-Bärte verantwortlich ist, hat die Wissenschaft leider noch nicht herausgefunden ...

Dazu passend: Der neue Hipster-Trend aus Paris – Bart-Extensions!

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Du hast viele Kollegen? Dann wirst du dich wahrscheinlich scheiden lassen

Gelegenheit macht Liebe: Wer am Arbeitsplatz mit vielen Kollegen des anderen Geschlechts zusammenarbeitet, lässt sich eher scheiden. Dies berichten Forscher der Universität Stockholm nach einer Analyse statistischer Daten der dänischen Bevölkerung.

In besonderem Masse gelte das für gut ausgebildete Männer. Hoch qualifizierte Frauen seien hingegen weniger empfänglich für einen Partnerwechsel im Kollegenkreis, berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin «Biology Letters».

Grundlage der Untersuchung …

Artikel lesen
Link to Article