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Die Schweizer Schüler sind nur Mittelmass – wie gut schneidest du im Pisa-Quiz ab?



Die Ergebnisse der jüngsten Pisa-Studie geben ein wenig schmeichelhaftes Bild von den schulischen Fähigkeiten der 15-jährigen Schülerinnen und Schüler hierzulande ab. Im Lesen sind sie schwächer als der OECD-Durchschnitt.

Über die Hälfte der Mädchen und 60 Prozent der Knaben lesen nicht mehr freiwillig. In Naturwissenschaften und Mathematik scheiden die 15-jährigen Schweizer zwar noch etwas besser ab als der OECD-Durchschnitt. Doch im Vergleich zur letzten Studie aus dem Jahr 2015 waren die Schweizer Schüler schlechter.

Wie gut schlägst du dich im Pisa-Test? Wir haben mithilfe von Fragen aus den Pisa-Tests der Jahre 2000 bis 2006 ein Quiz zusammengestellt, in dem du deine schulischen Fähigkeiten messen kannst.

Quiz
1.Helen hat gerade ein neues Velo bekommen. Es hat einen Tachometer, der am Lenker befestigt ist. Der Tachometer kann Helen die zurückgelegte Strecke und ihre Durchschnittsgeschwindigkeit für eine Tour anzeigen. Helen ist mit ihrem Velo von zuhause zum Fluss gefahren, der 4 km entfernt ist. Dafür hat sie 9 Minuten gebraucht. Nach Hause ist sie auf einer kürzeren Strecke von 3 km gefahren. Dafür hat sie nur 6 Minuten gebraucht. Wie gross war Helens Durchschnittsgeschwindigkeit in km/h auf der Tour zum Fluss und wieder zurück?
Bild zur Frage
shutterstock
28 km/h
33.5 km/h
24 km/h
2.Lies den Zeitungsartikel und beantworte die nachfolgenden Fragen. Ein Kopierapparat für Lebewesen? Hätte es Wahlen zum Tier des Jahres 1997 gegeben, wäre Dolly ohne Zweifel der sichere Sieger gewesen. Dolly ist das schottische Schaf, das du auf dem Foto sehen kannst. Dolly ist allerdings kein gewöhnliches Schaf. Sie ist ein Klon eines anderen Schafs. Ein Klon bedeutet: eine Kopie. Klonen heisst kopieren «von einem einzigen Original». Es ist Wissenschaftlern gelungen, ein Schaf (Dolly) zu erschaffen, das mit einem Schaf identisch ist, das als «Original» ausgewählt worden war. Es war der schottische Wissenschaftler Ian Wilmut, der die «Kopiermaschine» für Schafe entworfen hat. Er nahm ein sehr kleines Stück vom Euter eines erwachsenen Schafs (Schaf 1). Von diesem kleinen Stück hat er den Zellkern entnommen, welchen er in eine Eizelle eines zweiten (weiblichen) Schafs (Schaf 2) eingepflanzt hat. Zunächst entfernte er aber aus dieser Eizelle das ganze Material, das die Eigenschaften von Schaf 2 bei einem aus dieser Eizelle entstandenen Lamm bestimmt hätte. Ian Wilmut implantierte die manipulierte Eizelle von Schaf 2 in ein weiteres (weibliches) Schaf (Schaf 3). Schaf 3 wurde trächtig und gebar ein Lämmchen: Dolly. Manche Naturwissenschaftler glauben, dass es in wenigen Jahren möglich sein wird, auch Menschen zu klonen. Doch viele Regierungen haben bereits beschlossen, das Klonen von Menschen gesetzlich zu verbieten. Frage: Mit welchem Schaf ist Dolly identisch?
Then Seven-month-old Dolly, the genetically cloned sheep, looks towards the camera at the Roslin Institute Feb. 25 1997. Dolly,  was developed by a team of scientists coordinated by Dr, Ian Wilmut, at the Roslin Institute in Edinburgh, Scotland in 1996.  Dolly has died after being diagnosed with progressive lung disease, the Roslin Institude said Friday, Feb. 14, 2003.   (KEYSTONE/AP Photo/Paul Clements) **UNITED KINGDOM OUT**
AP
Schaf 1
Schaf 2
Schaf 3
Dollys Vater
3.Im Artikel wird der Teil, der vom Euter verwendet wurde, als ein «sehr kleines Stück» bezeichnet. Du kannst dem Artikel entnehmen, was mit dem «sehr kleinen Stück» gemeint ist. Dieses «sehr kleine Stück» ist ...
Dolly the sheep makes an appearance for the media at the Roslin Institute in Edinburgh Friday Jan. 4, 2002.  Dolly has developed arthritis it was announced Friday by  Professor Ian Wilmut one of Dolly's creators at the Edinburgh-based Roslin Institute, renewing the debate that cloned animals are susceptible to premature aging and health problems. Wilmut said Dolly, who is almost six years old, was being successfully treated with anti-inflammatory drugs and could live until she is 10. (KEYSTONE/AP Photo/PA, Ben Curtis) UNITED KINGDOM OUT - MAGAZINES OUT -
AP PA
eine Zelle
ein Gen
ein Zellkern
ein Chromosom
4.Im letzten Satz dieses Artikels steht, dass viele Regierungen bereits beschlossen haben, das Klonen von Menschen gesetzlich zu verbieten. Nachfolgend werden zwei mögliche Gründe dafür angegeben. Beurteile, ob es sich bei diesen Gründen um wissenschaftliche Gründe handelt. Grund 1: Geklonte Menschen könnten auf gewisse Krankheiten anfälliger sein als normale Menschen.
Professor Ian Wilmut of the Roslin Institute pictured Wednesday April 9, 2003, with
AP PA
Wissenschaftlicher Grund.
Kein wissenschaftlicher Grund.
5.Grund 2: Menschen sollten nicht die Rolle des Schöpfers übernehmen.
Wissenschaftlicher Grund.
Kein wissenschaftlicher Grund.
6.Die Firmen Elektrix und Tronik stellen Video- und Audio-Player her. Am Ende des Produktionstags werden die Player der beiden Firmen getestet, und die defekten werden ausgemustert und zur Reparatur gebracht.In den Tabellen werden für beide Firmen die durchschnittlichen täglichen Produktionszahlen der Player pro Tag und die durchschnittlichen Prozentsätze der defekten Player pro Tag verglichen. Frage: Welche der beiden Firmen – Firma Elektrix oder Firma Tronik – hat insgesamt den geringeren prozentualen Anteil defekter Player?
oecd pisa prozent
Elektrix
Tronik
Der Anteil defekter Player ist bei beiden Firmen gleich.
7.Das Baumdiagramm zeigt die Struktur der erwerbstätigen Bevölkerung bzw. der« Bevölkerung im Erwerbsalter» eines Landes. Die Gesamtbevölkerung des Landes betrug 1995 etwa 3,4 Millionen. Benutze die Informationen auf dem Diagramm über die Erwerbsbevölkerung eines Landes, um die nachstehenden Fragen zu beantworten. Frage: In welche beiden Hauptgruppen wird die Bevölkerung im Erwerbsalter unterteilt?
Bild zur Frage
screenshot oecd
Beschäftigte und Nichtbeschäftigte.
Im Erwerbsalter und nicht im Erwerbsalter.
Vollzeitbeschäftigte und Teilzeitbeschäftigte.
Dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehend und dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehend.
8.Wie viele Personen im Erwerbsalter standen dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung? (Gesucht ist die Anzahl Personen, nicht der Prozentsatz.)
Bild zur Frage
screenshot oecd
949 Personen.
35.8 Prozent.
Knapp unter Tausend Personen.
949’900 Personen
Etwas weniger als ein Drittel.
9.Die Informationen über die Struktur der erwerbstätigen Bevölkerung werden als Baumdiagramm dargestellt, hätten aber auch auf verschiedene andere Arten dargestellt werden können, etwa als schriftliche Beschreibung, als Tortendiagramm, als Balkendiagramm oder als Tabelle. Frage: Das Baumdiagramm wurde wahrscheinlich gewählt, weil es sich besonders gut eignet für die Darstellung ...
Bild zur Frage
screenshot oecd
der Veränderungen im Zeitverlauf.
der Grösse der Gesamtbevölkerung des Landes.
der Kategorien innerhalb jeder Gruppe.
der Grösse jeder Gruppe.

(cbe)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sonjashine 04.12.2019 20:14
    Highlight Highlight 3. Frage: Es steht im Artikel nirgends "Zelle". Also kann ich Zelle dem Artikel auch nicht entnehmen. Der Zellkern befindet sich genauso im Cytoplasma und in der Zellmembran. Ich als Schülerin hatte das Vergnügen auch mit dem Pisa-Test. Selbständiges Denken ist dort nicht gefragt, weil man sonst soviel Zeit verliert, sich zu Fragen, ob das jetzt eine "Scherzfrage" sein soll. Es gibt auch vorallem uneindeutige Fragen wie: "Warum hat der Autor VERMUTLICH...? Man weiss, was die hören wollen, denkt aber über die korrekte Antwort nach und ist vermutlich fassungslos. Nicht so in China.
  • Coffey 04.12.2019 14:22
    Highlight Highlight Leute, bevor ihr in die Tasten greift und erklärt, dass die Frage 6 aber so was falsch gestellt sei etc. könntet ihr einen Moment in Erwägung ziehen, dass IHR selber falsch liegt und überlegt noch mal?
    Man kann nicht einfach die Prozenze addieren, wenn die Stückzahl nicht identisch ist. Elektrix produzerte eine Gesamtstückzahl von 8000 mit einer fehlerhaften Quote von 100 (5% von 2000) und 180 (3% von 6000). 280 Geräte von 8000 sind 3.5%. Bei Tronik wurden gesamt 8000 Geräte produziert und davon waren 280 (4% von 7000) und 20 (2% von 1000) fehlerhaft. 300 Geräte von 8000 sind 3.75%.
    • Dirot 04.12.2019 19:54
      Highlight Highlight Und ich dachte nach dem rechnen wer hat höher 🙈. Sonst alles richtig. 😂
    • Sonjashine 04.12.2019 20:27
      Highlight Highlight Einfachere Methode:
      2*5 + 6*3 = 28

      Vs.

      7*4 + 1*2 = 30

      Warum das in dem Fall funktioniert? Weil die beide gleichviel produziert haben.
  • DruggaMate 04.12.2019 10:03
    Highlight Highlight Sind das wirklich echte Testfragen? Wenn ja, erschreckend wie einfach diese zu beantworten sind!
    • Count Suduku 04.12.2019 11:37
      Highlight Highlight Die Kinder stellen sich nur dumm, ich weiss
    • Sonjashine 04.12.2019 20:15
      Highlight Highlight Die sind nur einfach zu beantworten, wenn man über deren Fehlerhaftigkeit hinweg sieht.
  • Count Suduku 04.12.2019 09:38
    Highlight Highlight Im Artikel wird der Teil, der vom Euter verwendet wurde, als ein «sehr kleines Stück» bezeichnet. Du kannst dem Artikel entnehmen, was mit dem «sehr kleinen Stück» gemeint ist. Dieses «sehr kleine Stück» ist ...

    Das ist etwas schwammig geschrieben. ...der Teil der vom Euter verwendet wurde ist ja letztlich nur der Zellkern einer Zelle. Also wurde eine Zelle zwar entnommen und kann als sehr kleines Stück bezeichnet werden jedoch finde ich es verwirrend zu sagen das eine Zelle verwendet wurde wenn es ja nur der Zellkern war.
    • Count Suduku 04.12.2019 17:30
      Highlight Highlight Ich will mich damit nicht davor drücken einen Fehler begangen zu haben aber ob mir jemand seine Sicht erklären könnte warum Zelle die richtige Antwort sein muss?
    • frohwanda 04.12.2019 21:33
      Highlight Highlight Es steht ja, dass diesem kleinen Stück der Zellkern entnommen wurde. Also ist das sehr kleine Stück die Zelle.
  • Quinn 04.12.2019 08:24
    Highlight Highlight frage 6 ergibt kein sinn. es wird nach prozentualer anteil von defekten geräten gefragt und nicht nach der anzahl. wenn die eine firma 5% defekte geräte hat und die andere 4%, dann hat die andere firma weniger % defekte geräte als die erste. auch wenn sie 5000 weniger produzieren.
    • rescue me 04.12.2019 09:46
      Highlight Highlight Wenn du die Video und Audioplayer zusammenrechnest produzieren beide Total 8000 Geräte. Und es geht wohl ums Total. Deshalb sind es schlussendlich 3.5% von 8000 und 3.75% von 8000. Ergo hat Elektrix weniger defekte Geräte produziert (sowohl prozentual als auch in absoluten Zahlen)
    • Quinn 04.12.2019 10:00
      Highlight Highlight @rescue me

      Elektrix: stückzahl 8000, 8% defekt
      Tronik: stückzahl 8000, 6% defekt

      weshalb hat Elektrix jetzt weniger defekte geräte?
    • Quinn 04.12.2019 10:02
      Highlight Highlight sorry, mein fehler, habs grad begriffen :D
  • Der Rückbauer 04.12.2019 07:27
    Highlight Highlight Bei den Jungen beginnt die Verblödung zu wirken: Bildli und Filmli anschauen statt Texte lesen.
    Wissen und Bildung sind eben nicht das Gleiche. Wie Wetter und Klima. - Heute wissen selbst Ungebildete alles. Die Verblödung der Gesellschaft nimmt ihren Lauf. Aber keine Angst: In Zukunft wird die Verblödung zur Normalität. Für die Demokratie wird's in Zukunft schwierig.
  • Ökonometriker 04.12.2019 06:52
    Highlight Highlight Wird in der Schule echt gefragt, was ein "wissenschaftlicher Grund" ist? Dann müsste man dringend die epistemologische Bildung unserer Lehrer überdenken... auch wenn ich als Ökonometriker natürlich ein grosser Verfechter der neopositivistischen Standardmethoden bin 😉
    • DemonCore 05.12.2019 13:11
      Highlight Highlight Wieso soll das kein guter Unterrichtsgegenstand sein? Es gibt massenhaft Leute, denen die Unterscheidung nicht klar ist.
  • Uss Yaeger 04.12.2019 06:37
    Highlight Highlight frage 6: falsche fragestellung. die frage ist wer stückzahlmässig den geringeren ausstoss an fehlerhaften geräten hat. dann wäre die antwort richtig
    • rescue me 04.12.2019 09:47
      Highlight Highlight wenn die Stückzahl bei gleicher Totalzahl kleiner ist, ist ja auch der Prozentsatz kleiner...
  • Schneider Alex 04.12.2019 05:47
    Highlight Highlight Warum, ja warum sind die Schüler*innen in der Schweiz im Lesen schwach? Weil schon die meisten Eltern kaum ausreichende Deutschkenntnisse haben!
    • Aurum 04.12.2019 07:09
      Highlight Highlight Spannend wie du bei äusserst komplexen Sachverhalten ganz einfach auf ein einzelnes Kernproblem schliessen kannst. Die Welt kann so einfach sein. Ich wette du kannst dich mit deiner Weisheit vor Vortragsanfragen von etlichen Instituten dieser Welt kaum mehr retten?
    • Trompete 04.12.2019 07:27
      Highlight Highlight @Aurum
      So falsch liegt Alex aber nicht.

      "Als möglichen Grund für den starken Leistungsrückgang in der Lesekompetenz nennen die Studienmacher den relativ hohen Anteil an Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund."

      https://www.srf.ch/news/international/ergebnisse-der-pisa-studie-schweizer-schueler-schneiden-schlechter-ab
    • Anam.Cara 04.12.2019 07:33
      Highlight Highlight Oder vielleicht weil das Lesen einfach nicht mehr so wichtig ist?
      In meiner Kindheit gabs zwar einen Fernseher, aber nur mit drei schweizer Kanälen, von denen wir zwei nicht verstehen konnten. Internet war noch in witer Ferne und das Telefon an der Wand angeschraubt.
      Aber es gab Bücher. Spannende, lehhreiche, lustige, traurige und solche, die das alles in einer Geschichte verpackten. Und es gab ein Lexikon, wenn man etwas genauer wissen wollte.
      Vieles von dem, was wir über die Welt erfahren wollten, konntw nur durch Lesen erschlossen werden.
      Junge Leute heute haben ganz andere Möglichkeiten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • leu84 03.12.2019 23:57
    Highlight Highlight Warum kein Huber-Quiz? 🤔
    • Krise 04.12.2019 07:56
      Highlight Highlight Weil Huber immernoch krank ist wahrscheinlich.
    • Morgan Wlan 04.12.2019 09:17
      Highlight Highlight Weil Mittwoch ist.
  • Abu Nid As Saasi 03.12.2019 23:09
    Highlight Highlight Am libsten lehse ich Friesch und Dürenmad wo fil beser geschriben haben alz Göte und Schieler
    • Deckardcain 03.12.2019 23:48
      Highlight Highlight Ben je in orde, jongeman?
    • Abu Nid As Saasi 04.12.2019 01:44
      Highlight Highlight einer hat es nicht so richtig mitbekommen. Na denn, was soll's
    • bbelser 04.12.2019 10:00
      Highlight Highlight Friesch und Dürenmad haten eben fiel mer schöhne Bielder!
  • Gröipschi 03.12.2019 23:05
    Highlight Highlight 9/9, bin selber ziemlich erstaunt 🤔😅
  • Pr0di 03.12.2019 22:43
    Highlight Highlight Bei Frage 4 wurde mir mein "Akademikerdenken" zum Verhängnis. Ich dachte: keine Quellenangabe, keine Beweisführung, ergo nicht Wissenschaftlich XD
    • Pitefli 03.12.2019 23:06
      Highlight Highlight Puh bin ich froh, dass ich nicht alleine bin 😂 finde die Antwort immer noch "falsch"
    • Test of the test 03.12.2019 23:36
      Highlight Highlight Ebenso 😉
      Mein Argument war: Es dürfte nicht "normale Menschen" lauten, sondern "nicht-geklonte" Menschen
    • who cares? 04.12.2019 00:56
      Highlight Highlight Leseverstehen beinhaltet auch, dass man den Kontext versteht :)
      Der Test ist für 15jährige, also kann man nicht allzuviel Komplexität, Quellenangabe und Beweisführung erwarten. Auch dass mit "normale Menschen" nicht-geklonte Menschen gemeint sind, sollte man aus dem Kontext schliessen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ich bin so klug 03.12.2019 22:41
    Highlight Highlight 8/9 & nur weil bei 6. Vor lauter juffle zwar richtig gerechnet, aber nach dem grösseren Ausschuss gesucht habe... Bei 4. bin ich ~geteilter Meinung. Es ist eine Anahme, für einen wissenschaftlichen Grund müsste eine Verifizierung angegeben sein, rein im TXT wird darauf nicht verwiesen. Gut gilt zwar als Allgemeinwissen....
  • AngelitosHE 03.12.2019 22:27
    Highlight Highlight Easy
    Benutzer Bild
    • TrueStory 04.12.2019 00:38
      Highlight Highlight Dein Diplom kommt per Post 😄
    • THEOne 04.12.2019 07:04
      Highlight Highlight schulterklopfmaschine unterwegs👍👍😁
  • Rainer.Zufall 03.12.2019 22:25
    Highlight Highlight Fährt diese Helen beide Male bergab? Hat mit 28km/h einen ordentlichen Zahn drauf😂
    • Pitefli 03.12.2019 23:07
      Highlight Highlight Helen fährt doch nicht zu 100% selbst. Sie hat ein e-Bike
    • Arthur Philip Dent 03.12.2019 23:56
      Highlight Highlight Das unterstützt aber offensichtlich nur bis 25km/h, sonst wäre sie ja schneller, das heisst sie hat abwärts ordentlich in die Pedalen gehauen und aufwärts dann den Schnitt Dank dem Motor aufrechterhalten... 🤓 Nein, umgekehrt, hab gerade die Frage nochmal gelesen... Umgekehrt... 🙃
    • TrueStory 04.12.2019 00:40
      Highlight Highlight E bike mit Propeller hinten 😄😄
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pana 03.12.2019 21:50
    Highlight Highlight 8/9! Wieviel hatte Huber?
    • Arthur Philip Dent 03.12.2019 23:57
      Highlight Highlight Sicher weniger, ging ja nicht um Länderumrisse 🤣
    • Elmas Lento 04.12.2019 01:02
      Highlight Highlight Huber hat bei jeder Frage noch eine ausführliche Argumentation aufgeschrieben, deshalb ging ihm die Zeit nach Frage 5 aus 🤣
  • Pat the Rat (aka PHI/Capy/Bäruin/Anfix/nude Aare) 03.12.2019 21:50
    Highlight Highlight Okay... 8/9...

    Das ist, so glaube ich, nicht so übel...
  • Lienat 03.12.2019 21:43
    Highlight Highlight Hier noch eine Frage von allgemeinem Interesse (jedenfalls unter Watson-Lesern): Wie hat Huber abgeschnitten?
  • Inspektor 03.12.2019 21:17
    Highlight Highlight Uiuiui.....🙈
  • Nutshell 03.12.2019 21:13
    Highlight Highlight Also auf dem Laptop zeigt es mir gar keine Diagramme an. Es heisst immer nur "screenshot oecd".
    • Nutshell 03.12.2019 23:00
      Highlight Highlight Jetzt läufts.
    • anundpfirsich 03.12.2019 23:14
      Highlight Highlight bei mir auf dem handy wird es zwar angezeigt, jedoch so klein und man kann nicht zoomen 🙄🤷🏻‍♀️
    • hutti 04.12.2019 11:41
      Highlight Highlight 😂 Mit Stift und Papier hätten wir das Problem nicht. 🤔
  • aglio e olio 03.12.2019 20:36
    Highlight Highlight Bei Nr.8 decken sich die Angaben in Diagramm und Antwort nicht.
    Leude, Leude...😉
  • guby 03.12.2019 20:33
    Highlight Highlight Bei Frage 8 ist keine Antwort richtig. Es sollten 949'900 Personen sein, nicht 949'500.
    • Julian Wermuth 03.12.2019 20:52
      Highlight Highlight Absolut korrekt. Wurde angepasst, merci! :)
    • B0arder_King 03.12.2019 21:47
      Highlight Highlight Bei mir ist es noch nicht angepasst. O.o
    • Julian Wermuth 03.12.2019 22:33
      Highlight Highlight Haha Fail. Das war jetzt ein kleiner Fehler meinerseits. Jetzt sollte es auch wirklich angepasst sein :D
  • Todesstern 03.12.2019 20:19
    Highlight Highlight Auf solche Studien sollte man sich nichts einbilden.
    • TrueStory 04.12.2019 00:42
      Highlight Highlight Weswegen?
    • Quasi Modo 04.12.2019 09:00
      Highlight Highlight @TrueStory: selbst Albert Einstein hat bei einem IQ-Test ungenügen abgeshcnitten. Solche Tests sind starkt von Deiner Tagesform abhängig.
    • TheBase 05.12.2019 18:58
      Highlight Highlight Ja, ganz bestimmt, Quasi Modo! Nette Story, hast du dir diese gerade eben kurz ausgedacht oder von den gleichen „Kennern“ abgeschrieben, die stets gerne behaupten, Einstein sei ein schlechter Schüler gewesen? 😂
      Erstens ist der PISA-Test kein IQ-Test und zweitens hat Alfred Einstein mit ziemlicher Sicherheit NIE einen IQ-Test abgelegt und falls doch, dann ganz sicher keinen nach modernen Massstäben.

      Ach ja: Der sogenannten „Tagesform“ wird beim Ermitteln seriöser IQ-Werte sehr wohl Rechnung getragen. Aber solche Tests findest du nicht so ohne Weiteres im Netz 😉
  • Antinatalist 03.12.2019 20:12
    Highlight Highlight Helen und das Velo. Sie hat das Velo bekommen. Wahrscheinlich von den Eltern. Und wahrscheinlich ist Helen noch ein Kind im PISA-Alter.

    Das ist wieder einmal mehr so eine unrealistische Aufgabe. Helen kann mit einem Velo gar nicht 28km/h im Schnitt fahren. Wohl auch nicht, wenn das Velo aus Carbon ist. Das würde sie nur mit einem E-Bike schaffen. Und mit einem 25er auch nur knapp. Denn über 25km/h geht's in die Beine.
    • aglio e olio 03.12.2019 20:39
      Highlight Highlight Das neue Velo hat ein kleineres Vorderrad, damit geht es immer bergab.
      Noch Fragen? 😀
    • Mat_BL 03.12.2019 21:27
      Highlight Highlight Kevin schwimmt 1000m in 30min. Wie lange braucht er von Lissabon nach Manhattan 5418km?
    • humpfli 03.12.2019 21:39
      Highlight Highlight Hö? Du interpretierst Dinge in den Sachverhalt, die so nicht im Sachverhalt sind und kirtisierst dann den Sachverhalt aufgrund dieser Interpretationrn als lebensfremd?
    Weitere Antworten anzeigen
  • rokat 03.12.2019 20:03
    Highlight Highlight Frage 6.: wenn der Prozentsatz durch 'screenshot oecd' überdeckt wird, wird die Beantwortung der Frage schwer .. ;-)
    • djungo 03.12.2019 20:11
      Highlight Highlight Habe das Bild dann exportiert und konnte in paint sehen, dass es 2% sind.
      Somit habe ich den Zusatzpunkt geholt und 10/9 Punkten ;-)
    • The Destiny // Team Telegram 03.12.2019 20:16
      Highlight Highlight Graphik aufrufen.
    • Jazzchops 03.12.2019 20:21
      Highlight Highlight Wollt ich auch gerade schreiben. Hab zum glück richtig geraten:)
    Weitere Antworten anzeigen

In Deutschland waren die Flüchtlinge nicht mal willkommen, als es Deutsche waren

Wer glaubt, für Fremdenfeindlichkeit brauche es Menschen aus fremden Ländern, irrt. Nach dem verlorenen Krieg drängten sich Millionen Flüchtlinge und Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten in Rest-Deutschland. Heute gilt ihre Aufnahme als vorbildlich – doch in Wahrheit schlugen ihnen damals Hass und Verachtung entgegen und der offen ausgesprochene Gedanke, nicht nach Westdeutschland, sondern nach Auschwitz zu gehören.

Der Volkszorn kocht, und der Redner weiss genau, was die Leute hören wollen: «Die Flücht­lin­ge müs­sen hin­aus­ge­wor­fen wer­den, und die Bau­ern müs­sen da­bei tat­kräf­tig mit­hel­fen», ruft Josef Fischbacher. Der Kreisdirektor des bayerischen Bauernverbandes giesst kräftig Öl ins Feuer und nimmt sogar das Nazi-Wort «Blutschande» in den Mund.

Was hier nach Sachsen im Jahr 2016 klingt, ist Bayern im Jahr 1947. Und die Flüchtlinge, die Fischbacher hinauswerfen will, kommen nicht aus …

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