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Spermien, Eizelle (Symbolbild)

Schweizer Männer haben lahme Spermien, sagt eine Studie. Bild: Shutterstock

Handystrahlung schadet den Spermien und 8 andere Fakten und Mythen im Check



Um die Spermienqualität der Schweizer Männer ist es schlecht bestellt. Das sagt eine neue Studie der Universität Genf, in der die Qualität der Samenzellen bei rund 2500 Schweizern zwischen 18 und 22 Jahren untersucht wurde. Mindestens 60 Prozent der Testpersonen wiesen unterdurchschnittliche Werte bei Menge, Beweglichkeit und/oder Gestalt der Spermien auf.

Die Studie, deren Befunde frühere Untersuchungen in Europa zur Spermienqualität bestätigen, stellt einen klaren Zusammenhang zwischen der Qualität der Samenzellen und Nikotinkonsum der Mutter während der Schwangerschaft fest. Weitere Einflüsse von Umwelt und Lebensgewohnheiten sollen in Folgestudien untersucht werden.

Sicher ist, dass es eine Reihe von externen Faktoren gibt, die mit der Qualität des Leben spendenden Saftes zu tun haben. Allerdings kursieren dazu auch Gerüchte, die wissenschaftlich gesehen ins Reich der Mythen gehören. Hier sind neun Behauptungen zum Sperma. Was ist Fakt, was ist Mythos?

Handystrahlung

Die Spermienqualität hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten zusehends verschlechtert – in einer Zeit also, in der die Nutzung von Handys enorm zugenommen hat. Diese zeitliche Übereinstimmung verleitet manche, einen kausalen Zusammenhang anzunehmen. Viele Leute fürchten, dass Handystrahlung Gehirntumore verursachen könnte – da wäre es nicht verwunderlich, wenn sie auch Spermien schädigen. Bisher konnte allerdings keine Studie einen eindeutigen Beweis für den Zusammenhang von Handystrahlung und Spermienqualität nachweisen.

Handy, Smartphone in Hosentasche (Symbolbild)

In der Hosentasche soll das Handy den Spermien schaden. Belegt ist das aber nicht. Bild: Shutterstock

Zwar zeigte eine Untersuchung des Zentrums für Reproduktionsmedizin an der Cleveland-Klinik, dass die Qualität der Samenzellen abnahm, wenn Männer ihr Mobiltelefon während des Telefonierens in der Hosentasche liessen. Für diese Studie waren aber nur 32 Männer untersucht worden, und die Bedingungen entsprachen nicht jener in Alltagssituationen. Zudem wurden andere Faktoren – wie etwa das Rauchen – nicht berücksichtigt. Solange keine neuen Ergebnisse vorliegen, bleibt die Behauptung ein Mythos, Handys in der Hosentasche seien schlecht für die Spermienqualität.

Fazit: Nicht ausreichend erwiesen

Fahrradfahren

Beim Fahrradfahren lastet das Gewicht des Oberkörpers auf den Blutgefässen und Nerven, die zum Penis und den Hoden führen. Manche Männer verspüren daher beim Radfahren ein Taubheitsgefühl im Genitalbereich, das freilich danach wieder verschwindet. In aller Regel kommt es nur bei längerem Radfahren und falscher Sitzposition – besonders auf schmalen Rennsätteln – vereinzelt zu Erektionsstörungen. Wer weniger als zwei Stunden pro Tag auf einem Fahrradsattel sitzt, muss allerdings kaum Erektionsstörungen oder Schäden an den Spermien befürchten.

Fahrradsattel

Nur sehr intensives Fahrradfahren kann einen Einfluss auf Potenz und Spermienqualität haben. Bild: Shutterstock

Dagegen gibt es jedoch Hinweise, dass sich bei Mountainbikern mehr pathologische Ultraschallbefunde – etwa Verkalkungen oder harmlose Spermazysten – in den Hoden finden. Männer, die oft und intensiv Rad fahren, sollten auf einen passenden Sattel achten.

Fazit: Trifft nur bei intensiver Nutzung zu

Übergewicht

Übergewicht ist nicht nur ein Risikofaktor für Impotenz, sondern vermindert auch die Konzentration von Samenzellen im Sperma. Eine dänische Studie mit 1558 jungen Männern stellte eine durchschnittlich um 24 Prozent verminderte Spermienkonzentration bei Übergewichtigen fest. Zudem nahm auch die Beweglichkeit der Spermien mit zunehmendem Körpergewicht ab. Diese Effekte erwiesen sich als reversibel: Nahmen die Männer ab, verbesserte sich ihre Spermienqualität wieder. Auch eine indische Studie mit fettleibigen Männern (BMI > 30) kam zum Ergebnis, dass die Körperfülle sich negativ auf das Sperma auswirkte. Neben Konzentration und Beweglichkeit der Samenzellen war hier auch das Volumen des Ejakulats vermindert. Die Samenzellen wiesen zudem häufiger Fehlbildungen auf.

Übergewicht, Bauchspeck (Symbolbild)

Übergewicht beeinträchtigt Menge und Qualität der Samenzellen. Bild: Shutterstock

Ein möglicher Grund für die Beeinträchtigung der Spermaqualität könnte der niedrigere Testosteronspiegel sein, da dieses Hormon bei Übergewichtigen im Blut in verdünnter Konzentration vorhanden ist. Auch Untergewicht kann übrigens die Qualität der Samenzellen beeinträchtigen – und das noch mehr als Übergewicht. Die Konzentration der Samenzellen lag bei den untergewichtigen Männern der dänischen Studie sogar bis zu 36 Prozent unter den normalen Werten.

Fazit: Fakt

Alkohol, Nikotin und Kaffee

Auch Alkoholkonsum senkt – wie Übergewicht – den Testosteronspiegel im Blut, was die Qualität der Spermien beeinflussen kann. Ein Grenzwert, ab dem Alkoholgenuss die Spermienqualität beeinträchtigt, konnte bisher indes nicht festgesetzt werden. Anders verhält es sich beim Kaffeekonsum: Mässiger Genuss des anregenden Getränks soll laut einer brasilianischen Studie gut für die Spermien sein – doch bereits ab drei Tassen pro Tag verkehrt sich der Effekt in sein Gegenteil.

Raucher, Zigarette anzünden, Feuerzeug (Symbolbild)

Rauchen verringert die Spermienproduktion. Bild: Shutterstock

Rauchen ist – wen wundert's – auch kein Segen für die Samenzellen. Raucher produzieren weniger Spermien, und die sind dazu auch weniger beweglich. Der Nikotinkonsum verändert auch die Zusammensetzung des Seminalplasmas – das ist die Flüssigkeit, in der die Spermien schwimmen. Wie die eingangs erwähnte Studie zeigt, ist Rauchen während der Schwangerschaft ausserdem ein Risikofaktor für ungeborene Kinder. Die Spermienqualität von erwachsenen Männern, deren Mütter in der Schwangerschaft geraucht haben, ist schlechter als bei der Kontrollgruppe. Ganz abgesehen davon schadet Rauchen während der Schwangerschaft dem Ungeborenen auch anderweitig: Sein Wachstum verzögert sich und das Risiko einer Frühgeburt nimmt zu.

Fazit: Fakt

Sex

Sex ist eine zweischneidige Angelegenheit: Es leuchtet ein, dass die Anzahl der Spermien im Ejakulat stark abnimmt, wenn jemand mehrmals am Tag masturbiert. Immerhin benötigen die Hoden etwas Zeit, um neue Samenzellen zu produzieren. Die Qualität der Spermien leidet darunter jedoch keineswegs.

Sex, Liebespaar im Bett (Symbolbild)

Enthaltsamkeit fördert die Qualität der Spermien nicht. Bild: Shutterstock

Im Gegenteil: Enthaltsamkeit ist entgegen einer verbreiteten Meinung nicht vorteilhaft für die Qualität der Spermien. Gemäss einer israelischen Studie nimmt die Anzahl der zeugungsfähigen Spermien bereits nach zwei Tagen ohne Ejakulation ab, und auch ihre Beweglichkeit verringert sich.

Fazit: Mythos

Sitzheizung

Spermien sind bei Temperaturen zwischen 33 und 35 Grad Celsius am beweglichsten; 32 Grad sind optimal für die Produktion der Samenzellen. Ab 35 Grad verlangsamt sie sich, ab 36 Grad stoppt sie. Eine Temperatur von mehr als 37 Grad kann zu langwierigen Schäden an den Hoden führen. Aus diesem Grund befinden sie sich auch ausserhalb des Körpers, denn dadurch ist eine entsprechend niedrigere Temperatur gewährleistet.

Mann in Auto mit Pelzkapuze (Symbolbild)

Besser eine warme Jacke tragen als die Sitzheizung anwerfen – wer regelmässig und lange im warmen Auto sitzt, hat schlechtere Spermien. Bild: Shutterstock

Männer, die regelmässig lange bei eingeschalteter Sitzheizung im Auto sitzen, gefährden die Qualität ihrer Spermien. Eine Studie der Universität Rom bescheinigt Männern, die viel Zeit im Auto verbringen – vornehmlich Taxi-, Bus- oder Lastwagenfahrer –, eine schlechtere Spermienqualität als dem Durchschnitt. Saunagänge hingegen sollten keine Auswirkung auf Zahl und Qualität der Samenzellen haben, denn kaum jemand bleibt lange genug in der Sauna, dass sich die hohen Temperaturen negativ auswirken könnten.

Fazit: Trifft nur in Ausnahmefällen zu

Enge Kleider, Laptop

Die Temperatur spielt auch eine Rolle bei der Kleidung: Enganliegende Unterhosen und auch sehr enge Hosen können die Hoden dicht an den Körper drücken, so dass sich ihre Temperatur erhöht. Verstärkt wird dies durch eine ungünstige Sitzhaltung: Langes Sitzen mit übereinandergeschlagenen Beinen erzeugt zusätzlich Stauwärme.

Mann in Unterhosen (Symbolbild)

Enge Unterwäsche erhöht die Temperatur an den Hoden. Eine Schädigung der Spermien ist jedoch nicht erwiesen. Bild: Shutterstock

Ebenfalls zu erhöhter Temperatur in der Genitalgegend kann es kommen, wenn Mann den Laptop längere Zeit auf den Schoss legt. Dass all diese Faktoren die Spermienproduktion und -qualität beeinträchtigen, ist allerdings nicht nachgewiesen.

Fazit: Nicht ausreichend erwiesen

Wegwerfwindeln

Bei der Frage, ob die Verwendung von Wegwerfwindeln später die Spermienqualität verschlechtert, spielt ebenfalls die Temperatur eine Rolle. Eindeutig belegen liess sich dies aber bisher nicht. Gemäss Messungen unterscheidet sich die Temperatur an den Hoden bei Babys, die Wegwerfwindeln tragen, nur um ein Grad von der Körpertemperatur; bei Baumwollwindeln sind es dagegen mehr als zwei Grad.

Baby mit Wegwerfwindeln, Pampers (Symbolbild)

Wegwerfwindeln wärmen die Hoden. Nachteile für die spätere Spermienqualität sind aber nicht belegt. Bild: Shutterstock

Experimente an Ratten zeigten, dass ein Bad in 40 Grad warmem Wasser die Hoden ein Jahr lang beeinträchtigte – doch dies war ausgerechnet bei jungen Ratten nicht der Fall, da die Zellen, die Spermien produzieren, bei ihnen noch gar nicht aktiv waren.

Fazit: Nicht ausreichend erwiesen

Alter

Das Alter hat in der Tat einen Einfluss auf die Qualität der Spermien. Ab dem 50. Altersjahr nimmt die Anzahl der fehlerhaften Stammzellen in den Hoden zu, was sich negativ auf die Zeugungsfähigkeit auswirkt.

Alter Mann mit Stock auf einer Bank (Symbolbild)

Das Alter hat einen wesentlichen Einfluss auf die Qualität der Samenzellen. Bild: Shutterstock

Fazit: Fakt

Männer, Hände weg vom Penis!

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Video: youtube/Lino Haltinner

Sperma-Check mit dem Handy

Jeder sechste Schweizer hat weniger Spermien als normal

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hardy18 23.05.2019 20:16
    Highlight Highlight Schatz, ich kann heute nicht. Ich habe telefoniert... äh gespielt...ähm... gechatet.
  • bernd 23.05.2019 19:07
    Highlight Highlight Wie kann es sein, dass es zur Frage nach dem Zusammenhang von Handystrahlung und Spermienqualität nur eine schlecht designte Studie mit 32 Männern gibt? Ist doch eine ziemlich naheliegende Frage, die untersucht werden müsste?
  • fools garden 23.05.2019 17:46
    Highlight Highlight Männer wollen eher keine Kinder, oder nur weil sie denken damit die Frau an sich Binden zu können
    ...welch Irrtum!
    • Garp 23.05.2019 18:31
      Highlight Highlight Rede von Dir, wenn Du keine Kinder willst, es gibt viele Männer die gerne Kinder möchten.
    • fools garden 23.05.2019 21:22
      Highlight Highlight Garp ok ich formuliers anders. Der Planet wird es uns danken wenn wir möglichst viel saufend und Handykonsumierend durchs Leben ziehn.
      Oder wie von Dir gewünscht auf mich bezogen Ich seh da nur Vorteile.
    • Garp 24.05.2019 15:57
      Highlight Highlight Einen saufenden Vater, der von seinem Handy abhängig ist, kann wirklich kein Kind gebrauchen. Wenn man Menschen und sich selber nicht mag, dann sieht man das wohl so.
  • bad robot 23.05.2019 16:15
    Highlight Highlight Hätte lieber einen Schalter ‚Sperma ein/aus‘. Welcher Mann will den heute überhaupt noch freiwillig ein Kind? - ausser es wäre wirklich wirklich DIE perfekte Frau.
  • Garp 23.05.2019 15:21
    Highlight Highlight Mir fehlen hier Duftstoffe in Kosmektika etc. die im Wasser bleiben. Genau so wie Petrückstände und Plastik, die man dann im Blut nachweisen kann. Da gab es doch auch schon mal Studien dazu. 🤔
  • Sarkasmusdetektor 23.05.2019 13:14
    Highlight Highlight Bin ich froh, hab ich schon (genug) Kinder. Jetzt kann mein Handy in der Hosentasche strahlen, soviel es will.
  • Iltis 23.05.2019 13:13
    Highlight Highlight Die Studie wurde bei jungen Rekruten durchgeführt. Da rauchen doch weniger als noch vor 20 Jahren? Sind die 18 Jährigen heute dicker als damals? Wäre schon interessant was da so einen grossen Einfluss hat.
  • AlteSchachtel 23.05.2019 11:45
    Highlight Highlight Klar ist Rauchen etc. nicht gesund. Schwangere rauchen jedoch viel weniger als noch vor 30-40 Jahren.

    Hingegen liess mich die Aussage der Spezialistin gestern in 10vor10 zu hormonaktive Substanzen aufhorchen. Sie erwähnte (nebst Rauchen) auch Kosmetika und insbesondere Sonnenschutzmittel. Produkte mit Hormonen oder hormonaktiven Substanzen sind in Alltag und Medizin eindeutig viel verbreiteter als noch vor 30-40 Jahren.

    Die moderne Lösung: Hormonpräparate für die Spermien! Ein gutes Geschäft.......(das klappt schon prima mit der Pille)

  • Künzli 23.05.2019 11:44
    Highlight Highlight Ich bin davon überzeugt, dass auch andere Faktoren eine grosse Rolle spielen. Umwelteinflüsse, Strahlungen, Gifte, usw. sind sicher Gründe für die Qualitätsminderung der Spermien. Was nicht unterschätzt werden darf und leider wurde das nicht erforscht, – ist der psychologische Einfluss. Feminismus, metoo, Genderfanatismus, die ganze Schlechtmacherei der Männer haben Auswirkungen auf die Spermien. Es herrscht ein Klima des Misstrauens, der Feindschaft. Es wird von den «alten weissen Männern» gesprochen, – das wirkt sich auf die Psyche des Mannes und auf die Spermien aus.
    • Okguet 23.05.2019 14:09
      Highlight Highlight Wie kannst du sage, dass es sich auswirkt auf die Spermien, wenndu zuvor selbst sagtest, es sei zu wenig erforscht????

      Aka, ich weiss nicht ob es Marsmenschen gibt.aber die Marsmenschen sind eine Bedrohung.
    • Na_Ja 23.05.2019 14:38
      Highlight Highlight 🤦🏻‍♀️🤦🏻‍♀️🤦🏻‍♀️
    • Garp 23.05.2019 15:17
      Highlight Highlight Der einzige der hier feindselig und misstrauisch ist sind sie, Künzli. Alte Männer sollten nicht unbedingt Vater werden, egal welche Hautfarbe sie haben.
  • pascii 23.05.2019 11:29
    Highlight Highlight Ihr habt vergessen Auspuffklappen, Rennsitze und schlechte Musik in die Liste aufzunehmen. Auch Shisha-Rauchen, Schnupfen und aus Deutschem Gangsta-Rap entnommenes Artikulieren müsste man noch berücksichtigen.
    Zudem ist es für die jungen Männer auch nicht ratsam, mit gestutzen Bärten, aufgebeulten Trainerhosen und Sonnenbrillen in die Paarungssaison zu gehen. Das verschreckt die Weibchen.
    • sunshineZH 23.05.2019 13:21
      Highlight Highlight Mit Auspuffklappen und Rennsitzen vermehren sich die Spermien wegen Glücksgefühlen umso mehr 😉
    • pascii 23.05.2019 21:30
      Highlight Highlight Geschüttelt, nicht gerührt? :-D
  • Abu Nid As Saasi 23.05.2019 11:16
    Highlight Highlight Cell phone ("Handy", hä?) und Nikotin ersparen mir die Pariser
  • Hans Maulwurf 23.05.2019 10:38
    Highlight Highlight "(...) wenn Männer ihr Mobiltelefon während des Telefonierens in der Hosentasche liessen."
    Benutzer Bild
    • SwissMafia 23.05.2019 11:25
      Highlight Highlight Kopfhörer ;)
    • _stefan 23.05.2019 11:28
      Highlight Highlight @Hans Maulwurf: Zum Beispiel mit Apple AirPods oder anderen Headsets...
    • calloideae 23.05.2019 12:30
      Highlight Highlight Man kann mit Kopfhörern, Headset etc. telefonieren. Aber verstehe dich schon, hatte erst auch ein lustiges Bild vor Augen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • saukaibli 23.05.2019 10:26
    Highlight Highlight "Die Studie, ..., stellt einen klaren Zusammenhang zwischen der Qualität der Samenzellen und Nikotinkonsum der Mutter während der Schwangerschaft fest." Der Autor scheint die Studie definitiv nicht gelesen zu haben, denn das steht da einfach nicht drin. Das hier steht drin: "However, maternal smoking during pregnancy was found to be associated with a decrease in sperm quality," "Smoking", also Rauchen, schaded der Spermienqualität und der embrionalen Entwicklung, von Nikotin steht da nichts. Von einem Daniel Huber hätte ich erwartet, dass er die Studie liest, bevor er den Artikel schreibt.
  • Silkel 23.05.2019 10:22
    Highlight Highlight „Die Studie, deren Befunde frühere Untersuchungen in Europa zur Spermienqualität bestätigen, stellt einen klaren Zusammenhang zwischen der Qualität der Samenzellen und Nikotinkonsum der Mutter während der Schwangerschaft fest.“
    Also hat das Spermium einen direkten Einfluss auf das Rauchverhalten der Mutter?? Sehr interessante Studie.
    • Klangtherapie 23.05.2019 12:33
      Highlight Highlight Nein aber das Rauchen der Mutter auf die Spermienqualität des Sohnes🤓
  • Kearney 23.05.2019 10:11
    Highlight Highlight Interessant finde ich den Sperm-Check Selbsttest. Kann man die Resultate auch gleich mit bem FB, Instagram oder Tinderprofil verknüpfen?😉
  • Satan Claws 23.05.2019 10:01
    Highlight Highlight "Mindestens 60 Prozent der Testpersonen wiesen unterdurchschnittliche Werte bei Menge, Beweglichkeit und/oder Gestalt der Spermien auf."

    Wird in einer Testgruppe ein Wert bei mehr als 60 Prozent der Personen gemessen, kann dieser als Durchschnitt angesehen werden.

  • MacB 23.05.2019 09:38
    Highlight Highlight Es ist nicht ausreichend erwiesen, dass sich Handystrahlung auf die Spermienqualität aufweist...Aber es liegt mehr als auf der Hand resp. in der Hosentasche.

    Was sonst hat sich derart in den letzten 20 Jahren gewandelt, dass die Spermienqualität derart schlechter wurde. Alle anderen Punkte gab es schon vorher und veränderten sich in den letzten 20 Jahren wohl nur marginal.
    • p4trick 23.05.2019 09:49
      Highlight Highlight Weichmacher und Plastikreste in Fischen. Nur so ein ganz ganz kleiner Fakt..
    • Scaros_2 23.05.2019 09:49
      Highlight Highlight Glückwunsch. Du hast eine These aufgestellt. Man müsste es jetzt also noch untersuchen damit der Beweis vorliegt.
    • Bartli, grad am moscht holä.. 23.05.2019 09:53
      Highlight Highlight Weichmacher und diverse nahrungsergänzungsmittel zb
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 23.05.2019 09:34
    Highlight Highlight Danke für den (er-)klärenden Artikel!

    Das Fazit scheint mir klar zu sein: Weniger fressen, saufen, rauchen, Drogen, Sport, dafür mehr masturbieren!

    Männer, ihr wisst, was zu tun ist! ☝️🤣
    • p4trick 23.05.2019 09:53
      Highlight Highlight Nicht weniger Essen sondern eine gesunde Ernährung. Mehr Proteine wie Eier und Fleisch, Fisch und/oder Hülsenfrüchte (Bohnen), gesunde Fette wie Nüsse, mehr Obst und Beeren, Gemüse dafür weniger Kohlenhydrate und v.a. auf Zucker verzichten.
    • x4253 23.05.2019 10:03
      Highlight Highlight Mann muss es eben selbst in die Hand nehmen.
    • Hallo I bims. Ein AfterEightUmViertelVorAchtEsser 23.05.2019 10:43
      Highlight Highlight lilie

      Das mit dem masturbieren krieg ich vielleicht noch hin. Aber der ganze Rest?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maragia 23.05.2019 09:34
    Highlight Highlight Wenn ich das durchlese und mit meinem Lebensstil kombiniere: Fazit ich bin impotent :D
    • Globidobi 23.05.2019 10:05
      Highlight Highlight Ich empfehle dir 3 Mal am Tag zu mastrubieren. So kannst du dagegen wirken. Zudem empfehle ich dir, in den nächsten Wochen Spermien ein zufrieren
    • Na_Ja 23.05.2019 14:49
      Highlight Highlight Eher unfruchtbar, Impotenz wäre noch schlimmer. 😉

Was ein Statistik-Professor über lügnerische Zahlen und falsche Ängste zu sagen hat

Walter Krämer erzählt, wie mit fragwürdigen Studien Panik gemacht wird, während wir uns eigentlich vor ganz anderen Dingen fürchten sollten.

Herr Krämer, Sie sind Professor für Wirtschafts- und Sozialstatistik und entlarven als solcher gern zwielichtige Datenanalysen. Haben Sie derzeit eine Lieblingsstatistik? Walter Krämer: Ja. Das ist die Tabelle der Fussball-Bundesliga. Ich wohne direkt neben dem BVB-Stadion und bin seit mehr als einem Dutzend Jahren BVB-Aktionär.

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