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Liebe Fussballfreunde, das ist mal ein Spielfeld

Polarforscher müssen auch mal Zeit für ein Spässchen haben. Ein kürzlich veröffentlichtes Foto zeigt Wissenschaftler und Soldaten bei einem ziemlich einzigartigen Kick vor Grönland.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Die wichtigste Frage ist wahrscheinlich: Wer muss den Ball holen, wenn er am Tor vorbeifliegt? Denn das dürfte in arktischen Gewässern alles andere als leicht werden. Und weil es augenscheinlich keine Netze in den Toren gibt, stellt sich das Problem wohl sogar bei einem Treffer.

Also müssen die Spieler verdammt aufpassen, die sich hier auf dem Bild tummeln. Die Mannschaften setzen sich aus Crewmitgliedern des norwegischen Küstenwachbootes «KV Svalbard» und Forschern des Norwegischen Instituts für Meeresforschung zusammen. Die Aufnahme stammt aus der vergangenen Woche, wurde aber erst jetzt von Nachrichtenagenturen verbreitet.

epa06634325 A handout photo made available by the Norwegian Coast Guard of crew members of  Norwegian Coast Guard icebreaker KV Svalbard getting a once in a lifetime experience while playing soccer on an ice floe in the arctic environment in the sea around Greenland, 22 March 2018 (issued 28 March 2018).  EPA/MARIUS VAGENES VILLANGER HANDOUT NORWAY OUT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Bild: EPA/NORWEGIAN COAST GUARD

Das Spiel fand auf einer Eisscholle vor der Küste von Grönland statt, der genaue Ort ist uns nicht bekannt. Alle Spieler tragen Überlebensanzüge – sonst müssten sie bei einem Sturz ins eisige Wasser binnen kürzester Zeit mit dem Tod rechnen. Interessant ist, dass es ganz besondere Beobachter am Spielfeldrand gibt. In diesem Fall geht es aber weniger ums Erkennen von Fouls oder Abseitspositionen, sondern um die Warnung vor Eisbären. Deswegen sind die Wachen am Rand der Scholle sogar bewaffnet. Das grösste Landraubtier der Erde kann Menschen in der Arktis nämlich gefährlich werden.

Das Meereis der Arktis hatte es auch in diesem Winter nicht leicht. Besonders wenig Eis gab es in der Beringsee, an der Ostküste von Grönland, östlich von Spitzbergen und in der Barentssee.

Nach einer Auswertung des Meereisportals vom Alfred Wegener Institut und der Universität Bremen zeigte es im Februar mit einem Monatsmittelwert von 13.94 Millionen Quadratkilometer den geringsten Wert der jemals in diesem Monat beobachtet wurde. Die Ausdehnung des Eises lag damit auch unter der von Februar 2007 (14.51 Mio. Millionen Quadratkilometer) und 2012 (14.25 Millionen Quadratkilometer). Das ist deswegen interessant, weil in diesen beiden Jahren am Ende des Sommers die bisherigen Rekordtiefstwerte bei der Meereisausdehnung beobachtet wurden.

Inzwischen hat sich die Lage minimal entspannt. Der aktuell gemessene Wert ist nicht mehr der schlechteste aller Zeiten – sondern der zweitschlechteste. Nach dem vergangenen Jahr. (chs)

Noch mehr tolle Bilder aus aller Welt

Schweizer Forschungsstation in Grönland ist besorgt

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Video: srf

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