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People protest against President Donald Trump's Cabinet picks outside the office of Sen. Dianne Feinstein in Los Angeles, California, U.S., January 24, 2017. REUTERS/Lucy Nicholson

«Klimawandel ist keine Fake News»: Protest in Kalifornien gegen Präsident Trumps Umweltpolitik.  Bild: LUCY NICHOLSON/REUTERS

Wissenschaft will Widerstand gegen Trump leisten – die Forschung formiert sich 

Das Neuste aus der Welt der Wissenschaft und Technik in Kurzform. Damit du weisst, wie der Roboter-Hase läuft.



Der neue US-Präsident und sein Team sorgen auch im amerikanischen Wissenschaftsbetrieb für Verunsicherung. Besonders die Forscher in jenen Behörden, die Daten zu Umweltschutz und Klimawandel sammeln, sind beunruhigt: Sie fürchten, dass die neue Regierung in Washington die Information über diese Themen erschweren und sogar Daten verschwinden lassen wird.

Bereits hat Trump der nationalen Umweltschutzbehörde einen Maulkorb verpasst. Die Environmental Protection Agency (EPA) darf vorläufig keine Pressemitteilungen mehr herausgeben, keine neuen Texte im Internet erstellen und in sozialen Netzwerken nichts mehr posten. Auch andere Behörden wie das Department of Agriculture’s Agricultural Research Service blieben auf Twitter tagelang stumm. 

Dagegen formiert sich nun der Widerstand: Aufsehen erregte beispielsweise der National Park Services Badlands in South Dakota, der am Dienstag über seinen offiziellen Twitter-Account demonstrativ Fakten zum Klimawandel verschickte. Die Tweets wurden nach wenigen Stunden gelöscht, doch Screenshots davon zirkulieren auf Twitter: 

Um sich dem vom Weissen Haus verordneten Maulkorb zu entziehen, haben Wissenschaftler diverser US-Behörden sogenannte «Schelmen»-Accounts (rogue accounts) auf Twitter eingerichtet. Darunter befinden sich auch mutmassliche Mitarbeiter der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) des und der US-Weltraumbehörde NASA

Auch Mitarbeiter des National Weather Service (NWS) haben einen «rogue account» aufgeschaltet: 

Nicht genug damit: Um gegen Trumps Zensur und die radikale Kehrtwende in der nationalen Energie- und Umweltpolitik zu protestieren, planen Wissenschaftler – in Anlehnung an den Marsch der Frauen – einen Marsch auf Washington

«Eine amerikanische Regierung, die die Wissenschaft ignoriert, um eine ideologische Agenda zu verfolgen, gefährdet die Welt», verkünden die Organisatoren des Marschs auf ihrer Website

(dhr)

Und nun zu etwas ganz anderem:

>> Sextoys sind sicherer als Kinderspielzeug

Sexspielzeug ist weniger gefährlich als viele Spielwaren für Kinder: Zu diesem Ergebnis kommt eine am Montag veröffentlichte Studie der schwedischen Aufsichtsbehörde für chemische Produkte. Sie fand im Jahr 2015 in 15 Prozent der untersuchten Spielzeuge gefährliche Chemikalien, aber nur in zwei Prozent der getesteten Sexspielzeuge.

Sextoys Dildos

Weniger gefährliche Chemikalien als Kinderspielzeug: Sextoys.  Bild: Shutterstock

«Es war unsere erste Studie dieser Art, und das Ergebnis ist doch ein bisschen erstaunlich», sagte Behördenvertreterin Frida Ramström der Nachrichtenagentur AFP. Getestet wurden demnach 44 Produkte aus dem Sexshop – in drei von ihnen fanden die Prüfer Phtalate in geringer Konzentration, die die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen können.

Ramström erklärte das insgesamt gute Ergebnis für Sexspielzeuge damit, dass die Hersteller ungefährlichere Chemikalien verwendeten, weil ihre Produkte stets nah am Körper benutzt würden. Viele Spielzeuge für Kinder dagegen würden aus Asien importiert; hier sei es schwierig, Vorschriften durchzusetzen. (sda/afp)

Und nun zu etwas ganz anderem:

>> Australiens Riesentiere wurden ausgerottet – von uns Menschen

Australien wurde einst von einer Reihe riesiger Tiere bevölkert wie etwa sieben Meter lange Echsen, knapp eine halb Tonne schwere Kängurus oder Schildkröten von der Grösse eines Autos. Ausgerottet wurden sie laut einer neuen Studie nicht durch klimatische Veränderungen, sondern durch die Ankunft des Menschen auf dem Fünften Kontinent. 

Mehr als 85 Prozent der riesigen Säugetiere, Vögel und Reptilien in Australien seien kurz nach dem Auftauchen der menschlichen Spezies ausgestorben, heisst es in der am Freitag im Fachblatt «Nature Communications» veröffentlichten Studie. Das Artensterben sei binnen gerade einmal 4000 Jahren vonstatten gegangen. 

«Dann, in einem nur wenige tausend Jahre dauernden Zeitfenster, kollabierte die Megafauna-Population.»

Gifford Miller, University of Colorado

Frühere Studien hatten die Ursachen des massenhaften Artensterbens in klimatischen Änderungen gesehen. Die meisten Arten der australischen Megafauna seien bei Ankunft des Menschen schon weitgehend ausgestorben gewesen. 

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«Giganten der Urzeit»: Riesenechse Megalania. Video: YouTube/Henrik Olvermann

Massenhafte Tötung

In der neuen Studie wird hingegen das massenhafte Töten der riesigen Tiere genannt, insbesondere durch die Jagd auf Jungtiere. Die Wissenschaftler berufen sich dabei auf die Analyse von Ablagerungen, die bei Bohrungen im Indischen Ozean vor der Südwestküste Australiens zutage gefördert wurden. Auf dieser Grundlage rekonstruierten die Forscher das Klima und andere Lebensbedingungen vor bis zu 150'000 Jahren.

Die Existenz riesiger Säugetiere im Südwesten Australiens könne bis vor rund 45'000 Jahren belegt werden, führte Gifford Miller von der University of Colorado aus. «Dann, in einem nur wenige tausend Jahre dauernden Zeitfenster, kollabierte die Megafauna-Population.» Die Funde schlössen den Klimawandel als Ursache für das Artensterben aus, vielmehr deuteten sie auf «Menschen als primären Ausrottungsgrund» hin. (dhr/sda/afp)

Und nun zu etwas ganz anderem:

>> Steinbockspeck war Ötzis letzter Imbiss

Der berühmte Gletschermann Ötzi verspeiste als letzte Mahlzeit Steinbockfleisch, obwohl sein Bogen unfertig und zum Jagen unbrauchbar war. Das Fleisch war wohl nicht frisch, sondern laut neuesten Forschungsergebnissen quasi steinzeitlicher Speck.

Mit Kollegen habe er die Nanostruktur des Steinbockfleisches aus dem Magen der Gletschermumie untersucht und mit jener von unterschiedlich zubereitetem Fleisch verglichen, sagte Albert Zink, der am Institut für Mumien und den Iceman der Europäischen Akademie (Eurac) in Bozen forscht, bei seinem Vortrag am Mittwochabend in Wien.

«Getrocknetes und rohes Fleisch behält seine Fasern, so wie wir sie in Ötzis Magen gefunden haben, während diese Strukturen beim Kochen oder Grillen verloren gehen», sagte er. Wahrscheinlich habe das spätere Opfer also getrocknetes Fleisch mit sich geführt, denn roh wäre jenes sehr schnell verdorben.

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«Ötzi, Mann aus dem Eis. Reportage über den Ötzi, Teil 1.» Video: YouTube/Roberta Klangenfeld

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«Ötzi, Mann aus dem Eis. Reportage über den Ötzi, Teil 2.» Video: YouTube/Roberta Klangenfeld

Eine Analyse der Fettstoffe in seinem Magen habe ausserdem ergeben, dass sie nicht von Käse oder anderen Milchprodukten stammen (wie von manchen Forschern spekuliert wurde), sondern fleischlichen Ursprungs sind. «Er hat wohl zuletzt sehr fettes, getrocknetes Fleisch gegessen, vielleicht eine Art Speck», meint Zink. Da Ötzi von der Südtiroler Seite aufgestiegen war, stammte jener höchstwahrscheinlich von dort.

Ötzi lebte vor rund 5300 Jahren und starb am Tisenjoch an der italienisch-österreichischen Grenze durch eine Pfeilspitze. Vor 25 Jahren wurden seine Überreste entdeckt. Die Gletschermumie ist seither Gegenstand reger Forschung, die fortlaufend Informationen zu seiner Herkunft, seinem Gesundheitszustand und seinem Tod rekonstruiert. (sda/apa)

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Doku: «Leichensache Hauslabjoch - Der Ötzimord.» Video: YouTube/BaldrOkIss

Und nun zu etwas ganz anderem:

>> Primaten in Gefahr: Unsere nächsten Verwandten sind vom Aussterben bedroht

Es steht schlecht um die Affen, Lemuren und Makis der Welt. Etwa 60 Prozent der Primatenspezies sind vom Aussterben bedroht, bei drei von vier Arten gehen die Bestände zurück. Zu diesem Schluss kommt die Übersichtsstudie eines internationalen Forschungsteams.

Löwenäffchen

Auch wir sind Primaten, genau wie dieses Goldene Löwenäffchen. Die meisten Primatenarten sind gefährdet.  Bild: Wikimedia/I, Ltshears

Viele Primaten könnten im Laufe der nächsten 25 bis 50 Jahre für immer verschwinden, wenn nichts zu ihrem Schutz unternommen wird, warnen 31 Experten im Fachblatt «Science Advances». Anhand von wissenschaftlichen Studien, Datenbanken der Vereinten Nationen und der Roten Liste der bedrohten Arten der Weltnaturschutzunion IUCN erfassten die Forschenden den Zustand der über 500 Primatenspezies weltweit.

«Die Bestände von mehreren Arten von Lemuren, Affen und Menschenaffen sind auf wenige Tausend Tiere gesunken.»

Paul Garber, Anthropologe

Die grösste Bedrohung für diese Arten ist laut den Forschenden die zunehmende Ausweitung landwirtschaftlicher Flächen, gefolgt von Rodung und Weideviehhaltung. Auch Jagd und illegaler Tierhandel setzen den Beständen zu, ebenso wie Bergbau und Strassenbau. 

Akut bedroht

«Die Bestände von mehreren Arten von Lemuren, Affen und Menschenaffen sind auf wenige Tausend Tiere gesunken», sagte der Anthropologe Paul Garber von der University of Illinois in Champaign, der die Studie gemeinsam mit Alejandro Estrada von der Nationalen Autonomen Universität von Mexiko in Mexico-City geleitet hat. «Im Falle des Hainan Gibbon, einer Affenart in China, sind weniger als 30 Tiere übrig.»

Vier Länder beherbergen zwei Drittel aller weltweit vorkommenden Primatenarten: Brasilien, Indonesien, Madagaskar und die Demokratische Republik Kongo (das frühere Zaire). Diese Regionen seien daher die offensichtlichen Ziele für Massnahmen, um den Rückgang dieser Spezies aufzuhalten.

Primaten liefern wertvolle Einblicke in die menschliche Evolution und spielen eine wichtige Rolle in den Ökosystemen, in denen sie leben. Um sie vor dem Aussterben zu bewahren, müsse insbesondere auch Armut bekämpft werden, betonen die Studienautoren. Die Lebensräume dieser Spezies überlappen sich meistens mit einkommensschwachen Regionen mit stark wachsender Bevölkerung.

(sda)

Und nun zu etwas ganz anderem:

>> Hai-Weibchen bekommt Nachwuchs – und das ohne Männchen

Ein Zebrahai-Weibchen im Aquarium von Townsville, Australien, hat die Wissenschaftsgemeinde verblüfft: «Leonie» hat ohne Beteiligung eines Männchens kleine Zebrahaie zur Welt gebracht. Dabei hatte die Hai-Dame bis 2012 mit einem Männchen zusammen so viel Nachwuchs gezeugt, dass die Betreiber des Aquariums dem Treiben ein Ende setzten und «Leonies» Partner in ein anderes Becken verfrachteten. 

Zebra-Hai (Stegostoma fasciatum)

Ein Zebrahai (Stegostoma fasciatum) in einem Aquarium in Paris.   Bild: Wikimedia

Das gebärfreudige Weibchen stellte die Produktion von Nachwuchs zunächst wie gewünscht ein – bis es vor rund einem Jahr auf asexuelle Fortpflanzung umschaltete, wie Forscher um Christine Dudgeon von der University of Queensland in Brisbane im Fachmagazin «Scientific Reports» berichten.  Die irritierten Wissenschaftler erwogen zuerst die Möglichkeit, dass sich «Leonie» etwas Sperma von ihrem Partner aufbewahrt hatte.

Doch die DNA-Untersuchung war eindeutig: Die jungen Zebrahaie waren genetische Klone ihrer Mutter; es war kein väterliches Erbgut im Spiel. «Leonie» musste sich selbst befruchtet haben. Nun ist die ungeschlechtliche Reproduktion bei Haien, Echsen oder Schlangen durchaus möglich – doch bisher war dies immer bei Weibchen der Fall gewesen, die sich zuvor nicht sexuell reproduziert hatten. Nur gerade zwei Beispiele eines Wechsels von sexueller zu asexueller Fortpflanzung waren bisher bekannt. 

Die asexuelle Fortpflanzung hat allerdings Nachteile: Im Grunde handelt es sich dabei um eine extreme Form der Inzucht. «Über mehrere Generationen hinweg kann es schnell zu einem Schwund der genetischen Vielfalt und Anpassungsfähigkeit kommen», erklärt Dudgeon. Doch in schwierigen Zeiten könne diese Reproduktions-Methode durchaus von Vorteil sein: «Es könnte eine Art Durchhalte-Mechanismus sein. Mütter geben ihre Gene den Töchtern weiter, bis wieder Männchen für die sexuelle Fortpflanzung zur Verfügung stehen.»

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«Exklusive Aufnahmen: Schlüpfen von Zebra-Hai gefilmt.» Video: YouTube/Cebrail Yosunkaya

(dhr)

Und nun zu etwas ganz anderem:

>> Wissenschaftlich erwiesen: James Bonds Lebensstil ist ungesund

Wer hätte das gedacht? James Bond, der Filmagent mit der Lizenz zum Töten, führt nach wissenschaftlichen Erkenntnissen als Passivraucher und passionierter Trinker ein nicht ungefährliches Dasein. Zu viel Zigarettenqualm und Alkohol könnten seiner Fitness schaden, sagt eine Studie.

Sean Connery James Bond 007 rauchen

Heute undenkbar: James Bond raucht.  Bild: Metro-Goldwyn-Mayer Pictures

Zwar habe der Agent seiner Majestät offenbar bereits vor 14 Jahren das Rauchen aufgegeben, doch sei er in seinen Filmabenteuern weiterhin überall vom Qualm umgeben, schreiben die Wissenschaftler Nick Wilson und Anne Tucker von der Universität Otago im neuseeländischen Wellington im Magazin «Tobacco Control».

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Smoking like a gentleman: 007 beim Rauchen.  Video: YouTube/Erik Lehnsherr

Besonders seine zahlreichen paffenden Sexualpartner stellten eine Gesundheitsgefahr dar. Hinzu komme noch sein grosszügiger Alkoholkonsum.

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Und hier wird getrunken: «Shaken, not stirred».  Video: YouTube/bradfrank007

24 Filme untersucht

Die beiden Experten für öffentliches Gesundheitswesen untersuchten 24 James-Bond-Streifen auf den dort zur Schau gestellten Tabakkonsum hin. Die Qualmerei in den Filmen sei ein Problem, stellten die Wissenschaftler fest, weil diese so populär seien und damit dem Rauchen Vorschub leisten könnten.

Auch wenn Bond, der noch in den 60er Jahren in fünf von sechs Filmen selbst zum Glimmstängel griff, sinnigerweise im Film «Stirb an einem anderen Tag» (2002) seinen letzten aktiven Zug getan habe, müsse er weiter passiv viel inhalieren.

Besonders gefährlich sei dabei die «Zigarette danach», vor allem wenn der Aschenbecher auch noch auf der nackten Brust des Frauenschwarms abgestellt werde, schreiben Wilson und Tucker. So hätten allein im Film «Skyfall» (2012) sechs seiner Sex-Partner geraucht. Zugegebenermassen sei das Risiko aber nicht ganz so gross, da Bonds Amouren eher kurzlebiger Natur seien, räumen sie ein.

Craig an der Spitze

Doch nicht nur das Rauchen könne Bonds Lebenserwartung und Fitness für seine aufreibenden Jobs stark mindern: Mit seiner Vorliebe für Martinis und andere alkoholische Getränke sowie seinem riskanten Fahrstil gehört der Agent eindeutig zu einer Risikogruppe, sind sich Experten einig. Na sowas!

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20 Drinks pro Film: Daniel Craig als 007. Bild: Metro-Goldwyn-Mayer Pictures

Nach einer 2015 in «The Grocer» veröffentlichten Studie verkörpert der aktuelle Bonddarsteller Daniel Craig den bislang trinkfreudigsten Agenten der weltberühmten Reihe. Er kommt demnach auf durchschnittlich 20 Drinks pro Film seit seinem Debüt in «Casino Royale» (2006).

Vorgänger Pierce Brosnan schenkte sich rund zwölfmal pro Film ein, Sean Connery elfmal, während Timothy Dalton sich «nur» fünf Gläschen genehmigte. (sda/afp)

Und nun zu etwas ganz anderem:

>> Weshalb der Monster-Hai Megalodon ausstarb

Der furchterregende Gigant jagte während knapp 20 Millionen Jahren Meeressäuger in den warmen, flachen Küstengewässern des Miozäns und Pliozäns. Der Megalodon (Carcharocles megalodon) war mit seinen 15 bis möglicherweise sogar 20 Metern Körperlänge die grösste Haiart der Erdgeschichte – rund dreimal so gross wie der Weisse Hai. Doch vor etwa 2,6 Millionen Jahren war Schluss: Der Riesen-Hai starb aus. 

Illustration eines Megalodons

Megalodon (Carcharocles megalodon) war der grösste Hai, der jemals in den Weltmeeren nach Beute jagte.  Bild: Alberto Gennari/Palaeogeography, Palaeoclimatology, Palaeoecology

Das Verschwinden des Megalodons habe mit seiner Vorliebe für relativ kleine Beutetiere zu tun, sagen Paläontologen der Universität Pisa in einer neuen Studie. Als diese Beutetiere – Robben und heute ausgestorbene Zwergwale – verschwanden, konnte sich der riesige Räuber nicht anpassen und starb aus. 

Megalodon

Bis zu 18 cm lang: Megalodon-Zahn (l.) im Vergleich zum Zahn eines Weissen Hais. 

Auslöser dieser für den Monster-Hai unglücklichen Entwicklung sei ein Klimawandel gewesen, schreibt Studienautor Alberto Collareta. Eine globale Abkühlung sorgte damals für die Bildung von Gletschern und Eiskappen an den Polen – und damit für einen deutlichen Rückgang des Meeresspiegels. 

Megalodon im Grössenvergleich mit Walhai, Weissem Hai und Mensch

Megalodon (grau und rot) im Grössenvergleich mit Walhai und Weissem Hai und Mensch.  Bild: Wikimedia/Sarina1001

Die Zwergwale verloren damit ihr Habitat in den warmen Küstengewässern und mussten sich im offenen Ozean durchschlagen. Sie starben aus, während sich grössere Wale entwickelten, die in den Polregionen überleben konnten. Mit den Zwergwalen verlor Megalodon seine bevorzugte Beute, ohne in den nicht leicht zu jagenden grossen Walen Ersatz zu finden. Vor allem aber blieb der Hai auf die warmen Meere beschränkt und konnte den Wanderungen der Wale in die Polregionen nicht folgen. 

Die Studie stützt sich allerdings nur auf einige wenige Megalodon-Bissspuren an Fossilien von Zwergwalen und Robben. Zudem gibt es andere Theorien, die das Verschwinden des Monster-Hais mit der Konkurrenz durch Orcas und Weisse Haie erklären.  

(dhr)

Und nun zu etwas ganz anderem:

>> Wer viel flucht, ist nicht nur intelligenter, sondern auch ehrlicher, gopfertammi!

Fluchen gilt als unfein und unhöflich. Dabei soll es, wie Wissenschaftler nachgewiesen haben, ein Zeichen für Intelligenz sein und zudem Schmerzen lindern. Und jetzt noch dies: Wer öfter flucht, sagt eine neue Studie, ist ehrlicher als jene, die sich verbal nicht so gehen lassen. 

Tintin, Capitaine Haddock fluchen

Die Ehrlichkeit in Person: Was wäre Kapitän Haddock aus der Comic-Reihe «Tim und Struppi» ohne seine Schimpftiraden?

Ein Team von Forschern der Universitäten Maastricht, Hong Kong, Cambridge und Stanford untersuchte anhand von 276 Versuchspersonen und über 73'000 Facebook-Usern den Zusammenhang zwischen Fluchen und Ehrlichkeit. Die Probanden wurden zu ihren Fluchgewohnheiten befragt und mussten dazu beurteilen, wie ehrlich sie sich in bestimmten Situationen verhalten. Die Statusbeiträge der Facebook-User wurden auf bestimmte sprachliche Eigenheiten hin analysiert, die vor allem bei Leuten auftreten, die es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen. 

Bei beiden Gruppen kamen die Wissenschaftler zum gleichen Ergebnis: Jene Personen, die am meisten fluchten, logen am wenigsten. Das könnte daran liegen, vermuten die Forscher, dass wir beim Fluchen unseren Emotionen freien Lauf lassen. Fluchen ist quasi der ungefilterte, echte Ausdruck unserer Gefühle.

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Menschen, die besonders oft fluchen, filtern ihre Sprache und auch ihr Denken weniger stark als andere. Mit anderen Worten: Wer seine Geschichten sprachlich nicht filtert, tut dies auch gedanklich nicht – beispielsweise, um besser dazustehen oder sich sonstwie einen Vorteil zu verschaffen. 

(dhr)

Und nun zu etwas ganz anderem:

>> Ungewöhnliches Paar: Affe liebt Hirsch

Zeuge einer ungewöhnlichen Beziehung zwischen Affe und Hirsch sind Forscher in Japan geworden. Das Makaken-Männchen habe sich – wohl bis zur Ejakulation – am Rücken einer Sikahirsch-Kuh gerubbelt, berichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift «Primates». Demnach machte der Affe in zehn Sekunden etwa 15 Paarungsbewegungen. 

Nach dem Akt sei zu beobachten gewesen, dass er andere Affen-Männchen von der Hirschkuh wegjagte. Zudem habe er später versucht, auch ein weiteres Sika-Weibchen zu besteigen, das ihn allerdings abwehrte. 

Paarungsverhalten zwischen so weit entfernten Arten ist den Forschern zufolge bislang nur selten wissenschaftlich dokumentiert worden – wenn, dann meist bei in Gefangenschaft aufgewachsenen Tieren. In freier Wildbahn sind sexuelle Übergriffe antarktischer Seebären auf Königspinguine beschrieben. 

An Menschen gewöhnt

Die Szenen mit dem Japanmakaken (Macaca fuscata) und den Sikahirschen (Cervus nippon) wurden vom französischen Forscher Alexandre Bonnefoy im November 2015 auf der japanischen Insel Yakushima gefilmt. Dem Fachbeitrag zufolge sind die Tiere dort an die Anwesenheit von Menschen gewöhnt. 

Die Autoren der Studie vermuten, dass der Hormonschub der auch als Schneeaffen bekannten Japanmakaken in der Paarungszeit und das enge Zusammenleben mit den Hirschen zu dem ungewöhnlichen Sexualverhalten geführt haben könnten. 

Die Hirsche fressen häufig die Pflanzenstücke, die die Makaken von Bäumen fallen lassen. Einige der Affen waren zuvor bereits beim Lausen der Hirsche und bei Versuchen beobachtet worden, auf deren Rücken zu reiten - mit offenbar rein spielerischen Absichten allerdings. 

(sda/dpa)

Und nun zu etwas ganz anderem:

>> Neue Asteroiden-Missionen: NASA will riesigen Metallklumpen im All erkunden

«Lucy» und «Psyche» heissen die beiden neuen Sonden-Missionen, mit denen die NASA die Ursprünge des Sonnensystems erforschen will. Den Orbiter «Psyche» wird die US-Weltraumbehörde im Oktober 2023 auf den Weg zum gleichnamigen Asteroiden schicken. Zuvor macht sich aber im Herbst 2021 die Sonde «Lucy» auf den Weg zu den sogenannten Jupiter-Trojanern. 

Asteroid Psyche

Ein Metallhaufen so gross wie der US-Staat Massachusetts: Künstlerische Darstellung des Asteroiden Psyche.  Bild: Peter Rubin/Arizona State University

Der Asteroid Psyche – benannt nach der Gattin des griechischen Liebesgottes Eros – besteht nahezu vollständig aus Eisen und Nickel. Die Astronomen glauben, der gigantische Metallhaufen könnte der Kern eines zerstörten Protoplaneten in der Grösse des Mars gewesen sein, dessen Gesteinshülle vor Urzeiten von anderen Asteroiden abgesprengt wurde. 

Nach zwei Swing-by-Manövern an der Erde und dem Mars soll die Sonde «Psyche» den Metall-Asteroiden 2030 nach sieben Jahren Flug erreichen. «Die Mission bietet uns die Chance, eine neue Welt zu erforschen – keine aus Gestein oder Eis, sondern aus Metall», schwärmt Lindy Elkins-Tanton von der Arizona State University. 

Asteroid Psyche

Kraterrand auf Psyche. Bild: arizona state university

Schon im Herbst 2021 soll die Sonde «Lucy» starten und ab 2027 sechs der sogenannten Jupiter-Trojaner untersuchen. Dabei handelt es sich um Asteroiden, die von der Schwerkraft des Gasriesen in zwei Schwärmen eingefangen wurden und nun vor und hinter dem Jupiter auf der gleichen Bahn um die Sonne kreisen. 

Raumsonde Lucy und Jupiter-Trojaner

Darstellung der Raumsonde «Lucy» und der Jupiter-Trojaner.  Bild: Southwest Research Institute

«Weil die Trojaner Reste des Urmaterials sind, das die äusseren Planeten bildete, müssen sie wichtige Informationen zur Entschlüsselung dieser Phase enthalten», sagt Missionsleiter Harold Levison vom Southwest Research Institute in Boulder, Colorado. Namensgeber der Sonde ist übrigens das berühmte Fossil des Australopithecus-Mädchens, dessen Fund die Ursprünge des Menschen zu erhellen half. 

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Video: YouTube/NASA

(dhr)

Und nun zu etwas ganz anderem:

>> Wer nahe an einer viel befahrenen Strasse wohnt, wird eher dement

Dass es der Gesundheit nicht gerade förderlich ist, wenn man neben einer viel befahrenen Strasse wohnt, ist schon länger bekannt. Lärm und schlechte Luft können zum Beispiel für hohen Blutdruck sorgen oder depressive Verstimmungen auslösen. 

ARCHIV - ZUR STRASSENLAERM-THEMATIK STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -Stockender Verkehr auf der Rosengartenstrasse am Montag, 5. Oktober 2009, in Zuerich. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Strassen mit hohem Verkehrsaufkommen wie hier die Rosengartenstrasse in Zürich sind für die Anwohner nicht gesund.  Bild: KEYSTONE

Eine kanadische Studie, die im Fachmagazin «The Lancet» erschienen ist, hat nun untersucht, ob sich eine solche Wohnlage auf das Risiko auswirkt, an Demenz, Parkinson und Multipler Sklerose zu erkranken. Bei all diesen Gebrechen handelt es sich um neurodegenerative Krankheiten; das heisst Nervenzellen sterben frühzeitig ab. 

Die Forscher um Hong Chen von der Gesundheitsbehörde der kanadischen Provinz Ontario hatten über mehr als zehn Jahre hinweg (2001–2012) rund 6,6 Millionen Personen im Alter von 20 bis 85 Jahren beobachtet. Fast alle (95%) lebten weniger als einen Kilometer entfernt von einer viel befahrenen Strasse; die Hälfte von ihnen sogar nur 200 Meter oder weniger. 

Entwarnung bei Parkinson und Multipler Sklerose

Bei Parkinson und Multipler Sklerose konnten die Wissenschaftler Entwarnung geben: Es zeigte sich keinerlei Zusammenhang zwischen Wohnlage und Krankheitsrisiko. Bei der Demenz hingegen stellten die Forscher ein erhöhtes Erkrankungsrisiko fest. Es lag bei Personen, die weniger als 50 Meter von grossen Straßen entfernt wohnen, um sieben Prozent höher. In einer Distanz von 50 bis hundert Metern waren es noch vier Prozent. Erst bei über 200 Metern Abstand liess sich kein erhöhtes Risiko mehr feststellen. 

Ein Grund für das erhöhte Erkrankungsrisiko könnte in den höheren Feinstaub- und Stickstoffdioxidwerten in Strassennähe liegen. Allerdings handelt es sich um eine reine Beobachtungsstudie – daher kann nicht mit Sicherheit auf einen kausalen Zusammenhang zwischen Strassennähe und Demenzrisiko geschlossen werden. Weitere Faktoren, die in der Studie nicht berücksichtigt wurden, könnten die Ergebnisse beeinflusst haben; zum Beispiel Strassenlärm. 

(dhr)

Und nun zu etwas ganz anderem:

>> Dinos waren Langbrüter – und das könnte ihren Untergang besiegelt haben

Nur 42 Tage lang dauert die Brutzeit beim Afrikanischen Strauss, einer der grössten lebenden Vogelarten. Bei Kaiserpinguinen, die in der Eiswüste der Antarktis brüten, geht es länger: 64 Tage. Die Brutdauer bei Vögeln liegt zwischen 11 und 85 Tagen. 

Versteinerter Embryo eines Protoceratops kurz vor dem Schlüpfen.

Embryo-Fossil eines Protoceratops. Der Dino war kurz vor dem Schlüpfen.  bild: amnh/m. ellison

Wie lange aber dauerte es bei den Dinosauriern, bis der Nachwuchs aus den Eiern schlüpfte? Deutlich länger als bisher angenommen, besagt eine Studie im Fachmagazin «Proceedings» der Nationalen Akademie der Wissenschaften der USA (PNAS). Damit ähnele die Brutdauer eher der von Reptilien als der von Vögeln, sagen die Forscher. 

Sensationeller Bernstein-Fund beweist: Dinosaurier hatten FEDERN

Die Forscher um Gregory Erickson von der Florida State University in Tallahassee hatten versteinerte Dino-Embryos zweier Arten – des etwa schafgrossen Protoceratops und des grösseren Entenschnabelsauriers Hypacrosaurus – untersucht. Mithilfe moderner Verfahren – CT-Scannern und hochauflösenden Mikroskopen – konnten sie für die Embryos des Protoceratops eine Brutzeit von drei Monaten bestimmen, für den Hypacrosaurus eine Dauer von sechs Monaten.

Bei der Analyse konzentrierten sie sich auf die sogenannten Ebner-Linien, sehr feine Anlagerungslinien, die im Zuge der Zahnentwicklung entstehen. 

Ebner-Linien am Zahn eines Hypacrosaurus-Embryos

Ebner-Linien: Tägliche Wachstumslinien am Zahn eines Hypacrosaurus-Embryos.  Bild: g.m. erickson

«Sie sind wie eine Art Baumringe, die täglich angelegt werden. So konnten wir sie förmlich abzählen, um zu sehen, wie lange sich jeder Dinosaurier entwickelt hat», erklärt Erickson.

Die Forscher vermuten, dass die lange Inkubationszeit beim Massensterben vor 65 Millionen Jahren eine Rolle gespielt haben könnte. Die langsame Entwicklung könne die Fähigkeit der Dinos beeinträchtigt haben, mit den schneller wieder anwachsenden Populationen von Vögeln und Säugetieren mitzuhalten. Die längere Brutdauer erhöhte zudem das Risiko, dass das Gelege Nesträubern zum Opfer fiel. 

(dhr/sda)

Und nun zu etwas ganz anderem:

>> Las Vegas wird nun komplett mit erneuerbaren Energien betrieben. Wenigstens fast...

Die Stadt Las Vegas wird ab sofort komplett mit erneuerbaren Energien betrieben! So lautet die entsprechende Sensationsmeldung, die unter anderem von der «Huffington Post» verbreitet wurde. 

Las Vegas

Zu schön, um wahr zu sein... der Titel in der «Huffington Post». Screenshot: Huffington Post

Vor dem geistigen Auge manifestieren sich unweigerlich Bilder des Las-Vegas-Strips mit seinen Lichtermeer, und sogleich bereitet sich die Wärme der Zufriedenheit aus: Dekadenz lässt sich eben doch umweltschonend realisieren. 

Las Vegas

So kennen wir Las Vegas. Aber dieser Teil liegt ausserhalb der Stadtgrenzen.  Bild: Matthew Field

Aber ganz so einfach ist es nicht. 

Erstens: Es werden nur «sämtliche städtischen Einrichtungen» mit Solarenergie versorgt – also die Strassenbeleuchtungen und die städtisch betriebenen Gebäude und Institutionen, die privaten Casinos gehören nicht dazu. 

Zweitens: Der Strip, dort wo die grössten und bekanntesten Hotels stehen, der Teil von Las Vegas, der am meisten frequentiert wird, liegt ausserhalb der Stadtgrenzen. Er gehört zu den Vororten Winchester und Paradise. 

Trotzdem ist Las Vegas mit seinen rund 615'000 Einwohnern nun die grösste amerikanische Stadt, die für sich beanspruchen kann, ausschliesslich auf erneuerbare Energien zurückzugreifen. Bis das auch für die angewachsenen Vororte (2 Millionen Einwohner) gilt, wird es noch etwas dauern. 

(tog)

Und nun zu etwas ganz anderem:

>> In Südkorea basteln sie gerade am feuchten Traum aller Roboter-Fans

Ein Mann und seine Videos gehen viral. Vor drei Tagen postete Vitaly Bulgarov Bilder eines monströsen Roboter-Prototyps, der mit Hilfe eines Piloten gesteuert und bewegt werden kann. 

Der entsprechende Facebookeintrag wurde bis jetzt 15'000 Mal geteilt – Science-Fiction- und Tech-Freunde sind aus dem Häuschen. 

Er sei vor einem Jahr von einer koreanischen Firma kontaktiert worden, berichtet Bulgarov. Seither sei er für diese Firma als Designer tätig. Obwohl er nicht viel über das Projekt erzählen dürfe, sei er äusserst stolz, erste Bilder und Videos veröffentlichen zu können. Der Koloss soll 4 Meter gross und 1,5 Tonnen schwer sein. 

Kampf-Mech, Avatar

Hat gewisse Ähnlichkeiten mit dem koreanischen Roboter: der Kampf-Mech im Film Avatar.  bild: screenshot avatar

Tatsächlich sind Bulgarovs Aussagen schwierig zu verifizieren. Die von ihm genannte Firma «Korea Future Technology» scheint den öffentlichen Auftritt zu meiden. Und dann wäre da noch dies: Bulgarov ist ein ausgewiesener Experte in Sachen 3-D-Computergrafik. Er arbeitete als Konzeptkünstler für diverse Hollywood-Produktionen (Robocop, Transformers 4) aber auch für diverse Videogames (Diablo 3, Starcraft 2) und nach eigenen Angaben auch für das US-Roboter-Unternehmen Boston Dynamics. 

Trotzdem häufen sich auf reddit und auch auf YouTube die Zweifel an der Echtheit der Bilder. 

Wir haben Bulgarov kontaktiert. Bis wir Antwort von ihm erhalten, lassen wir sowohl die Vorwürfe als auch die sensationellen Bilder einfach mal so im Raum stehen. 

(tog)

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
91Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Feuersalami 26.01.2017 20:06
    Highlight Highlight R.I.P Übersicht
    15 0 Melden
    • blobb 27.01.2017 10:59
      Highlight Highlight Scheint Watson nicht zu interessieren. Auch wenn es hier, gefühlte hundert mal kritisiert wurde.
      Tot dem elenden Bandwurm!
      9 0 Melden
  • Linus Luchs 26.01.2017 16:47
    Highlight Highlight Ab 1933 wurden in Deutschland rund 20 Prozent der Lehrbeauftragten an den Universitäten vertrieben, knapp 1'000 kamen ums Leben. In der Türkei hat Erdogan 15 Universitäten geschlossen, Tausende Hochschulmitarbeiter wurden entlassen, Wissenschaftler erhielten Reiseverbot, viele wurden verhaftet. Diktatoren erkennt man auch daran, dass sie alle Orte bekämpfen, wo es unabhängiges und intelligentes Denken gibt. Trumps Maulkörbe an die Forschungsinstitute zeigen auf eine weitere Weise, wie schädlich und demokratiefeindlich dieser US-Präsident ist. Gut, beginnt sich die Wissenschaft zu wehren.
    65 6 Melden
    • Firefly 26.01.2017 22:20
      Highlight Highlight Rqichtig, Medien und Bildung werden zuerst unter Kontrolle gabracht.
      14 1 Melden
    • Menel 27.01.2017 07:55
      Highlight Highlight Ich finde es spannend, dass die angewandten Mechanismen immer und immer wieder dieselben sind und es trotzdem viele Leute nicht mitbekommen.
      Man sollte in den Schulen in Geschichte mal weniger die "Opfer" und "Täter" beleuchten, als mehr die Mechanismen, denen sich Menschen bedienen, wenn sie etwas erreichen wollen.

      Wenn Trump anfängt Gruppen verbal zu entmenschlichen, spätestens dann müssen wir ganz ganz hellhörig werden!!!!!
      12 0 Melden
  • Fly Boy Tschoko 25.01.2017 08:25
    Highlight Highlight Gut, dann gibts für die Kids halt Sextoys zu Weihnachten.
    39 1 Melden
  • Mentor Maximus 24.01.2017 09:05
    Highlight Highlight Warum schaffte das der Uraustralier, nicht aber der Afrikaner, zumal die Populationsdichte des Menschen in Australien kleiner ist und war?
    In Afrika schaffte es der Mensch bis heute nicht, alle grossen Tiere auszurotten (z.B. Gnus und Flusspferde).
    Warum haben dann in Australien die Riesenkrokodile bis heute überlebt?
    Die Forscher ziehen einen falschen Schluss, indem sie die einzig ihnen bekannte, plausible These ohne Beweis zum Fakt erklären, und ausser Acht lassen, dass es noch andere, Ursachen zu erforschen gibt, z. B. Krankheiten, Brände, Meteoriten & noch unbekanntes.
    Das sind Fake News.
    15 57 Melden
    • chabacha 24.01.2017 11:10
      Highlight Highlight Ohne die geringste Sachkenntnis und vor allem ohne einen der zugrundeliegenden Artikel gelesen zu haben, den [Fake News]-Button zu drücken, passt wohl zur heutigen Zeit.
      54 8 Melden
    • Mentor Maximus 24.01.2017 11:32
      Highlight Highlight @chabacha: Du sprichst offenbar von Dir selbst.
      Widerlege meine Argumente, oder schweige in Schande.
      4 58 Melden
    • chabacha 24.01.2017 14:34
      Highlight Highlight Welche Argumente? Bisschen posaunen kann ja jeder. Weisst du, dieses Thema ist kein neues. Es wäre also (oh wunder) durchaus denkbar, dass es einen beachtlichen Strauss an wissenschaftlichen Artikeln dazu gibt, ebenso wäre es denkbar, dass sogar ich einige davon gelesen habe. Deshalb kann ich dir versichern, dass du natürlich nicht als erstes auf deine Gedankengänge dazu gekommen bist. Du schreibst "die einzig ihnen bekannte, plausible These ohne Beweis zum Fakt erklären". Dieser Satz sagt was aus über deine allgemeine Sachkenntnis, dein Verständnis von Wissenschaft und dein Interesse am Thema
      40 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • ElendesPack 24.01.2017 08:18
    Highlight Highlight "....von uns Menschen". Dieser Titel ist in Kurzform und anhand eines enorm banalen Artikels die Erklärung dafür, weshalb die heutigen Medien immer mehr an Glaubwürdigkeit verlieren.
    1. Ich war noch nie in Australien. "Uns" kann also nicht sein, da ich zu der Spezies der Menschen gehöre.
    2. Kein einziger Mensch von heute hat jemals ein Riesentier in Australien getötet. "Uns" ist demzufolge nachweislich falsch.
    13 46 Melden
    • Nila 24.01.2017 08:46
      Highlight Highlight Glaub mir mit all dem Abfall und anderen Konsummüll den wir produzieren töten wir ALLE (auch du!) Mehr als genug Dinge auf dieser Welt.
      28 13 Melden
    • Mentor Maximus 24.01.2017 11:34
      Highlight Highlight @Michael Teuscher: Warum lebst Du dann noch?
      10 26 Melden
    • chabacha 24.01.2017 13:04
      Highlight Highlight Nur weil Sie noch nie in Australien ein Tier töteten, gehören sie nicht zur Menschheit?
      17 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • malu 64 23.01.2017 22:00
    Highlight Highlight Werden nicht rigoros grosse Schutzgebiete
    erschaffen, in denen Menschen nichts verloren haben, können unsere Nachfahren diverse Tiere nur noch im Zoo bewundern.
    9 7 Melden
  • lilie 23.01.2017 20:07
    Highlight Highlight So ganz will mir die Ausrottung der Riesenspezien in Australien nicht einleuchten. Das ist ein Riesenkontinent, und die paar Menschen werden doch nicht x Arten innert ein paar Tausend Jahren aufgefressen haben? 🤔

    Ich könnte mir eher vorstellen, dass es Kofaktoren gab. Wenn nämlich der Mensch zu jener Zeit nach Australien gelangen konnte, dann auch alles möglich andere, was die bestehende Fauna beeinflussen konnte: Ratten etwa oder/und Krankheiten.

    24 10 Melden
  • Mouker 23.01.2017 18:58
    Highlight Highlight Leider liegt uns ausrotten anscheinend in der Natur....
    8 7 Melden
  • You will not be able to use your remote control. 19.01.2017 16:59
    Highlight Highlight And Now For Something Completely Different:

    Die nächsten Verwanten der Menschen haben wir schon lange ausgerottet.
    9 31 Melden
    • Einer Wie Alle 20.01.2017 09:27
      Highlight Highlight Redest Du von Denisova und Neanderthalern? Mit denen haben wir uns vermischt
      29 1 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 20.01.2017 12:20
      Highlight Highlight Ja genau und die restlichen 97% haben wir ausgerottet.
      8 15 Melden
    • St. Just 20.01.2017 17:18
      Highlight Highlight Die Ausrottung des Neandertalers ist höchstwahrscheinlich ein Mythos. Es gibt keinerlei Nachweise dafür, wie zB Gewalteinwirkung an Neandertaler-Skeletten. Nachgewiesen ist jedoch, das beide "Menschenarten" tausende Jahre parallel in Europa gelebt haben. Wahrscheinlich ist, dass sich der moderne Mensch sich aufgrund seines leichteren Körperbaus durchgesetzt hat. Er war schlicht "energieeffizienter".
      27 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • elivi 18.01.2017 20:21
    Highlight Highlight Hai weibchen: you want to stop me making babies? Hah .. Lets see about that!
    8 3 Melden
  • Talli 18.01.2017 20:12
    Highlight Highlight Halleluja, sag ich da. Ich hoffe sie geben allen jungen christliche namen.
    5 16 Melden
  • FancyFish - Stoppt Zensur! 18.01.2017 17:54
    Highlight Highlight Hai-Weibchen bekommt Nachwuchs – und das ohne Männchen

    Ist das nicht der Traum der Hardcore Feministinnen?
    41 17 Melden
    • elivi 18.01.2017 20:19
      Highlight Highlight Nein das währe eher der fall wenn auch männer schwanger werden können
      19 6 Melden
  • Kiyoaki 17.01.2017 18:06
    Highlight Highlight *duh*
    User Image
    10 4 Melden
  • Ano Nym 17.01.2017 15:33
    Highlight Highlight Aner angeschossen zu werden wird nicht in Erwägung gezogen ?
    19 1 Melden
  • Wehrli 17.01.2017 15:26
    Highlight Highlight Ach die kleinen Gesundheitsscheisserchen, beissen mit 115 griesgrämig und verbittert ins Bio-Gras.
    35 6 Melden
  • Luca Brasi 17.01.2017 14:24
    Highlight Highlight So ungesund kann es nicht sein, es gibt immer noch Filme von ihm.
    Er reist durch die Welt, zockt, säuft, schläft mit den schönsten Frauen und rettet die Welt. Wenigstens hat er ein Leben.
    42 3 Melden
  • Hier könnte Ihre Werbung stehen 16.01.2017 16:41
    Highlight Highlight Wenn der Megalodon nicht vor 2.6 Mio. Jahren ausgestorben wäre, hätten ihn die Chinesen schon längst zu Suppe verarbeitet und seinem Penis heilende Kräfte nachgesagt. Somit wäre er heutzutage auch ausgestorben.
    76 4 Melden
  • Dragon Link 16.01.2017 15:09
    Highlight Highlight Wieso gibts keine kommis über den Megalodon?!
    15 2 Melden
    • MisterM 16.01.2017 16:32
      Highlight Highlight Ich bin fasziniert vom Megalodon, auch wenn er für einige meiner Tode zu Beginn meiner ARK: Survival Evolved-Zeit verantwortlich war ;)
      22 3 Melden
  • Be3 14.01.2017 16:12
    Highlight Highlight Na dann. Ein kleiner Auschnitt aus der besten Serie ever...

    Play Icon
    12 7 Melden
    • Cross 16.01.2017 15:06
      Highlight Highlight The Wire ist das Gegenteil von sinnfrei imfall..
      10 3 Melden
    • Patrick Toggweiler 17.01.2017 18:02
      Highlight Highlight Und ist auch nicht auf Netflix zu sehen.
      3 1 Melden
  • poga 14.01.2017 08:03
    Highlight Highlight Da ich einige fluchende Leute kenne, die nicht besonders intelligent sind, würde ich die Studie mehr auf die Studenten interpretieren. Oder anders gesagt, es könnte sein, dass dies dort gilt, wo Höflichkeit höher gewichtet wird.
    9 8 Melden
    • Stachanowist 16.01.2017 14:46
      Highlight Highlight @ Dumichauch
      User Image
      32 4 Melden
    • sambeat 23.01.2017 22:40
      Highlight Highlight @Deleted: Die Pillen sind zum schlucken da. Nicht zum anschauen.
      2 2 Melden
  • lilie 14.01.2017 06:39
    Highlight Highlight Ich sage IMMER die Wahrheit, aber ich fluche trotzdem NIE! Was machst jetzt damit, du huere Scheissstudie???!!!
    15 17 Melden
    • Nausicaä 16.01.2017 17:30
      Highlight Highlight Dumichauch: Zwei Sätze und du kennst dein Gegenüber, wow was für ein Vollchecker...iss ein Snickers ;).
      22 4 Melden
    • lilie 16.01.2017 19:06
      Highlight Highlight @Dumichauch: Hm, ich glaube im Witze reissen sind wir beide keine Hirsche. ;)
      9 1 Melden
  • Luca Brasi 13.01.2017 22:23
    Highlight Highlight Zensiert in diesem Fall intelligente User bei watson? ;D
    10 5 Melden
    • Luca Brasi 13.01.2017 22:51
      Highlight Highlight Hoppla, da ist mir doch glatt das Subjekt abhanden gekommen.

      Zensiert ihr...
      8 3 Melden
    • Sandro Zappella 13.01.2017 22:55
      Highlight Highlight Tun wir. Und müssen deshalb mit Ihnen Vorlieb nehmen, Herr Brasi ;)
      36 1 Melden
    • Luca Brasi 14.01.2017 10:30
      Highlight Highlight Ähm...danke?

      ;)
      16 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Aged 13.01.2017 20:34
    Highlight Highlight Ob es was mit Intelligenz zu tun hat, weiss ich nicht. Aber ein prächtiges Ventil ist es.
    11 0 Melden
  • Hans Jürg 13.01.2017 20:18
    Highlight Highlight Hueresiech nomal. Das ist emal ä verdammt geili Schlagziile.
    10 7 Melden
    • Hans Jürg 17.01.2017 09:05
      Highlight Highlight Was ist denn Dein Problem?
      5 3 Melden
  • Tiny Rick 13.01.2017 19:25
    Highlight Highlight Ich sag es nochmal: FUCK YEAH!
    5 1 Melden
  • Sageits 13.01.2017 18:17
    Highlight Highlight Jessesss-himmelstärnesakramentvermaledeit und verkruzitürkt nonemal!!
    Bezweifle, dass das ein Beweis für meine Intelligenz und Ehrlichkeit ist ..... aber hei, es macht Spass 😜
    16 3 Melden
  • ElendesPack 13.01.2017 17:04
    Highlight Highlight Diese verfickte Scheissvermutung mit dem Fluchen hatte ich schon gottverflucht lange.
    14 3 Melden
  • Pana 13.01.2017 16:34
    Highlight Highlight Der gute, alte Kapitän Haddock. Habe «Tim und Struppi» auf Netflix gefunden :)
    10 3 Melden
    • Findolfin 16.01.2017 13:59
      Highlight Highlight Das es jetzt von Tim und Struppi Filmverbuchungen gibt! OMG, die muss ich mir holen. Wurden die Filme 1:1 adaptiert, oder weichen die Bücher stark von ihrer Vorlage ab?

      Zur Sicherheit: 😉
      8 1 Melden
  • lilie 07.01.2017 22:28
    Highlight Highlight Wieder einmal eine Studie, die nur die Erklärungen liefert, nach denen die Forscher suchten.

    Wohnungen, die nahe an stark befahrenen Strassen liegen, sind i.d.R. günstiger als solche, die in ruhigen Quartieren liegen. Also ist es legitim anzunehmen, dass dort mehr Leute mit niedrigem Einkommen wohnen.

    Es kann nun sein, dass diese Menschen im Schnitt mehr Faktoren wie schlechte Ernährung, Nikotinsucht, erhöhter Alkoholkonsum und wenig Bewegung haben.

    Diese hätte man statistisch kontrollieren müssen - konnte man aber nicht, da es keine ausreichend grosse Kontrollgruppe gab.
    24 12 Melden
    • lilie 13.01.2017 20:12
      Highlight Highlight @Rendel: Statistisch gibt es in Gruppen mit niederem Einkommen etwas mehr solche gesundheitlichen Belastungen.

      Ich wundere mich auch, wie Leute mit wenig Geld auch noch rauchen können. Oder sich jeden Tag Red Bull kaufen.

      Aber egal: Man hätte auf jeden Fall solche Gesundheitsrisiken kontrollieren müssen, bevor man behauptet, Verkehrslärm erzeuge Demenz!
      6 4 Melden
    • lilie 14.01.2017 10:42
      Highlight Highlight @Rendel: Ich habe selber eine Studie zum Thema Fluglärm durchgeführt und begrüsse solche Vorstösse sehr.

      Aber dazu müssen die Studien auch seriös durchgeführt werden, wie sonst soll man valida Aussagen machen?
      2 1 Melden
  • Alnothur 04.01.2017 02:17
    Highlight Highlight "Die langsame Entwicklung könne die Fähigkeit der Dinos beeinträchtigt haben, mit den schneller wieder anwachsenden Populationen von Vögeln und Säugetieren mitzuhalten." - mal davon abgesehen, dass es "Die Dinos" in dem Sinne eh nicht gab: Vögel *sind* Dino-Abkömmlinge :)
    9 5 Melden
  • Calvin Watsn 03.01.2017 18:35
    Highlight Highlight Häää, ausgestorben ! Wollt ihr mir echt sagen Jurassic Park sei ein Fake? LÜGENPRESSE. 😂😂😂
    52 6 Melden
    • clarazi 14.01.2017 08:16
      Highlight Highlight Ja, kann nicht sein. Habs erst grad im Färnseh gesehen. Und da waren ganz viele am Leben. Imfall!
      😊
      9 3 Melden
    • Calvin Watsn 14.01.2017 09:55
      Highlight Highlight Färnseh 👍🏻👍🏻🤗
      8 3 Melden
    • Calvin Watsn 16.01.2017 09:03
      Highlight Highlight Uiii, da ist jemand aber trollig unterwegs. Und lassen sie den Herrn im Himmel in Ruhe, der kann auch nichts dafür, dass sie schlechte Laune haben. 😂😂😂
      21 3 Melden

Österreicher machen aus Plastikabfall wieder Öl – es gibt im Moment nur ein Problem

Ein österreichischer Energiekonzern hat ein Verfahren entwickelt, mit dem aus Plastikabfällen Rohöl gewonnen werden kann. Pro Stunde können mit diesem Prozess in der eigenen Raffiniere bei Wien aus rund 100 Kilogramm Verpackungsmüll 100 Liter Rohöl gewonnen werden.

Dabei werden gebrauchte Plastikverpackungen und -folien aus dickwandigem Material – etwa Polyethylen oder Polypropylen – durch Hitze- und Druckeinwirkung zu synthetischem Rohöl umgewandelt.

Das Unternehmen OMV nutzt dazu seine eigene …

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