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BILDPAKET -- ZUM JAHRESRUECKBLICK 2018 SEPTEMBER, STELLEN WIR IHNEN HEUTE FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -- Stranded boats are pictured on the dried out shore of the Lac des Brenets in Les Brenets, Switzerland, this Tuesday, September 18, 2018. The lake is currently seven metres below its usual level and loses an average of 16 centimetres of water per day. This is a consequence of the drought that struck Switzerland at the end of the summer. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Blick auf den ausgetrockneten Lac des Brenets im September 2018. Bild: KEYSTONE

Neuer Rekord – 2018 ist auf der Alpennordseite das wärmste Jahr seit 1864



Jetzt ist es amtlich: 2018 ist in der Schweiz nördlich der Alpen das wärmste Jahr seit dem Beginn der Messungen vor über 150 Jahren. Südlich der Alpen dagegen ist noch nicht sicher, ob es für den Rekord reicht.

Auf der Alpen-Nordseite ist 2018 das bisher wärmste gemessene Jahr, wie SRF Meteo am Montag meldete. Im Süden ist der Rekord noch nicht sicher – dem Jahr fehlen noch zwei Wochen. Im Vergleich zur klimatologisch relevanten Norm von 1961 bis 1990 war 2018 nördlich der Alpen gut 2,5 Grad zu warm und im Süden knapp 2,5 wärmer.

Die extreme Warmphase, die nicht nur in der Schweiz, sondern in weiten Teilen Europas herrschte, begann Anfang April. Bis im November waren die Temperaturen in allen Monaten zu hoch. Zu kalt waren allerdings der Februar und auch der März.

epa06873903 A man enjoys the summer day on Lake Zurich near Thalwil, Switzerland, 08 July 2018.  EPA/WALTER BIERI

Ein Mann geniesst den Sommer auf dem Zürichsee: Das Jahr war im Norden der Schweiz 2,5 Grad zu warm. Bild: EPA/KEYSTONE

Tagesrekorde gab es 2018 trotz zeitweise starker Hitze nicht. Schuld war laut SRF Meteo die Bise im Norden. Am 31. Juli wurde es in Zürich fast 36 Grad heiss und am 5. August wurden in Sitten 36,2 Grad gemessen. Die Rekorde von 2015 – 39,7 Grad in Genf und dem Hitzesommer 2003 – 41,5 Grad im Misox – blieben aber unerreicht.

Zahlreiche Hochdruckgebiete sorgten im Sommer für grosse Trockenheit. Doch die Werte der Rekord-Dürre im Jahr 1947 sind deutlich höher als jene des vergangenen Sommers.

In der Jahresstatistik schlägt sich die Trockenheit allerdings nur bedingt nieder, wie SRF Meteo schreibt. Denn der zu warme Januar 2018 war im Norden lokal der nasseste seit Messbeginn, und auch im November und Dezember regnete es an manchen Orten mehr als im Durchschnitt. Im Süden regnete es Ende Oktober und Anfang November an einigen Tagen fast pausenlos. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Supermonkey 18.12.2018 14:52
    Highlight Highlight Solche Statistiken sind mit Vorsicht zu geniessen. Die Normen zur Messung wurden seit 1864 ein paar mal überholt...
    Nichtsdestotrotz... Ich finde es cool wie die Schlaumeier aus ein paar Rekordsommern und fragewurdigen Messungen einen generellen Trend, sprich den Weltuntergang an den Haaren herbeiziehen. Ein bisschen weniger paranoid, tut gut im alltäglichen Leben.
  • Nik G. 18.12.2018 07:46
    Highlight Highlight Haben wir doch gut gemacht. Ich meine wir arbeiten daran, dass wir die nächsten Rekorde jagen. Naja viele sagen dann wieder, wieso immer nur motzen es war doch so ein schöner Sommer. Ja das war er aber es ist falsch!
  • Muselbert Qrate 17.12.2018 22:34
    Highlight Highlight Das war ein toller Sommer! Hoffen wir nun auf einen Winter mit wiederum viel Schnee damits dem Tourismus gut läuft und Arbeitsplätze gesichert werden können.

    Frau Holle hat ja schon mal gut gestartet! ✌️💪
  • tzhkuda7 17.12.2018 20:22
    Highlight Highlight Surprised?

    Its just the beginning

    Wer schon diesen Sommer fast gestorben ist, der darf sich freuen.

    Den in 40 Jahren werde ich wahrscheinlich sagen müssen;
    Daniel weisst du damals noch im 2018, als es nur 1-2 Wochen schlimm war jeweils, das waren noch Zeiten, was? Es ist bald Dezemeber und der gottverdammte Regen fällt immer noch nicht.

    Das wird kommen.

    Auch das die Wasserleitungen nur wenige Stunden jeweils geöffnet sind.

    Die Elektronische Revolution mit Atomkraftwerken der 4. Generation ist dringend nötig.
    Wenn so eins in die Luft fliegt reicht der Bleiraum herum schon aus
  • Joni13 17.12.2018 19:53
    Highlight Highlight Das glaub ich nicht, das sind doch nur Fakenews. Es gibt keine Beweise!
  • Ass 17.12.2018 18:35
    Highlight Highlight Nicht schlimm. Das Volk will es schliesslich so!
  • glüngi 17.12.2018 17:36
    Highlight Highlight wow alles gute zum neuen rekord!
    nächstes jahr nochmal bissle mehr.
  • Cpt Halibut 17.12.2018 17:19
    Highlight Highlight In London solls kühler sein. Gibt auch Flüge dahin für 10 Stutz!
  • Hackphresse 17.12.2018 17:05
    Highlight Highlight Yay! Da kann ich ja mein Kommentar zum RUAG-Artikel recyceln!

    Oh welch Überraschung 🙄...
  • HPOfficejet3650 17.12.2018 16:53
    Highlight Highlight Nächstes Jahr gleich wieder auf Rekordjagd, wetten?
    • Troyen 17.12.2018 18:03
      Highlight Highlight SVP und FDP gefällt das.
  • Herr Kules 17.12.2018 16:42
    Highlight Highlight Glückwunsch! 🙄

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Die Hitzewelle hat sich in den Norden verabschiedet und treibt dort die Eisschmelze voran. Auch von der Antarktis gibt es keine guten Neuigkeiten.

Die Rekorde purzelten diese Woche gleich reihenweise. 42,6 Grad in Deutschland, 40,8 Grad in Belgien und 40,7 Grad in Holland. Noch nie war es in diesen Ländern heisser als in den vergangenen Tagen. Auch die Schweiz ächzte unter der Hitzewelle. In der Nordwestschweiz stieg das Quecksilber teilweise auf über 37 Grad.

Vielen dürfte die Abkühlung übers Wochenende deshalb nicht ungelegen kommen. Auf der Alpennordseite werden die Temperaturen am Sonntag vielerorts sogar unter der 20-Grad-Marke …

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