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ARCHIV - Symbolisch steht am 29.09.2004 ein Schild mit der Aufschrift

Die Grüne Gentechnik hat – vor allem in Europa – keine gute Presse.  Bild: DPA Zentralbild

Warum Genfood gut ist und Greenpeace das nicht glauben will

06.03.18, 09:31 07.03.18, 05:26


Genmais ist gesünder als herkömmlicher Mais. Zu diesem Schluss – der für viele umweltbewusste Menschen einer Provokation gleichkommen dürfte – kommt eine neue italienische Meta-Studie. Die Forscher der Scuola Superiore Sant'Anna in Pisa haben dafür Daten von mehr als 6000 Untersuchungen aus den letzten 21 Jahren ausgewertet. 

Die unlängst im Fachblatt Scientific Reports erschienene Analyse hat ergeben, dass der gentechnisch veränderte sogenannte Bt-Mais um einen Drittel weniger mit Pilzgiften kontaminiert ist als genfreier Mais. Bt-Mais produziert ein Protein, das Insekten – besonders den gefürchteten Fressfeind Maiszünsler – tötet; er leidet deshalb weniger unter Insektenfrass, der die Pflanze wiederum anfällig für Pilzbefall macht. 

Genmais

Genmais, auch transgener Mais, ist mit gentechnischen Methoden veränderter Mais. Dabei werden Gene aus anderen Organismen ins Erbgut der Maispflanze eingeschleust. So verfügt Bt-Mais über ein Gen des Bodenbakteriums Bacillus thuringiensis, das ihn befähigt, das Bt-Protein zu bilden, das auf Insekten tödlich wirkt. Neben der Bekämpfung von Schadinsekten steht bei herbizidresistentem Mais auch die Unkrautkontrolle im Vordergrund. 

Neben der geringeren Kontamination durch krebserregende und allergene Pilztoxine hat der transgene Mais zudem den Vorteil, dass weniger Insektizide eingesetzt werden müssen. Ausserdem bringt er höhere Erträge als herkömmlicher Mais – je nach Standort durchschnittlich zwischen 5,6 und 24,5 Prozent.

Greenpeace activists dressed as Uncle Sams pour grains of maize onto

Greenpeace-Protest gegen Genmais. Bild: KEYSTONE

Wissenschaftlicher Konsens

Wie man es dreht und wendet: Genmais ist eigentlich umweltfreundlicher als normaler Mais. Und es gibt einen breiten wissenschaftlichen Konsens, dass Genmais die Gesundheit zumindest nicht stärker gefährdet als Mais aus traditionellem Anbau. Warum hat Genmais dann so eine schlechte Presse – wie auch andere gentechnisch veränderte Pflanzen wie transgene Baumwolle oder «Golden Rice»? 

Auf letzteren, der seit den 90er Jahren unter anderem auch von einem ETH-Forscher entwickelt wurde, hat sich besonders die Umweltorganisation Greenpeace eingeschossen. Dabei sollte dieser gentechnisch veränderte Reis den notorischen Vitamin-A-Mangel beseitigen, mit dem die armen Bevölkerungsschichten in manchen Ländern zu kämpfen haben. Laut WHO erblinden jedes Jahr rund 500'000 Kinder wegen der Mangelkrankheit, die Hälfte von ihnen stirbt. 

Golden Rice

Golden Rice wurde seit den 90er Jahren von den Biologen Ingo Potrykus und Peter Beyer an der ETH Zürich entwickelt . Er enthält durch Einschleusung aus anderen Organismen erhöhte Mengen an β-Carotin, was ihm eine gelbliche Färbung verleiht. β-Carotin wird im menschlichen Körper zu Vitamin A umgewandelt. Die Erfinder, die grosse Hoffnungen auf den Golden Rice setzten, haben ihre Patente aufgrund des grossen Widerstandes an die Syngenta übergeben, die den Reis frei von Lizenzgebühren abgeben will. Erste Feldversuche fanden 2004 statt; 2012 genehmigte Bangladesch Testreihen mit Golden Rice. Eine in China durchgeführte Studie musste zurückgezogen werden, weil die Wissenschaftler die Probanden nicht ausreichend aufgeklärt hatten. 

Trojanisches Pferd der Gentechnik

Für Greenpeace ist Golden Rice jedoch eine Art Trojanisches Pferd der Gentechnik; ein PR-Instrument, mit dessen Hilfe die Agro-Multis die Akzeptanz für gentechnische Verfahren erhöhen wollen. Mögliche Gesundheitsgefahren seien immer noch nicht ausreichend untersucht und auch unter Wissenschaftlern umstritten. 

Goldener Reis (hinten), Golden Rice

Golden Rice (hinten) und herkömmlicher Reis.  Bild: Wikimedia/International Rice Research Institute (IRRI)

An der Grünen Gentechnik, also der Anwendung gentechnischer Verfahren der Pflanzenzüchtung, hat sich eine Art Glaubenskrieg entzündet. Und der Ton wird zusehends gehässiger: 2016 forderten über 100 Nobelpreisträger Greenpeace öffentlich dazu auf, die Kampagne gegen den Golden Rice endlich zu stoppen. In ihrem offenen Brief warfen die Wissenschaftler der Umweltorganisation ein «Verbrechen gegen die Menschlichkeit» vor. Andere sprachen selbst von einem «Holocaust»

Genfood-Paradies USA

Die öffentliche Meinung aber steht hinter den Genfood-Gegnern – jedenfalls in Europa. Drei von vier Deutschen finden gentechnisch veränderte Lebensmittel ungesund. In den USA dagegen sind sie seit 1996 fester Bestandteil der Lebensmittelindustrie. Bis zu 80 Prozent aller heute in den USA verkauften Produkte enthalten gentechnisch modifizierte Inhaltsstoffe. Die Bestimmungen zur Kennzeichnung solcher Stoffe sind freilich laxer als in Europa. In den meisten europäischen Ländern ist der Anbau von Gentech-Pflanzen zudem verboten, auch in der Schweiz.

Trotz des mittlerweile jahrzehntelangen nahezu ungebremsten Konsums von Genfood haben auch umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen keine Hinweise darauf erbracht, dass Lebensmittelallergien oder Krankheiten wie Krebs, Diabetes oder Autismus in den USA stärker zugenommen hätten als im gentechfeindlichen Europa. 

Protesters during their march against the multinational agrochemical and agricultural biotechnology companies Monsanto and Syngenta in front of the headquarter of the entreprise Monsanto, for Europe, Africa and the Middle East, in Morges, Switzerland, Saturday, May 21, 2016. The EU on 18 and 19 May did not renew a licence for the herbicide glyphosate which is produced by Monsanto. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Des personnes manifestent lors d'une marche internationale contre l’entreprise Monsanto afin d'alerter l'opinion publique sur les dangers que les multinationales de l'agrochimie font courir à l'environnement et a l'agriculture traditionnelle ce samedi 21 mai 2016 devant le quartier general de l’entreprise Monsanto, pour l'Europe, l'Afrique et le Moyen-Orient, a Morges. Monsanto, est leader dans la production de semences genetiquement modifiees, OGM. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Demo vor dem Europa-Hauptsitz von Monsanto in Morges. Der US-Agromulti dürfte der meistgehasste Konzern der Welt sein.  Bild: KEYSTONE

Schreckgespenst Monsanto

Die Ablehnung der Grünen Gentechnik dürfte – neben der Angst vor einer Wissenschaft, die in einer Art Frankensteinschem Machbarkeitswahn alle ethischen Bedenken in den Wind schlägt – vor allem mit einem Schreckgespenst namens Monsanto zu tun haben. Der amerikanische Saatgutkonzern, der derzeit gerade vom deutschen Chemieriesen Bayer übernommen wird, ist für manche Umweltschützer die Verkörperung des Bösen.

Und Monsanto tut wenig, um dieses Image Lügen zu strafen. Zum einen treten Vertreter des Agromultis mitunter schon mal arrogant auf, zum andern aber hat Monsanto mit der gerichtlichen Durchsetzung von Patenten auf gentechnisch veränderten Pflanzen viel böses Blut verursacht, und zwar nicht nur bei den betroffenen Landwirten.

Und Monsanto, das ist auch Glyphosat: Der Konzern vertreibt in grossem Umfang genetisch gegen das Herbizid resistent gemachte Pflanzen. Glyphosat kann dann gegen Unkraut eingesetzt werden, ohne dass es die Kulturpflanze gleich mit vernichtet. Das Glyphosat verkauft Monsanto denn auch im Paket mit dem Saatgut. 

In der Tat ist die Grüne Gentechnik ganz überwiegend Teil der modernen Agrarindustrie mit allen Nachteilen, die diese Produktionsweise mit sich bringt: Monokulturen, ökologische Einöden, Pestizid- und Herbizideinsatz. Es trifft auch zu, dass Gentech-Saatgut heute nahezu ausschliesslich von Grosskonzernen hergestellt und verkauft wird – dieser Umstand ist aber vor allen Dingen den teuren Genehmigungsverfahren geschuldet, die kleinere Firmen unmöglich finanzieren können. 

Selbstmordwelle und «Rattenstudie»

Manche Vorwürfe, die gegen die Gentechnik ins Feld geführt werden, dienen indes einzig dazu, diese zu dämonisieren. Ein Beispiel dafür ist die angebliche Selbstmordwelle unter indischen Bauern, die Gentech-Baumwolle anbauen. In Wahrheit gibt es keine Hinweise darauf, dass die Zahl der Suizide mit der Einführung des Gentech-Saatguts zugenommen hätte. Insgesamt dürften die indischen Kleinbauern von der transgenen Baumwolle eher profitiert haben

Ein anderes Beispiel ist die berüchtigte «Rattenstudie» des französischen Wissenschaftlers Gilles-Eric Séralini, die 2012 Schlagzeilen machte. Séralini behauptete, die Fütterung von gentechnisch verändertem Mais habe bei Ratten zu Krebserkrankungen und einem frühen Tod geführt. Die Studie genügte jedoch wissenschaftlichen Ansprüchen nicht und wurde im Jahr darauf von der Fachzeitschrift Food and Chemical Toxicology zurückgezogen

Gentechnik, Forscher, Weizenfeld (Symbolbild)

Wissenschaftler im Schutzanzug auf einem Weizenfeld: Diese Aufmachung dürfte Ängste vor Gentech-Pflanzen kaum beruhigen.  Bild: Shutterstock

Das Misstrauen gegenüber der Grünen Gentechnik beruht nicht zuletzt auf der Tatsache, dass es unmöglich ist, gentechnisch veränderte Pflanzen mit absoluter Sicherheit «einzuhegen». Durch Pollenflug kann deren Erbgut beispielsweise einen benachbarten Acker «kontaminieren». Allerdings – das wird oft vergessen – verändert auch die herkömmliche Züchtung von Kulturpflanzen deren Erbgut. 

Wichtige Meta-Studien

Was die Diskussion über die Vor- und Nachteile der Grünen Gentechnik erheblich erschwert, ist der Umstand, dass es eine Vielzahl von unterschiedlichen Studien zum Thema gibt. Kaum verwunderlich kommen Untersuchungen von gentechkritischen NGOs dabei zu Ergebnissen, die deutlich negativer sind als jene von industrienahen Verbänden.

Aus diesem Grund sind Meta-Studien wichtig – beispielsweise die Analyse von 147 Studien aus verschiedenen Ländern, die von den Göttinger Agrarwissenschaftlern Matin Qaim und Wilhelm Klümper 2014 erstellt wurde. Sie kommt trotz der Berücksichtigung von gentechkritischen Studien zum Schluss, dass der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen insgesamt höhere Erträge bringt und weniger Pflanzenschutzmittel erfordert als bei der konventionellen Landwirtschaft. 

Umfrage

Grüne Gentechnik – Ja oder Nein?

  • Abstimmen

1,821 Votes zu: Grüne Gentechnik – Ja oder Nein?

  • 27%Nein, auf keinen Fall.
  • 35%Ja, aber nur strengstens reglementiert.
  • 30%Ja, unbedingt.
  • 8%Weiss nicht.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Leee 08.03.2018 23:28
    Highlight Ich dachte, Journalisten sind unabhängig und schreiben die Wahrheit.
    2 2 Melden
  • lingfeng 07.03.2018 16:47
    Highlight Ich finde den Artikel daneben. Sponsored content sollte erkennbar sein. Falls es nicht ist bitte den Dokumentar über Monsanto schauen:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Monsanto,_mit_Gift_und_Genen ist auf youtube verfügbar.
    1. Monsanto ist Böse.
    2. "Meta-Studien kombinieren eine Vielzahl von Studien zu einer Zusammenschau. Das heißt nichts anderes, als dass die Resultate von bereits gemachten Studien verglichen und als Kollektiv ausgewertet werden.". Also wenn jemand Studien nimmt, welche von Monsato gefördert werden; so ist Monsanto sicher nicht so böse.
    3 2 Melden
  • AdmPWN 07.03.2018 13:31
    Highlight Lieber Dani
    Glaubst du auch, dass Bill Gates auf ein Surface Tablet über die Welt fliegt und mit der Delete Taste alle Malaria Erreger löscht?
    Ganz ehrlich der Artikel ist gnadenlos naiv und du bist voll auf die Propaganda der Befürworter reingefallen. Es gibt ökologisch weniger bedenkliche Wege Narungsmittelproduktion zu steigern (Reisoptimierung). Schädlinge entwickeln schnell Resistenzen zudem werden Gifte meistens falsch eingesetzt. Die Saatgutpatentierung wurde ja schon breitgetreten. Positives Beispiel ist Indien, dass Mittlerweile stark auf Bio setzt, da Pestizide eine Sackgasse sind.
    12 2 Melden
  • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 07.03.2018 08:42
    Highlight Der Text will uns also vermitteln, dass es schlau ist, Milliarden in Projekte zu stecken, welche von den Bedürftigen nicht akzeptiert werden. Für dieses Geld hätte man auch einfach biologische und nachhaltige Landwirtschaft (Permakulturen) fördern können. Industrieländer welche so viel Essbares wegwerfen, dass es locker zur Ernährung der ganzen Welt reichen würde, benötigen ohnehin keine solchen Pflanzen.
    11 0 Melden
  • TRL 07.03.2018 04:38
    Highlight @Dani Huber: „Grüne“ Gentechnik? Gemäss Wikipedia hast du diesen Begriff nicht erfunden. Dennoch finde ich ihn ein bisschen verwirrend. Ich sehe zwar, dass du der Agrargentechnik zu einem besseren Image verhelfen willst, und finde deine Argumentation schlüssig. Dennoch verstehe ich „grün“ - wenn man es nicht als Farbbezeichnung benützt und auch nicht Ruby Rhod heisst - als Synonym für „umweltfreundlich“. Gibt es also umweltunfreundliche Gentechnik? Gemäss deinem Artikel nicht. Und umweltfreundliche Gentechnik könnte es auch ausserhalb der Agrarwirtschaft geben.
    4 1 Melden
    • Daniel Huber 07.03.2018 09:58
      Highlight Tatsächlich ist die Bezeichnung «Grüne Gentechnik» nicht auf meinem Mist gewachsen. Ich denke aber, dass «grün» hier für einmal nicht «umweltfreundlich» bedeutet, sondern sich darauf bezieht, dass es um jenen Zweig der Gentechnik geht, der sich mit Pflanzen beschäftigt. In Abgrenzung dazu gibt es die Rote Gentechnik (Medizin) oder die Weisse Gentechnik (Einsatz von gentechnisch veränderten Mikroorganismen). Andere Bezeichnungen wie Blaue, Graue oder Braune Gentechnik stehen für weitere Anwendungsbereiche.
      2 1 Melden
  • TRL 07.03.2018 03:36
    Highlight Das Argument „für“ die bösen Agrarmultis: mit Steinzeitroggen kann man keine 7 Milliarden Menschen ernähren. Dichte Monokultur muss gegen Pilzbefall geschütz werden, „am besten“ indem das Saatgut im Pilzgift getränkt wird.
    Es liegt also schlussendlich beim Landwirten und seinen Entscheiden, zu denen wir ihn je nach dem zwingen. Gegen Monsanto zu wettern und gleichzeitig die Agrarsubventionen zu verteufeln: fail. Zumindest in meinen Augen. Die Bildung, in die man investiert, muss ja irgendwann Früchte in Form von Patenten tragen.

    Drum: Mehr Geld für Grund- anstatt Hochschulen! Anderes Thema...
    2 2 Melden
  • DonDude 06.03.2018 22:49
    Highlight Wer hat wohl diese Studie finanziert?
    Hört endlich auf der Natur reinzupfuschen. Es kommt nicht gut. In der Natur war ursprünglich alles aufeinander abgestummen. Bis der Mensch begann reinzupfuschen.
    10 7 Melden
    • Herr J. 07.03.2018 09:24
      Highlight So ein Hafenkäse. Dann geh wieder auf die Jagd, sammle Beeren und suche dir eine Höhle. Vielleicht wirst du von einem wilden Tier gefressen, aber alles ist ja so schön aufeinander abgestimmt...
      4 7 Melden
  • Hugeyun 06.03.2018 22:09
    Highlight Geldgierige Unternehmen wie Monsanto, Bayer & co. gehören verboten, Genfood mit dem Guten im Sinn nicht!
    9 1 Melden
  • dmark 06.03.2018 19:21
    Highlight Mir geht es in erster Linie noch nicht ein mal gegen Genfood als Nahrungsmittel, sondern vielmehr um die Sache, dass man immer wieder neues Saatgut erwerben muss, weil sich u.a. der manipulierte Mais nicht mehr weiter anpflanzen lässt, bzw. seine Körner nicht mehr keimen.
    Somit entsteht eine völlige Abhängigkeit der Bauern gegenüber den Konzernen.
    23 1 Melden
  • Marcelo 06.03.2018 19:14
    Highlight Die Studie bezieht sich lediglich auf natürliche Gifte, welche in Pflanzen durch z.B. Pilzbefall vorkommen können. Daraus zu schliessen, dass Genprodukte gesünder sind ist doch sehr abenteuerlich. Wie sieht es denn mit chemischen Rückständen aus? Der grösste Teil von angebauten GMO sind Herbizidresistenzen (reine BT-Produkte sind unter 20%). Während man früher Herbizide (z.B. Glyphosat) nur im Anfangsstadium spritzen konnte, kann man dies dank der Gentechnik bis kurz vor der Ernte. Zudem muss die Konzentration aufgrund von Resistenzen zunehmend erhöht werden.
    13 0 Melden
    • Marcelo 06.03.2018 22:30
      Highlight Auch der Teil zur «Rattenstudie» (Séralinis) ist sehr kurz und Einseitig dargestellt. Die Kritik kann auch auf die Zulassungsstudien angewandt werden. Und dort wären korrekte Studien um einiges wichtiger.

      Aus Wikipedia: «Eine vergleichende Untersuchung von Rattenfütterungsstudien mit gentechnisch verändertem Mais kam zum Ergebnis, dass weder die Herstellerstudien, auf denen die Unbedenklichkeitserklärung der EFSA für gentechnisch veränderte Maissorten beruhe, noch die Studie Séralinis die geforderten Kriterien der EFSA erfüllten.»

      https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%A9ralini-Aff%C3%A4re
      7 1 Melden
    • maatze 07.03.2018 08:29
      Highlight Wenn Du Séralinis Studie für wahr hältst, dann trink bitte ein Glas Roundup Pestizid. Das ist nämlich der einzige Zusammenhang, den die Studie ergeben hat, nämlich:

      Wenn man männlich ist und Roundup trinkt, dann lebt man länger.

      Prost!
      3 2 Melden
  • 01vinc09 06.03.2018 18:33
    Highlight An sich ist die Gentechnik nicht schlimm, die Frage ist nur was man damit macht. Hat Monsanto alle Patente (Patente auf Saatgut sollte meiner Meinung nach sowieso verboten werden) oder ist das Saatgut allgemeingut und soll zum Wohle der Menschheit eingesetzt werden. Meiner Meinung nach müsste von den Regierungen da ein klares Gesetz geschaffen werden sodass der Staat die kontrolle darüber behält und solche Geosskonzerne da nicht reinreden können.
    12 2 Melden
  • Jol Bear 06.03.2018 18:33
    Highlight Bsp. Kartoffeln: Bereits gibts Sorten, welche eine hohe Resistenz gegen Krautfäule aufweisen. Das verantwortliche Gen wurde von einer Wild-Kartoffelsorte mit gentechnischer Methode in Zuchtsorten transferiert. Gegen Krautfäule wird gegenwärtig massiv Fungizid und im Bioanbau das Schwermetall Kupfer gespritzt. Irgendwann wird sich die Vernunft durchsetzen und man wird Gentech so einsetzen, dass der Pestizideinsatz deutlich verringert wird. Anderes Bsp.: Apfelsorten mit Gen aus Wild-Apfelarten, die gegen Feuerbrand resistent sind (ETH-Forschung). Zeit, sich von Polemik zu verabschieden!
    20 2 Melden
  • Mr. Spock 06.03.2018 17:41
    Highlight Mich stört der direkte beschleunigte menschliche Eingriff in einen natürlichen Prozess. Im Besonderen, dass dieser unter dem Motto mehr Ertrag und weniger Aufwand verkauft wird. Studien (pro, wie kontra) sagen grundsätzlich immer das was der Auftraggeber gern hätte... Und hier heisst es mehr geld = mehr studien! Naturbelassene züchtung im einklang mit der natur! Das ist nachhaltig!
    15 5 Melden
    • River 06.03.2018 19:45
      Highlight Wenn ich eine üble Krankheit habe, will ich direkte beschleunigte menschliche Eingriffe und nicht zuerst noch bitzli Gras wachsen lassen und ‘Wasser dAare zurab” fließen lassen, bis die Sterne richtig stehen. Die Krankheit dieser Welt ist Hunger wegen verdorben ernten, wahlweise auch früher Qualtod durch Pestizide. Manipuliation in Richtung Resistenz ist schnell machbar und das Elend wäre bezwungen. Warum wollen sie das lieber langsam angehen?
      3 8 Melden
    • TRL 07.03.2018 03:44
      Highlight Naturbelassene Züchtung. Der Widerspruch in sich. Entweder naturbelassen oder gezüchtet. Beides geht nicht. Gentechnik ist eine Art der Züchtung.
      1 3 Melden
  • Alex Andreae 06.03.2018 16:47
    Highlight Für weiterführende Infos kann ich nur den Kurs an der Virtuellen Akademie Nachhaltigkeit empfehlen, der das Thema Menschliche Ernährung und ihre ökologischen Folgen thematisiert, u.a. auch den Golden Rice.

    Prof. em. Dr. Klaus Hahlbrock war Direktor am
    Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung und zeigt in den Videos viele Ansätze auf und hinterfragt das Thema kritisch. Sehr zu empfehlen.


    http://www.va-bne.de/index.php/de/veranstaltungen/38-menschliche-ernaehrung-und-oekologische-folgen/nahrungsproduktion-pflanzenzuechtung-und-umwelt/90-nahrungs-futter-und-energiepflanzen
    3 2 Melden
  • HTGames 06.03.2018 16:43
    Highlight
    Sehr gutes Video zur Gebtschnik!
    1 1 Melden
  • G. Schmidt 06.03.2018 16:22
    Highlight Guter Artikel!
    Gentech und dessen Vermarktung bzw. Patentierung sind zwei verschiedene Sachen!

    Dass jedoch die Forschung verhindert wird, ist lächerlich und typisch für NGOs, die sich als Retter inszenieren.

    Das Gentechmoratorium ist auch eine grosse Innovationsblockade für unsere Forschung…
    25 12 Melden
  • Randy Orton 06.03.2018 16:07
    Highlight Greenpeace und andere Kritiker von gentechnisch veränderten Lebensmitteln kritisieren nicht primär, dass diese gesundheitsschädlich seien. Eine Professorin hat es während meines Studiums treffend beschrieben: jegliche uns bekannte Verschmutzung (chemisch, radioaktiv etc.) nimmt im Laufe der Zeit ab. Bei gentechnischer Verschmutzung ist dies jedoch gerade umgekehrt, sie nimmt als einzige chronologisch zu! Sprich, macht ein Unternehmen einen Fehler bei genveränderten Pflanzen oder Tieren, vermehrt sich dieser Fehler. Und solche Fälle sind schon vorgekommen und gefährden Mensch und Natur!
    34 4 Melden
  • AlteSchachtel 06.03.2018 15:48
    Highlight "Bt-Mais produziert ein Protein, das Insekten – besonders den gefürchteten Fressfeind Maiszünsler – tötet; er leidet deshalb weniger unter Insektenfrass, der die Pflanze wiederum anfällig für Pilzbefall macht. "

    zum Glück ist der Maiszünsler das einzige Insekt auf der Erde, und zum Glück sind Schmetterlinge, Käfer und Bienen fleischfressende Säugetiere....

    Monsanto sollte vielleicht ein Mittel auf den Markt bringen, dass beim Homo sapiens das vernetzte Denken anregt...?
    26 7 Melden
  • Raffaele Merminod 06.03.2018 14:09
    Highlight Eigentlich ein ganz schlechter Artikel!
    Wie schon hier X-Fach erwähnt:
    Es geht nicht einfach nur um die Qualität von Mais, ob gentechnisch verändert oder nicht, sondern auch um das Patentieren von Nahrungsprodukten.
    Zudem sind gentechnisch veränderte Nahrungsmitteln auch resistent gegen spezielle Pestizide. Aber wir nehmen dann die Pestizide mit dem Nahrungsmittel in unseren Körper auf.
    Es ist wie bei den AKW's, egal wie CO2 neutral usw. Der Atommüll ist das grosse Problem.
    Deswegen: Greenpeace hat vollkommen recht!
    49 11 Melden
    • Simonetta 06.03.2018 15:49
      Highlight Fazit Deiner Rede:
      Es spielt keine Rolle, ob etwas gentechnisch verändert ist oder nicht, und deswegen hat Greenpeace mit ihrer Verteufelung der Gentechnik recht.

      Das ist dieselbe Logik, wie gesagt würde, dass die Kriminalität nichts mit dem Ausländeranteil zu tun hat, und darum die Einwanderung von Ausländern schlecht sei.

      Das muss ich jetzt nicht verstehen, oder?
      10 15 Melden
    • Herr J. 06.03.2018 16:40
      Highlight Greenpeace kämpft aber nicht nur gegen die Saatgutkonzerne, sondern auch gegen den Golden Rice. Es ist ein Glaubenskrieg, und um das Wohl der Leute geht es dabei schon lange nicht mehr. Nur noch ums Rechthaben.
      14 7 Melden
    • Raffaele Merminod 06.03.2018 16:53
      Highlight @Simonetta: Nein Du hast gar nichts verstanden.
      Gentechnische Veränderungen, bedeuten das sie einerseits resistent gegen Schädlinge sind aber auch/oder gegen Pestizide.
      Das Bedeutet das man gentechnische veränderte Pflanzen mit Unmengen von Pestiziden besprühen kann, ohne das die Pflanze selber schaden nimmt. Bedeutet aber auch das wir diese Pestizide dann mit der Pflanze zusammen essen und in unserem Körper landen.
      Und das Problem mit den Patenten verstehst du schon?
      16 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herbert Anneler 06.03.2018 13:58
    Highlight Genmais ist patentiert. Man muss ihn immee wieder neu kaufen. 2016 nahmen sich in Indien 17‘000 Bauern dass Leben, weil der Maia auf ihren Feldern verdorrte und sie kein Geld mehr hatten, um Mais für eine neue Ernte zu kaufen. Sie standen vor dem Nichts. Und gegen das Gift, welches auch der Genmais noch zum Schutz braucht, entstehen immer mehr Resistenzen. Über Kurz oder Lang wird Genmais genau so viel Gift benötigen wie anderer Mais. Ich bin sicher, dass den Mais-Schädlingen auch biologisch beizukommen ist - vielleicht etwas anspruchsvoller, aber nachhaltiger, als Gen-Mais.
    52 13 Melden
    • tintzke 06.03.2018 14:24
      Highlight Der letzte Punkt triffts: Durch eine sinnvolle Fruchtfolge der Ackerkulturen und eine angepasste Kulturpflege sowie eine Kulturlandschaft mit Strukturelementen kann man den Schädlingen gut beikommen - im Biolandbau muss man da sogar, da hat man sonst eine Chance gegen die Schädlinge.
      22 2 Melden
    • Stichelei 06.03.2018 16:28
      Highlight Vielleicht den Artikel lesen: Die angebliche Selbstmordwelle fand nicht statt.
      6 15 Melden
    • loquito 06.03.2018 17:01
      Highlight Google mal Monsanto Mais Mexiko... Du wirst dann schon sehen warum Gensch... ss ein Problem ist. Über 80 Arten Mais gibts in Mex noch, alle können als Saatgut verwendet werden. Genmais muss immer neu gekauft werden und macht natürlichen Mais unfruchtbar (gaaaaaanz unabsichtlich natürlich....)
      Es stimmt mich traurig, dass hier ein Mais verteidigt wird, welcher unfruchtbar ist ubd damit, egal ob gesund oder nicht, einfach nicht natürlich oder nachhaltig sein kann
      26 3 Melden
  • AlteSchachtel 06.03.2018 13:27
    Highlight Gentech in der Landwirtschaft macht ausschliesslich oekoNOMisch Sinn, während sie sich oekoLOGisch katastrophal auswirkt.

    in der USA kein Krebs?
    Aber die komplete Vergiftung des oekologischen Systems in den Gewässern nahe dieser Maisplantagen durch das Eiweiss des BT-Mais (in der USA längst erkannt) wird sich langfristig als Jungbrunnen entpuppen? Oder kann Monsanto bald ein Gentechmitteli zur Regeneration von totem Wasser lukrativ vermarkten?
    Es gibt heute zuviele Zauberlehrlinge.
    53 10 Melden
    • Herr J. 06.03.2018 16:43
      Highlight ...und es gibt noch mehr Besserwisser, die ihre Ideologie über alles stellen mit Schauermärchen über die böse Industrie.
      Ohne diese Industrie hättet ihr alle schon lange viel zu wenig zu essen bei der Bevölkerungsexplosion in den letzten Jahrzehnten.
      Think about it.
      7 21 Melden
    • AlteSchachtel 06.03.2018 17:19
      Highlight Gentech kann ruhig differenziert betrachtet werden, dazu muss man nicht gleich die ganze Industrie verteufeln.

      Und dass das Hungerproblem mit Gentech nicht gelöst werden kann, ist auch nichts Neues.
      Ich empfehle mal ein bisschen nach Hans Rudolf Herren zu googeln, der muss es tatsächlich besser wissen.
      5 0 Melden
    • Mr. Spock 06.03.2018 17:44
      Highlight Herr J. Dank IHRER ideologie fressen wir uns fett und die Arbeitenden hungern! Think about bit... Ohne Ideologen fressen wir bald soilentgreen
      4 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gregor Hast 06.03.2018 13:16
    Highlight Die Studie wurde beschönigt, damit Monsanto und Co. weiterhin seinen Genzozid durchführen kann.
    24 14 Melden
    • Herr J. 06.03.2018 16:43
      Highlight Man hüte sich vor Vorwürfen wie "Genozid". Ganz schlechte Wortwahl, sorry.
      6 6 Melden
  • Rabbi Jussuf 06.03.2018 13:13
    Highlight Das Problem ist wohl weniger die Gesundheit der Einzelnen. Das war vermutlich noch nie wirklich ein Problem, sondern einfach nur zu kurz gedacht.
    Die Abhängigkeit der Bauern von neuen Patenten ist riesiges Problem.
    Dass Pflanzen hinsichtlich besserer Pflanzenschutzmittel manipuliert werden, ist ein noch grösseres Problem!
    Die besseren Nährwerte in Entwicklungsländern durch genman. Pflanzen werden ein noch viel grösseres Problem: Abhängigkeit dieser Länder von einzelnen Konzernen und Überbevölkerung.


    Soll man noch mehr Probleme aufzählen, die gegen Genmanipulation sprechen?
    30 8 Melden
    • Regas 06.03.2018 16:33
      Highlight Lieber Rabbi hier liegst du leider ausnahmsweise föllig falsch. Es sind nicht ausschliesslich Grosskonzerne die Gentech betreiben, es gibt auch die staatlich geförderten Hochschulen die die Genprodukte gratis zur Verfügung stellen, wie zum Beispiel der BT Reis, welcher von Greenpeace aufs heftigste bekämpft wird. Nur wegen den paar Grosskonzernen die ganze Genmanipulation zu verurteilen ist einfach der falsche Ansatz.
      7 5 Melden
    • Regas 06.03.2018 16:42
      Highlight Korrektur: Habe natürlich "Golden Rice" anstatt "BT Reis" schreiben wollen.
      3 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 06.03.2018 16:52
      Highlight Regas
      Ich spreche auch von Problemen. Damit schliesse ich nicht aus, dass es auch gute Entwicklungen geben kann. Nur ist es nicht damit getan, Gentechprodukte "gratis" abzugeben, wenn man die Konsequenzen nicht bedacht hat.
      Die Abhängigkeit von Konzernen ist nur EIN Problem im ganzen Komplex.
      Ein weiteres Problem mit Gentech ist die Wechselwirkung mit der Natur, die nun mal kaum vorhersehbar ist.
      8 4 Melden
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  • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 06.03.2018 13:09
    Highlight Die Ernährung der Welt darf niemals von den Spielregeln weniger Grosskonzerne abhängen. Solange wir mehr als 30% aller produzierten Lebensmittel weg werfen, ist Gentechnik in den Industrieländern völliger Humbug. Herbizidresistente Unkräuter sind auf dem Vormarsch und schlussendlich sind dann auch gentechnisch veränderte Pflanzen unbrauchbar. Insekten können sich unglaublich Schnell an neue Begebenheiten anpassen. Es ist also nur eine Frage der Zeit bis sie vom Gen-Mais naschen. Wir sollten nicht die Pflanzen verändern, sondern uns. Normgemüse und Fleischüberkonsum sind der grösste Schwachsinn
    46 2 Melden
  • amazonas queen 06.03.2018 13:08
    Highlight Das eigentliche Problem bei Greenpeace ist, dass sie am Ende auch eine Lobbyorganisation sind. Das Verhalten ist gleich: du stellst eine Behauptung auf und wenn du widerlegst wirst, sagst du einfach, die Widerlegung ist falsch.
    Kritisch ist eben, dass sich auch Greenpeace mal irren kann. Nur das zuzugeben wäre schlechte PR. Wenn du dich gegen Gentechnik eingeschossen hast, musst du weiterhin dagegen sein, sonst kriegst du irgendwann ein Problem mit deinen Spendern. Und das ist das Problem des Lobbyismus.
    12 23 Melden
    • Herr J. 06.03.2018 16:44
      Highlight Du hast es komplett erfasst. Der Unterschied zu den "Gegnern" ist, dass sich Organisationen wie Greenpeace moralisch über alle Zweifel erhaben fühlen.
      4 6 Melden
  • River 06.03.2018 12:55
    Highlight Hmmm... jede Pflanze hat Gene. Es gibt keine Gen-Freien. Und alle Nutzpflanzen sind genverändert. Durch Züchten halt. Mais, zB wäre in der Natur nur ein dünnes Gräslein, mit ein paar Körnlein dran. Das ganze ist also ein Witz, wenn man dagegen ist. Wenn nicht so ein trara darum gemacht würde, wäre Syngenta und Monsanto gar nicht so dick im Geschäft.
    21 35 Melden
    • tintzke 06.03.2018 14:10
      Highlight Züchtung und Genmanipulation sind zwei grundverschiedene Angelegenheiten. Das eine ist Selektion (beschleunigte Evolution), das andere ist Austausch oder Hinzufügen von Genmaterial, das so nicht in dieser/m entsprechenden Pflanze oder Lebewesen vorkommt.
      17 1 Melden
    • Maya Eldorado 06.03.2018 14:12
      Highlight Aber es ist ein Unterschied, ob Pflanzen durch Auslese verbessert werden können, oder ob man gezielt Gene einpflanzt, dazu noch meist Artfremde.
      14 2 Melden
    • loquito 06.03.2018 17:06
      Highlight Dasselbe? Echt jetzt? Dann zeigen Sie mir eine, nur EINE EINZIGE Maissorte, welche prähispanische Kulturen gezüchtet haben und unfruchtbare Pflanzen hervorbringt. Also Genmaiskørner keimen nicht, das soll also dasselbe sein wie durch selektion Mais genetisch zu verbessern? Unfassbar was hier behauptet wird...
      7 3 Melden
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  • gere77 06.03.2018 12:37
    Highlight also, ich kann mir kaum vorstellen, dass ein naturprodukt künstlich verbessert werden kann.
    10 36 Melden
    • Simonetta 06.03.2018 13:28
      Highlight Alles, was Sie essen wurde künstlich verbessert.
      Keines der noch so bio Gemüse, Getreide und alles Vieh existiert so in der Wildnis. Alle sind sie durch Züchtung künstlich erschaffen worden.
      23 3 Melden
    • Mutzli 06.03.2018 14:05
      Highlight Dann dürften Sie sich allerdings nur noch von licht, wasser ab quelle und evtl. Bisschen Baumrinde ernähren. Praktisch jede Nutzpflanze und jede Nutztierart ist durch die “künstliche“ Einflussnahme des Menschen Welten von ihren Urformen entfernt, welche häufig auch extrem selten geworden sind.
      8 1 Melden
    • Maya Eldorado 06.03.2018 14:13
      Highlight Simonetta
      Sie unterscheiden nicht zwischen Züchtung, Auslese und Manipulation.
      5 2 Melden
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  • N. Y. P. D. 06.03.2018 12:36
    Highlight Frage :

    Wenn wir bis in 25 Jahren alle Pflanzen, vielleicht auch Tiere, gentechnisch "optimiert" haben, und unsere Umwelt frei von Schadstoffen (was natürlich gut ist) ist, wäre es dann möglich, dass unser Immunsystem schwächer und schwächer wird, da es schlicht nicht mehr viel zu tun hat ?

    Und wir laufen in 100 Jahren wie ausgemergelte Zombies herum und ernähren uns von Pillen.

    Unser Immunsystem ist heute so stark, weil es allerlei Bedrohungen abzuwehren hat.

    Man wird es sehen..

    27 17 Melden
    • Mutzli 06.03.2018 19:22
      Highlight Das immunsystem wehrt nicht irgendwelche “schadstoffe“ ab, sondern ganz konkret krankheitserreger. Alles andere ist aufgabe der leber und nieren es aus dem system rauszuspülen. Die durchschnittliche gesundheit ist, entgegen ihrer these, um vieles besser als zu früheren zeiten. Natürlich sollte man nicht in einem sterilen sauerstoffzelt leben, aber davon ist man wegen einer reduktion in pflanzengiften und pestiziden meilenweit entfernt.

      P.s. ihre charakterisierung vo(zukünftigen) menschen mit immunschwäche als zombies kommt leicht beleidigend rüber
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    • TRL 07.03.2018 04:06
      Highlight Das Immunsystem wird allerdings oft nicht schwächer, sondern fängt an, den Körper anzugreifen. Vielleicht aus Langeweile. Man weiss es nicht. Die resultierenden Autoimmunerkrankungen sind meistens ziemlich schlecht heilbar.
      2 1 Melden
  • tintzke 06.03.2018 12:00
    Highlight - biologisch produzierter Mais ist am gesündesten, da keine Pestizide eingesetzt werden
    - herkömmliche Züchtung ist nicht gleichzusetzen mit Genmanipulation
    - Ertragssteigerung ist nicht nötig, dafür umso mehr weniger Futtermittelimporte und mehr graslandbasierte und flächenangepasste Fütterung
    - öffentlicher Zugang zu Land und Saatgut für Bäuerinnen und Bauern statt (Macht-)Monopolisierung der Agro-, Chemie-, Verarbeitungs- und Logistikmultis ermöglicht eine sichere, standortangepasste, resiliente, ökologische und zukunftsorientierte Landwirtschaft
    38 24 Melden
    • Luzi Fair 06.03.2018 13:25
      Highlight Punkt1: die oben genannte Studie behauptet aufgrund der Kontamination mit natürlichen Pilzgiften das Gegenteil
      Punkt 2: wieso ist das nicht gleichzusetzen? Das Erbgut wird ebenfalls verändert. Ich gehe gar weiter und behaupte, mit Gentechnik kann gezielter/effizienter gezüchtet werden
      Punkt 3: es leben bald 10 mia. Menschen auf der Erde
      Punkt 4: Was du da wünschst, ist Sozialismus, wie gut das funktioniert, wissen wir bereits
      7 17 Melden
    • Mutzli 06.03.2018 14:10
      Highlight -auch bei der Bioproduktion werden Pestizide eingesetzt, siehe z.B. Kupfer.
      -in unseren Graden ist Ertrag vielleicht nicht erste priorität, dies aber z.B. von Hungersnot und Minderernährungsregionen zu verlangen ist meiner Ansicht nicht legitim.
      -absolut einverstanden!
      2 3 Melden
    • tintzke 06.03.2018 14:18
      Highlight Punkt 2: Das eine ist natürliche Selektion, das andere künstliche Manipulation: http://www.umweltinstitut.org/fragen-und-antworten/gentechnik.html
      Punkt 3: Eben. Ackerflächen sollen für die menschliche Ernährung genutzt werden, Graslandflächen für die Tierfütterung. Das ist heute nicht so: http://www.evb-online.de/schule/Hintergrundpapier_-_Flaechenbedarf_und_Ernaehrungsgewohnheiten.pdf
      Punkt 4: Was ich fordere (und selber umsetze: www.solawi.ch) ist die Demokratisierung der Wirtschaft. Sozialismus von oben funktioniert nicht, Demokratie von unten sehr wohl.
      8 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • sikki_nix 06.03.2018 11:59
    Highlight Danke für diesen Artikel! Ich stehe selbst Monsanto wie den anderen üblichen Verdächtigen sehr kritisch bis ablehnend gegenüber. Auf der anderen Seite enerviere ich mich sehr über die GMO, wo mit viel Polemik und wenig Wissen automatisch alles verteufelt wird, was irgendwann auch nur annähernd genetisch verändert wurde. Und während wir uns über die möglichen Auswirkungen von Gen-Mais streiten, schreitet die Gentechnologie stetig voran und wartet fast jährlich mit grossen Revolutionen, unglaublichen Möglichkeiten, aber eben auch Risiken auf. Wir brauchen dringend einen Neustart in der Gen-Debatte.
    28 7 Melden
  • LukasderErste 06.03.2018 11:54
    Highlight Merci vielmals für den Artikel
    13 5 Melden
  • Hayek1902 06.03.2018 11:53
    Highlight Linker dogmatismus, nichts anderes.
    6 45 Melden
  • Gregor Hast 06.03.2018 11:46
    Highlight In Russland gibt es keine genmanipulierte Lebensmittel mehr, und der Landwirtschaft geht's prächtig. Ohne Monsanto.
    37 43 Melden
  • der_senf_istda 06.03.2018 11:43
    Highlight Ich habe nichts gegen Gentechnik, ich will einfach nichts damit zu tun haben. Es muss weiterhin die Möglichkeit geben, sich frei von Gentechnik zu ernähren.
    Lebensmittel müssen ausnahmslos gekennzeichnet sein, wenn bei der Herstellung gentechnisch veränderte Organismen eingesetzt werden.
    Ich weiss, dass es Kreuzkontamination geben kann, das ist aber kein Grund auf obige Forderungen nicht einzugehen.
    39 27 Melden
    • Luzi Fair 06.03.2018 13:28
      Highlight Verzichtest du auch auf mittels traditioneller Zucht veränderte Lebensmittel? Im Grunde ist das auch Gentechnik. Einfach weniger gezielt und weniger effizient
      6 26 Melden
    • loquito 06.03.2018 17:11
      Highlight @Luzifair WAS SOLL DENN AN DER HERSTELLUNG VON UNFRUCHTBAREN PFLANZEN EFFIZIENT SEIN? HERRGOTT, ETWAS INEFFIZIENTERES ALS GENETISCH MODIGIZIERTE LEBENSMITTEL GIBTS KAUN, DENN OHNE SAATGUT JEDES JAHR, KEINE ERNTE...
      6 4 Melden
  • maatze 06.03.2018 11:37
    Highlight Greenpeace-Logik:

    "Es gibt wissenschaftlichen Studien zu GMOs-."

    Zerstört GMO-Forschungsprojekte mit dem Trimmer.
    20 20 Melden
    • maatze 06.03.2018 11:57
      Highlight ooops!!! Es muss natürlich heissen:

      "Es gibt KEINE wissenschaftlichen Studien zu GMOs."
      8 8 Melden
  • Homes8 06.03.2018 11:37
    Highlight "grüne" Gentechnik.
    Warum nicht auch "grüne" Akw's.
    Oder "grüne" Globalisierung
    36 46 Melden
    • Tilman Fliegel 06.03.2018 11:55
      Highlight Weil man nicht Äpfel mit Birnen vergleichen sollte.
      21 8 Melden
    • Zwingli 06.03.2018 12:37
      Highlight beautiful clean coal
      18 2 Melden
    • Luzi Fair 06.03.2018 13:28
      Highlight Guter Punkt. Arbeiten wir daran!
      3 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Simonetta 06.03.2018 11:37
    Highlight Jeder auch nur halbwegs intelligente Mensch weiss, dass jede Fertigkeit, die die Menschheit erlangt, sowohl nützlich, als auch schädlch sein kann.
    Gleich verhält es sich mit der Gentechnik. Gentechnik ist eine Methode, deren Anwendungen nützen und schaden können. Jeder auch nur halbwegs intelligente Mensch weiss, dass nicht die Methode über Sinn und Unsinn einer Anwendung entscheidet, sondern der Gesamtnutzen der Anwendung.
    Greenpeace urteilt über Gentechnik bar jeder Vernunft, in an Stupidität grenzender, ideologischer Verblendung.
    45 27 Melden
  • Arneis 06.03.2018 11:33
    Highlight Sollte bei genveränderten Produkten das Menschen.- bzw das Tierwohl im Vordergrund stehen wäre wohl niemand dagegen.

    Das ist mMn lediglich die vorgeschobene Argumentationslinie der Industrie.

    In Tat und Wahrheit, und die Leute spüren dies, geht es um die Privatisierung sämtlicher Flora/Fauna.
    48 9 Melden
    • Simonetta 06.03.2018 13:33
      Highlight Aluhut voraus!
      8 14 Melden
  • Ms. Song 06.03.2018 11:27
    Highlight Die Forschung wurde allerdings auch durch Monsanto durchs Hintertürchen finanziert. Die Aussagekraft ist somit sehr fragwürdig. Es ist arrogant vom Menschen zu denken, er könne so massiv in die Natur eingreifen und alle Folgen abschätzen können. Bis jetzt hat sich jeder Eingriff irgendwann gerächt. Nur schon dieser Schädlingskäfer wird seine Rolle spielen und ohne ihn wird etwas fehlen.
    41 21 Melden
    • Simonetta 06.03.2018 13:36
      Highlight Der Mensch greift seit Jahrtausenden in die Natur ein. So machen es auch die Gnus, die Ameisen, die Pilze, die Bäume, etc.

      Alle schon immer, ohne dass es ein Problem wäre.
      7 16 Melden
    • Ms. Song 06.03.2018 14:44
      Highlight Ah Gnus verändern also künstlich die Genstruktur der Natur. Sehr interessant. Erzähl mir doch bitte mehr darüber....
      8 0 Melden
    • Simonetta 06.03.2018 15:32
      Highlight @Pond
      Wo die Gnus als zig-Millionen-Herde durchwandern, kann kein Wald heranwachsen.
      Sie greifen in die Natur ein.
      Ihre Genstruktur verändern sie mit den bekannten Phänomenen der Evolution: Mutation und Selektion.
      0 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Flötist 06.03.2018 11:24
    Highlight Die Frage ist immer, wie man "gesünder" definiert. Etwas kann durchaus Vorzüge A, B und C haben verglichen mit was anderem und trotzdem kann es längerfristig krankmachende, gefährliche oder krebseregende Eigenschaften haben. Was viele Journalisten in Europa nicht verstehen: Die Freigabe von Foodprodukten ist oft so geregelt, dass man nicht beweisen muss, dass etwas unschädlich ist, sondern man muss beweisen, das etwas schädlich ist, ansonsten wird es zugelassen. Diese Praxis ist in Europa überhaupt nicht usus und das soll so bleiben.
    17 15 Melden
    • Simonetta 06.03.2018 13:42
      Highlight Weil es prinzipiell unmöglich ist von irgendetwas zu beweisen, dass es unschädlich ist, unter allen Umständen, bis in alle Ewigkeit.
      Würde man Neues nur zulassen, wenn seine Harmlosigkeit bewiesen würde, dann gäbe es nichts Neues mehr. Und damit könnten viel Elend und Leid nie gelindert werden.
      7 9 Melden
    • Flötist 06.03.2018 14:31
      Highlight @Simonetta Da hast du etwas grundsätzlich nicht verstanden, in den meisten Mitteleuropäischen Ländern werden neue Produkte zumeist nur nach intensiven Tests nach X Jahren freigegeben, während dies in den USA viel schneller geht und kaum getestet wird, nach besagter Einstellung. Dafür kann man in den USA Firmen leichter verklagen als hier. Aber ich habe lieber weniger sichere Produkte zur Verfügung, als dass man schwere Krankheiten beklagen muss.
      5 1 Melden
    • Simonetta 06.03.2018 15:42
      Highlight @Flötist
      Habe ja auch nicht gesagt, dass man nichts testen kann.
      Man kann halt eben nur auf bekannte schädliche Wirkungen testen, und auch nicht auf alle erdenklichen, sondern nur auf die mutmasslich wahrscheinlichsten.
      Der einzige zuverlässige Test ist die Erprobung am Markt 1:1. Hier halte ich die hohen Schadenersatzsummen in den USA für wirksamer als verfilzte, bürokratische Prüfverfahren, die die Produktverantwortung auf die Behörden abwälzen. Denn die Behörden werden nie für ihr Versagen Schadenersatz leisten oder Verantwortung übernehmen bei fatalen, lückenhaften Tests.


      0 1 Melden
  • atomschlaf 06.03.2018 11:17
    Highlight Ganz so einfach ist das wohl nicht.
    Mag sein, dass der Bt-Mais tatsächlich Vorteile hat.
    Andererseits ist beispielsweise das "Roundup Ready"-Saatgut brandgefährlich, weil sich Resistenzen auf nicht genmanipulierte Pflanzen übertragen.
    Es ist nicht immer alles nur schwarz und weiss.
    34 7 Melden
  • You will not be able to use your remote control. 06.03.2018 11:00
    Highlight Ihr esst vermutlich auch BIO weil es 'gesund' ist.

    Und das Anliegen von Greenpeace ist eine gesunde Ernährung der Menschen gell.

    Ach ja, es gab auch schon immer nur entweder Genmanipuliert oder mit Pestizid vergiftet.

    Mit Patenten geschütze Pflanzen sind *die* Lösung, das liegt auf der Hand.
    10 20 Melden
  • MacB 06.03.2018 10:58
    Highlight "...dass der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen insgesamt höhere Erträge bringt und weniger Pflanzenschutzmittel erfordert als bei der konventionellen Landwirtschaft. "

    --> Noch. Erreger, Pilze und all das Gedöns (sorry hihi) stellen sich jeweils gut ein auf Bekämpfungsmittel. Antibiotika wirkte früher auch besser, heute haben sich viele Erreger angepasst. Darum glaube ich nicht an nachhaltig höhere Erträge sondern nur vorübergehend.
    53 18 Melden
    • Ms. Song 06.03.2018 11:16
      Highlight Du erwähnst einen sehr wichtigen Punkt.
      14 3 Melden
    • tintzke 06.03.2018 11:56
      Highlight Sehr wichtig!
      Ausserdem ist das Argument der Ertragssteigerung zur Sicherung der menschlichen Ernährung nur zynisch, solange wir dermassen viele Futtermittel (Mais, Soja, etc.) in die Industrieländer importieren um damit unsere Tiere zu füttern (mit Futter, das gar nicht für sie geeignet ist).
      Graslandbasierte Fütterung, angepasste Tierbestände, Nährstoffkreisläufe, Zugang zu Land und Saatgut für alle Bäuerinnen und Bauern, Förderung des biologischen Landbaus, mehr Unabhängigkeit von grossen Agro-, Chemie-, Verarbeitungs- und Logistikkonzernen bringt eine zukunftsorientierte Landwirtschaft!
      22 6 Melden
  • Str ant (Darkling) 06.03.2018 10:53
    Highlight Statt Mais sollte die Genetik dazu verwendet werden um tödliche Kranheiten auszurotten und andere Leiden die bis jetzt "nur" therapierbar sind.

    Die traurige Wahrheit ist halt das Heilen nicht profitabel ist!

    So lange profit geile Firmen wie Monsanto & Co am Steuer sind ist es ein klares Nein zu GMO
    19 41 Melden
    • Ms. Song 06.03.2018 11:23
      Highlight Dir ist schon bewusst, dass das nicht die gleichen Forscher sind? Pharma und Agrochemie ist nicht fas selbe. Andere Forscher arbeiten wohl an deinem Ziel. Viele Krankheiten wurden bereits ausgerottet und viele kann man gut bekämpfen. Aber hauptsache mal gross gegen die Pharma ausholen.
      33 8 Melden
    • sikki_nix 06.03.2018 11:42
      Highlight Heilen ist nicht profitabel? Da habe ich dann wohl etwas verpasst.
      32 5 Melden
    • Toerpe Zwerg 06.03.2018 12:09
      Highlight Was sind Profit-ungeile Firmen?
      13 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • nib 06.03.2018 10:52
    Highlight Die dogmatische Unterscheidung zwischen GMO/Genfood und natürlichem Saatgut ist nicht mehr zeitgemäss. Agressive Züchtungsmethoden (Mutagenese) mittels Bestrahlung oder chemischen Substanzen (zb Tilling) unterscheiden sich im Resultat nicht mehr von dem der GMO Methoden wie CRISPR/Cas. Gene werden in beiden Methoden verändert, einmal gezielt, einmal zufällig. So funktioniert die Züchtung seit Beginn der Landwirtschaft, heutzutage einfach im Zeitraffer.





    44 9 Melden
  • Watcher 06.03.2018 10:42
    Highlight Wenn man sich abseits der Mainstreammedien informiert weiss man, dass viele der Studien von Monsanto finanziert sind und deren Studien jeweils über einen Zeitraum von 3 Monate andauern. Langfristige Studien von unabhängigen Wissenschaftlern belegen das Gegenteil. Ich finde es sollte sich jeder selber informieren und dies nicht über die Mainstreammedien. Fakt ist, wenn eine Frau in den USA nicht schwanger werden kann und darauf 3 Monate Bio Lebensmittel zu sich nimmt klappt es wieder.
    25 59 Melden
    • El diablo 06.03.2018 11:16
      Highlight Du kritisierst die Laufzeit der Studien von 3 Monaten, aber sagst im gleichen Atemzug, dass eine Frau, die 3 Monate Bio Lebensmittel zu sich nimmt wieder schwanger werden kann? Mkay.
      51 5 Melden
    • john benz 06.03.2018 11:16
      Highlight Bitte Quellen angeben. Was heisst für dich "Mainstreammedien"? Sobald eine andere Meinung publiziert wird?
      29 2 Melden
    • Valon Behrami 06.03.2018 11:21
      Highlight "Fakt ist, wenn eine Frau in den USA nicht schwanger werden kann und darauf 3 Monate Bio Lebensmittel zu sich nimmt klappt es wieder. "

      Worauf beziehst du dich bei dieser Aussage? Woher kennst du diesen "Fakt"? Ich sage nicht, dass es nicht stimmt.
      35 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Therealmonti 06.03.2018 10:35
    Highlight Der Huber ist ein sehr intelligenter, sehr belesener und Vieles wissender Mensch, den ich seines Allgemeinwissens wegen sehr bewundere und mit dem ich bei den von mir heiss geliebten Watson-Quiz nur ausnahmsweise mithalten kann. Aber auch ihm glaube ich nicht alles, was er schreibt. Dass es Monsanto, Syngenta und Konsorten hauptsächlich ums Geld geht, und dass deswegen vor allem in Drittweltländern viele Kleinbauern zu Grunde gehen, schleckt keine Geiss weg.
    41 16 Melden
    • Toerpe Zwerg 06.03.2018 12:13
      Highlight Kleinbauern gehen zu Grunde, weil sie zu wenig produktiv sind und weil wir hier unsere Bauern subventionieren und Agrarimporte verteuern.
      19 9 Melden
    • River 06.03.2018 12:49
      Highlight Natürlich, es geht immer um Geld. Wie aber im Artikel steht ist das Problem beim teuren Genehmigungsverfahren, dass verhindern dass kleinere Unternehmen es bezahlen können. Das begünstigt natürlich die Monopolstellung für die großen Schurken. Wärs günstiger, wäre es besser verteilt auf der Welt
      5 5 Melden
    • River 06.03.2018 12:49
      Highlight ...aber wir hätten auch viele Schurken mehr. Dilemma...
      5 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Deleted93 06.03.2018 10:30
    Highlight Was man eventuell bedenken sollte ist, das solche Eingriffe in die Natur weitreichende folgen haben können. Ich bin da nicht der Spezialist. Aber seien wir doch ehrlich, bis jetzt hat praktisch jede Aktion, Ausrottung von irgendwas Einfluss auf was anderes gehabt. Die Chinesen finden das manuelle Bestäuben sicherlich noch eine praktische Tätigkeit...:-)
    22 11 Melden
  • Normi 06.03.2018 10:30
    Highlight An die Angsthasen Googlet mal Nocebo-Effekt, dass erklärt wieso Ihr so schnell krank werdet....
    16 12 Melden
  • INVKR 06.03.2018 10:25
    Highlight Guter Artikel, aber hört doch bitte auf den Begriff "Genfood" zu benutzen. Der ist unsinnig und zeugt von naturwissenschaftlichem Analphabetismus. Alle Lebewesen und somit auch alle Nahrungsmittel enthalten schliesslich Gene. Mit GMO oder GVO gibt es auch bereits treffendere Begriffe, die man verwenden kann.
    55 13 Melden
    • Simonetta 06.03.2018 11:41
      Highlight Das hilft auch nicht.
      Alle unsere Nutzpflanzen sind GVO.
      Deren Genveränderungen wurden bloss mit alterhergebrachten Methoden erwirkt.
      19 5 Melden
  • saukaibli 06.03.2018 10:22
    Highlight Hier wird teilweise wieder mit Kausalitäten Unsinn getrieben. Dass bei Genmais weniger Pestizide verwendet werden stimmt. Aber daraus zu schliessen, dass das gesünder ist, ist falsch, denn der Mais produziert ja sein eigenes Pestizid. Das ist wie bei Cholesterinsenkern, die zwar nachweislich den Choleserinspiegel senken, aber ebenso nachweislich nicht die Herzinfarktrate.
    Grundsätzlich sehe ich kein Problem, Gene mit Methoden wie CRISP/CAS zwischen ähnlichen Pflanzen auszutauschen, aber Gift produzierende Gene aus einem Bakterium in eine Pflanze zu transportieren, sehe ich sehr kritisch.
    50 21 Melden
  • NaSkivaL 06.03.2018 10:14
    Highlight Löpfes Beitrag von 2016 ist wohl realistischer:
    www.watson.ch/!183687789

    Grundsätzlich bin ich offen für einen Seitenwechsel. Vorausgesetzt, ich erfahre endlich belegbare Argumente. Das schafft aber auch dieser Huber-Artikel nicht.

    Krebs z.B. soll nicht von genveränderten Pflanzen ausgelöst werden sondern durch die Pestizide. Und der Verbrauch von Agrarchemie ist weiterhin steigend, auch im Genfoodland USA.

    Es gibt zu wenig Insekten und Vögel. Beide werden nicht zuletzt wegen Agrarchemie und Genfood rapide weniger. Das ist die wahre Gefahr!
    57 19 Melden
    • Simonetta 06.03.2018 11:45
      Highlight Wäre es Ihnen lieber, dass statt die Hektarerträge der Landverbrauch stiege?
      Oder möchten Sie lieber ein negatives Weltbevölkerungswachstum haben? Nur wie bewerkstelligen: Krieg, Hungerkatastrophen, Genozid?
      Wäre das vernünftiger und weshalb?
      11 13 Melden
    • NaSkivaL 06.03.2018 16:39
      Highlight Würdest du lieber, in einer Welt ohne Insekten und Vögel leben? In einer immer stärker denaturierten, kaputten Welt?

      Biologischer Landbau braucht nicht mehr Land als konventioneller. Aber er tötet und vergiftet weniger. Beispiel:
      https://www.umweltperspektiven.ch/bio-landwirtschaft-gleich-ertragreich-wie-konventionelle/

      Zur Gentechnik:
      http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/gentechnik-in-der-landwirtschaft-mehr-gift-weniger-ertrag-1.1869788

      Ich wüsste nicht nur gerne, wer die Metastudie gemacht hat, sondern v.a. wer sie bezahlt hat. Insbesondere, da sie aus Italien kommt.
      3 0 Melden
    • Simonetta 07.03.2018 11:39
      Highlight @NaSkivaL
      "Würdest du lieber, in einer Welt ohne Insekten und Vögel leben? In einer immer stärker denaturierten, kaputten Welt?"

      Ja.
      Ist besser als sterben.
      0 1 Melden
  • sheshe 06.03.2018 10:14
    Highlight "Allerdings – das wird oft vergessen – verändert auch die herkömmliche Züchtung von Kulturpflanzen deren Erbgut."

    Das ist doch genau der Knackpunkt und wird viel zu wenig beachtet. Wir haben kernlose Wassermelonen, Birnen/Äpfel usw. sehen bei weitem nicht mehr so aus, wie sie eigentlich von der Natur vorgesehen waren. Weshalb ist also Kreuzen bis zur Unkenntlichkeit in Ordnung, Einpflanzen von "fremden" Erbgut aber nicht?

    Monsanto ist wieder ein komplett anderes Thema. Was da in Hawaii abgeht, ist unter aller Sau!
    50 7 Melden
    • saukaibli 06.03.2018 10:28
      Highlight Durch Züchtung werden nur Gene von z.B. einer Apfelart in eine andere transferiert. Da sehe ich auch kein Problem, wenn man das mit Gentechnik (z.B. CRISPR/CAS9) macht. Aber du wirst mit Züchtung kein Gen aus einem Bakterium in eine Pflanze transferieren, weil das vermutlich von der Natur nicht vorgesehen ist. Und wenn dieses Gen noch dazu dient, dass die Pflanze dann ein Gift produziert, möchte ich diese Pflanze ehrlich gesagt nicht essen.
      39 20 Melden
    • Walter Sahli 06.03.2018 10:31
      Highlight Bei einer Züchtung werden die natürlichen Schranken nicht überwunden. Man kann nur das züchten, was zusammenpasst. Einem Elefant kann man keine Kiemen heranzüchten. Mit dem Einpflanzen von fremdem Erbgut hingegen kann man viel mehr erzwingen. Und wir Menschen haben bereits mehrfach bewiesen, dass wir nicht sonderlich weise sind, wenn wir im natürlichen Gefüge rumfummeln, nur weil wir es können.
      25 9 Melden
    • marmuel 06.03.2018 10:37
      Highlight Naja aber niemand könnte die Gen Sequenz eines Bakteriums wirklich von der einer Pflanze unterscheiden. Abgesehen davon tritt Transfer von Genen von Bakterien zu Pflanzen bereits natürlicherweise auf (horizontal gene transfer)
      17 9 Melden
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  • Madison Pierce 06.03.2018 10:12
    Highlight Gentechnik ist (wie Atomenergie und Handystrahlung) ein Thema, das viele Leute überfordert. Aus Unwissen wird häufig Angst, das ist menschlich. (Auf dem gleichen Prinzip basieren "Vorbehalte" gegenüber Ausländern.)

    Dabei wird Gentechnik schon seit Jahrhunderten praktiziert: durch die gezielte Züchtung von Pflanzen und Tieren.

    Vorsicht ist trotzdem geboten: Schon kleine Eingriffe ins Ökosystem können grosse Auswirkungen haben: Pflanze ist resistent gegen Käfer, Käfer stirbt aus, war aber Hauptnahrungsquelle von Vogel, Vogel stirbt aus.

    Das Thema mit den Patenten muss auch noch gelöst werden.
    54 15 Melden
    • flausch 06.03.2018 10:50
      Highlight "Dabei wird Gentechnik schon seit Jahrhunderten praktiziert: durch die gezielte Züchtung von Pflanzen und Tieren."
      Sorry aber diese Aussage ist schwachsinnig. Züchtung wird seit Jahrtausenden betrieben aber ist nunmal nicht dasselbe wie Gentechnik. Bei Gentechnik geht es dem Worte entsprechend um eine Technische Herangehensweise, die Arbeitsmethoden der Gentechnik sind gezielte Genmanipulationen und nicht den Regeln des natürlich Kreuzbaren unterlegen.
      19 19 Melden
    • IchSageNichts 06.03.2018 14:18
      Highlight Gentechnik ist nur der schnelle weg. Die Kühe von heute sind ja auch durch hunderte Jahre Zucht entstanden. Die Natur lässt es also zu dass sich Kühe kaum mehr bewegen können und dies ohne Gentechnik.
      Man kreuzt ja nicht nur sondern selektiert (grosse Euter, viele Früchte, etc)
      0 1 Melden
  • Tilman Fliegel 06.03.2018 10:11
    Highlight Das Problem ist eigentlich nicht Genfood, sondern gewinnsüchtige, amoralische Konzerne. Monsanto entwickelt Pflanzen, die gegen Monsanto-Gift immun sind. Das ist einfach nicht der richtige Weg.
    337 17 Melden
  • mgasser 06.03.2018 10:04
    Highlight Wenn Glauben auf Wissen trifft ...
    19 10 Melden
    • PaLve! 06.03.2018 11:29
      Highlight Wenn Moral auf Effizienz trifft...
      3 3 Melden
  • Kleine Hexe 06.03.2018 10:01
    Highlight Solange Monsanto die gentechnisch veränderten Pflanzen patentieren und Kleinbauern so in den Ruin treiben kann, ist Gentechnik für mich nicht tragbar.
    469 43 Melden
    • Bene883 06.03.2018 10:12
      Highlight Der Kleinbauer kauft sein Saatgut bei der Landi (Oder vergleichbar im Ausland), unabhängig ob das Saatgut Gentechnisch verändert ist oder nicht. Ein marginal höherer Preis für dieses Saatgut ist ebenfalls noch vertretbar, immerhin steigen auch seine Erträge damit.
      15 44 Melden
    • Kleine Hexe 06.03.2018 10:24
      Highlight Wenn er Monsanto-Saatgut kauft, muss er es aber in jedem Jahr wieder kaufen, weil er die Pflanzen nicht selber weiterzüchten darf. Und kommt auch nicht mehr davon weg. Bei einem Wechsel sind wahrscheinlich noch Reste von Monsanto-Erbgut auf den Feldern nachweisbar -> Landwirt wird verklagt.
      50 9 Melden
    • saukaibli 06.03.2018 10:34
      Highlight @Bene883: Viele Bauern züchten ihr Saatgut selber, d.h. sie behalten einen Teil der letzten Ernte um den wieder anzusähen, so wie es seit Jahrtausenden gemacht wird. Bei Gentech-Saatgut darf das aber nicht gemacht werden, d.h. die Bauern müssen jedes Jahr neue Saat kaufen, wenn sie nicht von Monsanto und co. verklagt werden wollen. OK, wenn sie mit Neonikotinoiden behandeltes Saatgut wollen, müssen sie es natürlich auch immer neu kaufen. Noch so etwas, das unsere Umwelt auf Jahrzehnte hinaus zerstören wird, wahrscheinlich noch schlimmer als Gentech.
      27 5 Melden
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  • blaubar 06.03.2018 10:00
    Highlight Man könnte auch Menschen designen, dass sie vernünftiger wären.
    34 11 Melden
    • TRL 07.03.2018 04:29
      Highlight Evtl mit Bildung
      0 0 Melden
    • blaubar 07.03.2018 14:07
      Highlight Nützt offenbar nichts. Offensichtlich.
      0 0 Melden
  • Howard271 06.03.2018 09:58
    Highlight Es geht doch auch darum, dass die weitere Verbreitung uns Vermischung schwer zu kontrollieren ist. Klar ist das Risiko nicht allzu gross, aber es besteht eben doch.
    Und ebenfalls ist der „schneller-besser-grösser“-Gedanke zu hinterfragen. Letztendlich geht es doch auch darum: belassen wir es bei eher natürlichen Lebensmitteln, inklusive aller Imperfektionen und möglicher Ineffizienz, oder nehmen wir eine „optimierte“ Version, die aber auch Risiken birgt?
    33 7 Melden
    • marmuel 06.03.2018 10:15
      Highlight Naja aber nichts was du heute im Migros kaufst ist natürlich. "eher natürlich" ist schlicht Aberglaube. Schau dir mal natürlichen Weizen oder Mais an. Das Erbgut dieser Pflanzen wurde durch Züchtung extremst verändert.
      18 7 Melden
    • IchSageNichts 06.03.2018 14:02
      Highlight Gewöhliche Lebensmittel verpesten die Umwelt! Pestizidbelastung der Gewässer etc auch schon mal damit beschäftigt? Wenn man also due Effizienz von deren einsatz steigern kann dann bitte los.

      Das Risiko von Mikroplastik, Nanopartikel, alles aufs Internet zu basieren nehmen wir alle in Kauf weil der Nutzen direkt bei uns anfällt. Gegen Gentechnik zu sein ist einfach aber die Vorteile sind immens und die Nachteile (Kleinbauernproblematik) haben wie schon heute mit dem konventionellen Saatgut.
      0 1 Melden
  • locheha1 06.03.2018 09:56
    Highlight Und rauchen ist auch gesund. Studie von Dr. Marlboro
    34 51 Melden
  • Wilhelm Dingo 06.03.2018 09:54
    Highlight Guter, sachlicher Artikel. Das Problem ist weniger die Gentechnik als die damit verbundene Macht der Saatgutkonzerne. Diese Konzerne verfolgen eine rücksichtlose, industrielle Nahrungsproduktion. Darum müsste es eher heissen "Patentiertes Saatgut und intensive Pestizidlandwirtschaft: NEIN DANKE"
    531 29 Melden
    • Macci 06.03.2018 10:44
      Highlight Amen
      6 5 Melden
    • Simonetta 06.03.2018 11:19
      Highlight Das Sortenschutzgesetz verbietet die Vermehrung und den Verkauf von Pflanzen gegen den Willen des Sortenschutzinhabers. Das gilt für alle Pflanzenzüchtungen und das galt schon lange bevor Gentechnik kommerziell genutzt wurde.
      Die Forderung nach einem Verbot für die Patentierung von Genen greift daher in das Leere.
      Zudem sind reine Entdeckungen nicht patentierbar. Patentierbar sind nur Erfindungen.
      Anderseits sind technische Verfahren patentierbar. Ein Gen ist nicht patentierbar. Ein Verfahren zur Manipulation dieses Gens wäre jedoch sehr wohl patentierbar.
      12 4 Melden
    • Kleine Hexe 06.03.2018 11:59
      Highlight Jein, je nach Land können durchaus auch Gene patentiert werden.
      4 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Anschie85 06.03.2018 09:50
    Highlight Toller, gut recherchierter Artikel. Merci und Ade (in der Kommentarspalte wird es gleich unangenehm, nehme ich an ;-))
    24 19 Melden
  • Karl33 06.03.2018 09:50
    Highlight Ich kann eure Beiträge in Sachen Nahrung nicht ernst nehmen. Entweder sind sie Veganismus-fundamentalistisch, oder Gentech-verherrlichend. Hauptsache extrem, und die Facts immer ein bisschen geschönt bzw verschwiegen.
    21 61 Melden
    • Bene883 06.03.2018 10:14
      Highlight Welche Facts? Bitte aufzählen welche verschwiegen werden
      20 8 Melden
    • m4in CS 06.03.2018 10:59
      Highlight Das die grossen Agrarkonzerne z.B. Bauern verklagt die durch natürliche Verbreitung (Wind) auch Gentech-Mais anbauen, obwohl sie es gar nicht wollten. Bezahlen müssen sie trotzdem. Das führt irgendwann soweit, dass alle unsere Bauern und somit auch die Konsumenten von wenigen Konzerne abhängig sind.
      10 4 Melden
    • Simonetta 06.03.2018 12:02
      Highlight @m4in CS
      Das ist ein Problem, aber keines der Gentechnik.
      Sondern es ist das Problem von Gerichten, die nicht sachgerecht urteilen. Das Gericht müsste Beweise würdigen können dafür, dass der Beklagte tatsächlich z.B. den Genmais aussäte. Sonst kommt er als Täter nicht in Frage.
      Wenn ein patentierter Mais irgendwo wild wächst, dann muss der Bauer verantwortlich gemacht werden, der die Ausreifung und Ausbreitung des Samens nicht verhinderte. Er ist der Verursacher. Aber das wäre dann der Kunde des klagenden Agrarkonzerns.
      4 4 Melden
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  • Triumvir 06.03.2018 09:41
    Highlight Immer wenn der Mensch irgendwo seine (gierigen und manipulativen) Finger im Spiel hat, geht früher oder später etwas schief. Mutter Natur hat sich schon etwas dabei gedacht, weshalb sie Mais und Reis nicht mit zusätzlichen Vitaminen etc. angereichert hat, aber so weit denken die gierigen Konzerne natürlich nicht...die wollen schlicht und ergreifend einfach nur ihren Profit vergrössern. Die Langzeitfolgen sind denen komplett egal.
    31 47 Melden
    • Menel 06.03.2018 10:19
      Highlight Ihnen ist schon klar, dass der Mensch seit Jahrtausenden in die Natur eingreift?! Oder glauben sie, dass zB. Äpfel immer schon so geniessbar waren, Schafe grundsätzlich weiss, Getreide so ärenreich usw.?
      29 14 Melden
    • El diablo 06.03.2018 10:42
      Highlight Die Natur denkt nicht. Sie entwickelt sich stetig weiter, in dem Fehler über Generationen ausgebügelt werden. Nennt sich Evolution. Die Menschen beschleunigen den Prozess bei gewissen Dingen einfach, was nichts schlechtes ist.
      17 7 Melden
    • m4in CS 06.03.2018 11:01
      Highlight Lächerliche Argumentation. Etwas aus bestehenden Ressourcen zu bauen (Flugzeug) ist etwas komplett anderes als die Ressource selbst zu manipulieren.
      7 10 Melden
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