WM 2014
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Kurz vor der WM

U-Bahn-Streik in São Paulo – jetzt wirds brutal



Subway train operators, along with some activists, clash with police at the Ana Rosa metro station on the second day of their metro strike in Sao Paulo, Brazil, Friday, June 6, 2014. The workers clashed with police as they tried to block other operators from breaking the strike. Overland commuter train operators went on strike Thursday, putting at risk the only means that most soccer fans will have to reach Itaquerao stadium ahead of next week's World Cup. (AP Photo/Nelson Antoine)

Bild: Nelson Antoine/AP/KEYSTONE

In der brasilianischen Metropole São Paulo haben Angestellte der U-Bahn am Freitag erneut die Arbeit niedergelegt. Am zweiten Tag des Streiks kam es zu heftigen Zusammenstössen mit der Polizei.

An der blockierten Station Ana Rosa, einem der zentralen Verkehrsknotenpunkte, kam es der Polizei zufolge am Morgen zunächst zu Auseinandersetzungen zwischen Streikenden und Bewohnern, die die U-Bahn nutzen wollten. Dann griffen Sicherheitskräfte ein und gingen mit Tränengas und Schlagstöcken gegen die Streikposten vor.

Der TV-Sender Globo News zeigte Polizisten mit Schutzschilden im Einsatz. Die Station wurde dann aus Sicherheitsgründen abgeriegelt. Die Streikenden blockieren die Stationen auch, um arbeitswillige Angestellte von ihrem Job anzuhalten.

Der Metropole droht wenige Tage vor dem Anpfiff des Auftaktspiels zur Fussball-WM das absolute Verkehrschaos. Der Streik der Angestellten für höhere Löhne hatte am Donnerstag begonnen. 

Betroffen davon sind auch die Linien zum Stadion, wo kommenden Donnerstag Gastgeber Brasilien gegen Kroatien antritt. Auf die U-Bahn sind täglich 4,5 Millionen Menschen angewiesen. Wegen des Streiks bildeten sich am Freitag Rekordstaus mit einer Länge von bis zu 226 Kilometern. (aeg/sda)

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