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Reaktion auf WM-Aus

Rooney will mehr Drecksau. Er sagt: «Wir brauchen schmutzigeren Fussball»



England national soccer team player Wayne Rooney looks up during a press conference after a squad training session for the 2014 soccer World Cup at the Urca military base in Rio de Janeiro, Brazil, Saturday, June 21, 2014.  Costa Rica's surprise 1-0 win over Italy on Friday meant that England made its most humiliating exit from a World Cup since 1958, following consecutive defeats by the Italians and then Uruguay in Group D.  England play Costa Rica in their final Group D match on Tuesday.  (AP Photo/Matt Dunham)

Sitzt da wie ein englischer Internatsjunge, hat zur Entwicklung des dortigen Fussballs aber eine prononcierte Meinung: Wayne Rooney. Bild: Matt Dunham/AP/KEYSTONE

Die Enttäuschung über das WM-Out hallt im Mutterland des Fussballs immer noch nach. Wayne Rooney verlangt von England für die Zukunft mehr urtümlichen und schmutzigeren Fussball.  Der englische Fussball sei «einfach zu ehrlich», sagt Stürmerstar Wayne Rooney, der mit seinem Team nach den beiden 1:2-Niederlagen gegen Italien und Uruguay Englands frühestes Scheitern an einem WM-Turnier seit 56 Jahren hinnehmen musste. 

Das Meme erlebt dieser Tage eine wahre Hausse. Obiges kommt von den Kollegen der Boulevard-Gazette «Bild».

Der Erfolg kann nach Rooneys Ansicht nur auf die Insel zurückkehren, wenn England bereit ist, einen bodenständigeren, gewieften Fussball zu spielen.«Vor allem muss dieser Fussball unanständiger, schmutziger werden», sagte Rooney. «Wenn man einen Blick auf die Mannschaften wirft, die in den letzten Jahren Weltmeister geworden sind, erkennt man, dass ihr Fussball in einer gewissen Weise dreckig, rücksichtslos und unanständig ist.» England müsse sich solche «Qualitäten» für die Zukunft ebenfalls aneignen. «Als Mannschaft sind wir einfach zu anständig, finde ich.» 

Was stellt sich Rooney vor?

Bei den besten Nationalmannschaften, aber auch bei den besten Klubteams erkenne man solche Stärken beispielsweise am Spieltempo. «Es gelingt ihnen bei Bedarf, das Tempo aus dem Spiel zu nehmen und oder das Spiel ein wenig besser zu kontrollieren.» Uruguay habe das im Match gegen England sehr geschickt gemacht. «Die Uruguayer machten Fouls, ich weiss nicht, wie viele. Es waren clevere Fouls. Sie haben damit das Spiel verlangsamt, und das war schlecht für uns.» Er selber sei in diesem Spiel etwa zehn Mal gefoult worden, sagte Rooney. «Und ich glaube nicht, dass es dafür auch nur eine gelbe Karte gegeben hat. Und wir auf der anderen Seite sind bestrebt, ehrlich zu sein. Das ist ein Fehler.» (tom/si)

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