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«Im Tode vereint»: Ehepaar von Affoltern a.A. wollte sich nicht trennen

13.01.2018, 10:3613.01.2018, 13:05
Hier spielte sich das Drama ab.
Hier spielte sich das Drama ab.

Nach dem gemeinsamen Tod eines 83-jährigen Ehepaars im Spital in Affoltern am Albis ZH, hat die Familie in einer Todesanzeige am Samstag im «Tages-Anzeiger» die bevorstehende Trennung als mögliches Motiv genannt.

Der Mann hatte seine Frau und dann sich selbst erschossen. Die zunehmenden Altersbeschwerden hätten die Möglichkeit, am Leben von Familie, Freunden und am Weltgeschehen teilzuhaben, immer weiter eingeschränkt, schreibt die Familie.

Die bevorstehende krankheitsbedingte Trennung hätten die beiden nicht verkraftet. «Sie sind ihren Weg stets tatkräftig gemeinsam gegangen und wollten auch im Tode vereint sein.»

Die pflegebedürftige Frau befand sich im Spital. Ihr Ehemann blieb dort an ihrer Seite und hatte ein Gästebett. In der Nacht auf Mittwoch hörten Pfleger Schüsse aus dem Zimmer der 83-Jährigen und fanden die Frau mit einer Schussverletzung im Bett liegend. Auf dem Boden daneben lag der Ehemann, ebenfalls mit einer Schussverletzung. (sda)

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6 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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sowhat
13.01.2018 13:37registriert Dezember 2014
RIP, ich bewundere seinen Mut und dass er es geschafft hat ihr Vorhaben umzusetzen.
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Baba
13.01.2018 13:15registriert Januar 2014
Solche Geschichten brechen mir das Herz😢😢😢...
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Stanley Ipkiss
13.01.2018 14:07registriert November 2017
Meiner Meinung nach verständlich, allerdings ziemlich egoistisch, da die Pfleger vermutlich auch noch mit den Folgen davon zu kämpfen haben, ganz abgesehen von den anderen Patienten, denn was geht einem wohl durch den Kopf wenn man plötzlich Schüsse hört.
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