Zürich
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HANDOUT - VISUALISIERUNG --- Das Siegerprojekt des Investorenwettbewerbes zum Hardturm-Areal in der Vogelperspektive. Die Stadt Zuerich stellt an einer Medienkonferenz am Mittwoch, 13. September 2017 die Details zu den Baurechtsvertraegen und den entgueltigen Gestaltungsplan vor. (HRS Real Estate AG/Nightnurse Images GmbH) *** NO SALES, DARF NUR MIT VOLLSTAENDIGER QUELLENANGABE VERWENDET WERDEN ***

Das Zürcher Stadionprojekt. Bild: HRS REAL ESTATE AG

Volk soll entscheiden – Zürcher Stadionprojekt kommt an die Urne

Das Fussballstadion-Projekt auf dem Zürcher Hardturm-Areal hat eine weitere Hürde genommen: Das Stadtparlament stimmte am Mittwoch der Weisung des Stadtrats zu. Damit liegt der Ball nun beim Stimmvolk.



Das «Ja» des Gemeinderats kam jedoch nur dank gütiger Mithilfe von links-grüner Seite zustande: Ohne dieses Zutun hätten SVP, FDP, GLP und EVP die notwendigen 63 Stimmen – die Anträge des Stadtrats unterstanden der Ausgabenbremse – nicht zusammengebracht.

Schliesslich stimmten 73 Parlamentarier dafür; 37 waren dagegen und 7 Abgeordnete enthielten sich. Ein Rückweisungsantrag der SP blieb chancenlos.

Aufatmen können die Stadion-Befürworter damit aber noch nicht: Die Parteien sind gespalten – auch intern. Die links-grüne Ratsseite steuerte nur gerade genug Stimmen bei, damit es zur Volksabstimmung kommen kann und sparte in der Debatte aber nicht mit Kritik. Und vor dem Rathaus zeigte die IG Freiräume an einer Demonstration dem Projekt die rote Karte.

Vor der Gemeinderatssitzung versammelten sich die Gegner zu einer Kundgebung ...

... und auch die Befürworter waren vor Ort. GC- und FCZ-Junioren überreichten Fussbälle an die Politiker.

GC und FCZ Junioren ueberreichen Fussbaelle  vor dem Zuercher Rathaus  am Mittwoch, 11. Juli 2018. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Bild: KEYSTONE

Stadion für 18'000 Zuschauer

Das Projekt «Ensemble» der Investoren HRS, Immobilienanlagegefässe der Credit Suisse sowie Allgemeine Baugenossenschaft Zürich (ABZ) sieht auf dem rund 55'000 Quadratmeter grossen Areal ein Stadion für rund 18'000 Zuschauer, 174 Genossenschaftswohnungen und zwei 137 Meter hohe Wohn- und Bürotürme mit rund 600 Wohnungen vor. Die gesamten Investitionen belaufen sich auf rund 570 Millionen Franken.

Der Investor will mit den Wohntürmen das Fussballstadion querfinanzieren. Dadurch müsste die Stadt nichts zu dem Bau und zum Betrieb des Stadions bezahlen.

Mit einem reduzierten Baurechtszins auf den Baufeldern, auf denen die Türme stehen werden, unterstützt sie das Projekt aber trotzdem. Vorgesehen sind Baurechtszinse von jährlich 1,2 Millionen Franken und der Verzicht auf Einnahmen von maximal 1,7 Millionen Franken pro Jahr.

Das Zürcher Stadtparlament genehmigte nun die entsprechenden Baurechtsverträge, einen Objektkredit von rund 50 Millionen Franken für die Übertragung einer Teilfläche vom Finanz- ins Verwaltungsvermögen sowie den jährlichen Einnahmeverzicht. Der Ball liegt damit beim Stimmvolk, das voraussichtlich im November über den Stadion-Bau abstimmen muss.

Geplant ist, dass der Ball ab der Saison 2021/2022 im neuen Stadion rollen kann. In den vergangenen 20 Jahren waren aber schon mehrere Stadionprojekte auf dem Hardturm-Areal gescheitert. (sda/vom)

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33Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Shlomo 12.07.2018 10:45
    Highlight Highlight Bei einer geplanten Kapazität von 18‘000 ist das Stadion wenigstens halb gefüllt wenn der FCZ oder GC spielen.
    Mal im Ernst, wiso brauchen wir zwei fast leere Stadien?
  • Therealmonti 12.07.2018 09:26
    Highlight Highlight Einmal mehr macht Zürich seinem Namen als Gottfried Kellers Seldwyla alle Ehre. Die Wähler haben schon mehr als einmal Ja gesagt zu einem Stadion. Und immer wieder konnte der Bau von ein paar Schildbürgern verhindert werden. Schattenwurf, nicht genug Sozialwohnungen, zu wenig Parkplätze und, und, und... Das Traurige daran: Diese Verhinderer sind vielfach Zugewanderte, die in billigen Genossenschaftswohnungen leben. Sie wollen nur profitieren, aber sonst haben sie mit der Zürich nichts am Hut..
  • Leckerbissen 12.07.2018 08:59
    Highlight Highlight Die Stadiongegner und Bracheliebhaber erinnern mich irgendwie an Staaten/Diktatoren, welche ein Land in Beschlag nehmen (was übrigens nicht Ihnen gehört) und es besetzen möchten. Lustig, dass genau diese Leute solche Staaten und Staatsmänner verurteilen.
    • Astrogator 12.07.2018 12:54
      Highlight Highlight Stadiongegner sein bedeutet nicht mit der jetzigen Nutzung einverstanden zu sein 😉
  • Diagnose: Aluhut 12.07.2018 08:02
    Highlight Highlight Bei diesen Baukosten ist es sicher gut, dass die Leute mitteden können.
    • Pat the Rat (der Echte) 12.07.2018 11:17
      Highlight Highlight Was sollen denn die Leute dazu sagen?
      Nein, ich verbiete den privaten Investoren auf Ihre Kosten ein Stadion zu bauen?
    • Diagnose: Aluhut 13.07.2018 07:31
      Highlight Highlight Die Frage ist nicht, wer bezahlt, sondern ob man einen neuen Kommerztempel will.
  • Balsiger 12.07.2018 07:41
    Highlight Highlight Wieso kriegen die 40 Nasen von der Brache eigentlich medial - auch in diesem Beitrag wieder - so eine ünverhältnissmässig grosse Aufmerksamkeit? Vor dem Ratshaus waren gestern mindestens gleich viele GC- und FCZ-JunioriInnen vor Ort. Ausserdem haben innerhalb von 24 (!) Stunden mehr als 6000 Sportfans mit einem Aufruf JA gesagt zum Stadion!

    Da stimmt meiner Meinung nach einiges nicht bzgl der Gewichtung eurer Berichterstattung..
    • Beggride 12.07.2018 09:16
      Highlight Highlight War auch mein Gedanke. S9gar 20 Minuten hat es geschafft, das objektiver darzustellen...
  • NumeIch 12.07.2018 07:32
    Highlight Highlight Fussballstadion in Zürich - Jetzt. JA zum Stadion.

    Und bei diesem Projekt bin ich sehr zuversichtlich, dass die Abstimmung mit einem JA endet. Denn beim letzten Projekt war der Knackpunkt die Beteiligung der Stadt und scheiterte trotzdem nur ganz knapp. Diese Beteiligung ist beim aktuellen privat finanzierten Projekt nicht mehr vorhanden.
    • Astrogator 12.07.2018 09:37
      Highlight Highlight @Numelch: Du vergisst die rund 3 Millionen jährlich mit denen die Stadt das Projekt subventioniert.

      Würde nicht auf ein "Ja" wetten. Es gibt bereits das Letzi, wenn auch kein Fussballstadion und dann machen ja gerade Zürcher Fans immer wieder grossartig Werbung für ein zweites Stadion.
    • Schreimschrum 12.07.2018 10:29
      Highlight Highlight Ich stimme für nein sorry. Will kein Fussballstadion in meiner Nähe.
  • Digichr 12.07.2018 07:28
    Highlight Highlight Und werden die Gegner den Entscheid an der Urne akzeptieren?
  • Schneider Alex 12.07.2018 07:05
    Highlight Highlight Kulturhäuser und Sportstadien und deren Veranstaltungen sind Wahlbedarf. Sie sollen von den Besuchern und Veranstaltern bezahlt werden und nicht von den Steuerzahlenden. So wie beispielsweise Helene Fischer-Konzerte von den Besuchern ohne Subventionen bezahlt werden.
    • Armend Shala 12.07.2018 08:00
      Highlight Highlight Das Stadion ist provat finanziert, aber Detail hä.
    • Robson-Rey 12.07.2018 08:01
      Highlight Highlight Falsch! Dennoch, extra nochmal für Dich "Dadurch müsste die Stadt nichts zu dem Bau und zum Betrieb des Stadions bezahlen."
    • Astrogator 12.07.2018 09:32
      Highlight Highlight @Armend und Robson: Die Stadt verzichtet auf rund 3 Millionen im Jahr an Einnahmen und Baurechtszinsen. Privat finanziert ist lediglich der Bau. So von wegen Detail und so...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Astrogator 12.07.2018 02:42
    Highlight Highlight Drücke den Zürchern die Daumen, dass dieser Hooligan-Tempel an der Urne erneut abgelehnt wird.
    • Robson-Rey 12.07.2018 06:43
      Highlight Highlight Wenn etwas ein Hooligan-Tempel ist, dann das Letzigrund. In einem Leichtathletikstadion kann, auf Grund der Baukonstruktion, nicht die gleiche Sicherheit gewährleistet werden wie in einem Fussballstadion.
    • zeromg 12.07.2018 06:53
      Highlight Highlight Guten Morgen, kann da jemand nicht schlafen? ;-)
    • Astrogator 12.07.2018 07:38
      Highlight Highlight @zeromg: Schichtdienst 😉
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