Zürich
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Reaktion des Polizeiverbands auf Krawallnacht

«... dann ist das für mich mit einem vorsätzlichen Tötungsversuch gleichzusetzen»



RTS: Krawall in Zürich

Nach der Zürcher Krawallnacht schreibt der Verband Schweizerischer Polizei-Beamter VSPB, was er zu den Vorfällen meint:  Bei den gezielten Angriffen der rund 200 Chaoten seien sieben Polizisten verletzt worden, teilt der VSPB am Samstag in seinem Schreiben mit. Sie hätten ins Spital gebracht werden müssen. 

Neben Steinen, Knallpetarden und Raketen, die auf die Polizei abgefeuert worden seien, sei es auch zu mehreren Laserattacken gekommen. Die Polizei hat vier Demonstranten festgenommen. 

«Wenn Chaoten die Türen des Polizeifahrzeugs aufreissen und eine brennende Fackel ins Fahrzeuginnere werfen, dann ist das für mich mit einem vorsätzlichen Tötungsversuch gleichzusetzen», sagt VSPB-Generalsekretär Max Hofmann und fügt hinzu: «Leider stellen wir schon seit längerer Zeit fest, dass die Brutalität bei Angriffen gegen Polizisten massiv zugenommen hat». 

«Jetzt reicht’s», sagt auch VSPB-Präsident Jean-Marc Widmer und fordert eine Reaktion der Politik: «Es ist höchste Zeit, dass dieses Thema von den Politikern lösungsorientiert angegangen wird.»

Die vorläufige Bilanz der «Reclaim the Streets»-Demo in Zürich in der Nacht auf Samstag lautet: Sieben verletzte Polizisten, mehrere ausgebrannte Autos, geplünderte Geschäfte und Sachschaden von mehreren 100'000 Franken. (feb)

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