DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Police and firemen stand near a demolished van and a train of the “Zentralbahn” at the accident site at a railroad crossing in Wolfenschiessen, central Switzerland, Monday, 11 August 2014. According to the police of the Canton of Nidwalden three people died and five were seriously injured after a passenger train of the

Bild: KEYSTONE

Zugunfall von Wolfenschiessen

Angehörige drohen mit Millionenklage gegen Bahnverantwortliche



Anfang August 2014 verstarben drei Personen beim ungesicherten Bahnübergang in Wolfenschiessen NW. Wie die Politsendung «Rundschau» nun meldet, erheben die Angehörigen der Opfer schwere Vorwürfe gegen die Bahnverantwortlichen. Der Anwalt der Angehörigen droht sogar mit einer Klage und fordert: «ganz sicher eine Million Franken und mehr.»

Für die Angehörigen sei es unverständlich, dass der Bahnübergang nicht einmal mit Blinklicht gesichert gewesen sei. Sie fordern jetzt, dass es keine Unfälle mehr geben dürfe: «Wir wünschen uns sehr, dass jetzt sofort Barrieren gebaut werden und hier keine weiteren unschuldigen Menschen sterben müssen», sagt Lubna Sirhan. 

Auf dem Bahnnetz der Zentralbahn gibt es heute noch 57 unbewachte Bahnübergänge. Es sei noch zu früh, sich zu Haftungsfragen zu äussern, betonte die Bahngesellschaft gegenüber der «Rundschau». Direktor Renato Fasciati: «Wir tun alles dafür, dass wir die verbliebenen 57 noch in diesem Jahr fristgerecht sanieren können.» Der Nidwaldner Landrat wir den Kredit dazu am 22. Oktober diskutieren. (pma)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Axenstrasse bleibt nach erneutem Steinschlag gesperrt

Nach dem erneuten Steinschlag vom Dienstagabend oberhalb der Axenstrasse im Kanton Uri, bleibt die Verbindung zwischen Sisikon und Flüelen gesperrt. Das momentane Gefährdungspotential im Abbruchgebiet sei unklar.

Wegen Nebel und Regen könnten zurzeit keine Helikopterflüge zur Einschätzung der Lage im Gumpischtal durchgeführt werden, teilte das Bundesamt für Strassen Astra am Mittwoch mit. Deshalb bleibe die Axenstrasse aus Sicherheitsgründen bis auf weiteres gesperrt.

Sobald ein Überfliegen des …

Artikel lesen
Link zum Artikel