Zentralschweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Neugeborenes in Klappe gelegt

Um 16.40 Uhr lag der gesunde Säugling ganz alleine im Babyfenster vom Spital Einsiedeln

Im Spital von Einsiedeln SZ ist am Donnerstag um 16.40 Uhr ein gesundes Neugeborenes ins Babyfenster gelegt worden. Es handelt sich um einen kleinen Buben, wie das Spital und die KESB Ausserschwyz mitteilten.

Es ist das zehnte Kind, das in der 2001 geschaffenen Babyklappe des Spital Einsiedeln abgegeben worden ist. Letztmals war das Babyfenster im Juni 2014 benutzt worden.

Eine Frau legt am 9. Mai 2001 in Einsiedeln ein Kleinkind in das sogenannte Babyfenster (gestellte Szene). Das Regionalspital Einsiedeln und die Schweizerische Hilfe fuer Mutter und Kind (SHMK) haben am 9. Mai das erste Schweizer Babyfenster eroeffnet. Eine Mutter kann ihr Baby anonym und legal in einen uebergrossen Briefkasten an der Aussenwand des Spitals legen.  (KEYSTONE/Franco Greco) === ELECTRONIC IMAGE ===

Wenn ein Baby in das Fenster gelegt wird, gibt das Spital von Einsiedeln Alarm. Bild: KEYSTONE

Der Säugling bleibe für weitere medizinische Abklärungen im Spital, heisst es in der Mitteilung. Ein Vormund übernehme die Rechte und Pflichten, wie sie im üblichen Falle den Eltern eines Kindes oblägen. Es werde darauf geachtet, dass die Privatsphäre des Knaben und der Mutter gewahrt bleiben würden.

Alarm im Spital

Die Mutter des Kleinen kann sich bei der Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde Ausserschwyz (KESB) in Pfäffikon melden oder die Stiftung Schweizerische Hilfe für Mutter und Kind (SHMK) kontaktieren. Es werde ihr absolute Diskretion und unbürokratische Hilfe zugesichert, um für sie und das Kind die beste Lösung zu finden, heisst es in der Mitteilung weiter.

Das Babyfenster in Einsiedeln ist ein gemeinsames Projekt des Spitals Einsiedeln und der SHMK. Es wurde als ein Hilfsangebot für extreme Situationen eingerichtet. Es soll helfen, eine Kindestötung oder Kindesaussetzung zu verhindern.

Wird ein Kind in das Babyfenster gelegt, gibt es im Spital verzögert Alarm. Pflegefachfrauen nehmen sich dem Kind an und betreuen es. Die Mutter hat das Recht, ihr Baby mindestens bis zu einem allfälligen Adoptionsvollzug zurückzufordern. Eine Adoption kann frühestens nach einem Jahr erfolgen.

In der Schweiz gibt es mittlerweile sechs Babyfenster, nämlich in Einsiedeln, Bern, Davos GR, Olten SO, Zollikon ZH und Bellinzona. (sda)



Das könnte dich auch interessieren:

Geld allein macht nicht glücklich – aber was dann, Herr Glücksforscher?

Link zum Artikel

Love-Scamming: Wie ich einer Russin (fast) auf den Leim gegangen bin

Link zum Artikel

Die Geschichte dieses Bildes steht exemplarisch für den momentanen Gender-Knorz

Link zum Artikel

Bond fährt E-Auto? (00)7 Vorschläge, wie er sich noch besser an die Generation Y anpasst

Link zum Artikel

Vegane Influencerin bekommt ihre Periode nicht mehr – jetzt zieht sie Konsequenzen

Link zum Artikel

Warum ich bete

Link zum Artikel

Die Influencer der Zukunft sind nicht menschlich – und sind jetzt schon Millionen wert

Link zum Artikel

Roger Federer ein Spielball der Strömung – das könnte zum Problem werden

Link zum Artikel

Kassieren SVP und SP eine Schlappe? 7 wichtige Punkte zu den Zürcher Wahlen

Link zum Artikel

Im 30'000-Franken-Outfit – so rückt Leroy Sané in die DFB-Elf ein

Link zum Artikel

Bye-bye Beno: Wie der ehemalige Gassen-Mönch in die völkische Szene abrutschte

Link zum Artikel

Das sind die 3 typischen Phasen eines Pyro-Vorfalls

Link zum Artikel

Wie Trump im Fall Manafort schachmatt gesetzt wurde

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Polizei macht Gotthardpass dicht, damit Reiche unter sich ein Fährtli machen können

Ob mit einem Bugatti, McLaren oder einem Ferrari: Über 150 Mitglieder des Supercar Owner Circles trafen sich vergangenes Wochenende in Andermatt. Von dort starteten sie zu einer Ausflugsfahrt zum Gotthardpass. 

Die Mitglieder des exklusiven Autoclubs bleiben gerne unter sich. So sperrte die Polizei am Sonntagmorgen kurzerhand die Gotthardstrasse zwischen Andermatt und Hospental  während einer Stunde für jeglichen Verkehr. «Wenn ein solch seltenes Auto an einem vorbeifährt, kann …

Artikel lesen
Link zum Artikel