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Bericht: Ringier stellt «SonntagsBlick» per Ende 2026 ein

Bericht: Ringier stellt «SonntagsBlick» per Ende 2026 ein

15.07.2026, 15:2115.07.2026, 17:41

Vergangene Woche hat der Ringier-Verlag entschieden, den «SonntagsBlick» per Ende 2026 einzustellen. Das zeigen Recherchen der Republik.

Aktuell erscheint die Zeitung noch in einer Auflage von knapp 75'000 Exemplaren und wird von 265'000 Menschen gelesen, schätzt die Wemf AG für Werbemedienforschung. Somit liegt sie hinter der «SonntagsZeitung» des Tamedia-Verlags (368'000 Leser) und der «NZZ am Sonntag» (332'000 Leser) nur noch auf Platz 3.

Bereits Ende 2024 wurde das «SonntagsBlick-Magazin» aus Spargründen eingestellt. Nach 57 Jahren zieht der Ringier-Verlag endgültig die Reissleine. Das hat «Republik» von mehreren voneinander unabhängigen Quellen erfahren, wie sie schreibt. Offiziell bestätigt ist der Entscheid aber noch nicht.

Herausforderung für die Konkurrenz

Das Aus des «SonntagsBlick» wäre für die Konkurrenz keine gute Neuigkeit. Denn auf die «SonntagsZeitung» und die «NZZ am Sonntag» würden nun beträchtliche zusätzliche Kosten zukommen, schreibt «Republik». Bislang teilten sich die drei Sonntagsblätter die Kosten für die Zustellung am frühen Morgen. Ab 2027 müssten die Zeitungen alleine dafür aufkommen. (hkl)

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