Wirtschaft
Schweiz

Cyberkriminelle fälschen Mails: Der Virus kommt per Post

Cyberkriminelle fälschen Mails: Der Virus kommt per Post

Wer in den letzten Tagen von der Post ein Mail erhalten hat, sollte vorsichtig sein. Denn im Anhang versteckt sich nicht die versprochene Abholquittung für ein Paket, sondern ein raffinierter Virus.
09.06.2016, 23:0610.06.2016, 09:22
Cyber-Kriminelle benutzen die Post und Postfinance um ihren raffinierten Virus zu verbreiten.
Cyber-Kriminelle benutzen die Post und Postfinance um ihren raffinierten Virus zu verbreiten.
Bild: post.ch

Mehrere hundert Kunden der Post und der Postfinance haben in den letzten Tagen ein gefälschtes Mail erhalten. Dieses fordert die Empfänger dazu auf, ein Paket bei der Poststelle abzuholen. Mit dabei: Die dazugehörige Abholquittung im Anhang.

Doch wenn der Mail-Empfänger darauf klickt, lädt er nicht etwa eine Quittung herunter, sondern aktiviert einen Virus, wie SRF am Donnerstag berichtet. Die Folge: Kurz darauf kann er seinen Computer nur noch teilweise oder gar nicht mehr benutzen. Die Malware hat den Rechner lahmgelegt.

Jetzt auf

Gegenüber SRF bestätigt die Post die Vorfälle. Bisher hätten sich 300 bis 400 Kunden bei der Helpline gemeldet. Christoph Hugenschmidt, Redaktor bei «Inside-IT» rechnet damit, dass Tausende mit den gefährlichen Mails angegriffen wurden. Er spricht gegenüber SRF von einer «täuschend echten» Fälschung.

(fvo/aargauerzeitung.ch)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
SVP-Nationalrätin will Importverbot für geschächtetes Fleisch
Nina Fehr Düsel fordert ein Verbot für den Import von geschächtetem Fleisch. Muslimische und jüdische Verbände sehen dadurch ihre Religionsfreiheit eingeschränkt.
Bereits seit über 130 Jahren ist das Schächten, also das Töten von Tieren ohne Betäubung, in der Schweiz verboten. In bestimmten Religionsgemeinschaften darf Fleisch jedoch nur dann gegessen werden, wenn das Tier durch Schächten getötet wurde, da dies ihren Speisevorschriften entspricht. So ist das beispielsweise im Islam und im Judentum der Fall.
Zur Story