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Sie kriegen ihn nicht hoch: Lausanne hat Probleme mit dem Videowürfel

Ja, so kann natürlich nicht gespielt werden.
Ja, so kann natürlich nicht gespielt werden.
Bild: KEYSTONE

Sie haben ihn nicht hochgekriegt: Derby zwischen Lausanne und Servette muss wegen grotesker Videowürfel-Panne abgesagt werden

Wegen Problemen mit dem Videowürfel musste das Westschweizer Derby zwischen Lausanne und Servette abgesagt werden. Die Partie wird neu angesetzt.
23.10.2015, 19:4423.10.2015, 23:29

Wegen technischer Probleme wurde der Videowürfel in der Patinoire de Malley anderthalb Stunden vor dem Spielbeginn runtergelassen. Als der Würfel unten war, fiel die Technik komplett aus. Alle Versuche, den Computer wieder in Gang zu bringen oder den Videowürfel manuell wieder hochzuziehen, scheiterten schon im Ansatz.

Es bringt alles nichts: Der Videowürfel bleibt stur.
Es bringt alles nichts: Der Videowürfel bleibt stur.
Bild: KEYSTONE

Der Lausanner Würfel wurde von einer slowakischen Firma installiert; der Kunden-Service benötigt womöglich Tage, um das Problem zu lösen. Das nächste Heimspiel von Lausannes NLA-Equipe ist auf nächsten Mittwoch angesetzt: Im Achtelfinal des Schweizer Cups trifft Lausanne auf Fribourg-Gottéron.

Die Partie Lausanne - Servette wird wiederholt und vom Verband neu angesetzt. Ligaleiter Willi Vögtlin geht davon aus, dass das Heimteam wegen «höherer Gewalt» nicht mit einer Forfaitniederlage rechnen muss.

Eine Spielabsage, respektive einen Spielabbruch mit beiden Teams auf dem Eis (Lausanne und Servette hatten sich auf dem Eis aufgewärmt) gab es zuletzt am 9. Oktober 2009, als ein Petardenwurf den Abbruch der Partie Zug - ZSC Lions erzwang. In diesem Fall gab es zuerst einen Forfaitentscheid gegen die ZSC Lions, weil ein Zürcher Fan die Petarde abgefeuert hatte. Später hob das Verbandssportgericht den Forfaitentscheid wieder auf. Ausserdem gab es in den letzten zehn Jahren Spielabsagen am Spieltag wegen Grippe-Epidemien (zuletzt Bern - Servette am 5. Dezember 2010) oder wegen enormer Schneefälle (Ambri - Fribourg und Lugano - Zug am 27. Januar 2006). (si)

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