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Super-Taifun «Goni» auf den Philippinen: 16 Tote und Verwüstungen

Super-Taifun «Goni» auf den Philippinen: 16 Tote und Verwüstungen

02.11.2020, 16:2802.11.2020, 16:28
Ein Mann betrachtet die Sch
Ein Mann betrachtet die Schäden, die Taifun "Goni" am Vulkan Mayon angerichtet hat.Bild: sda

Taifun «Goni» hat auf den Philippinen mindestens 16 Menschen getötet und schwere Verwüstungen angerichtet. Der bisher schwerste Tropensturm des Jahres vertrieb zudem mehr als 420 000 Menschen aus ihren Häusern.

Der als Super-Taifun bezeichnete Wirbelsturm war am Sonntag mit Windböen von bis zu 295 Stundenkilometern in der Provinz Catanduanes im Osten des Inselstaates auf Land getroffen und später auch über die Provinz Albay gefegt.

Mehrere Menschen werden nach Angaben des Provinzgouverneurs Al Francis Bichara vermisst, rund 100 Häuser wurden von Schlammmassen begraben. Bei den Erdrutschen habe es sich um Ablagerungen am Vulkan Mayon gehandelt, die sich durch die schweren Regenfälle gelöst hätten.

In Catanduanes sind Behördenangaben zufolge 90 Prozent der Infrastruktur beschädigt. «Wir sind entsetzt über die Verwüstung, die dieser Taifun in vielen Gebieten verursacht hat», sagte der Vorsitzende des philippinischen Roten Kreuzes, Richard Gordon. Dies sei nun eine zusätzliche Belastung zu den bereits durch die Corona-Pandemie verursachten Problemen. Präsident Rodrigo Duterte machte sich am Montag bei einem Flug über das betroffene Gebiet ein Bild der Situation.

In this photo provided by the Philippine Coast Guard, damaged homes are seen at Catanduanes province, eastern Philippines in this aerial photo on Monday Nov. 2, 2020. At least 16 people were killed as ...
Eine Flugaufnahme zeigt beschädigte Häuser in der Provinz CatanduanesBild: keystone

«Goni» sollte am Dienstag das Gebiet der Philippinen verlassen. Es war der 18. Tropensturm, der das südostasiatische Land in diesem Jahr getroffen hat - und der bislang heftigste. Erst vergangene Woche hatte Taifun «Molave» 23 Menschen getötet, fast 800 000 Einwohner mussten ihre Häuser verlassen.

Und der nächste Sturm sei bereits im Anmarsch, warnten Meteorologen: Taifun «Atsani» nähere sich mit Windböen von bis zu 80 Stundenkilometern dem Norden des Landes. (saw/sda/dpa)

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