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Neon-App: Günstigere Auslandsüberweisung, Google und Apple Pay kommen

Neon pimpt seine Banking-App: Ausland-Überweisungen günstiger, Google und Apple Pay kommen

30.06.2020, 10:5830.06.2020, 15:19

Das Schweizer Fintech Neon hat erst vor kurzem für Aufsehen gesorgt, als es auf einen Schlag alle Auslandsgebühren für Kartenzahlungen abgeschafft hat. Nun will das Start-up auch die Zahlungen ins Ausland günstiger machen – im Vergleich zu herkömmlichen Banken. Dafür spannt Neon mit dem Zahlungsanbieter Transferwise zusammen.

Durch diese Kooperation sollen Auslandsüberweisungen schneller und vor allem günstiger werden. Neu kann man aus der Neon-App Überweisungen in 20 verschiedenen Währungen tätigen. Damit könne man in mehr als 40 Länder Geld überweisen, wie Neon in einer Medienmitteilung schreibt.

Neon App
Neu ist die Neon-Karte ab sofort mit Samsung Pay kompatibel.Bild: watson

Dies alles sei zum Devisenmittelkurs und damit deutlich günstiger als bei herkömmlichen Banken möglich. Damit würden in einigen Währungen Sofortüberweisungen von einem Schweizer Bankkonto möglich.

Transferwise-Konto wird automatisch erstellt

Bei einer Überweisung von 1000 Euro in den EUR-Raum sinke die Gebühr so auf 0,8 Prozent, anstatt wie bisher 1,5 Prozent. Bei gewissen Währungen, wie der indischen Rupie, spare man sogar fünf Prozent gegenüber klassischen Bankangeboten. Die anfallenden Gebühren werden jeweils direkt in der Neon-App vor dem Überweisen komplett und transparent ausgewiesen.

Das alles wird dabei über Transferwise abgewickelt. Die Funktionalität von Transferwise wurde komplett in die Neon-App eingebettet. Benutzt man die Funktion das erste Mal, werde mit einem Klick automatisch ein Konto bei Transferwise angelegt. Die Überweisungen, die via Transferwise abgewickelt werden, sind dabei ganz normal in der Neon-App einsehbar.

Google und Apple Pay auf dem Weg

Neu eingeführt hat Neon auch eine 24/7-Fotoidentifikation. Damit könne man nun rund um die Uhr innerhalb von fünf Minuten sicher ein Konto eröffnen, teilt Neon mit.

Ebenfalls sei die Neon-Karte ab sofort mit Samsung Pay kompatibel. Laut dem Start-up sei dies eine gefragte Zahlungsart bei den bisherigen Usern gewesen, weshalb man sich als Erstes für Samsung Pay entschieden habe. Viel interessanter dürfte wohl aber sein, wann Apple und Google Pay mit Neon kompatibel sind. Auf Anfrage von watson teilte Julius Kirscheneder, Marketing-Chef von Neon, mit, dass Google Pay in den nächsten drei Monaten aufgeschaltet werde. Apple Pay komme spätestens bis Ende Jahr.

Ebenfalls möchte Neon die Portierung seiner App in Huaweis AppGallery angehen. Huawei gehört in der Schweiz zu den drei beliebtesten Handy-Marken, kann seit dem US-Bann aber den Google-Play-Store auf neuen Geräten nicht mehr nutzen. Im Moment betrifft das in der Schweiz allerdings nur die vier neuen Modelle Huawei Mate 30 Pro, Mate Xs, P40 Pro und P40 Pro Plus. (pls)

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