Digital
Auto

London entzieht dem Fahrdienst Uber die Lizenz

Bye-bye Uber! London entzieht Fahrdienst Lizenz

22.09.2017, 15:5822.09.2017, 16:38

London untersagt dem umstrittenen Fahrdienstvermittler Uber den Betrieb. Die Nahverkehrsbehörde der britischen Hauptstadt werfe dem milliardenschweren US-Start-up Verantwortungslosigkeit vor, berichtet Spiegel Online. Deshalb werde die bis zum 30. September laufende Lizenz nicht verlängert.

Uber sei nicht «fähig und geeignet», eine neue Lizenz zu erhalten, teilt die Behörde mit. Begründung: Das Verhalten des Fahrdienstes könnte Folgen für die Sicherheit seiner Fahrgäste und der Öffentlichkeit haben. «Im Einzelnen gehe es unter anderem um das Melden ernsthafter Straftaten und die medizinische Begutachtung der Fahrer. Die Behörde führte keine konkreteren Kritikpunkte an», berichtet Spiegel Online. Uber habe entgegnet, man habe sich immer an die Regeln zum Melden von Straftaten gehalten.»

Londons Bürgermeister Sadiq Khan begrüsste den Entscheid. Alle Unternehmen müssten sich an die Regeln halten, liess er verlauten. Vor allem wenn es um die Sicherheit der Kunden gehe.

Vorläufig wird weitergefahren

Uber will den Lizenzentzug anfechten – und der Rekurs hat laut Medienberichten aufschiebende Wirkung, so dass der Fahrdienst mindestens bis zu einem Gerichtsentscheid weiter in der britischen Hauptstadt verfügbar sein wird.

In London buchen nach Angaben von Uber rund 3,5 Millionen Menschen Fahrten über die App. Mehr als 40'000 Fahrer böten dort ihre Dienste auf der Online-Plattform an.

(dsc)

Das könnte dich auch interessieren:

Roboter werden immer menschlicher

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Trump lanciert eigenen KI-Chatbot – er widerspricht ihm ganz schön oft 😂
Ein KI-Chatbot der US-Regierung soll der US-Bevölkerung dabei helfen, sich über Regierungs- und Behördenarbeit zu informieren. Die KI korrigiert dabei Behauptungen und Falschaussagen von Trump – aber nicht immer.
Am Dienstag hat US-Präsident Donald Trump eine neue KI-Anwendung vorgestellt, die US-Bürgerinnen und US-Bürgern dabei helfen soll, Informationen über die Regierungs- und Behördenarbeit schneller zu finden.
Zur Story