International
Alkohol

Österreichs Ex-Kanzlerin muss nach Alkoholfahrt Führerschein abgeben

Österreichs Ex-Kanzlerin muss nach Alkoholfahrt Führerschein abgeben

18.06.2020, 19:3118.06.2020, 19:31
epa07622076 Newly sworn-in Austrian Chancellor Brigitte Bierlein makes a statemen at the chancellery in Vienna, Austria, 03 June 2019. Brigitte Bierlein was sworn in 03 June and will head an interim c ...
Bild: EPA/EPA

Österreichs Ex-Kanzlerin Brigitte Bierlein muss nach einer Alkoholfahrt ihren Führerschein abgeben. Ein Test in der Nacht auf Donnerstag habe einen Wert über 0.8 Promille ergeben, berichtet die «Kronen Zeitung» in einer Vorausmeldung zur Freitagausgabe.

Die frühere Präsidentin des Verfassungsgerichtshofes war nach einem Lokalbesuch in Wien von der Polizei in ihrem Auto angehalten worden. «Ich bedaure, dass ich nach einem geselligen Abend mit Freundinnen trotz Alkoholkonsums die Heimfahrt mit meinem Pkw angetreten habe», sagte sie in einer Stellungnahme. Ihr Verhalten entspreche weder ihren eigenen hohen Ansprüchen noch ihrer Vorbildfunktion. «Es tut mir aufrichtig leid.»

Die 70-jährige Juristin war vom Juni 2019 bis Januar 2020 Österreichs erste Frau an der Regierungsspitze. Sie stand einem Expertenkabinett vor, das nach dem Sturz der ÖVP-FPÖ-Regierung in Folge der Ibiza-Affäre gebildet worden war. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
33 Momente, in denen sich jemand ein Bier gönnte
1 / 35
33 Momente, in denen sich jemand ein Bier gönnte
Am 2. August 2024 ist internationaler Tag des Bieres!Hier: Gerstensaft für «Muddi» Merkel.
quelle: epa/epa / christian bruna
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Für 100 Liter Bier brauchst du nur 8 Kilo altes Brot und ...
Video: srf
Das könnte dich auch noch interessieren:
«Meine Tochter ist 14 Jahre alt und reifer als Elon Musk»
Ist eine Welt unausweichlich, die von autoritären Populisten und Tech-Raubtieren beherrscht wird? Nein, sagt der Schriftsteller und Politologe Giuliano da Empoli, doch wenn wir nichts unternehmen, ist die Gefahr gross.
In Ihrem Buch «Die Stunde der Raubtiere» schreiben Sie: «Eine Kriegslüsternheit ergreift den Planeten – und sie erfasst nicht nur die autoritären Regime.» Das war vor bald zwei Jahren. Inzwischen hat sich die Lage weiter verschlimmert?
Giuliano da Empoli:
Das trifft leider zu. Mit dem Amtsantritt von Donald Trump haben sich alle Tendenzen, die ich in meinem Buch beschreibe, weiter verstärkt. Mir ging es darum, die langfristigen Trends aufzuzeigen, hauptsächlich die Rolle der Tech-Raubtiere. Ihr Einfluss begann schon in den Neunzigerjahren und wird nun zunehmend sichtbar – und mächtiger.
Zur Story