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US-Armee greift Stützpunkte der Hisbollah im Irak und in Syrien an

US-Armee greift Stützpunkte der Hisbollah im Irak und in Syrien an

29.12.2019, 20:5129.12.2019, 20:51

Nach dem Tod eines US-Zivilisten bei einem Raketenangriff auf einen Militärstützpunkt im Irak hat die US-Armee Stützpunkte der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz im Irak und in Syrien bombardiert. Mehrere Menschen wurden getötet und Dutzende verletzt.

Die «defensiven Präzisionsschläge» gegen insgesamt fünf Hisbollah-Stützpunkte seien eine Reaktion auf wiederholte Angriffe der schiitischen Miliz auf Stützpunkte im Irak mit US-Soldaten, erklärte ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums am Sonntag. Darunter seien Waffenlager und Kommandozentren.

Die Bombardements verringerten die Fähigkeit der Hisbollah, weitere Angriffe gegen die Soldaten der US-geführten Militärkoalition im Irak zu verüben.

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Sorgt auch nicht dafür, dass sich die Gemüter beruhigen: US-Präsident Donald Trump.Bild: AP

Am Freitag war ein Militärstützpunkt im nordirakischen Kirkuk mit 30 Raketen beschossen worden. Dabei starb ein US-Zivilist, der für die US-Armee arbeitete. Zudem wurden mehrere irakische und US-Soldaten verletzt. Nach Angaben eines irakischen Sicherheitsbeamten war der Raketenangriff genau auf den Bereich des Stützpunktes verübt worden, in dem sich die US-Soldaten aufhalten.

Seit Ende Oktober wurden mehrere Raketenangriffe auf Anlagen im Irak verübt, auf denen US-Soldaten oder US-Diplomaten stationiert sind. Niemand bekannte sich zu den Angriffen, die USA machten aber pro-iranische Milizen dafür verantwortlich.

Die Beziehungen zwischen Washington und Teheran haben sich unter US-Präsident Donald Trump deutlich verschlechtert. Im Irak übt der Iran grossen Einfluss aus und versucht, die Bildung einer neuen Regierung zu beeinflussen. (sda/afp)

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