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Extremwetter

Überschwemmungen in Brasilien – mehr als 20 Tote

epa12773938 People help with rescue and debris removal efforts in an area affected by heavy rains in Juiz de Fora, Brazil, 24 February 2026. At least 16 people died in Juiz de Fora, the second largest ...
Bild: keystone
Extremwetter

Überschwemmungen in Brasilien – mehr als 20 Tote

24.02.2026, 20:2424.02.2026, 20:24

Nach heftigen Regenfällen im Südosten Brasiliens sind mindestens 22 Menschen ums Leben gekommen. Die Grossstadt Juiz de Fora rief den Katastrophenfall aus, setzte den Unterricht an allen kommunalen Schulen aus und liess nach mindestens 45 Vermissten suchen, wie unter anderem das Nachrichtenportal «G1» unter Berufung auf die Stadtverwaltung berichtete. Nach vorläufigen Angaben starben allein dort mindestens 16 Menschen.

Auch in der rund 100 Kilometer entfernten Stadt Ubá kamen laut Stadtverwaltung sechs Menschen infolge der Regenfälle ums Leben. Dort trat ein Fluss über die Ufer und überflutete zentrale Strassen. Die hügelige Topografie der Region begünstigt bei Starkregen Erdrutsche und Überschwemmungen. Weitere Niederschläge wurden vorhergesagt.

Stadt erlebt regenreichsten Februar seit Beginn der Messungen

«Es ist der regenreichste Februar seit Beginn der Aufzeichnungen, mit einer Niederschlagsmenge, die bereits mehr als doppelt so hoch ist wie für diesen Monat erwartet», sagte die Bürgermeisterin von Juiz de Fora, Margarida Salomão. Die Stadt befinde sich in einer «kritischen» Situation. Mehr als 400 Menschen hätten wegen der Unwetter ihre Häuser verlassen müssen. Die Behörden riefen eine dreitägige Staatstrauer aus.

Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva ordnete die sofortige Mobilisierung der Bundesregierung an. «Ich möchte den Familien, die ihre Häuser und, was noch schlimmer ist, ihre Angehörigen verloren haben, mein tiefstes Mitgefühl aussprechen», teilte Lula über die Plattform X mit. (sda/dpa)

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