International
Deutschland

Amris Waffe in Italien wurde auch in Berlin benutzt

The gun used by Anis Amri, Berlin attacks suspect, is seen along with a bullet used as comparison in a simulation performed by the Italian Forensic Police, during an interview with the Associated Pres ...
Die Waffe des Attentäters von Berlin.Bild: Andrew Medichini/AP/KEYSTONE

Amris Waffe in Italien wurde auch in Berlin benutzt

04.01.2017, 11:5504.01.2017, 17:08

Berlin trauert

1 / 32
Berlin trauert
Der Schock sitzt Berlin am Tag nach dem Attentat tief in den Knochen.
quelle: x02197 / hannibal hanschke
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Die Waffe, mit welcher der mutmassliche Attentäter Anis Amri auf Polizisten bei Mailand geschossen hat, ist dieselbe, mit der ein Lastwagenfahrer beim Anschlag in Berlin getötet wurde. Das habe eine ballistische Untersuchung ergeben, teilte die italienische Polizei am Mittwoch auf Twitter mit. Für den Abgleich hatte Deutschland einen Projektilabguss nach Italien geschickt.

Bei dem Anschlag mit einem Lastwagen auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin wurde der polnische Lastwagenfahrer erschossen.

Amri wurde wenige Tage danach von Polizisten in Sesto San Giovanni bei Mailand bei einer Routinekontrolle getötet. Zuvor hatte er auf die Beamten geschossen. Bei dem Anschlag am 19. Dezember in Berlin kamen insgesamt zwölf Menschen ums Leben. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Wird Frankreich das neue Griechenland?
Hohe Staatsschulden, heftige Strassenproteste: Frankreich ist wieder einmal der «kranke Mann Europas».
Als die Eurokrise im Jahr 2013 ausser Kontrolle zu geraten schien, sprach der damalige Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, die legendären Worte: «Whatever it takes.» Damit wollte er ausdrücken, dass die EZB notfalls Staatsschulden so lange aufkaufen werde, bis sich die Finanzmärkte wieder beruhigt hätten.
Zur Story