Haftbefehl soll nach Konsum von 30 Gramm Kokain in Schweizer Klinik liegen
Der Gesundheitszustand von Haftbefehl sorgt weiter für Besorgnis. Nachdem sein Bruder Capo bereits mitgeteilt hatte, dass der Rapper unter ärztlicher Aufsicht stehe und sich vollständig auf seine Gesundheit konzentrieren müsse, berichtet die «Bild» nun über die Hintergründe.
Demnach soll Haftbefehl nach dem Konsum von rund 30 Gramm Kokain auf die Intensivstation einer Klinik in der Schweiz eingeliefert worden sein. Diese Angaben sind bislang nicht unabhängig bestätigt.
Nach Informationen der Zeitung bestand zeitweise akute Lebensgefahr. Der Musiker soll deshalb in ein künstliches Koma versetzt und künstlich beatmet worden sein.
Ein Sprecher der Familie erklärte gegenüber der «Bild», Haftbefehl sei inzwischen wieder bei Bewusstsein und auf dem Weg der Besserung. Nun müsse abgewartet werden, wie sich seine Werte entwickelten und was die behandelnden Ärzte sagten.
Seit Jahren Probleme mit Kokain
Haftbefehl, der mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan heisst, hat in der Vergangenheit selbst offen über seine Kokainabhängigkeit gesprochen.
Schon früher hatte dieser nach seinen eigenen Angaben schwere gesundheitliche Folgen. Nach einer Überdosis musste Haftbefehl demnach bereits einmal reanimiert werden. In den vergangenen Jahren wechselten sich Entzüge und Rückfälle ab.
Wann Haftbefehl die Klinik verlassen kann und wie es für ihn musikalisch weitergeht, ist derzeit offen. Seine geplanten Auftritte wurden vorerst abgesagt. (mke)
