International
EU

Die Versicherer erwarten hohe Kosten wegen Naturkatastrophen für 2021

450 Millionen Dollar Schadenskosten wegen Hurrican «Ida» – alleine bei der Zurich-Gruppe

11.11.2021, 10:0211.11.2021, 10:02

Die Zurich-Gruppe hat im laufenden Jahr – wie andere global tätige Versicherer auch – hohe Kosten aus Naturkatastrophen zu tragen. Dabei fallen vor allem die Belastungen zum US-Hurrikan «Ida» ins Gewicht.

«Wir gehen davon aus, dass die Schadenskosten für 'Ida' ungefähr bei 450 Millionen US-Dollar liegen werden», sagte Finanzchef George Quinn am Donnerstag an einer Telefonkonferenz.

Damit machte Quinn erstmals Angaben zu den erwarteten «Ida»-Belastungen. Betreffend der Flutkatastrophe in Europa geht er derweil weiterhin von Kosten im Bereich von 150 bis 200 Millionen Dollar aus. Und für den US-Wintersturm «Uri» erwartet die Zurich Belastungen im Umfang von rund 350 Millionen.

Das Jahr 2021 sei ein ereignisreiches Schadenjahr, wobei die Katastrophenschäden bei der Zurich gemessen am Schaden-Kosten-Satz in etwa um 3 bis 4 Prozentpunkte über dem langfristen Durchschnitt liegen dürften, so Quinn.

Trotzdem geht er im laufenden Jahr von einer weiteren Verbesserung der versicherungstechnischen Rentabilität aus, was vor allem auf die steigenden Preise zurückzuführen sei. (yam/sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
21 Bilder, die dir vor Augen führen, wie schön die Natur ist
1 / 23
21 Bilder, die dir vor Augen führen, wie schön die Natur ist
Höhle im Vatnajökull (Island), dem grössten Gletscher ausserhalb des Polargebietes. Bild: shutterstock
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Das könnte dich auch noch interessieren:
Maricarmen wurde nach 70 Jahren aus ihrer Wohnung geschmissen: Riesenproteste in Spanien
Zehntausende Menschen haben in Madrid für das Recht auf Wohnen und gegen Zwangsräumungen demonstriert. Der Protest stand unter dem Motto «Ni una Maricarmen más» («Keine weitere Maricarmen») und richtete sich vor allem gegen die Zwangsräumung einer 87-Jährigen, die nach 70 Jahren aus ihrer Wohnung in der spanischen Hauptstadt vertrieben worden war. Das Innenministerium sprach von rund 25'000 Teilnehmern, die Veranstalter vom Mieterverband «Sindicato de Inquilinas» von 300'000.
Zur Story