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Küstenwache rettet Migranten in Seenot im Ionischen Meer

Küstenwache rettet Migranten in Seenot im Ionischen Meer

13.04.2021, 13:0913.04.2021, 15:23

Nach einer mehrstündigen Suchaktion ist es der griechischen Küstenwache gelungen, ein havariertes Boot im Ionischen Meer zu lokalisieren und 17 Migranten zu retten.

Die Menschen hatten den Behördenangaben zufolge am Sonntag versucht, aus Griechenland nach Italien überzusetzen. Schleuser hätten zunächst das Boot gelotst. Nachdem es aber wegen eines Motorschadens nicht mehr zu manövrieren war, machten sich die Schleuser in ihrem begleitenden Schnellboot auf und davon.

Die Migranten konnten die Küstenwache kontaktieren. Ihr Boot wurde dann am Montag nach einer umfangreichen Suchaktion nordwestlich der Urlaubsinsel Korfu entdeckt. Alle seien wohlauf, wie das Staatsradio (ERT) am Dienstag berichtete.

Im Ionischen Meer zwischen Italien und Griechenland werden immer wieder Migranten auf dem Weg nach Italien entdeckt. Diese Fahrt ist gefährlich, denn die Boote, die die Schleuser einsetzen, sind nach den Worten eines Offiziers der Küstenwache oft «morsche Kähne», die nicht tauglich sind, im offenen Meer zu fahren.

Von Korfu bis zum italienischen Kap Santa Maria die Leuca in Apulien sind es gut 100 Kilometer offenes Meer. Eine Statistik über die Zahl der Migranten, deren diese Überfahrt gelingt, liegt aus offiziellen Quellen nicht vor. (sda/dpa)

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