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Justiz

Verdächtiger gesteht Mord an mexikanischem Fotojournalisten

Demonstration für Ruben Espinosa.
Demonstration für Ruben Espinosa.Bild: HENRY ROMERO/REUTERS

Verdächtiger gesteht Mord an mexikanischem Fotojournalisten

07.08.2015, 05:1207.08.2015, 06:42

Nach dem Mord an dem regierungskritischen Pressefotografen Rubén Espinosa in Mexiko hat ein Verdächtiger nach Angaben der Staatsanwaltschaft seine Beteiligung an dem Verbrechen eingeräumt. Unklar ist demnach aber das Motiv.

Nach zwei Komplizen werde weiter gefahndet, sagte der Staatsanwalt von Mexiko-Stadt, Rodolfo Ríos Garza, am Donnerstag im Radiosender Fórmula. Espinosa war gemeinsam mit vier Frauen am Wochenende in einer Wohnung in der mexikanischen Hauptstadt gefoltert und erschossen worden. Der 31-Jährige hatte vor allem über soziale Proteste berichtet.

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In einem ähnlichen Fall vor einigen Jahren hatten die Ermittler bald den angeblichen Täter präsentiert, an dessen Schuld gibt es jedoch bis heute erhebliche Zweifel. Zuletzt war der Fotograf im Bundesstaat Veracruz bedroht worden und deshalb in die Hauptstadt geflohen. Unter den ermordeten Frauen war auch die soziale Aktivistin Nadia Vera, die in Veracruz immer wieder Kundgebungen gegen die Regierung organisiert hatte. 

Staatsanwalt Ríos Garza sagte, seine Ermittler würden auch Hinweisen nachgehen, die nach Veracruz und zu den dortigen Behörden führten. (sda/dpa)

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