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Trump will es nochmals mit dem Einreiseverbot versuchen – doch wieder droht die Niederlage

FILE - In this Feb. 27, 2017 file photo, President Donald Trump speaks in the Roosevelt Room of the White House in Washington. After spending months rehashing the brutal GOP primary and bragging about ...
Wieder regt sich seitens der Justiz Widerstand: Donald Trump dürfte es mit seinem neuen Einreisebann erneut schwer haben.Bild: Pablo Martinez Monsivais/AP/KEYSTONE

Trump will es nochmals mit dem Einreiseverbot versuchen – doch wieder droht die Niederlage

10.03.2017, 03:3510.03.2017, 06:18

In den USA wächst der juristische Widerstand gegen das neue Einreiseverbot von Präsident Donald Trump. Der Bundesstaat Washington kündigte am Donnerstag eine Klage an, New York schloss sich an.

Der Chefankläger des Staates Washington, Bob Ferguson, erklärte, das neue Dekret ähnele der von Gerichten gestoppten ersten Version sehr. Deswegen müssten die bestehenden Einsprüche der Gerichte auch für die Neufassung des Verbotes gelten. Sein New Yorker Kollege Eric Schneiderman sagte, Trumps neuer Einreisestopp verstosse gegen die Verfassung.

Trumps Sprecher Sean Spicer zeigte sich dagegen zuversichtlich, dass das Dekret vor Gericht standhalten werde. Der Präsident hatte am Montag einen neuen Erlass für einen Einreisestopp unterzeichnet, nachdem ein Gericht in San Francisco sein erstes Dekret gestoppt hatte. Das neue Verbot soll am 16. März in Kraft treten.

Auch Minnesota und Oregon

Menschen aus den vorwiegend islamischen Ländern Iran, Jemen, Libyen, Syrien, Somalia und Sudan dürfen ab dann mindestens 90 Tage lang nicht in die USA einreisen. Das Programm zur Aufnahme von Flüchtlingen wird zeitgleich für 120 Tage gestoppt. Ausgenommen sind Besitzer einer Greencard oder eines bereits vor Inkrafttreten des Stopps gültigen Visums.

Ferguson sagte, Minnesota und Oregon wollten sich dieser Klage anschliessen, möglicherweise kämen weitere Staaten hinzu. Die Generalstaatsanwältin von Massachusetts, Maura Healey, erklärte wenig später, ihr Bundesstaat werde mitmachen. Als erstes hatte Hawaii gegen den neuen Erlass Trumps geklagt. (cma/sda/dpa)

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