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Tote und Verletzte nach Sturm im Süden Portugals

epa12527875 A view of the damage at a campsite in Albufeira, Portugal, on 15 November 2025, following extreme winds that killed at least one person and injured dozens. EPA/JOAO MATOS
Die Schäden auf einem Campingplatz in Albufeira, Portugal, am 15. November 2025Bild: keystone

Tote und Verletzte nach Sturm im Süden Portugals

15.11.2025, 16:2415.11.2025, 16:30

Bei einem heftigen Sturm ist in der bei Touristen beliebten Stadt Albufeira an der Südküste Portugals eine Frau ums Leben gekommen. Weitere zwei Menschen seien schwer und 19 Menschen leicht verletzt worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Lusa unter Berufung auf die Zivilschutzbehörde.

Über mögliche ausländische Opfer wurde zunächst nichts bekannt. Der staatliche Wetterdienst gehe davon aus, dass es sich bei dem Unwetter an der Algarve um einen Tornado gehandelt habe, berichtete Lusa weiter. Es seien aber noch weitere Überprüfungen notwendig.

Sturm traf Campingplatz

Das Todesopfer und einen der Schwerverletzten gab es auf einem Campingplatz. Bei dem zweiten Schwerverletzten handelte es sich nach Angaben von Lusa um einen Hotelgast. Im staatlichen TV-Sender RTP waren Autos mit zertrümmerten Scheiben, abgerissene Äste und starke Gebäudeschäden zu sehen.

Tornados, vor allem heftige, die Zerstörungen anrichten und lebensgefährlich sein können, sind an der Algarve zwar selten, aber nicht völlig unbekannt. Gerade im Herbst sind sie wahrscheinlicher, wenn Kaltluft aus dem Norden auf noch warme und feuchte Meeresluft trifft.

Im November 2012 fegte ein Tornado mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 270 Kilometern pro Stunde über die Algarve und hinterliess eine rund 300 Meter breite Schneise der Verwüstung. Damals wurden 13 Menschen verletzt. (sda/dpa)

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