International
Südkorea

Erneut Probleme an Flieger der Unglücksairline in Südkorea

A person walks behind an office of the Jeju Air at Suvarnabhumi International Airport in Samut Prakarn Province, Thailand, Sunday, Dec. 29, 2024. (AP Photo/Chatkla Samnaingjam)
Eine Maschine von Jeju Air hatte erneut Probleme mit dem Fahrwerk.Bild: keystone

Erneut Probleme an Flieger der Unglücksairline in Südkorea

Nach dem tödlichen Flugzeugunglück im Südwesten Südkoreas hat einem Medienbericht zufolge erneut eine Maschine derselben Airline Probleme mit dem Fahrwerk gehabt.
30.12.2024, 05:2930.12.2024, 09:16

Wie die Nachrichtenagentur Yonhap berichtete, musste am Montag Flug 7C101 der Billigfluglinie Jeju Air zu seinem Start-Flughafen Gimpo westlich der Hauptstadt Seoul wegen Fahrwerksproblemen zurückkehren.

Einen Tag zuvor war in Muan eine Boeing 737-800 derselben Airline möglicherweise infolge eines Vogelschlags ohne ausgeklapptes Fahrwerk gelandet und am Ende der Fahrbahn an einer Mauer zerschellt. 179 der 181 Insassen kamen dabei ums Leben. Der Unfall von Flug 7C2216, der aus Bangkok kam, war der bislang verheerendste in Südkoreas Luftfahrtgeschichte.

Der Unfall im Video.Video: watson/x

Die Regierung des Landes will infolge des Unglücks alle Maschinen inländischer Fluglinien vom Typ Boeing 737-800 dahingehend überprüfen lassen, ob die Airlines sich an geltende Regeln für das Modell halten, wie das Verkehrsministerium laut Yonhap ankündigte. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Nach Vergewaltigungsvorwürfen: Cornell-Präsident bricht sein Schweigen
Schwere Vergewaltigungsvorwürfe gegen mehrere Studenten bringen die renommierte Cornell University zunehmend unter Druck. Nun hat sich Universitätspräsident Michael Kotlikoff erstmals persönlich zum Fall geäussert und eine unabhängige Untersuchung angekündigt.
Im Zentrum steht eine Studentin, die angibt, im Oktober 2024 in einem Verbindungshaus von mehreren Männern vergewaltigt worden zu sein. Der Fall wird derzeit neu aufgerollt. Die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James hat die strafrechtlichen Ermittlungen übernommen.
Zur Story