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Terrorismus

Gefecht auf See: Philippinisches Militär tötet sieben Islamisten

Gefecht auf See: Philippinisches Militär tötet sieben Islamisten

03.11.2020, 08:5503.11.2020, 08:55

Das Militär auf den Philippinen hat bei einem Gefecht auf See sieben mutmassliche militante Islamisten getötet. Die Verdächtigen, die für Bombenanschläge und Entführungen verantwortlich sein sollen, seien in der Provinz Sulu 1000 Kilometer südlich von Manila auf einem Rennboot unterwegs gewesen, sagte der örtliche Militärsprecher Corleto Vinluan Jr. am Dienstag. «Es kam zu einem Schusswechsel, der 25 Minuten gedauert hat und bei dem das Boot gesunken ist.»

Unter den Toten seien auch der Bruder eines bekannten Bombenattentäters sowie ein hochrangiger Anführer der islamistischen Terrorgruppe Abu Sayyaf, so Vinluan. Die Männer seien offenbar unterwegs gewesen, um Geiseln zu nehmen.

Abu Sayyaf wird für viele Terrorangriffe und Entführungen auf den Philippinen verantwortlich gemacht. Die Gruppe versucht seit langem, mit dem Kidnapping von Ausländern Lösegeld zu erpressen und so ihren bewaffneten Kampf zu finanzieren. (aeg/sda/dpa)

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