International
USA

Google Meta und OpenAI wird von Autoren verklagt

Autoren verklagen Google, Meta und OpenAI

23.12.2025, 10:2623.12.2025, 10:26

Eine Gruppe von Autoren um den Investigativjournalisten John Carreyrou hat mehrere Technologiekonzerne wie Google, OpenAI und Meta verklagt.

FILE - Attendees visit the Meta booth at the Game Developers Conference 2023 in San Francisco on March 22, 2023. (AP Photo/Jeff Chiu, File)
Meta-Lawsuit-Children
Die angeklagten Unternehmen haben sich bis anhin nicht zu den Klagen geäussert. (Symbolbild)Bild: keystone

Sie werfen den Firmen vor, ihre urheberrechtlich geschützten Bücher unerlaubt für das Training von Künstlicher Intelligenz (KI) genutzt zu haben. Carreyrou ist bekannt für die Aufdeckung des Betrugs beim US-Bluttest-Startup Theranos. Die am Montag (Ortszeit) in Kalifornien eingereichte Klage richtet sich auch gegen die Firma xAI von Elon Musk.

Die Autoren streben bewusst keine Sammelklage an. Solche Verfahren würden die beklagten Firmen begünstigen, da sie eine einzige Einigung mit vielen Klägern aushandeln könnten, heisst es in der Klageschrift. Carreyrou hatte das Vorgehen der KI-Firmen bereits zuvor scharf kritisiert und das unerlaubte Nutzen von Büchern als eine Erbsünde der Branche bezeichnet. Stellungnahmen der beklagten Unternehmen lagen zunächst nicht vor. (sda/apa/reuters)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Neue Fotos in Epstein-Affäre veröffentlicht
1 / 12
Neue Fotos in Epstein-Affäre veröffentlicht

Einen Tag vor Ablauf der Frist für das US-Justizministerium, alle Akten freizugeben, haben die US-Demokraten weitere Fotos aus dem Nachlass von Jeffrey Epstein veröffentlicht.

quelle: house oversight democrats
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Tausende nehmen ihre Glühwein-Tasse vom Weihnachtsdorf mit – warum das illegal ist
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Drohnen, Gott und «patriotische Cowboys»: So will Hegseth das US-Militär revolutionieren
Der US-Verteidigungsminister will Generäle feuern, Militärstützpunkte absichern und Gott zurück ins Militär bringen. Seine Pläne sind nicht nur schlecht.
Vor etwas mehr als zwei Jahren veröffentlichte der damalige «Fox & Friends»-Moderator Pete Hegseth ein Buch mit dem Titel «The War on Warriors». Darin kritisierte er «woke Generäle» und bezeichnete die Führungsschicht des Pentagons als aufgebläht, politisiert und verweichlicht. Heute ist Hegseth Verteidigungsminister – und, wie sich herausstellt, meinte er jedes Wort.
Zur Story